Dr. Judith Eckert

Kontaktdaten

Raum: S06 S04 C14
Telefon: +49 201 183 4380
E-Mail: judith.eckert@uni-due.de

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Arbeitsschwerpunkte

Qualitative Methoden, Kultur- und Wissenssoziologie, Soziologie der (Un-)Sicherheit bzw. Angst, Beziehungs-, Paar- und Familiensoziologie, Geschlechterforschung, soziale Ungleichheit

Lebenslauf

Seit 05/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Projekt „Fragen in qualitativen Interviews“ an der Universität Duisburg-Essen
01/2019-04/2019 Forschungsaufenthalt an der University of Georgia, Athens (Kathryn Roulston) und an der University of California, Berkeley (Charles L. Briggs) für ein Projekt zu „gescheiterten“ Interviews
11/2018 Promotion in Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Prädikat: summa cum laude)
11/2016-10/2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Projekt „Paare nach der Trennung” am Institut für Soziologie der TU Darmstadt
04/2013-03/2016 Promotionsstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung
08/2012-02/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „frauen leben 3: Familienplanung von 20- bis 44-jährigen Frauen – Schwerpunkt: ungewollte Schwangerschaften” am Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg (SoFFI F.)
10/2012-03/2013 und
10/2011-03/2012
Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Computerspiel- und Internetabhängigkeit – Diagnostik, Ätiopathogenese, Therapie und Prävention“ am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover (KFN)
10/2010-12/2012 Studentische Hilfskraft bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Subjektive Wahrnehmungen und Einschätzungen zu (Un-)Sicherheiten“ (Teil des BMBF-geförderten Verbundprojektes „Barometer Sicherheit in Deutschland“) am Institut für Soziologie der Universität Freiburg
10/2005-02/2011 Magisterstudium der Soziologie (HF), Psychologie (NF) und VWL (NF) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der damaligen Université Paris Descartes (nun Université de Paris) und der Université de Strasbourg

Lehrveranstaltungen

Frau Eckert bietet derzeit keine Lehrveranstaltungen an der UDE an.

Zurückliegende und externe Lehrveranstaltungen

Publikationen

Monographien

Eckert, J./Cichecki, D. (2020): Mit „gescheiterten“ Interviews arbeiten. Impulse für eine reflexiv-interaktionistische Interviewforschung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.

Eckert, J. (2019): Gesellschaft in Angst? Zur theoretisch-empirischen Kritik einer populären Zeitdiagnose. Bielefeld: transcript.

Zeitschriftenbeiträge

Eckert, J. (2020): “Shoot! Can We Restart the Interview?”: Lessons From Practicing “Uncomfortable Reflexivity”. In: International Journal of Qualitative Methods, 19, S. 1-6. https://doi.org/10.1177%2F1609406920963810

Eckert, J./Bub, E.-M./Koppetsch, C. (2019): Über Trennungen erzählen: zur Milieuspezifik von Trennungslegitimationen und narrativen Identitäten. In: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 20(1), Artikel 14. http://dx.doi.org/10.17169/fqs-20.1.3078

Koppetsch, C./Bub, E.-M./Eckert, J. (2019): Bindungsmacht in Paarbeziehungen. Warum Beziehungen scheitern. In: Berliner Journal für Soziologie, 29 (1-2), S. 5-32.

Bleckmann, P./Eckert, J. (2012): Jedem realen Topf seinen virtuellen Deckel? Virtuelles Re-Enactment als Erklärungsmöglichkeit für ungewöhnliche Spieler-Spiel-Passungen bei Computerspielabhängigen. In: BIOS, 25(2), S. 175-203.

Bleckmann, P./Eckert, J./Jukschat, N. (2012): Futile Search for a Better Life? Two Biographical Case Studies on Women with Depression and Video Game Dependency. In: Advances in Dual Diagnosis, 5(3), S. 137-146.

Beiträge zu Sammel- und Konferenzbänden

Eckert, J. (i.E.): Queere Beziehungen und Familien in der Familiensoziologie – warum eigentlich nicht? Potenziale für die Theoriebildung am Beispiel eines Projekts zu Trennungen. In: Kleinert, A.-C./Palenberg, A. L./Froböse, C./Ebert, J./Gerlach, M. D./Ullmann, H./Veenker, J./Dill, K. (Hg.): Interdisziplinäre Beiträge zur Geschlechterforschung. Repräsentationen, Positionen, Perspektiven. Opladen: Verlag Barbara Budrich.

Eckert, J./ Bub, E.-M./Koppetsch, C. (2021): Warum scheitern Beziehungen? Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen und empirische Ergebnisse. In: Wutzler, M./Klesse, J. (Hg.): Paarbeziehungen heute: Kontinuität und Wandel. Weinheim/Basel: Beltz Juventa, S. 249-279

Eckert, J. (2020): Gesellschaft der Angst? Kommunikationskultur der Angst. Über die mikropolitische Nutzung der Angstrhetorik. In Martin, S./Linpinsel, T. (Hg.): Angst in Kultur und Politik der Gegenwart. Beiträge zu einer Gesellschaftswissenschaft der Angst. Wiesbaden: Springer VS., S. 159-177

Eckert, J. (2019): Offenheit, Reflexion, Differenzierung: Beiträge qualitativ-rekonstruktiver Forschung für die Zeitdiagnostik. In: Burzan, N. (Hg.): Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen. Verhandlungen des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Göttingen 2018. Open Access-Publikation. http://publikationen.soziologie.de/index.php/kongressband_2018

Eckert, J. (2016): “Crime is Such a Big Word, You Can Really Do a Lot with it.” Meanings of Crime Talk in a Mixed Methods Study in Germany. In: de Maillard, J. et al. (Hg.): Crime and order, criminal justice experiences et desistance, GERN Research Paper Series n°4, Antwerpen/Apeldoorn/Portland: Maklu.

Blinkert, B./Eckert, J./Hoch, H. (2015): (Un-)Sicherheitsbefindlichkeiten. Explorative Studie über Sicherheitseinschätzungen in der Bevölkerung im Rahmen des BaSid-Projektes. In: Haverkamp, R./Arnold, H. (Hg.): Subjektive und objektivierte Bedingungen von (Un-)Sicherheit. Studien zum Barometer Sicherheit in Deutschland. Berlin: Duncker & Humblot, S. 147-203.

Eckert, J. (2014): Verunsichernde Sicherheitskultur? Das Timing von Elternschaft vor dem Hintergrund der Norm der verantworteten Elternschaft. In: Hoch, Hans/Zoche, Peter (Hg.): Sicherheiten und Unsicherheiten. Münster: LIT, S. 191-216.

Kruse, J./Bethmann, S./Eckert, J./Niermann, D./Schmieder, C. (2012): Qualitative Interviewforschung im Kontext fremder Sprachen – der Versuch einer empirischen Bestandsaufnahme. In: Kruse, J. et al. (Hg.): Qualitative Interviewforschung in und mit fremden Sprachen. Weinheim: Beltz Juventa, S. 27-68.

Sonstige Veröffentlichungen

Eckert, J./Cichecki, D. (2020): „Gescheiterte" Interviews. QUASUS. Qualitatives Methodenportal zur Qualitativen Sozial-, Unterrichts- und Schulforschung. URL: https://quasus.ph-freiburg.de/gescheiterte-interviews/

Eckert, J. (2019): Gesellschaft der Angst? Kommunikationskultur der Angst! Warum wir zwischen tatsächlichen Ängsten und Angstrhetorik unterscheiden müssen. In: Verband Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen (Hg.): Positionen 34/2019, S. 65-74.

Gabel, F./Eckert, J./Drews, P./Hieronymus, J. (2017): Was ist gute zivile Sicherheitsforschung? Ergebnisbericht des zweiten Workshops des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ vom 25./26. November 2016 in Stuttgart. http://www.sifo.de/files/Ergebnisbericht_2.Workshop_Graduierten-Netzwerk_Zivile%20Sicherheit.pdf

Helfferich, C./Heine, Y./Klindworth, H./Wlosnewski, I./Eckert, J. (2013): frauen leben 3 – Familienplanung im Lebenslauf. Erste Forschungsergebnisse zu ungewollten Schwangerschaften und Schwangerschaftskonflikten. Köln: BZgA.

Eckert, J. (2010): Die Privatisierung des Unsicherheitsmanagements in der „Risikogesellschaft“ am Beispiel Familie. Magisterarbeit, Freiburg. https://freidok.uni-freiburg.de/data/9400

Vorträge (Auswahl)

03/2021 Vortrag mit M. Houben: „Sekundäranalysen von qualitativen Interviewdaten aus Datenarchiven – Ein Erfahrungsbericht aus Nutzer*innenperspektive“. Frühjahrstagung der Sektion Methoden der qualitativen Sozialforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 25./26.03.2021 in Tübingen/digital.
01/2021 Vortrag mit M. Houben: „Who is ‚I‘? The Invisible Interviewer in Archived Data and Beyond“, Konferenz von The Qualitative Report (TQR), Fort Lauderdale (USA)/digital.
01/2021 Vortrag: „Mit ‚gescheiterten‘ Interviews arbeiten?! Methodologische Überlegungen und Beispiele aus der qualitativen Forschungspraxis“, Forschungskolloquium des Fachgebiets Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden (NaMo) an der TU Berlin, digital. (s. Blogbeitrag)
12/2020 Input zum Thema Methodenmix, Workshop „Qualitativ, quantitativ, interaktiv: Von der Exploration zur systematischen Methodologie“ des Lehrstuhls für Poimenik und des TheoLabs der Universität Heidelberg, digital.
10/2020 Vortrag zum Sicherheitsparadox, GIGA Talk „Das Sicherheitsparadox in der Innen- und Außenpolitik: Was tun, wenn sich gefühlte und gemessene Sicherheit widersprechen?“, digital.
09/2020 Vortrag mit S. Martin: „Angst als Ursache und Folge gesellschaftlicher Spannungen: Befunde, Kritik und Forschungsbedarf“, Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), Berlin/digital.
05/2020 Vortrag: „Subjective Insecurity and Epistemic Uncertainty. Or: Paradox of Doxa instead of Security Paradox?”, Workshop des DFG-Projekts „Das Gewaltmonopol und Sicherheitsparadoxa“, Berlin/digital.
11/2019 Vortrag: „Gesellschaft der Angst? Kommunikationskultur der Angst!“, Symposium 2019 des Verbands Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen, Stuttgart.
08/2019 Vortrag: „Theorizing Inequalities and Emotion in the Sociology of Risk and Uncertainty: a Bourdieuan and Mannheimian Perspective“, Konferenz der European Sociological Association, Manchester.
04/2019 Vortrag mit C. Koppetsch: „Paare nach der Trennung – Konstellationen des Scheiterns. Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen und empirische Ergebnisse“, Workshop „Paarbeziehungen heute: Kontinuität und Wandel“, Universität Siegen.
02/2019 und 03/2019 Vortrag mit D. Cichecki: „Working with ‚failed‘ interviews. Towards a reflexive-interactionist interview research” am LEAP Department der University of Georgia, Athens und am ISSI der University of California, Berkeley.
11/2018 Gastvortrag: „Warum scheitern Beziehungen? Paarforschung jenseits von Heteronormativität und Reifikation“, Ringvorlesung Macht*Gender*Wissen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle.
09/2018 Vortrag: „Offenheit, Reflexion, Differenzierung: Beiträge qualitativ-rekonstruktiver Forschung für die Zeitdiagnostik“, Session der Sektion „Methoden der qualitativen Sozialforschung" beim DGS-Kongress, Göttingen.
03/2018 Vortrag mit D. Cichecki: „Plädoyer für eine unangenehme Form der Reflexivität: ‚Gescheiterte‘ Interviews als Chance für gute Forschung”, Frühjahrstagung der Sektion „Methoden der qualitativen Sozialforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, München.
12/2017 Vortrag: „Methoden sind politisch. Zur Bedeutung methodischer Entscheidungen für die Ergebnisse am Beispiel eines Forschungsprojekts zu subjektiver Unsicherheit bzw. Angst”, Vorlesung „Einführung in die empirische Sozialforschung”, Dozentin: Dr. Dominique Schirmer, Institut für Soziologie der Universität Freiburg.
07/2016 Vortrag: „Social Constructionism in the Sociology of Risk and Uncertainty: From Theory to Methodology and Methods”, Third ISA Forum of Sociology, Wien.
05/2016 Vortrag: „Der Reichtum schwieriger Interviews. Rekonstruktionsmöglichkeiten mit dem Integrativen Basisverfahren“, Tagung „Perspektiven des Integrativen Basisverfahrens. Tagung zum Gedenken an Jan Kruse“, Universität Freiburg.
02/2016 Vortrag: „Freund oder Feind? Antimuslimischer Rassismus und seine Funktionen“, Seminar „Aus Freund wird Dost. Verschiedene Facetten der deutsch-türkischen Beziehungen“, Seminarleitung: Dr. Özgür Savaşçı und Dr. Annette Bürger, LMU München.
08/2015 Vortrag: „What Talking about Crime and the ‘Others’ Can Mean“, 12. Konferenz der European Sociological Association, Prag.
06/2015 Vortrag: „Queere Familien in der Familiensoziologie“, Tagung „Queering the System! Gender/Sexualität/Körper ab dem 19. Jahrhundert“, Universität Siegen.
05/2015 Poster: „Subjektive Unsicherheit in der Gegenwartsgesellschaft ‒ mehr Prozesse als Ereignisse?“, Graduiertennetzwerktreffen zivile Sicherheitsforschung & Konferenz des Fachdialogs Geistes- und Sozialwissenschaften in der zivilen Sicherheitsforschung, Berlin.
04/2015 Vortrag: „Contemporary ‘Unsicherheit’ in Germany ‒ Methodological Aspects and Preliminary Results from a Qualitative Study“, Konferenz des Research Networks „Sociology of Risk and Uncertainty” der European Sociological Association, Stuttgart.
10/2014 Poster: „(Be-)Deutungen von Kriminalitätserzählungen im Kontext subjektiver Unsicherheit“, Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Trier.
09/2013 Vortrag: „Subjective Theories of Crime – Findings from a Mixed Methods Study of Subjective Perceptions of (In)Security”, Konferenz der European Society of Criminology, Budapest.

Funktionen und Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Soziologie – Sektionen Familiensoziologie, Frauen- und Geschlechterforschung sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung
  • European Sociological Association – Research Networks 20 (Qualitative Methods) und 22 (Sociology of Risk and Uncertainty)
  • Institut für Qualitative Sozialforschung, Freiburg (iqs) – Vorstandsmitglied
  • Interdisziplinäres Zentrum für Bildungswissenschaften (IZfB) der UDE
  • Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Preise, Stipendien und Auszeichnungen

2019 Nominierung für den Deutschen Studienpreis, Sektion Sozialwissenschaften
2019 Reisestipendium des DAAD
2015 Reisestipendien der Internationalen Graduiertenakademie Freiburg (IGA) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg
2015 Posterpreis beim Graduiertennetzwerktreffen zivile Sicherheitsforschung
2013-2016 Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung