Im Rahmen des Studiums werden sowohl interne als auch externe Exkursionen organisiert. Auf diese Art und Weise wird fachspezifisches Wissen in Theorie und Praxis kombiniert. Die Exkursionen finden regelmäßig im Rahmen verschiedener Lehrveranstaltungen der Bachelor- und Masterstudiengänge statt.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Auswahl unserer Exkursionen vor.

 

 

Exkursion zum Glückaufhaus in Essen

Das Glückaufhaus entstand in den Jahren 1922/1923 nach den Plänen des Architekten Ernst Bode.

Von Anfang an wurde es als Büroimmobilie genutzt und setze schon damals durch seine expressionistische, traditionsorientierte und gleichzeitig innovative Architektur maßgebliche Akzente. Der monumental gestaltete Backsteinbau galt als Wahrzeichen für den industriellen Wandel in Essen.

Das Glückaufhaus ist daher ein Traditionsgebäude und soll mit neuem Leben gefüllt werden. Es wird für höchste Ansprüche umgebaut und soll in naher Zukunft die erste Büro-Adresse in Essen werden. Das Revitalisierungskonzept stammt von der Projektentwicklungsgesellschaft Kölbl Kruse in Essen.

 

 

Exkursion zum Folkwang-Museum in Essen

Im Rahmen des Moduls Immobilienmanagement im Masterstudiengang Baubetrieb und Wirtschaftswissenschaften fand eine Exkursion zum Folkwang-Museum in Essen statt.

 

Das Bauprojekt befand sich zu diesem Zeitpunkt im Innenausbau. Ein leitender Projektsteuerer des Unternehmens W+P führte die Studierenden durch das Museum und sprach die interessanten und für ein Kunstmuseum speziellen Anforderungen an. Hierzu gehörten nicht nur die besondere Licht-, Klima- und Sicherheitstechnik, sondern auch die flexible Gestaltung der Ausstellungsräume. Ein weiteres Augenmerk wurde auf die Aspekte der Projektsteuerung und auf das Terminmanagement dieses außergewöhnlichen Bauvorhabens gelenkt.

Der erweiterte Neubau von David Chipperfield Architects ergänzt den denkmalgeschützten Altbau, bewahrt dessen Autonomie und setzt sein architektonisches Prinzip mit einem Ensemble von sechs kubischen Baukörpern und vier Innenhöfen fort. Er ermöglicht dem Museum Folkwang die Fortführung seines Ausstellungsprogramms auf höchstem Niveau. Im Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010 und darüber hinaus wird das neue Museum Folkwang das wichtigste Kunstmuseum des Ruhrgebiets sein.

 

 

Exkursion zum Blue Site Park in Essen

Der Blue Site Park wurde von der Streif Baulogistik GmbH eröffnet. Auf dem Firmengelände hat der führende deutsche Baulogistiker damit eine einmalige Erlebniswelt geschaffen, die das Bauen greifbar und erlebbar macht. Das Leistungsspektrum von Streif Baulogistik umfasst die Vermietung von Baumaschinen und -geräten sowie von Rüstung und (selbst entwickelten) Schalungssystemen wie auch Ingenieurdienstleistungen.

 

Zu diesem Semestereinstiegs-Event wurden sowohl die Studierenden der Vertiefungsrichtung Baubetrieb des 6. Semesters als auch die Studierenden des Masterprogramms Baubetrieb und Wirtschaftswissenschaften eingeladen.

Als Ergänzung der theoretisch vermittelten Inhalte der Baubetriebstechnik bot sich hier die einmalige Gelegenheit die verschiedenen Baugeräte wie z.B. verschiedene Baggerarten, Radlader oder gar einen Hochbaukran selbst zu steuern.

Eine zudem durch den Blue Site Park führende Quad-Strecke war eine willkommene Abwechslung zu den teilweise ziemlich anspruchsvollen Aufgaben, welche mit den Baugeräten zu bewältigen waren.

 

 

RWE Hamm Westfalen Exkursion zum Kohlekraftwerk in Hamm

Das besichtigte Kohlekraftwerk dient der Versorgung der Region mit Strom in der Grund- und Mittellast. 1962/63 wurde es mit zwei 152Megawatt-Blöcken A und B in Betrieb genommen. Aufgrund des steigenden Strombedarfs in der Industrie wurde der Standort 1969 um den Block C mit 284Megawatt erweitert.

 

Der Hauptbrennstoff Steinkohle wird aus dem Ruhrgebiet, von der Saar, aus Osteuropa und aus Übersee bezogen. Seit einigen Jahren werden zusätzlich bis zu 15 % der Feuerungswärmeleistung mithilfe von Ersatzbrennstoffen und Klärschlamm erzeugt. Die Bauarbeiten für das neue Doppelblock-Kraftwerk Block D und E mit je 800 Megawatt Leistung laufen seit 2008.

An der Exkursion haben Studierende des Masterprogramms Baubetrieb und Wirtschaftswissenschaften teilgenommen. In einem ausführlichen Vortrag wurde den Teilnehmer/innen die Entstehung und Funktionsweise eines Kohlekraftwerks durch einen Kraftwerksmeister der RWE Power AG näher gebracht. Bei einer anschließenden Rundfahrt über das Betriebsgelände wurden sowohl die bestehende Anlage als auch das zurzeit neu entstehende Doppelblock-Kraftwerk besichtigt.

 

 

Exkursion zum H2 Office in Düsseldorf

Das H2 Office liegt im Binnenhafen der industriell geprägten Universitätsstadt Duisburg. Durch die optimale Infrastruktur (Autobahn-, Schienen- und Wasserwegenetz) kann eine gute Erreichbarkeit für Kunden, Lieferanten und Firmen der Nachbarschaft gewährleistet werden.

 

Der Eigentümer ist die Commerz Real AG. Das Nutzungskonzept beinhaltet flexible Büroflächen, Gewerbeflächen im Erdgeschoss und repräsentative Gemeinschaftsflächen, welche alle Nutzer bei Bedarf buchen können.

Die Objektgröße des 1. Abschnitts beträgt 12.550m², davon 10.500m² Büroeinheiten und 1.800m² genutzt für Gastronomie und Gewerbe. Mit dem 2. Bauabschnitt des H2 Office wurde ein moderner Gebäudekomplex mit insgesamt rund 10.500 m² Büroflächen und Konferenzzentrum sowie 1.500 m² Gastronomie- und Gewerbeflächen geschaffen.

 

 

Exkursion zum Pumpwerk Emscher in Bottrop

Die Emschergenossenschaft wurde 1899 in Bochum gegründet und hat seit 1910 ihren Sitz in Essen. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft den Emscher-Umbau um. Das Großprojekt dauert bis 2020, über einen Zeitraum von rund 30 Jahren investiert die Emschergenossenschaft insgesamt 4,5 Milliarden Euro. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Unterhaltung des Emschers, die Abwasserentsorgung und der Hochwasserschutz.

 

Da wegen des Bergbaus in der Region unterirdische Kanäle früher durch Bergsenkungen nicht möglich gewesen sind, wurde die Emscher als zentraler Fluss des Reviers und ihre Nebenbäche als offene Schmutzwasserläufe verwendet. Seit der Nordwanderung des Bergbaus Ende der 80er-Jahre sind weniger Bergsenkungen mehr zu befürchten, so dass nun auch unterirdische Abwasserkanäle gebaut werden können.

Die Studierenden des Masterprogramms Baubetrieb haben das Pumpwerk Emscher in Bottrop besichtigt und detaillierte Informationen über die Bauwerke Schächte, Kanalstrecken und Pumpwerke erhalten. Zudem wurden die Besonderheiten des Baugrunds und die dafür notwendigen Baustoffe von den Bauherren der Emschergenossenschaft erläutert.

 

 

Durch die RGM Facility Management GmbH Exkursion zur Veltnis Arena in Gelsenkirchen

Für die Masterstudenten des IBBs fand im Rahmen des Moduls Baubetrieb 10 - Interdisziplinären Projektseminar eine Exkursion zur Veltnis Arena sowie die Besichtigung des Schalke-Museums statt. Hierbei hatten die Studenten die Möglichkeit die Arena unter den Gesichtspunkten des Facility Managements zu erfahren.

 

Herr Ernst Ollesch von der RGM Facility Management GmbH führte die Exkursionsgruppe durch die Arena. Das Stadion beinhaltet zahlreiche technische Finessen, wie beispielsweise der fahrbare Rasen. Die detaillierte Funktionsweise beeindruckte ebenso wie die Möglichkeit unterschiedlicher Nutzungen der Arena mit allen Besonderheiten im Gebäudebetrieb. Die technischen Superlative der hervorragenden Dachkonstruktion und der Videowürfel überzeugten und rechtfertigen die Auszeichnung „Fünf-Sterne-Stadion“ der UEFA.

Sogar in das Herzstück, die Spielerkabinen sowie den VIP-Bereich der Mannschaft, erhielten die Studenten einen Einblick. Die informative und spannende Besichtigung vermittelte den Teilnehmern auf zwanglose Art und Weise wichtige Informationen zum Gebäudebetrieb anhand einer der modernsten und größten Multifunktionsarenen in Europa.

 

 

Durch die DB Schenker Exkursion zur Baustelle in Essen

Um einen hohen Praxisbezug herzustellen, bietet das IBB in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Brockhoff jährlich eine Baustellenexkursion im Modul Baubetrieb 6 - Immobilienmanagement des Masterstudiums an.

 

Sie besichtigte im letzten Jahr mit Studenten des IBBs das sich im Bau befindliche neue Head Office von DB Schenker in der direkten Nähe des Hauptbahnhofes Essen. Die Tochter der Deutschen Bahn möchte die Immobilie für ihre 700 Mitarbeiter nutzen. Von hier aus sollen künftig weltweite Entscheidungen des Logistikkonzerns gesteuert werden.

Final wird das Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von knapp 30.000 qm acht Stockwerke umfassen und einen Blickfang in Citynähe darstellen. Konträr zu der sich kreuzenden Riegel der Aluminiumfassade ist die Gebäudeform geschwungen geplant. Die Fassade stellt eine Art Netz dar, weshalb sich der Projektentwickler Kölbl Kruse für den Namen „The Grid“ (Das Netz) entschieden hat. Der Architekturentwurf der neuen Konzernzentrale stammt von den Hamburger BN Architekten.

Die Faszination einer solchen städtischen Baustelle und den damit verbundenen Besonderheiten wurde unseren Masterstudenten deutlich erläutert.

 

 

Bei B. Lütkenhaus GmbH und Max Bögl GmbH & Co. KG Exkursion zu den Fertigteilwerken in Dülmen und Hamminkeln

Die Exkursionen zu den Fertigteilwerken B. Lütkenhaus und Max Bögl werden jährlich im Rahmen des Moduls Baubetrieb 11 - Industrielles Bauen im Masterstudiengang Baubetrieb und Wirtschaftswissenschaften angeboten.

 

Als erstes Fertigteilwerk einer zweiteiligen Exkursion zum Thema „Herstellung von Betonfertigteilen und deren Einbau“ werden die Studierenden bei der Begehung von B. Lütkenhaus GmbH durch alle vier Fertigungshallen und ein Hochregallager geführt. Dabei wird die industrielle Herstellungsweise im automatisierten Fließbandprinzip von einem fachkundigen Ingenieur erläutert. Die Studierenden haben somit die Möglichkeit die unterschiedlichen Fertigungsabschnitte der Betonfertigteile einzusehen.

Die zweite Begehung findet im Fertigteilwerk bei Max Bögl GmbH & Co. KG statt. Die Produktionsstätte in der Zweigstelle Hamminkeln teilt sich in drei Fabrikationsbereiche auf: Während im ersten Abschnitt Fertigteilwände aus Beton hergestellt werden, erfolgt im zweiten Hallenbereich die Produktion von individuell geplanten Stützen- und Bindern. Im letzten Abschnitt wird den Studenten die Fabrikation und das Lager für den Bau von Tübbing gezeigt.