Frauenförderung

Zentraler Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität Duisburg-Essen

Der zentrale Rahmenplan setzt die gesetzlichen Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) um, die für die gesamte Universität Gültigkeit besitzen. Er gibt Ziele zur Gleichstellung und Frauenförderung vor und legt Maßnahmen und Steuerungsinstrumente zur Zielerreichung für eine Laufzeit von drei Jahren fest.

DIe Fortschreibung des Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität Duisburg-Essen wurde zuletzt am 04. April 2014 im Senat verabschiedet.

Im Wintersemester 2017/2018 wurden die Frauenförderpläne der Fakultäten fortgeschrieben. Die Laufzeit der Frauenförderpläne der Fakultäten sind weitgehend vereinheitlicht.

Neben den Fakultäten sind die zentralen Service- und Forschungseinrichtungen mit einer Mindestanzahl von 20 Beschäftigten ebenfalls aufgefordert, Frauenförderpläne zu erstellen. Bislang wurden die Beschäftigten dieser Einrichtungen im zentralen Rahmenplan der UDE berücksichtigt, jedoch konnten hierbei die vielfältigen Strukturen in den Einrichtungen nicht zufriedenstellend abgebildet werden. Zum Sommersemester 2018 wurde der Frauenförderplan der Universitätsbibliothek (UB) verabschiedet. Der kommende Frauenförderplan des Zentrums für Informations- und Mediendienste (ZIM) ist derzeit in Bearbeitung.

Hilfen zur Erstellung eines dezentralen Frauenförderplans

Der Frauenförderplan einer Hochschule besteht aus einem Rahmenplan für die gesamte Hochschule und den dezentralen Frauenförderplänen. Die Frauenförderpläne der Fakultäten und weiteren Einrichtungen der Universität Duisburg-Essen ergänzen und konkretisieren den Rahmenplan.

Verantwortlich für die Erstellung der dezentralen Frauenförderpläne und der Erarbeitung verbindlicher Zielvorgaben und Maßnahmen zur Zielerreichung sind die jeweiligen Dekane und Dekaninnen der Fakultäten sowie die Leitungen der zentralen Einrichtungen.

Zur Unterstützung der Fakultäten und der zentralen Einrichtung bei der Erstellung von Frauenförderplänen wurden auf Vorschlag der Gleichstellungskommission eine Arbeitshilfe zur  Musterfrauenförderpläne für die Fakultäten und zentralen Einrichtungen vom Gleichstellungsbüro in Abstimmung mit den Personalräten als Arbeitshilfen erstellt. Diese Musterfrauenförderpläne geben Standards und Mindestanforderungen vor:

Zur Unterstützung der Fakultäten und Einrichtungen bei der Erstellung der Frauenförderpläne wurden von dem Dezernat Wirtschaft und Finanzen gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten SuperX-Auswertungen in den Rubriken Studierende/Prüfungen und Personal entwickelt. Diese stehen in eigenen Ordnern "Daten Frauenförderpläne" zur Verfügung. Die Abfrageergebnisse sind hinsichtlich Inhalt und Layout mit der Gleichstellungsbeauftragten abgestimmt und können in die Frauenförderpläne übernommen werden.