Willkommen am Institut für Massivbau, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held

17.10.2016

Anmeldungen zum Modul Betonbau 6 im WS 16/17

Aufgrund der aktuellen inhaltlichen Anpassung der Module Betonbau 5 und Betonbau 6 wird folgendes  bekannt gegeben: Die Anmeldung zu dem Modul Betonbau 6 ist infolge der Umlagerung des  Instandsetzungsteils ausschließlich für Studierende möglich, die bisher nicht an Betonbau 5  teilgenommen haben. Ferner erfordert die Teilnahme am Modul Betonbau 6 im WS 16/17 eine  verbindliche Anmeldung im zugehörigen Moodle-Kurs "Betonbau 6" bis spätestens Dienstag, den  18.10.2016, um 12:00 Uhr.

31.08.2016

Änderung der Module Betonbau 5 und Betonbau 6

Ab dem Wintersemester 2016/2017 werden die Module Betonbau 5 und Betonbau 6 inhaltlich angepasst. Daher ist die folgende Umstellung der thematischen Einteilung zu berücksichtigen:

Betonbau 5: Finite-Elemente-Methode im Massivbau
Grundlagen und Anwendung der Finite-Elemente-Methode im Massivbau
(Erweiterung der bisherigen Inhalte, Entfall des Instandsetzungsteils)

Betonbau 6: Sonderkapitel des Massivbaus und Instandhaltung
Fertigteilbau, Mauerwerksbau, Befestigungstechnik, Heißbemessung, Behälterbau
Instandsetzung von Betonbauteilen (ehemals Teil von Betonbau 5)

 

21.07.2016

Exkursion zum Funke Media Office

Unter der Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schnellenbach-Held besichtigten 35 Bachelor-Studierende am 20.07.2016 die Baustelle „Funke Media Office“ in Essen.

In einem interessanten Vortrag wurde den Studierenden die Baumaßnahme vorgestellt, die den Neubau von 3 Gebäuden umfasst: Medienhaus 1 (Nord und Süd), Medienhaus 2 (Rotunde) und Parkhaus. Die Fassadenkonstruktion, das ca. 7,5 m hohe Medienbanner auf dem Dach des Medienhauses 2 sowie die schrägen Stahlbetonstützen, auch V-Stützen genannt, stellen die architektonischen Besonderheiten dar. Die spezielle Gründungssituation aufgrund der unterhalb des Gebäudes verlaufenden U-Bahn sowie die Bemessung und bauliche Umsetzung der V-Stützen vermittelten den Studenten wichtige und spannende Aspekte der Tragwerksplanung.

Während der Besichtigung der im Bau befindlichen Decke sowie der Unterzüge im Untergeschoss konnten die Studenten anschaulich die Bewehrungsführung und die Schalungstechnik zweier wichtiger Bauteile kennenlernen.

Durch die Besichtigung des „Funke Media Office“ wurde ein wertvoller Beitrag zum  Verständnis der Vorlesungsinhalte des Moduls „Betonbau 1“ geleistet. Das Institut für Massivbau dankt, auch im Namen der Studierenden, den jeweiligen Projektverantwortlichen, dass sie eine Besichtigung der Baustelle ermöglicht haben.

 

20.07.2016

Exkursion zur Lennetal- und Lahntalbrücke

Am 20.06.2016 besichtigte eine Gruppe von 14 Master-Studierenden unter der Leitung von Herrn Dr.-Ing. Torsten Welsch zwei Brückenbaustellen.

Der Neubau der Lennetalbrücke im Zuge der A45 bei Hagen, eine Verbundbrücke, setzt sich aus zwei parallel verlaufenden 14-feldrigen Überbauten mit einer Gesamtlänge von 979,90 m zusammen. Jeder Überbau besteht aus einem geschlossenen Stahlhohlkasten mit seitlich angeordneten Druckstreben und einer massiven Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Bei einer Baustellenführung, die auch die Begehung des Hohlkastens umfasste, wurden den Studierenden spannende Details zur Konstruktion und zur Baudurchführung anschaulich erläutert.

Neben der Brückenbaustelle der Lennetalbrücke wurde im Rahmen der Exkursion die Lahntalbrücke bei Limburg besucht. Dort wird seit Juni 2013 ein Ersatzneubau für die bestehende Überquerung der Lahn, einer Spannbetonbrücke aus den 1960er Jahren, hergestellt. Der Neubau, bestehend aus zwei vorgespannten, sieben-feldrigen Doppelhohlkastenquerschnitten mit Spannweiten bis zu 90 m und einer Gesamtlänge von 450 m, wird parallel zur vorhandenen Brücke im Freivorbau errichtet. Nach einem interessanten Vortrag konnten sich die Studierenden bei einer Begehung der Baustelle ein Bild von der eindrucksvollen Konstruktion machen.

Durch die Besichtigung der zwei Brückenbauwerke wurde ein wertvoller Beitrag zum  Verständnis der Vorlesungsinhalte des Moduls „Betonbau 4“ geleistet. Das Institut für Massivbau dankt, auch im Namen der Studierenden, den jeweiligen Projekt-Verantwortlichen, dass sie eine Besichtigung der Brückenbaustellen ermöglicht haben.

 

27.01.2016

Institut für Massivbau erhält Projektförderung von der Volkswagenstiftung

In der Forschungsinitiative „Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“ hatte die VW-Stiftung Wissenschaftler dazu aufgerufen, ihre Ideen für kühne Forschungsprojekte einzureichen. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held und Dr.-Ing. Torsten Welsch vom Institut für Massivbau haben mit ihrer Idee zur Herstellung von Zahnrädern und Kugellagern aus Ultrahochfestem Beton als eine von 17 aus 425 eingereichten Ideen den Zuschlag für eine eineinhalbjährige Förderung durch die VW-Stiftung erhalten.

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08.04.2016

Heute Studentin! Morgen Doktorandin? Informationsveranstaltung am 21.04.2016

Wissenschaft und Wirtschaft werden in der Zukunft immer mehr auf das Potenzial gut ausgebildeter Frauen zurückgreifen. Die Zahl der Studentinnen und Absolventinnen ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Diese Zahlen spiegeln sich aber nicht in den Führungspositionen wider. Bei vielen Absolventinnen besteht zwar der Wunsch nach einer weiteren Qualifikation durch eine Promotion, jedoch wird aus unterschiedlichen Gründen darauf verzichtet, diesen Wunsch zu realisieren.

Die Fakultäten Ingenieurwissenschaften (Abt. Bauwissenschaften) und Wirtschaftswissenschaften möchten im Rahmen der Veranstaltung „Heute Studentin! Morgen Doktorandin?“ ihren Studierenden unterschiedliche Lebenswege von ehemaligen Doktorandinnen vorstellen und ihnen aufzeigen, welche Unterstützungen sie ihren Doktorandinnen bieten. Insbesondere erläutert unser Kooperationspartner, das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung an unserer Universität, vielfältige Möglichkeiten der fachübergreifenden Begleitung im Promotionsprozess. Alle Studierenden sind herzlich willkommen.

Wann: 21.04.2016, 16:00 Uhr

Wo: Gästehaus Casino, Reckhammerweg 3, Campus Essen

 

15.01.2016

Rückumzug des Instituts für Massivbau

Ab Montag, den 18.01.2016, ist das Institut für Massivbau wieder in den gewohnten Räumlichkeiten zu finden: V15 R02 Gänge H und G.

19.10.2015

Betonbau 2 - Lernzentren / Tutorien

Zur Optimierung der Studienbedingungen wird das Lehrangebot des Instituts für Massivbau erweitert. Im Rahmen des Moduls Betonbau 2 wird ab dem Wintersemester 2015 / 2016 ein zusätzliches Lernzentrum / Tutorium eingeführt. Dieses findet ab dem 20.10.2015 regelmäßig Dienstags von 14:00 bis 15:30 Uhr im Raum S06 S00 B29 statt. Weitere Einzelheiten können dem entsprechenden Moodle2-Kurs entnommen werden.

27.07.2015

Vorlesung auf der Großbaustelle „Kastanienhöfe“

Am 08.07.2015 tauschten die Studierenden des Moduls „Betonbau 1“ den Vorlesungssaal gegen einen außergewöhnlichen Ort. Im Rohbau des Großbauprojektes „Kastanienhöfe“ in der nördlichen Essener Innenstadt hielt Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held auf Einladung des Bauherrn Allbau AG eine Vorlesung über Plattentragwerke. Zuvor hielten Herr Dipl.-Ing. Jürgen Bott, Technischer Leiter Allbau AG, und Herr Dipl.-Ing. Thomas Kemmerling, Technische Bereichsleitung Züblin AG, Einführungsvorträge, in denen ihre Unternehmen vorgestellt wurden. An dem Ort der Vorlesung konnten die Studierenden Rohbauarbeiten für den zukünftigen Wohn- und Büro-Komplex beobachten und erhielten somit direkten Praxisbezug. Im Anschluss an die Vorlesung wurden die Studierenden von Mitarbeitern der Allbau AG und der Züblin AG um die Baustelle geführt und erfuhren hierbei spannende Details zu dem Bauvorhaben.

02.07.2015

Brückenexkursion am 22.06.2015

Am 22.06.2015 besichtigten 23 Master-Studierende unter der Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach Held  drei Brückenbaustellen.

Der Neubau der Lennetalbrücke im Zuge der A45 bei Hagen, eine Verbundbrücke, setzt sich aus zwei parallel verlaufenden 14-feldrigen Überbauten mit einer Gesamtlänge von 979,90 m zusammen. Jeder Überbau besteht aus einem geschlossenen Stahlhohlkasten mit seitlich angeordneten Druckstreben und einer massiven Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die Studierenden wurden über die Baustelle geführt, spannende Details zur Konstruktion und Baudurchführung wurden anschaulich erläutert.

Neben der Lennetalbrücke und einem Unterführungsbauwerk im Zuge der A3 bei Elz umfasste die Exkursion einen Besuch der Lahntalbrücke bei Limburg. Dort wird seit Juni 2013 ein Ersatzneubau für die bestehende Überquerung der Lahn, einer Spannbetonbrücke aus den 1960er Jahren, hergestellt. Der Ersatzneubau, bestehend aus zwei vorgespannten, sieben-feldrigen Doppelhohlkastenquerschnitten mit Spannweiten bis zu 90 m und einer Gesamtlänge von 450 m, wird parallel zur vorhandenen Brücke im Freivorbau errichtet. Nach einem interessanten Vortrag durch die Projektleitung konnten sich die Studierenden bei einer Begehung der Baustelle und insbesondere eines Hohlkastens ein Bild von der eindrucksvollen Konstruktion machen.

Durch die Besichtigung der drei Brückenbauwerke wurde ein wertvoller Beitrag zum  Verständnis der Vorlesungsinhalte des Moduls „Betonbau 4“ geleistet. Das Institut für Massivbau dankt, auch im Namen der Studierenden, den jeweiligen Projekt-Verantwortlichen, dass sie eine Besichtigung der Brückenbaustellen ermöglicht haben.

Frau Dr.-Ing. Angelika Eßer mit der Masterstudentin Pei Kiet Ho aus Malaysia (Copyright Eßer, mit schriftlichem Einverständnis von Frau Ho)

08.06.2015

Verleihung der UDE-Diversity-Preise 2015

Das Prorektorat für Diversity Management & Internationales der UDE lädt zum bundesweiten 3. Deutschen Diversity-Tag ein. Zur Eröffnung spricht NRW- Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider, im Anschluss werden die diesjährigen Diversity-Preisträger und -Preisträgerinnen aus den Fakultäten und der Verwaltung ausgezeichnet.

Dr.-Ing Angelika Eßer ist die diesjährige Preisträgerin aus der Fakultät der Ingenieurwissenschaften, Abteilung Bauwissenschaften. Mit dieser Auszeichnung werden Mitglieder der UDE gewürdigt, die sich in einer herausragenden Weise für Vielfalt in Lehre, Forschung, Führung und Engagement verdient gemacht haben.

Die diesjährige Preisverleihung findet im feierlichen Rahmen statt am
09. Juni, um 10 Uhr im Glaspavillon (R12 R00 H12),
Studierende, Beschäftigte und weitere Hochschulakteure sind herzlich eingeladen.

Informationen zu Anmeldung und Programm gibt es im  Diversity-Portal unter

www.uni-due.de/diversity/diversitytag_ude.shtml

 

16.04.2015

Anmeldung zu den Moodle-Kursen

Den Studierenden wird ausdrücklich empfohlen, den Moodle2-Kursen zu den belegten Betonbau-Modulen beizutreten. Im Sommersemester 2015 finden regulär statt:

  • Betonbau 1
  • Betonbau 3
  • Betonbau 4
  • Betonbau 6

Link zu Moodle 2

13.04.2015

"Heute Studentin! Morgen Doktorandin?" - Veranstaltung am 21.05.2015

 

Wissenschaft und Wirtschaft werden in der Zukunft immer mehr auf das Potenzial gut ausgebildeter Frauen zurückgreifen. Die Zahl der Studentinnen und Absolventinnen ist zwar in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, diese Zahlen spiegeln sich aber nicht in den Führungspositionen wider. Bei vielen Absolventinnen besteht zwar der Wunsch einer weiteren Qualifikation durch eine Promotion, jedoch wird aus unterschiedlichen Gründen darauf verzichtet, diesen Wunsch zu realisieren.

Die Fakultäten Ingenieurwissenschaften (Abt. Bauwissenschaften) und Wirtschaftswissenschaften möchten im Rahmen der Veranstaltung "Heute Studentin! Morgen Doktorandin?" ihren Studierenden unterschiedliche Lebenswege von ehemaligen Doktorandinnen vorstellen und ihnen aufzeigen, welche Unterstützungen sie ihren Doktorandinnen bieten. Insbesondere erläutert unser Kooperationspartner, das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung an unserer Universität, vielfältige Möglichkeiten der fachübergreifenden Begleitung im Promotionsprozess. Alle Studierende sind herzlich willkommen.

Wann: 21.05.2015, 16:00 Uhr

Wo: R11 T08 D01, Campus Essen

04.02.2015

Studierende voller Engagement bei der Instandsetzung

Hp B5 Instand

Bei der praktischen Laborübung im Rahmen der Lehrveranstaltung Betonbau 5, Teil 2 "Instandsetzung", waren die Studierenden mit Begeisterung dabei. Sie konnten endlich mal selbst  gerissene Balken durch Rissinjektionen instandsetzen.

Das Institut für Massivbau wünscht fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015

Weihnacht Hp 2014

20.10.2014

Probestudium Bauingenieurwesen - Erst probieren, dann studieren!

Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11-13 können im Zeitraum vom 28.10.2014-09.12.2014 an einem kostenfreien Probestudium an der Universität Duisburg-Essen teilnehmen. Die Anmeldung ist erforderlich bis zum 27.10.2014.

Für weitere Informationen bitte hier klicken.

20.10.2014

Einführung in Strakon

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Betonbau 2“ wird am Dienstag, den 21.10.2014, von 10.15 – 11.45 Uhr eine Einführung in das CAD-Programm „Strakon“ stattfinden. Nach einem Überblick über den Leistungsumfang und die Bedienung des Programms werden erste Schritte in der Schal- und Bewehrungsplanung demonstriert. Ergänzend hierzu werden Lernzentren im Computer-Pool (Raum V15 S03 C90) stattfinden. Hierbei soll anhand von Übungsbeispielen aus den Lehrveranstaltungen „Betonbau 1“ und „Betonbau 2“ ein vertiefter Einblick in die Schal- und Bewehrungsplanung gegeben werden. Ziel ist, dass die Studierenden dazu in die Lage versetzt werden, die im Rahmen der Bemessung ermittelte Stabstahl- oder Mattenbewehrung zeichnerisch korrekt darzustellen. Allgemein soll das Verständnis für die richtige Bewehrungsführung verbessert werden. Nicht zuletzt in Hinblick auf zukünftige Hausübungen und  Klausuren wird daher die Teilnahme an diesen Lernzentren dringend empfohlen. Die Anmeldung zur Teilnahme an den Lehrveranstaltungen ist im Kurs "Betonbau 2" der Plattform Moodle2 möglich.

22.11.2013

Übung macht den (Meister) Master

Das Institut für Massivbau erweitert das Angebot zum Selbststudium für Studierende. Zur Festigung und Vertiefung der Lehrinhalte werden ab sofort zusätzliche Beispielaufgaben in den entsprechenden Kursen der Plattform Moodle2 zur Verfügung gestellt.

27.05.2013

Frage-Antwort-Foren zur Unterstützung der Lehre

Zur Verbesserung des Informationsaustausches werden für die Studierenden ab sofort Foren bereitgestellt. Ergänzend zum bisherigen Lehrangebot wird damit die Möglichkeit geboten, jederzeit fachspezifische Fragen zu den Inhalten der Module Betonbau 1 bis 6 zu stellen. Die Foren sind in den entsprechenden Kursen der Plattform Moodle2 integriert.

moodle2.uni-due.de

17.12.2012

Weihnachtsfeier des Instituts für Massivbau

Auch im Jahr 2012 fand eine gemeinsame Weihnachtsfeier des Instituts für Massivbau statt. Am Donnerstag, den 06.12.2012 trafen sich die Massivbauer zu einem gemütlichen Weinachtsessen. Danach waren die Institutsmitarbeiter Zeugen eines Belastungsversuchs einer Papierbrücke (ein Praxisprojekt der Masterstudenten des konstruktiven Ingenieurbaus) in der Massivbau-Versuchshalle. Anschließend wurden alle Teilnehmer mit netten Gesprächen und heißem Kakao/Met/Glühwein auf dem Essener Weihnachtsmarkt in besinnliche Stimmung gebracht.

Als diesjähriges Highlight stand die Zugfahrt mit der Hespertalbahn entlang des Baldeneysees zwischen dem Alten Bahnhof Kupferdreh und Haus Scheppen an. Schon beim Eintritt in das Abteil fühlten sich alle Mitarbeiter in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt. Entlang der Strecke lohnte sich ein Blick nach draußen. Während der zweistündigen Fahrt wurden heiße Schokolade, Kaltgetränke und selbstverständlich auch Glühwein gereicht. Für die Kinder im Zug kamen der Nikolaus und sein Gehilfe Knecht Ruprecht mit kleinen Überraschungen und Weihnachtsliedern in jedes Abteil. Dennoch waren es nicht nur die beschenkten Kinder, die an diesem Abend lautstark mitsangen.

Den Abschluss der diesjährigen Weihnachtsfeier bildete ein gemeinsames Beisammensein bei einem wohlmundenden Trunk in der nahgelegen gemütlichen Bahnhofsstube „Lukas“.

14.09.2012

Exkursion zum Neubau der EZB und zum Skyline Plaza

Am 11.09.2012 besichtigten 22 Studierende der Vertiefungsrichtung "konstruktiver Ingenieurbau" den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) und das Skyline Plaza in Frankfurt am Main.

Der Neubau der EZB besteht aus einem Doppel-Büroturm, welcher an die Großmarkthalle von Frankfurt angeschlossen ist. Von besonderer Bedeutung war die Erhaltung des Erscheinungsbildes der Großmarkthalle, in der das Eingangsbauwerk des Doppel-Büroturms integriert wurde. Der bis zu 185 Meter hohe Doppel-Büroturm weist zwei Hochhausscheiben auf, welche durch ein Atrium gestalterisch und statisch verbunden sind. Die charakteristische kristalline Silhouette des Turms wird durch eine hoch aufgelöste geschwungene Glasfassade erreicht.

Nach Verlassen des deutschen Territoriums mitten in Frankfurt, der Begrüßung und der Vorstellung des Projektes wurde die Gruppe um das entstehende Gebäude herum geführt. Dabei erfuhren die Studierenden spannende Details zur Baudurchführung und imposante Eindrücke des entstehenden Bauwerks.

Wieder zurück auf deutschem Boden wurde der Rohbau des Skyline Plaza besucht.

Das Skyline Plaza wird eine Shopping-Mall als Teil des Europaviertels von Frankfurt am Main. Mit dem Europaviertel entsteht ein Quartier im Herzen Frankfurts mit Wohn-, Geschäfts- und Bürogebäuden entlang der Europa-Allee. Es wird rund 2.800 Wohnungen beinhalten und etwa 30.000 Arbeitsplätze in einer modernen Architektur bieten. Das Quartiersdesign weist zielstrebig in Richtung des Skyline Plaza, dessen Eröffnung für 2013 geplant ist. An einigen Stellen des Baus werden Fertigteile von Max Bögl verwendet, dazu gehören Filigranplatten für Decken und Wände sowie Unterzüge für das Deckensystem.

Nach der Begrüßung hielt Herr Jakoby von der CA Immobilien Anlagen AG zunächst einen Vortrag über das Quartier Europaviertel. Anschließend präsentierte Herr Sturm von der ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG (Einkaufs-Center Entwicklungsgesellschaft) das spezielle Projekt Skyline Plaza. Neben der Vorstellung der Unternehmen und der Projekte wurden zur Stärkung belegte Brötchen und Getränke angeboten. Danach wurde die Gruppe über die Baustelle geführt, wobei viele planerische Aspekte vermittelt werden konnten. Außerdem erhielten die Studierenden sehr schöne Einblicke in Konstruktionen, welche während des Studiums behandelt worden sind.

23.04.2012

Eurocode 2 Seminar am 17.04.2012

Am 17.04.2012 hat das Seminar zur Anwendung der DIN EN 1992-1-1 (Eurocode 2), organisiert vom Institut für Massivbau der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und geleitet von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held, stattgefunden. Über 60 in der Tragwerksplanung sowie im Bereich der statisch-konstruktiven Prüfung tätige Ingenieurinnen und Ingenieure nahmen am Seminar teil.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schnellenbach-Held wurde die Anwendung des Eurocodes 2 vorgetragen. Dazu gingen die Referenten auf die Änderung der Regeln bezüglich der Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit sowie im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit ein. Zudem wurden die normativen Angaben im Hinblick auf die Baustoffe, Mindestbetonfestigkeit, Schnittgrößenermittlung und Bewehrungs- und Konstruktionsregeln erläutert. Im Seminar wurde jedes Kapitel des Eurocodes 2 thematisiert und die Teilnehmer erhielten umfassende Kenntnisse hinsichtlich der Anwendung des Eurocodes 2.

Die positive Rückmeldung der Teilnehmer verdeutlicht den Erfolg des Seminars. Hierzu haben insbesondere die Referenten des Instituts beigetragen.

24.06.2011

Stresstest für die Ruhrpott II

Fünfeinhalb Meter lang, 135 kg schwer und eine 8 mm dünne Schale aus Hochleistungsbeton - kann so ein Boot überhaupt schwimmen? Es kann, sagen die angehenden Bauingenieure der Universität Duisburg-Essen (UDE) - im Rahmen des Masterprojekts am Institut für Massivbau in Kooperation mit dem Fachgebiet Baustatik und Baukonstruktion - über die "Ruhrpott II". Mit dem selbstgebauten Kanu werden die Studierenden am 24./25. Juni 2011 in Magdeburg in den See stechen - allerdings nicht allein: Bei der 13. Betonkanu-Regatta treten 100 Mannschaften aus Hochschulen und Ausbildungsbetrieben mit eigenen Modellen an. Bevor das neunköpfige UDE-Team nach Sachsen-Anhalt aufbricht, schlug am gestrigen Montag (20.6.) die Stunde der Wahrheit: Die Ruhrpott II hat den Stresstest bestanden. Das Boot schwamm in einer sehr stabilen Lage und ist sehr gut zu steuern, erklärten die "Kanutinnen".

Ein ganzes Semester Arbeit liegt hinter den sieben Masterstudierenden und ihren zwei Betreuern - 200 Stunden, in denen sie konstruierten, eine Schalung aus Sperrholz bauten, über die richtige Betonmischung tüftelten und die Maurerkelle schwangen. Penibel haben sie sich dabei an die Vorgaben der Deutschen Zement- und Betonindustrie gehalten, die das Rennen ausrichtet. Denn bevor in Magdeburg der Startschuss fällt, werden alle Boote vom Preisgericht inspiziert, ob Maße und Gewicht stimmen und nur erlaubte Materialien verwendet wurden.

"Darum geht es bei dem Wettbewerb: Das richtige Rezept für einen Verbundbaustoff zu finden, der das Kanu leicht, aber robust macht, der strapazierfähig ist und sich gut verarbeiten lässt", erklärt Michael Peeters, einer der beiden Betreuer. "Bis die Mischung stimmte, haben die Studierenden viel ausprobieren müssen." Und ein bisschen von den Erfahrungen ihrer Kommilitonen profitieren können. Denn die Ruhrpott II hat einen älteren Bruder: Gebaut 2009 zur letzten Betonkanu-Regatta, die auf dem Baldeneysee stattfand.

Nun wünschen wir viel Erfolg für den Wettbewerb!

14.04.2011

Girls' Day Mädchen-Zukunftstag 2011

Schülerinnen bauen Brücken.

Woher kennt man die Höchstlast einer Brücke?

Am Institut für Massivbau der Universität Duisburg-Essen konnten Schülerinnen am Computer Brücken bauen und anschließend ausprobieren, ob die Brücke der Belastung durch einen Zug standhält.

Verformungsfähigkeit der Essener UHPC-Platte

06.04.2011

UHPC-Wettbewerb 2010 - Die verformungsfähigsten und filigransten Platten kamen aus Essen

Im Rahmen ihres Abschlussprojektes wagten sich 5 Studierende der Universität Duisburg-Essen an den Bau extrem dünner, äußerst verformungsfähiger Platten aus Ultrahochleistungsbeton (bzw. Ultra High Performance Concrete, UHPC). Ziel war es, im November 2010 mit diesen Platten am UHPC-Wettbewerb in Kaiserslautern teilzunehmen.
Um die Leistungsfähigkeit der Platten zu testen und die optimale Plattendicke zu ermitteln, wurde bereits im Frühjahr 2010 mit den ersten Betonagen begonnen. Hierbei profitierten die Studierenden vom vorhandenen Know-how der Institutsmitarbeiter bezüglich der Herstellung und Verarbeitung des Hochleistungswerkstoffes UHPC.
Entsprechend des Reglements wurden Platten mit den Abmessungen 1400 mm x 800 mm hergestellt. Die Vorgaben hinsichtlich der Dicke (5 - 25 mm) und des Gewichtes (max. 30 kg) stellten für die Studierenden durch den Einsatz einer Mikrobewehrung zur Sicherstellung ausreichender Duktilität in Kombination mit einer fließfähigen UHPC-Mischung kein Problem dar. Die angestrebte Plattendicke von 5 mm konnte erfolgreich realisiert werden.
Mit einem Gewicht von nur 14,1 kg war eine der Essener UHPC-Platten mit Abstand die leichteste Platte des Wettbewerbs – die Platten der anderen Teilnehmer wogen zwischen 24,9 und 29,6 kg.
An der Technischen Universität Kaiserslautern wurden die Platten in den Versuchsstand (zwängungsfreie Punktlagerung an 6 Stellen) eingebaut. Während der flächigen Belastung durch einen Unterdruck wurden die auftretenden Verformungen kontinuierlich an insgesamt 15 Stellen aufgezeichnet. Mit einer maximalen Verformung von 37,5 mm in Plattenmitte stellten die Studierenden aus Essen neben der filigransten auch die duktilste Platte des Wettbewerbs.

16.03.2011

Exkursion zu DSI in Langenfeld

Am 11. März 2011 besichtigten 13 Studierende der Vertiefungsrichtung „Konstruktiver Ingenieurbau“ die Niederlassung West der DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL (DSI) in Langenfeld. Im besichtigten Werk werden Spannglieder und Anker für Vorspannsysteme vorgefertigt, die anschließend auf Trommeln zur Baustelle geliefert werden.
Nach einer Einführung in die Firmengeschichte und einer allgemeinen Übersicht der verschiedenen von DSI angebotenen Vorspannsysteme wurden den Studierenden zunächst schematisch die Fertigungsabläufe interner und externer Spannglieder sowie der Zubehörteile (z. B. Ankerbüchsen und Wendel) erläutert. Im Anschluss daran wurde der Spanngliedeinbau auf der Baustelle und Besonderheiten des Spannvorgangs diskutiert.
Die anschließende Werksführung übernahm der Leiter des Werkes, Herr Dipl.-Ing. Armin Demelt, persönlich. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, die Produktion der werksgefertigten Spannglieder in der großen Werkhalle, die die Herstellung von Spanngliedlängen von bis zu 250 m ermöglicht, aus nächster Nähe zu beobachten. Beginnend bei der Herstellung der Ankerkörper, die mit höchster Genauigkeit aus runden Stahlvollquerschnitten gefräst werden, über die Produktion der Stahlwendel bis hin zur Fertigung der Hüllrohre wurde den Studierenden nahezu jedes Detail in allen Produktionsschritten vorgeführt. Besonderes Interesse erweckte der Einschießprozess: Hier durften die Studierenden mitverfolgen, wie die langen Spannstahllitzen in die zuvor gefertigten Hüllrohre eingebracht wurden. Schlussendlich wurden die fertigen Spannglieder für den Transport zur Baustelle auf Trommeln gewickelt.
Den Abschluss der Besichtigung stellte der Besuch der Qualitätssicherung dar. Hier wird neben der Prüfung der Rohmaterialien auch die Kontrolle der hergestellten Produkte vorgenommen.
Nach der interessanten Werksbesichtigung hatten die Studierenden bei einem kleinen Snack die Möglichkeit, noch ausstehende Fragen zu diskutieren.

27.08.10

Exkursion zur Wehrhahn-Linie nach Düsseldorf

Am 25.08.2010 besichtigten 11 Studierende der Vertiefungsrichtung "Konstruktiver Ingenieurbau" die Baumaßnahme Wehrhahn-Linie in Düsseldorf. Im Projektbüro empfing uns Herr Danieli, Projektleiter und Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf (Amt für Verkehrsmanagement), und präsentierte uns zunächst das Bauvorhaben. Die Wehrhahn-Linie soll die bestehenden S-Bahnstationen Wehrhahn und Bilk miteinander verbinden und die oberirdisch verkehrenden Straßenbahnen ersetzen. Die Tunnelröhre der 3,4 km langen U-Bahnstrecke wird mittels Schildvortrieb erstellt. Daneben werden sechs unterirdische und zwei oberirdische Stationen gebaut. Fünf der sechs unterirdischen Stationen werden in Deckelbauweise hergestellt. Vor Ort, an der zukünftigen Station Schadowstrasse, erläuterte Herr Danieli das Bauverfahren und Besonderheiten, die durch die dichte Bebauung Düsseldorfs und das bestehende unterirdische Kanal- und Kabelnetz bereits in der Planungsphase zu beachten waren. Ein weiterer Besichtigungspunkt war die zukünftige Haltestelle Heinrich-Heine-Allee. Hier kreuzt die Wehrhahn-Linie das bereits bestehende U-Bahnnetz. Mittels Vereisungsverfahren wird hier der Boden stabilisiert und der neue Bahnhof als einziger der sechs unterirdischen Bahnhöfe in bergmännischer Bauweise erstellt. Zusätzlich zu der Bodenvereisung sind hier Injektionsleitungen vorgesehen, über die eventuell auftretende Setzungen an dem darüber stehenden alten Gebäude reguliert werden sollen.
Ab 2015 soll die Wehrhahn-Linie in Betrieb gehen. Im nächsten Jahr kommen wir wieder, um uns den Abbruch der Tunnelröhre im Bereich eines Bahnhofs anzusehen...

23.07.10

Innovationspreise der Sparkasse am Niederrhein

In diesem Jahr verleiht die Sparkasse am Niederrhein gleich drei jungen Ingenieuren den Innovationspreis Ingenieurwissenschaften. Dr. Ingo Samerski erhält für seine Arbeit über den „Verschleiß von kraftstoffgeschmierten Stahl-Stahl-Paarungen“ die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung. Dr. Peer Lubasch und Dr. Martin Tändl teilen sich einen Preis. Ein vom Vorstand des Fördervereins Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen e.V. beauftragter Gutachter hatte die drei Arbeiten aus insgesamt 17 eingereichten Dissertationen sowie Diplom- und Masterarbeiten ausgewählt.

08.07.10

Innovatives Bauen mit Beton

Der Förderverein Ingenieurwissenschaften hat am 30. Juni zu einem weiteren Unternehmergespräch eingeladen. "Innovatives Bauen mit Beton" lautete das Thema der Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochtief AG und dem Institut für Massivbau im Fraunhofer InHaus-Zentrum auf dem Campus Duisburg.

Das Vortragsprogramm begann um 17:00 Uhr mit der Vorstellung der Fakultät durch den Abteilungsleiter für Bauwissenschaften Prof. Dr.-Ing. Jochen Menkenhagen in Vertretung für Dekan Prof. Dr.-Ing. Dieter Schramm. Der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held "Höher, leichter, weiter – mit Beton?" setzte den Themenschwerpunkt, Dipl.-Ing. Norbert Schüßler, geschäftsführender Gesellschafter der Schüßler-Plan Consult GmbH stellte das Projekt "Hafenspitze" vor und Dr.-Ing. Hansgeorg Balthaus von Hochtief-Consult rundete mit seinem Vortrag zum Beton "…aber nicht nur! Neue Aufgabenfelder in der Energieerzeugung" das Thema ab.

Wie bei jedem Unternehmergespräch wurde im Anschluss das Gespräch zwischen Hochschule und Unternehmen gesucht, um wechselseitige Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und aktuelle Fragen von Studium und Arbeitswelt zu diskutieren. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus führte zum Ausklang durch das Fraunhofer InHaus-Zentrum.

22.01.10

Studierendenexkursion nach Frankfurt

Am 19.01.2010 besuchten Essener Studenten des Bauingenieurwesens im Rahmen ihres Masterstudiums des Konstruktiven Ingenieurbaus zwei Brückenbaustellen in Frankfurt am Main. Die besichtigten Talbrücken Seckbach und Erlenbruch sind Teile des Projektes „Endausbau A661 Ostumgehung Frankfurt“. Bei beiden Bauwerken handelt es sich um Erweiterungen bereits bestehender Spannbetonbrücken, die jeweils um einen separaten 2-stegigen Plattenbalken ergänzt werden.

Die 8-feldrige (Gesamtlänge 265 m) ca. 30 m hohe Talbrücke Seckbach war bereits bis auf die Brückenkappen und die Deckschicht fertig gestellt.

Die Talbrücke Erlenbruch (6-feldrig) mit einer Gesamtlänge von 195 m wird im Endzustand 8 Fahrstreifen (4 auf dem bestehenden und 4 auf dem neuen Überbau) aufweisen. Der erste der insgesamt drei Bauabschnitte war zum Zeitpunkt der Exkursion bereits hergestellt. Ein Teil der Schalung des zweiten Abschnittes der auf Rüstung hergestellten Brücke konnte von den Studenten direkt von oben besichtigt werden.

Neben konstruktiven Durchbildungen und planerischen Aspekten erhielten die Studenten ebenfalls Einblicke in Problematiken hinsichtlich des Natur- und Lärmschutzes.

18.12.09

Institut für Massivbau bei der WAZ

Am 16.12.2009 besuchte das Institut für Massivbau das verlagseigene Druckhaus der WAZ Mediengruppe auf der Schederhofstraße in Essen, welches als eines der modernsten und größten Druckhäuser Europas gilt. Während einer zweistündigen Führung durch das Druckhaus wurde den Teilnehmern die Entstehung eines Druckstückes von der Herstellung der Druckplatten bis hin zum Versand näher gebracht. Als Souvenir konnten wir die Druckplatte der aktuellen Hochschulseite vom 17.12.2009 mitnehmen.

19. - 20.06.09

12. Deutsche Betonkanu-Regatta

Am Freitag, den 20. Juni 2009, fällt der Startschuss für die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta am Baldeneysee in Essen. Mehr als 900 Studenten und Auszubildende von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen lassen bei dem außergewöhnlichen Wettbewerb ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. Bewundert werden können die 80 Betonboote bereits ab dem 19. Juni 2009 an der Regattastrecke am Baldeneysee, wo mehrere Jurys diese hinsichtlich Originalität und Konstruktion bewerten werden. Der eigentliche Wettkampf startet am Samstag, den 20. Juni, morgens mit den Vorläufen. Die Finalläufe finden am frühen Nachmittag statt, ebenso die Bootsparade, die ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist. Hier werden neben den Kanus auch außergewöhnliche Wasserfahrzeuge zu sehen sein. In den letzten Jahren konnte das Publikum unter anderem einen schwimmenden Betonfahrmischer, ein Wasserflugzeug oder sogar ein funktionsfähiges U-Boot aus Beton bestaunen.

Auch ein Team der Uni Duisburg-Essen (UDE) gehört in diesem Jahr zu den Teilnehmern. Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Praxisprojekts von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held, Institut für Massivbau, und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Rolf Dillmann, Institut für Materialwissenschaft, haben acht Bauwissenschaftsstudenten in hunderten Arbeitsstunden ein Betonkanu entworfen und gebaut. Das entstandene Boot hat Abmessungen von Länge/Breite/Höhe = 4.95/0.70/0.35 m und wiegt 118 kg. Bei dem verwendeten Beton handelte es sich um einen hochfesten Leichtbeton, hergestellt mit einem CEM III/A 42.5, Flugasche, Silika und Cem-Fil Glasfasern. Als Gesteinskörnung wurde neben Quarzsand ein extrem leichtes Blähglas zur Gewichtsersparnis verwendet.