Biomedizinische Wissenschaften

Der Profilschwerpunkt "Biomedizinische Wissenschaften" an der UDE vernetzt die Grundlagenforschung in den naturwissenschaftlichen Bereichen am Campus Essen mit der klinischen Forschung am Universitätsklinikum in Essen. Er umfasst das Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) und das Erwin L. Hahn Institut, eine hochschulübergreifende interdisziplinäre Forschungsinstitution zur Erforschung und Anwendung der Magnetresonanz-tomographie (MRT) Bildgebung in den Neurowissenschaften und in der medizinischen Diagnostik und Therapie.
Die aktive Vernetzung der Forschergruppen untereinander fördert und ermöglicht über Kooperationen und vielfältige, gemeinsame interdisziplinäre Projekte die Entwicklung von Ideen und Innovationen. Aktuelle Forschungsergebnisse können direkt in die klinische Forschung bis hin zur Durchführung klinischer Studien eingebunden werden.

Zentrum für Medizinische Biotechnologie ZMB

Das Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen, die die biomedizinisch forschenden Arbeitsgruppen am Universitätsklinikum sowie an den naturwissenschaftlichen Fakultäten am Campus Essen (Biologie und Chemie) vernetzt.

Ziel ist es, die Mechanismen von Krankheiten auf molekularer Ebene zu erkennen und biotechnologische Methoden zu finden, mit denen sich diese Prozesse beeinflussen lassen, um so eine exaktere Diagnostik und neuartige Wirkstoffe entwickeln zu können.

Schwerpunkte der Forschung am ZMB:

  • Onkologie
  • Immunologie, Infektionskrankheiten und Transplantation
  • Molekulare und chemische Zellbiologie

Derzeit sind mehr als 50 Forschergruppen innerhalb des ZMB organisiert.

Mehr lesen

Institut für Magnetresonanz Erwin L. Hahn Institut

Das Erwin L. Hahn Institut für Magnetresonanz ist eine interdisziplinäre Forschungsinstitution zur Erforschung und Anwendung der Magnetresonanz-tomographie (MRT) Bildgebung in den Neurowissenschaften und in der medizinischen Diagnostik und Therapie. Das hochschulübergreifende Institut wurde im Juli 2005 von der Universität Duisburg-Essen und von der Radboud Universität Nijmegen (Niederlande) gegründet. Im Oktober 2006 hat das Erwin L. Hahn Institut den Forschungsbetrieb an seinem Standort, dem historischen Industriekomplex und UNESCO Weltkulturerbe, Zeche und Kokerei Zollverein im Nordosten der Stadt Essen, aufgenommen.

 

Mehr lesen
© Pixabay

Hemmt Zusammenbruch der Blut-Hirn-Schranke

Schlüsselenzym entdeckt

[22.03.2019] Nach einem Schlaganfall muss das Gehirn wieder durchblutet werden – das Blutgerinnsel wird entweder durch Medikamente aufgelöst oder mechanisch entfernt. In seltenen Fällen kann die anschließende Wiederdurchblutung (Reperfusion) jedoch dazu führen, dass die lebenswichtige Blut-Hirn-Schranke zusammenbricht. Wie es dazu kommen kann, haben Wissenschaftler der Universität Maastricht, der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums Essen nun genauer unter die Lupe genommen.

mehr zuSchlüsselenzym entdeckt

PRESSEMITTEILUNGEN