Stipendien greifbar machen
Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
-
Zoe Räkow berichtet von ihren Erfahrungen
Keine Hängematte, sondern ein Werkzeugkasten - Warum sich die Bewerbung fürs Stipendium wirklich lohnt.
Sprachkurse, Sommerakademien, Weiterbildung: Wer klug ist, nutzt das gesamte Angebot der Stiftung. Wir zeigen dir, wie du aus deinem Stipendium wirklich alles rausholst und es als Sprungbrett nutzt.

Der Einstieg: Warum das Geld nur die halbe Miete ist
Geld ist gut, Zugang ist besser. Für Zoe Räkow war die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes vor allem der Eintritt in ein System, das eines belohnt: Eigeninitiative. „Sobald man drin ist, stehen einem die Angebote extrem niederschwellig offen“, berichtet sie. Wer bei einem Stipendium jedoch nur an die monatliche Überweisung aufs Konto denkt, verpasst das eigentliche Kernstück der Institution: die ideelle Förderung.
Sprachreisen: Die Welt sehen, aber mit vollem Stundenplan
Zoe nutzte dieses System konsequent, insbesondere für Sprachreisen. Ihre Stationen: Montpellier in Frankreich, das südenglische Broadstairs (Kent) und Lissabon. Das finanziell Attraktive daran: Die Stiftung übernimmt für diese Reisen die kompletten Kosten. Doch wer bezahlte Ferien erwartet, irrt. Rund vier Stunden täglich standen Sprachkurse auf dem Programm. Danach war aber noch ausreichend Zeit, um in die Kultur vor Ort einzutauchen. In Frankreich und England war Zoe bei Gastfamilien untergebracht – ein hartes, aber effektives Training für die eigenen Sprachfertigkeiten. In Lissabon hingegen teilte sie sich mit 10 Mitstipendiat:innen eine WG eines Studierendenwohnheims. Für die extrovertierte Studentin ein Leichtes, doch im Kern geht es hier um zielgerichtetes Networking. Das Resultat: Ein Freundeskreis, der heute über ganz Deutschland und teils auch im EU-Ausland (Irland, Belgien, Niederlande) verteilt ist.
Sommerakademien: Interdisziplinärer Workload mit Blick über den Horizont
Dass Förderung auch anstrengend sein kann, zeigt das Format der Sommerakademien, von denen Zoe eine in Wien besuchte. Die Dimensionen sind hier deutlich größer: Rund 120 Teilnehmende kommen in der Regel in Jugendherbergen, gelegentlich aber auch in Hotel jeweils mit Tagungsräumen bei Vollpension zusammen. Im Gegensatz zu den Sprachreisen wird hier ein kleiner finanzieller Eigenanteil fällig. Zudem ist der Begriff „Akademie“ wörtlich zu nehmen. Bei einem Workload von sechs bis sieben Stunden täglich wird ein bis zwei Wochen lang interdisziplinär in Arbeitsgruppen gearbeitet. Der Ertrag ist keine Note für das Unizeugnis, sondern die intensive Einarbeitung in fachfremde Themengebiete.
Fazit: Ein Werkzeugkasten, den man selbst öffnen muss
Festlichkeiten und weitere Veranstaltungen der Stiftung führten Zoe zudem nach Heidelberg, Köln und Dresden. Ihr Bericht zieht ein klares Fazit: Ein Stipendium ist keine Hängematte. Es ist ein Werkzeugkasten. Wer bereit ist, Zeit, intellektuelle Arbeit und auf Sommerakademien auch mal einen überschaubaren Eigenanteil zu investieren, erhält im Gegenzug tiefgreifende Weiterbildungschancen und ein massives Netzwerk. Der Weg in die Stiftung fordert Leistung – doch wer diesen Schritt wagt, dem stehen sprichwörtlich alle Türen offen.
Trau dich und bewirb dich auf ein Stipendium, um dir deinen persönlichen Werkzeugkasten für die Zukunft zu sichern! Dieser Artikel bezog sich jetzt natürlich auf Erlebnisse im Rahmen der Förderung Studienstiftung des deutschen Volkes. Ideelle Förderung ist aber der Standard moderner Stipendien. Wir als Fakultät stehen dir bei diesem Schritt gerne mit Rat und Tat zur Seite, damit deine Talente genau die Förderung erhalten, die sie verdienen.
Wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem Weg zum Stipendium.