Personal Analytics

Das Kompetenzzentrum Personal Analytics ist eine durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel. Das Team besteht aus Wissenschaftlern aus den Fachgebieten Informatik, Kognitionswissenschaft, Elektrotechnik, Gesundheitswissenschaft und Philosophie.

Aktuelles

Unsere Mitarbeiterinnen Katja Herrmanny (l.) und Katrin Paldán / WAZ

Pressespiegel - 21.10.2017 Forscher-Team der Uni sucht Duisburger „Besser Esser“

Anlässlich des Starts der Evaluierung der App "Besser Esser" wurden unsere Mitarbeiterinnen Katja Herrmanny und Katrin Paldán von der WAZ interviewt. Thematisch ging es um den aktuellen Stand des Forschungsprojektes, sowie insbesondere der zu diesem Zweck entwickelten Apps. Den Link zum vollständigen Artikel finden Sie hier.

Die "Besser Esser" Studie wird aktuell durchgeführt. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, schreiben Sie gerne eine Nachricht an die Studienleiterin sarah.lueckmann@gmx.de. Weitere Informationen zur Tätigkeit als ForschungshelferIn finden Sie auf dieser Webseite im Menü unter "Forschungshelfer*in werden".

Die TeilnehmerInnen des Workshops

Informatik 2017 - 10.10.2017 Partizipatives Entwerfen soziotechnischer Systeme

Das diesjährige Treffen der vom BMBF geförderten Nachwuchsforschergruppen "Interdisziplinärer Kompetenzaufbau" hat im Rahmen der Informatik 2017 (47. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)) vom 25.09. - 29.09.2017 in Chemnitz stattgefunden. Dafür vorgesehen war der Workshop "Partizipatives Entwerfen soziotechnischer Systeme". Als Vertreter von Personal Analytics nahm unser Mitarbeiter Michael Schwarz (auf dem Foto 4. v. r.) teil. Der Fokus des Workshops lag dieses Jahr auf den interdisziplinären Aspekten des partizipativen Entwerfens soziotechnischer Systeme mit älteren Menschen. Es ging also um die Frage, wie man ältere Menschen in den Entwicklungsprozess einbeziehen kann, um Systeme besser auf diese Zielgruppe zuzuschneiden. Daneben diente der Workshop zur interdisziplinären Diskussion und Vernetzung der Nachwuchsforschergruppen.

UMAP - 12.07.2017 Bewegung mithilfe von Handlungsplänen fördern

Vom 09. bis 12.07.2017 fand die 25. Conference on User Modeling, Adaption and Personalization, kurz UMAP, in Bratislava (Slowakei) statt. Im Rahmen des Workshops "Temporal and Holistic User Modeling" stellte unser Mitarbeiter Michael Schwarz eine Projektarbeit zum Thema Bewegungsförderung mithilfe von Nutzermodellierung vor. Bei dieser Arbeit mit dem Titel "An Approach to Improve Physical Activity by Generating Individual Implementation Intentions" geht es um die Unterstützung der NutzerInnen bei der Bildung gesunder Gewohnheiten. Dabei werden mithilfe der App "DayActivizer" über einen längeren Zeitraum Bewegungsdaten gesammelt, aus welchen ein Benutzermodell abgeleitet wird. Wird ein routinemäßiger Mangel an körperlicher Aktivität festgestellt, so werden den NutzerInnen mögliche Zeitfenster und Aktivitäten vorgeschlagen, die - basierend auf dem Nutzermodell - zu ihnen passen. Die NutzerInnen können daraufhin Handlungspläne, sogenannte Implementation Intentions, erstellen, mithilfe derer die Bildung von Gewohnheiten erleichtert werden soll. Dazu müssen diese möglichst präzise formuliert und machbar sein. Diese können zum Beispiel wie folgt aussehen: "Immer wenn ich Donnerstags von der Arbeit nach Hause komme, gehe ich 30 min joggen.".

Zukunftskongress - 04.07.2017 PAnalytics beim Zukunftskongress

Am 26. und 27.06. fand der 3. Zukunftskongress zum Thema "Technik zum Menschen bringen" in Bonn statt. PAnalytics stellte dort unter anderem das im Rahmen von unserer studentischen Hilfskraft Alexandra Bergen entwickelte Kartenspiel "App Privacy Game - Findest du die passende Berechtigung?" vor. So wurde am PAnalytics-Stand spielerisch darüber aufgeklärt, welche Daten einer Gesundheitsapp im Gegenzug zu welchen Funktionen freigegeben werden müssen. Das Spiel soll eine ethische Diskussion zu Datenschutzaspekten bei der Nutzung von Gesundheitsapps anregen.

Unsere SHK Alexandra und Boris Roskothen beim Kreativworkshop

Workshops - 23.05.2017 Wissenschaft spielerisch vermitteln

Im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten veranstalteten unsere studentischen Hilfskräfte Alexandra Bergen und Simone Löppenborg Kreativworkshops mit Spieleexperten aus der jeweiligen Branche:

Den Anfang machte Alexandra mit einem Workshop zur Entwicklung eines Spiels, das die Awareness für Datenschutzaspekte in Gesundheitsmonitoringanwendungen steigern und zur ethischen Diskussion dieses Themas anregen soll. Am Workshop nahmen die PAnalytics-Projektmitarbeiter sowie Spieleexperte Boris Roskothen, Inhaber des Spielwarengeschäfts Roskothen teil, der neben seinem Know-How auch seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

Unsere SHK Simone entwickelt im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Escape Game, welches zur ethischen Reflektion des Themas Autonomie beitragen soll. Auch dafür wurde in der Anfangsphase ein interdisziplinärer Kreativworkshop veranstaltet. Als Experte war zu diesem Workshop Nicolas Ehring von der Geschlossenen Gesellschaft Duisburg geladen, der den PAnalytics-Mitarbeitern bei der Ideengenerierung für das Konzept mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Für ältere Neuigkeiten, siehe Menüpunkt "Aktuelles".