Checklisten nach Arbeitsschutzgesetz

Tätigkeiten am Arbeitsplatz Die Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz

Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung die für die Beschäftigten mit der Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln und Arbeitsschutzmaßnahmen festzulegen (§ 5 und 6 des Arbeitsschutzgesetzes). Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung sind schriftlich festzuhalten.

Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch:

  • die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes
  • physikalische, chemische und biologische Einwirkungen
  • die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmittel, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit
  • die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken
  • unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten.

Gleichartige Räume oder Arbeitsplätze können in einem Bogen zusammengefasst werden.

Zum System:

  • Starten Sie mit dem Bogen 1 „Raumbezogene Prüfliste". Damit werden die allgemeinen Anforderungen nach Arbeitsstättenverordnung abgefragt.
  • Dann suchen Sie sich für die Beurteilung von speziellen Arbeitsplätzen, die zu den Tätigkeiten passenden Bögen aus.
  • Zum Abschluss nutzen Sie den Bogen 28 „Dokumentation". Hierin werden festgestellte Mängel für die Arbeitsgruppe zusammengefasst und Maßnahmen festgelegt.
Word-Dokumente (frei veränderbar) Word-Dokumente (zum Anklicken & Ausfüllen)
1_Startliste - raumbezogene Prüfung Form
3_Bildschirmarbeitsplätze Form
9_Labor Physik Form
10_Strahlenschutz und RöntgenVO Form
12_Werkstatt Glasbläser Form
13_Werkstatt Holz Form
28_Schlußbogen Dokumentation Form