ProDiversität zurückliegende Kursangebot

Auf dieser Seite finden Sie die zurückliegenden Angebote des ProDiversität-Zertifikatsprogramms aus Jahr 2020.

Bei Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an prodiversitaet@uni-due.de.

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Feed In in (digitalen) Lehrveranstaltungen – eine exklusive, inklusive Einladung an Studierende

30.11.2020
10:00-14:00 Uhr

Zoom-Meeting

Teilnehmende: max. 10

Dozent: Henning Haschke

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld IV: Feedback und Evaluation; ProDiversität - Modul I: Lehren & Lernen

Umfang: 5 Arbeitseinheiten

Klassische Ansätze und Instrumente zur Erfassung von studentischem Feedback bieten oftmals nur einen retrospektiven Blick auf Lehr-/Lernsituationen und damit auf die Lehrpraxis. Das Feed-In-Instrument bietet die Möglichkeit der prospektiven Erfassung studentischer Rahmenbedingungen im Zeitalter digitaler Lehrangebote und kann daher zu einem wichtigen Kriterium für das Gelingen der eigenen Lehrveranstaltung werden. 

Bereits im Vorfeld müssen viele Fragen beantwortet, Maßnahmen vorbereitet und ein inklusives Lehr-Lernarrangement geschaffen werden. Welche medientechnische Ausstattung ist vorhanden? Wie soll und kann innerhalb der Lehrveranstaltung auf Distanz kommuniziert werden? Wie kann Partizipation mit und unter den Studierenden geschaffen werden? Wie kann eine produktive, aber auch inklusive, Vielfalt nutzende und stärkende Arbeits-, Kommunikations- und Kollaborationsumgebung aussehen? Welche Chancen, Risiken und Unterstützungsbedarfe sehen Studierende?

Das Feed-In-Instrument bietet somit eine Grundlage und einen Einstieg dafür, wie Lehrveranstaltungen, gemeinsam mit Studierenden, digital gestaltet werden können und schlägt eine Brücke für eine erfolgreiche Aktivierung und Beteiligung der Studierenden.

Kurzum: Es ist im Vorfeld eine exklusive Einladung an Studierende für ein inklusives und gemeinsames Gelingen der eigenen Lehrveranstaltung.

Lernergebnisse:

Die Teilnehmer*innen

  • haben das Instrument der Feed-In-Befragung, sowie dessen Ziele und Anwendungsmöglichkeiten, kennengelernt.
  • können das Instrument zielführend in ihrer eigenen Lehrveranstaltung einsetzen.
  • können selbständig Ergebnisse der Feed-In-Befragung interpretieren, einordnen und reflektieren.
  • leiten geeignete Maßnahmen auf Basis der Ergebnisse der Feed-In-Befragung ab.
  • haben sich kritisch mit dem Instrument und den möglichen Rahmenbedingungen und Grenzen auseinandergesetzt.

Inhalte:

  • Das Feed-In-Instrument gibt Lehrpersonen zeitnah ein möglichst umfangreiches Bild davon, unter welchen Bedingungen (auf Distanz) in ihrer Lehrveranstaltung studiert werden kann. Dabei erhalten sie lehrveranstaltungsbezogene Rückmeldungen zur medientechnischen Ausstattung, zur Medienkompetenz sowie zu Kollaborations- und Kommunikationspräferenzen ihrer Studierenden.
    Die Teilnehmer*innen werden daher zu ausgewählten Fragestellungen der Feed-In-Befragung praxisnahe Handlungsempfehlungen kennlernen, erarbeiten und reflektieren. Dabei werden Chancen und Risiken, die sich sowohl seitens der Studierenden als auch der Lehrperson ergeben können, thematisiert und anhand unterschiedlicher Szenarien aus dem konkreten Lehralltag analysiert.

Teilnahmevoraussetzungen:

Der Workshop wird in Form einer Videokonferenz in Zoom durchgeführt. Es wird also ein Internetzugang und ein PC/Laptop o. ä. mit Mikrofon und Lautsprecher/Kopfhörer und optimalerweise mit Kamera benötigt.

Zielgruppe(n): Lehrende

Anmeldung möglich ab: 14.10.2020

Beratungsformate im hybriden Semester

01.12.2020
09:00-13:30 Uhr

Zoom-Meeting

Teilnehmende: max. 10

Dozent: Heike Alberts, Dr. Anja Laroche

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld III: Studierende Beraten; ProDiversität - Modul II: Beraten & Betreuen

Umfang: 5 Arbeitseinheiten

Die klassische Face-toFace Beratung wird in der Onlinephase durch die Telefon-, Mail- und Videoberatung ergänzt. Im Workshop beschäftigen wir uns mit dem personzentrierten Beratungsansatz und dem Einfluss dieser Formate auf das Beratungsgespräch. Die personzentrierte Beratung ist prozessorientiert und dialogisch. Sie stellt keine Methode dar, sondern ist ein Instrument des Verstehens. Dadurch stellt sie die Person in den Mittelpunkt, nicht das Problem.

Lernergebnisse:

Die Teilnehmenden

  • kennen das personzentrierte Beratungsgespräch.
  • haben die Wirkung der personzentrierten Haltung im Online-Setting ausprobiert.
  • wissen über die Besonderheiten der verschiedenen Online-Formate (Telefon, Mail, Video) in der Beratung Bescheid.

Inhalte:

Ziel dieses Kurses ist es, die TN mit den Besonderheiten der Beratung im Online-Setting vertraut zu machen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Studierende unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Situation Lösungen finden können. Im Workshop beschäftigen wir uns mit den folgenden Themen:

  • Ablauf eines Beratungsgesprächs in der personzentrierten Beratung
  • Haltung im personzentrierten Beratungsansatz
  • Besonderheiten der Telefon-, Mail und Video-Beratung in der personzentrierten Beratung

Teilnahmevoraussetzungen:

Der Workshop wird in Form einer Videokonferenz auf der Plattform Zoom durchgeführt. Es wird also ein Internetzugang und ein PC/Laptop o.ä. mit Mikrofon und Lautsprecher/Kopfhörer und Kamera benötigt.

Zielgruppe(n): Personen mit Beratungsaufgaben, Lehrende

Anmeldung möglich ab: 14.10.2020

Interkulturelle Kompetenzen auch in virtuellen Räumen stärken

02.12.2020
10:00-17:00 Uhr

Zoom-Meeting

Teilnehmende: max. 10

Dozent: Dr. Gabi Kratochwil

Anrechenbar für: ProDiversität – Modul II: Beraten & Betreuen, Modul III: Führen & Leiten

Umfang: 10 Arbeitseinheiten

Virtuelle Kooperation prägt zunehmend und vor allem seit COVID-19 unseren Arbeitsalltag im Hochschulkontext. Lehre, Kooperationen, Datenaustausch erfolgen virtuell – auch im globalen Kontext. Wie gelingt es, die virtuelle Zusammenarbeit über unterschiedliche kulturelle Kodierungen hinweg zielführend zu gestalten? Wie schaffe ich virtuell Nähe? Welche interkulturellen Besonderheiten gilt es zu beachten? Von A wie Auswahl des passenden Online-Tools bis Z wie Zeitzonen, gemeinsam erarbeiten wir Handlungsstrategien für die globale virtuelle Kooperation im Hochschulkontext.

Lernergebnisse:

  • Sensibilisierung / Cultural Awareness / Vom Umgang mit Kulturdimensionen in der Praxis
  • Diskriminierungen im virtuellen Raum entgegentreten
  • Interkulturelle Aspekte im virtuellen Kontext / Besondere Herausforderungen / GVT
  • Eigenes und fremdes Handeln im virtuellen Raum reflektieren, verstehen und nutzbar machen
  • Kulturspezifische Verhaltensmuster und Kommunikationsregeln im virtuellen Raum reflektieren, verstehen und nutzbar machen
  • Problem- und Konfliktpotenziale erkennen
  • Interkulturelle Synergien nutzen / Kooperative Beziehungen sichern
  • PSIK – Persönliche Strategien interkultureller Kompetenz im virtuellen Raum stärken

Drei Ebenen werden angesprochen…

  • Informationsvermittlung und Erfahrung aus der Berufspraxis (kognitive Ebene)
  • Reflexion affektiver Elemente (affektive Ebene)
  • Erlernen erfolgreicher Handlungsstrategien im virtuellen interkulturellen Kontext (verhaltensorientierte Ebene)         

Didaktik:

Auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen werden Herausforderungen der virtuellen Kooperation im interkulturellen Kontext analysiert und ausgewertet sowie Handlungsstrategien erarbeitet, die einen sicheren und zielführenden Umgang ermöglichen.

Methode:

Bearbeitung der Teilnehmer-Erfahrungen, Critical Incidents / Best Practice, kurze Theorie-Inputs, Lehrgespräche, Kurzfilme   

Teilnahmevoraussetzungen:

Der Workshop wird in Form einer Videokonferenz auf der Plattform Zoom durchgeführt. Es wird also ein Internetzugang und ein PC/Laptop o.ä. mit Mikrofon und Lautsprecher/Kopfhörer und Kamera benötigt.

Zielgruppe(n): Personen mit Führungsaufgaben, Personen mit Beratungsaufgaben

Anmeldung möglich ab: 14.10.2020

Herausforderung Home Office – Zwischen Care-Aufgaben und Wissenschaft

03.12.2020 &
04.12.2020
10:00-14:00 Uhr

Zoom-Meeting

Teilnehmende: max. 10

Dozent: Heidrun Meyer-Kruse

Anrechenbar für: ProDiversität – Modul IV: Informieren & Unterstützen

Umfang: 10 Arbeitseinheiten

Inhalte:

  • Hintergrundbetrachtung: physische und psychosoziale Auswirkungen dieser Arbeitsform
  • Reflektion der persönlichen Situation im home-office, Anspruch und Wirklichkeit
  • Erfahrungsaustausch über wirksame Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeiten
  • Grenzen setzen – für sich selbst und andere
  • Umgang mit Qualität, Effizienz und Zufriedenheit

Lernziele:

  • Dieser Workshop versetzt die Teilnehmenden in die Lage, die vorgestellten Tools zur Strukturierung ihres Alltags im Home-Office zu nutzen.

  • Durch Elemente aus Zeitmanagement, Work-Life-Balance und Achtsamkeit gelingt es, die unterschiedlichen Anforderungen aus Care-Aufgaben und wissenschaftlichem Arbeiten zu bewältigen und in ein zufriedenstellendes Gleichgewicht zu bringen.

  • Die Orientierung an den Kernbedürfnissen und die bewusste Nutzung der persönlichen Ressourcen erleichtert die Fokussierung auf Tages- bzw. Wochen-Aufgaben. Die psychische Widerstandskraft wird gestärkt.

  • Mit der 'Systematischen Veränderung in 6 Schritten' bekommen die Teilnehmenden eine weitere Methode an die Hand, auch künftig Lösungen für herausfordernde Situationen im Home-Office zu finden.

Methoden:

  • Ist-Zustandsbeschreibung
  • Vom Ungewohnten zur Gewohnheit: Zielvereinbarung und Lösungsorientierung
  • ‚Das Triadische Prinzip‘ zur Veränderung: die Sicherung der Kernbedürfnisse und Nutzung der persönlichen Ressourcen
  • Informationsvermittlung, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Austausch in der Gesamtgruppe

Teilnahmevoraussetzungen:

Der Workshop wird in Form einer Videokonferenz auf der Plattform Zoom durchgeführt. Es wird also ein Internetzugang und ein PC/Laptop o.ä. mit Mikrofon und Lautsprecher/Kopfhörer und Kamera benötigt.

Zielgruppe(n): Beschäftigte der UDE

Anmeldung möglich ab: 14.10.2020