Umgang mit Gefahr- & biologischen Arbeitsstoffen

Die Gefährdungsbeurteilung nach Gefahr- & Biostoffverordnung

Die UDE als Arbeitgeber darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen erst erlauben, wenn eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und erforderliche Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.

Bei maßgeblichen Veränderungen der Arbeitsbedingungen sowie beim Auftreten arbeitsbedingter Infektionen, Erkrankungen oder gesundheitlicher Bedenken gegen die weitere Ausübung einer Tätigkeit ist die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren.

Bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilungen sind insbesondere die folgenden Gesichtspunkte zu beurteilen bzw. zu beachten:

  • gefährliche Eigenschaften von Stoffen oder Zubereitungen, einschließlich ihrer physikalisch-chemischen Wirkungen
  • Art und Ausmaß einer Exposition unter Berücksichtigung aller Expositionswege
  • Möglichkeiten einer Substitution
  • Arbeitsbedingungen und Verfahren einschließlich der Arbeitsmittel und der Gefahrstoffmenge
  • Arbeitsplatzgrenzwerte und biologische Grenzwerte
  • Wirksamkeit der ergriffenen oder zu ergreifenden Schutzmaßnahmen
  • Erkenntnisse aus arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen 

Für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoff- und Biostoffverordnung stehen Ihnen dabei folgende Bögen zur Verfügung:

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