Prof. Dr. Susanne Pickel

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Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft

Aktuelles

Oktober 2019

NPD-Eklat wirft Schlaglicht auf rechte Szene in Hessen

Nach der bundesweiten Empörung über die Wahl des NPD-Politikers Stefan Jagsch zum Ortsvorsteher soll dieser am 22. Oktober wieder abgewählt werden. Im Interview bewertet Prof'in. Dr. Susanne Pickel die geplante Abwahl des NPD-Ortsvorstehers aus der Persepktive der Politikwissenschaft und ihrer Bedeutung für die Legitimität der Demokratie. Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

Oktober 2019

Studie unter UDE Beteiligung

Religiosität und politische Kultur

 

Wie hängen Religiosität und politische Einstellungen zusammen? Welche Formen von Religiosität begünstigen rechtspopulistische Haltungen, welche fördern die Demokratie? Mit solchen Fragen befasst sich das interdisziplinäre „Konsortium zur Erforschung des Verhältnisses von Kirchenmitgliedschaft, Religiosität, politischer Kultur und Vorurteilsstrukturen“. Geleitet wird es von der Universität Leipzig. Beteiligt ist die UDE-Politologin Prof. Dr. Susanne Pickel. Die Gruppe wird für zwei Jahre von der Evangelischen Kirche in Deutschland gefördert.

Eine repräsentative Umfrage unter 2.500 Bundesbürgern steht im Mittelpunkt des Projekts. Für sie entwickelte Professorin Pickel eine neue Methodik. Die Fragen werden offen gestellt, um zu ermitteln, wie sich die Menschen Demokratie konkret vorstellen und ob sie diese Eigenschaften in Deutschland verwirklicht sehen. „Damit ist es erstmals möglich, ein vielfältigeres Spektrum individueller Demokratievorstellungen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung abzubilden“, erklärt die Wissenschaftlerin.

Die Forschungsgruppe untersucht, wie sich verschiedene Formen von Frömmigkeit und nichtreligiöser Weltanschauung auf politische Einstellungen auswirken. Auch die Haltung gegenüber anderen Kulturen und Religionen im Land interessiert. Anlass der Studie ist die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung einer sich in Teilen polarisierenden und radikalisierenden Bevölkerung.

Die Studie erarbeiten die Universitäten Leipzig, Duisburg-Essen, Bern und Luzern.
 

Weitere Informationen:
https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/konsortium-erforscht-zusammenhang-zwischen-politischer-kultur-und-religiositaet-2019-10-08/
Prof. Dr. Susanne Pickel, Institut für Politikwissenschaft, Tel. 0203 / 37 9-3083, susanne.pickel@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Eichweber, Tel. 0203 / 37 9-2461, ulrike.eichweber@uni-due.de

Aktuelles

November 2017

Impulsreferat und Podiumsdiskussion auf der Regionalkonferenz Nordrhein Westfalen

Meine Werte – Deine Werte: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

Unsere Gesellschaft ist in Bewegung. Die aktuelle Debatte um das Selbstverständnis Deutschlands in Europa und der Welt erfordern zeitgemäße Antworten auf die Frage nach Werten, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Die Flüchtlingskrise stellt Deutschland vor eine besondere Herausforderung. Sie macht eine grundlegende Wertedebatte nötiger denn je. Die Deutsche Gesellschaft e. V. realisiert gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und der Deutschen Nationalstiftung im Jahr 2017 zwei Regionalkonferenzen zum Thema »Meine Werte – Deine Werte: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?« Dabei wollen wir zeitgemäße Antworten finden: Was bedeutet es, in einer multi-religiösen und multikulturellen Gesellschaft zu leben? In welchem Zustand befindet sich das politische, gesellschaftliche und kulturelle Wertefundament? Brauchen wir ein neues Leitbild? Am 20. November 2017 setzen wir nach unserer Auftaktveranstaltung vom 30. Mai 2017 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig nun im Besucherzentrum des Landtags Nordrhein-Westfalen die Diskussion in Düsseldorf über Stand, Herausforderungen und Perspektiven fort. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik, (Zivil-)Gesellschaft, Wissenschaft und Medien sowie eine breite interessierte Öffentlichkeit.

Programm:

17.00 – 17.05 Uhr - Begrüßung:

  • Angela Freimuth, MdL
  • Dirk Reimers, Staatsrat a.D.

17.05 – 17.30 Uhr - Impulsreferat:

  • Prof. Dr. Susanne Pickel

17.30 – 18.30 Uhr - Moderiertes Gespräch mit:

  • Angela Freimuth, MdLund Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen
  • Prof. Dr. Susanne Pickel, Universität Duisburg-Essen
  • Dirk Reimers, Staatsrat a.D. Vorstand Deutsche Gesellschaft e.V. und geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung
  • Dr. Robert Zollitsch, Ehem. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und ehem. Erzbischof von Freiburg

18.30– 19.00 Uhr - Fragerunde mit dem Publikum

Moderation durch Andreas Tyrock, Chefredakteur der WAZ

Ab 19.00 Uhr - Empfang

 

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung an.

Anmeldung und Informationen:

Deutsche Gesellschaft e.V.
Dr. Heike Tuchscheerer | Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte
Mosse Palais | Voßstraße 22 | 10117 Berlin
Tel.: +49(0)30 88 41 22 54 | Fax: +49(0)30 88 41 22 23
E-Mail: heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de
www.deutsche-gesellschaft-ev.d

Aktuelles

Juni 2017

Gesprächsreihe mit Susanne Pickel bei der Schader Stiftung in Darmstadt.

„ … die beste Regierungsform bisher“ ?
Die Gesprächsreihe „Defekte der Demokratie“

von Tom Mannewitz und Tobias Robischon

Den Gesprächsbericht finden Sie hier.
 

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Neues Handbuch "Transitional Justice" erschienen

Februar 2017

Sind bislang vor allem Länderstudien zur strafrechtlichen Aufarbeitung, Entschuldigungen, Kompensationen, Erinnerungsarbeiten oder Wahrheitskommissionen wie etwa zu Südafrika, Ruanda oder dem ehemaligen Jugoslawien erschienen, so soll dieser Band systematisch und methodisch an das Thema heranführen, best-practice ebenso aufzeigen wie die zahlreichen Mechanismen, die inzwischen unter Transitional Justice angewendet werden. Dabei stehen weniger die Fallstudien im Mittelpunkt der Publikation, sondern die methodische Ausrichtung zur Analyse und Bewertung der Transitional Justice Prozesse. Dies bedeutet nicht, dass materialreiche Fall- oder Areastudien aus dem Blick bleiben. Gezielte empirische Befunde für die verschiedenen Gebiete der Welt werden zur Illustration der Prozesse hinzugezogen. In erster Linie werden mit diesem Buch die Politikfelder Friedens- und Konfliktforschung, Demokratisierung und Demokratievergleich, Internationale Beziehungen und Zeitgeschichte thematisiert. ​

Weitere Infos finden Sie hier.

Logo der Bayern2 Sendung IQ - Wissenschaft und Forschung

Interview mit Susanne Pickel im Rahmen der Radiosendung IQ - Wissenschaft und Forschung

30.01.2017

Interview mit Susanne Pickel im Rahmen der Radiosendung IQ - Wissenschaft und Forschung auf BR 2 zum Thema:

Der neue Hass

Ressentiments als Gesellschaftsvertrag?

Mehr als 1000 Anschläge gab es im vergangenen Jahr gegen Flüchtlingsheime, mitunter beklatscht von Schaulustigen. Die Zahl der Angriffe wird Ende 2016 wohl ähnlich hoch sein. Die Willkommenskultur in diesem Land scheint sich in eine weitverbreitete Wut verwandelt zu haben. Doch die Wut kocht nicht nur beim Thema "Flüchtlinge" hoch. Der etablierten Gesellschaft wird insgesamt das Vertrauen entzogen. Hassparolen wie "Volksverräter", "Lügenpack", Drohungen oder tatsächliche Übergriffe gibt es regelmäßig am Rande von Demonstrationen. Das politische System sei korrupt und damit gescheitert, so der Vorwurf. Sind wir ein Land der Wutbürger geworden? Gewöhnen wir uns zunehmend an Gewaltausbrüche? Oder sind diejenigen, die sich aufregen, nur lauter geworden, aber nicht mehr? Mit Umfragen versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob sich der Hass in Deutschland tatsächlich stärker verbreitet - und was die Ursachen dafür sein könnten. Das ist gar nicht so einfach, denn mitunter wollen die Menschen mit Wissenschaftlern gar nicht mehr sprechen.
Verbreitet sich die Wut über Deutschland? Katharina Kühn beleuchtet diese Problematik im Gespräch mit Soziologen und Politikwissenschaftlern aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Link zur Sendung (der Beitrag von Susanne Pickel beginnt ab Minute 19.22)

Plakat DVPW Kongress 2015

DVPW- Kongreß 2015 in Duisburg

20.01.2015

"Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit"

Vom 21. bis 25. September 2015 findet der 26. wissenschaftliche Kongress der DVPW an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg zum Thema „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ statt.
 
Weitere Infromationen zum Kongress finden Sie auf der Homepage der DVPW und unter DVPW-Kongress 2015 auf der Homepage des Instituts für Politikwissenschaft.
 

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Neues Lehrbuch "Vergleich politischer Systeme" erschienen

21.Oktober 2014

Kenntnisse über den Vergleich politischer Systeme sind ein Muss für jeden Politikwissenschaftler.
In diesem UTB werden theoretische Grundlagen, Methoden und Forschungsfelder zum Vergleich politischer Systeme vorgestellt. Schaubilder und Tabellen erleichtern das Verständnis; weiterführende Links ermöglichen eine Vertiefung einzelner Themenbereiche.
Studenten können so ihre komparative Kompetenz verbessern – vor allem für ihre Haus- und Abschlussarbeiten. Weitere Infos finden Sie hier.

Interview mit Susanne Pickel anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Rumänien 2014

18. November 2014

Hinter den Sieben Bürgen ? Rumänien anders, als man denkt?

Korruption und Karpaten, Flüchtlinge und Freizügigkeit, Roma und Securitate, all das ist Rumänien - in unseren Köpfen. Und nun kommt ein neuer Kopf: Ein Präsident, mit dem keiner gerechnet hatte: Klaus Iohannis, ein Siebenbürger Sachse und somit deutscher Herkunft. Das lässt uns aufhorchen und genauer hinschauen auf dieses Land, das der EU zwar beigetreten, aber dort noch nicht mit ganzem Herzen aufgenommen worden ist. Ist der neue Mann an der Spitze ein Vorbote großer Veränderungen, so wie er sie als Bürgermeister von Hermannstadt verwirklicht hat? Kann und soll aus Rumänien ein großes Hermannstadt werden? "Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen", heißt ein rumänisches Sprichwort. Also nehmen wir uns einen TAG Zeit, um hinzugehen - nach Rumänien.
Quelle: © hr, 18. November 2014

 

Den Podcast finden sie hier

Interview mit Susanne Pickel anlässlich der Jahrestagung der Sektion "Vergleichende Politikwissenschaft" der DVPW mit dem Deutschlandfunk

18.Oktober 2013

Die politische Unzufriedenheit steigt überall - Fachtagung an der Universität Leipzig diskutiert über politische Kultur

Überall wandeln sich die Gesellschaften. Vor diesem Hintergrund wandeln sich auch politische Kulturen. Welche Folgen das hat und was poltische Kultur heute bedeutet, darüber diskutierten deutsche Politikwissenschaftler auf einer Fachkonferenz an der Universität Leipzig - von Bettina Mittelstraß weiter