Aktuelles & Archiv

Neues Licht dank Nanostrukturen

[25.10.2016] Künftig sollen sie das Innere der Handtasche erhellen oder abendliche Jogger aus dem Dunklen hervorheben: Lichtemittierende elektrochemische Zellen, LECs. Sie bieten gegenüber LEDs viele Vorteile. Bisher sind nur gelb leuchtende LECs geeignet für den realistischen Einsatz. Für neutraleres Licht braucht man aber mindestens eine weitere Lichtfarbe. Forscher vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen konnten nun erstmals die Farbe gezielt verändern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der LECs steigern.
Julia Frohleiks, aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Ekaterina Nannen, ist der Theorie nun auch praktisch einen Schritt nähergekommen: Ihre Idee beruht auf Halbleiter-Quantenpunkten, winzigen Strukturen, in denen eigene physikalische Gesetze herrschen.

Digitale Dotierung winziger Nanocluster aus 26 Atomen

[24.08.2016] Die Dotierung von Halbleitern (d. h. das bewusstes Einbringen von Fremdatomen) erlaubt die gezielte Einstellung ihrer elektrischen und optischen Funktionalität und ist Grundlage der gesamten Mikro- und Optoelektronik. Geht man allerdings zu immer kleineren Strukturen bis hinab in den Nanometerbereich, wird die Dotierung zu einer riesigen Herausforderung. Im ultimativen Limit stellt sich die Frage, ob gar ein einzelnes Dotieratom neue Funktionalität hervorrufen kann – ein aktueller Forschungsbereich, welcher „Solotronic“ genannt wird. Forschern des Lehrstuhls „Werkstoffe der Elektrotechnik“ der Uni Duisburg-Essen ist in Zusammenarbeit mit der National University in Seoul der Nachweis gelungen, dass ein einzelnes, magnetisches Dotieratom in winzigen Nanoclustern - bestehend als lediglich 26 Atomen – eine ausgeprägte magneto-optische Funktionalität hervorruft.

Uni-Due Mitglied im Forschungsprojekt „HEA2D“

[01.04.2016] Atomar dünne Werkstoffe, sogenannte „2D-Materialien“ haben das Potential, integrierte und nachhaltige Produkt- und Produktionslösungen zu schaffen. Im Rahmen des Verbundvorhabens "HEA2D – Herstellung, Eigenschaften und Anwendungen von 2D-Nanomaterialien" wird eine durchgängige Verarbeitungskette, bestehend aus Abscheideverfahren für 2D-Materialien, Verfahren für den Transfer sowie der massentauglichen Integration in Kunststoffkomponenten bis zur Entwicklung von Demonstratoren erforscht.

Forschungsschwerpunkte an der UDE liegen beim Wachstum von Graphen bei reduzierten Temperaturen und bei innovativen Bauelementkonzepten für Lichtemitter auf Basis von zweidimensionalen Halbleitern. „HEA2D“ wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 gefördert.

DFG Forschungsprojekt um 3 Jahre verlängert

[20.11.2015] Mit einem Gesamtvolumen von 320.000 EURO wird das Forschungsprojekt „Optische und elektrische Kontrolle von Magnetisierung und Magneto-optischer Funktionalität in Halbleiter-Nanopartikeln und Nanopartikel-Bauelementen“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere 3 Jahre gefördert. Projektziel ist es, ein grundlegendes Verständnis magnetisch dotierter Halbleiter-Nanokristalle zu erarbeiten und Konzepte zur optischen und elektrischen Kontrolle der magneto-optischen Funktionalität zu entwickeln. Weltweit einzigartige Nanomaterialien werden hierzu bei unseren Schlüsselpartnern, Prof. Hyeon, U Seoul, Korea und Prof. Gamelin, U Washington, USA, entwickelt.

© ACS Nano

Zusammenarbeit zwischen Uni-DuE und University of Washington wurde mit CENIDE Best Paper Award ausgezeichnet

[17.11.2015] Anlässlich der CENIDE (Center for Nanointegration Duisburg Essen) Mitgliederversammlung am 10. November 2015 wurde die Veröffentlichung "Valence-Band Mixing Effects in the Upper-Excited-State Magneto-Optical Responses of Colloidal Mn2+-Doped CdSe Quantum Dots" mit dem CENIDE Best Paper Award 2015 ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit der Gruppe um Prof. Daniel Gamelin (University of Washington, Seattle, USA) ist Rachel Fainblat und Franziska Muckel (Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik – Prof. Gerd Bacher) erstmals die direkte Beobachtung eines langbekannten Effektes gelungen: die Valenzbandmischung in Quantenpunkten.

© Nano Letters - Bradshaw et al. Nano Lett., 2015, 15 (2), pp 1315–1323

Dr. rer. nat. Rachel Fainblat erhält Förderung des P.R.I.M.E.-Programms vom DAAD für Post-Doc-Aufenthalt in den USA

[29.10.2015] Im Jahr 2015 wurden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) 25 frisch gebackene Doktorinnen und Doktoren aus unterschiedlichsten Fachrichtungen durch das Programm Postdoctoral Researchers International Mobility Experience (P.R.I.M.E.) ausgezeichnet. Darunter gehört auch Dr. rer. nat. Rachel Fainblat mit dem Projekt „Energy conversion in doped nanocrystals for solar concentrators and LEDs“.

Best Poster Award für ultraschnelle Nanodraht LED auf GaN-Basis

[30.09.2015] Für das Poster mit dem Titel „Ultrafast GaN/GaInN nanowire array LED grown on Si(111) for short range optical data communication“ wurde M.Sc. Wolf Quitsch am Jungakademiker(innen)-Symposium im Rahmen des Themenabends „Materialien für die Photonik“ in Essen mit dem Award für das beste Poster und einer Prämie von 200 € ausgezeichnet.
Wolf Quitsch vom Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik forscht in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Halbleitertechnologie an einem neuartigen Ansatz für Leuchtdioden zur Datenübertragung auf kurzer Strecke. Der Ansatz beruht auf Gallium-Nitrid (GaN) basierten Nanodrähten, deren Geometrie den Zugang zu einer Kristallebene des Materials erlaubt, in der die für GaN typischen elektrischen Felder nicht vorhanden sind. So gelang es erstmals, eine solche Leuchtdiode mit einer Frequenz über einem GHz zu betreiben, ein absoluter Rekord für derartige Bauelemente. Nachzulesen sind die Resultate in der renommierten Fachzeitschrift Nano Letters 15, 2318 (2015).

Auf der Suche nach dem kleinsten (magnetisch) dotierten Halbleiter

[25.09.2015] Die Dotierung, d.h. das gezielte Einbringen von Fremdatomen in Halbleiterkristalle, ist ein Kernbaustein elektronischer Bauteile. Im Streben nach kontinuierlicher Miniaturisierung von Bauelementen ist in einer Kooperation zwischen der Universität Duisburg-Essen und der Seoul National University ein wichtiger Durchbruch gelungen: Dr. Rachel Fainblat und Franziska Muckel (Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik, Prof. Gerd Bacher) entwickelten zusammen mit M. Sc. Jiwoong Yang (Department of Materials Science and Engineering, Prof. Taeghwan Hyeon) magnetisch dotierte Halbleiter-Nanostrukturen, die aus nur 26 Atomen bestehen – die bisher kleinsten dotierten Halbleiter

UDE: Internet aus der Deckenlampe

Mit Nanodraht zum Weltrekord

[25.06.2015] Internet aus der Deckenlampe könnte schon bald Realität werden, wenn sich die jüngste Entwicklung aus der Universität Duisburg-Essen (UDE) durchsetzt. Hierzu werden die Lichtsignale von LED-Lampen genutzt, um Daten kabellos zu übertragen. Die Experten für Halbleiter- und Elektrotechnik vom Center for Nanointegration (CENIDE) entwickelten dazu eine Leuchtdiode auf Gallium-Nitrid (GaN) Basis, die mit einer Rekordfrequenz von über einem Gigahertz betrieben werden kann.

© Volkswagen

Dr. Nannen gewinnt Woman DrivING Award

[09.12.2014] Ihre Ideen bringen die Autos von morgen zum Leuchten: Dr. Ekaterina Nannen entwickelt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) innovative Beleuchtungskonzepte aus Nanotechnologien. Für ihre Arbeit wurde die 31-Jährige jetzt von Volkswagen mit dem Woman DrivING Award 2014 ausgezeichnet.
Beim Finale des Wettbewerbs für junge Ingenieurinnen überzeugte Dr. Nannen mit ihrer Dissertation zum Thema „Komplett-anorganische Weißlicht-Emitter auf Basis von Zinkoxid Nanokristallen".
Mit ihrer neuen Generation von Licht setzte sich die junge Frau gegen fünf weitere Finalistinnen durch. Vor Expertenpublikum und einer vierköpfigen Fachjury präsentierte sie in Wolfsburg, wie vielseitig einsetzbar die Leuchtmittel aus Nanokristallen sind.

Foto: EVONIK Industries AG

Evonik-Schülerlabor wurde eingeweiht

Nachwuchs forscht

[30.09.2014] Hoher Besuch an der Universität Duisburg-Essen. Gestern wurde die Förderung des Schülerlabors durch die Evonik Industries AG offiziell bekannt gegeben. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Evonik-Chef Dr. Klaus Engel weihten das Labor in Duisburg, das nun auch den Namen des Sponsors trägt, im Beisein von Duisburgs OB Sören Link, Uni-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke offiziell ein. Mithilfe des Landes hatte die Uni 2010 eigens für Schülerinnen und Schüler ein Labor mit Hightech-Mikroskopen geschaffen, die es an Schulen nicht gibt. Das Angebot kann nun dank der Evonik Industries AG weiter ausgebaut werden. Der Spezialchemie-Konzern sichert die Finanzierung des Evonik-Schülerlabors für weitere vier Jahre. Auch gemeinsame Veranstal-tungen für die jungen Forscher wird es geben.

© UDE/Frank Preuß

UDE kann nun hochwertiges Graphen herstellen

Ein wunderbarer Werkstoff

[26.08.2014] Graphen könnte die Technikwelt revolutionieren. Es hat nämlich wunderbare Eigenschaften: extrem leitfähig, stabil und doch flexibel, transparent, leicht und eine Million Mal dünner als ein Blatt Papier. Ein Quadratmeter Graphen wiegt weniger als ein Milligramm – und könnte doch eine Katze tragen. Bislang ist der zweidimensionale Werkstoff, der aus einer einzigen Atomlage besteht, in ausreichender Qualität noch schwer zu bekommen und zu teuer. Denn die großflächige Herstellung ist sehr aufwändig. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gerd Bacher an der Universität Duisburg-Essen (UDE) besitzt nun eine Anlage, mit der dies möglich ist. Jetzt wurde sie im Beisein von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eingeweiht.

Bild: Spie

SPIE 2014 Green Photonics Award für Solid State Lighting and Displays

[04.02.2014] Für den Konferenzbeitrag “Implementation of graphene electrodes for nanoparticle light-emitting devices” wurde M. Sc. Svenja Wolff auf der Photonics West 2014 in San Francisco (USA) mit dem Green Photonics Award ausgezeichnet. Svenja Wolff forscht an der Umsetzung von Graphen als transparente Elektrode als Alternative zu Indium Tin Oxid (ITO) in der Nachwuchsforschungsgruppe „Solid State Lighting“ am Lehrstuhl „Werkstoffe der Elektrotechnik“.

Bild: Sparkasse Duisburg

Sparkassenpreis an Studentin des NanoEngineering Studiengangs

[04.11.2013] Zu den von der Sparkasse Duisburg ausgezeichneten gehört auch Frau Bilge Bekdüz vom Master-Studiengang NanoEngineering. Sie wurde für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt. Zurzeit fertigt Bilge Bekdüz im Fachgebiet Werkstoffe der Elektrotechnik unter Leitung von Prof. Gerd Bacher ihre Master-Arbeit zum Thema Graphen an.Hier interessiert sie besonders der Einfluss unterschiedlicher Umgebungsbedingungen auf die elektrische Leitfähigkeit dieses neuartigen, 2-dimensionalen Materials. Diese Arbeit basiert auf einer Kooperation zwischen dem Fachgebiet Werkstoffe der Elektrotechnik und dem Lehrstuhl von Prof. Ilhan Aksay an der Princeton University, USA.

DFG genehmigt Antrag im Graphen-Schwerpunktprogramm

[27.09.2013] Die DFG hat einen gemeinsamen Antrag von Dr. Wolfgang Mertin am Lehrstuhl Werkstoffe der Elektrotechnik und der AMO GmbH, Aachen im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1459 Graphene genehmigt. Im genehmigten Projekt Graphen-basierte Hochfrequenztransistoren: Vom makroskopischen Verständnis hin zum Hochleistungsbauelement werden die Hauptprobleme bei der Erreichung hoher Grenzfrequenzen bei entsprechender Spannungsverstärkung  in einem gemeinsamen Ansatz von elektrischem Schaltungsdesign und Nanoanalytik angegangen.

NRW genehmigt Graphen-Projekte

[16.09.2013] Das Land Nordrhein-Westfalen hat vier Projektanträge des Lehrstuhls Werkstoffe der Elektrotechnik zum Thema Graphen genehmigt. Kooperationspartner sind die AMO GmbH, Aachen, das Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, Duisburg und die AIXTRON S.E., Aachen. Die zu bearbeitenden Themen reichen von der Etablierung einer CVD-Technologie zur Herstellung von Graphen über den Transfer von Graphen auf beliebige Substrate bis hin zur Anwendung von Graphen als leitfähige Elektrode, z.B. in Dünnfilm-Solarzellen.

Best Student Presentation Award für Einzelphotonenemitter auf CdSe/ZnSSe/MgS Basis.

Für den Konferenzbeitrag „Record Operation Temperature for Electrically Driven Single Photon Sources Based on Semiconductor Quantum Dots (CdSe/ZnSSe/MgS)“ wurde M.Sc. Wolf Quitsch auf der 16ten internationalen Konferenz für II-VI basierte Halbleitermaterialien in Nagahama (Japan) mit dem Best Student Presentation Award ausgezeichnet.


Innovationspreise Ingenieurwissenschaften verliehen

Dr. Ekaterina Nannen schloss ihre Dissertation „All-Inorganic White Light Emitting Devices Based on ZnO Nanocrystals“ an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften mit der Bewertung „summa cum laude“ ab. Sie entwickelte darin ein innovatives Verfahren, um die Effizienz bei der Umwandlung von elektrischer Energie in Licht zu erhöhen.

Aus "Niederrhein Talk" http://www.youtube.com/watch?v=K5rMVjaG5m4

Filmbeitrag plus Interview http://www.youtube.com/watch?v=DWNyH0gHuV0

Masterarbeit am Lehrstuhl WET als beste Abschlussarbeit der Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet

Für ihre Masterarbeit im Studienfach NanoEngineering wurde Frau M. Sc. Franziska Muckel als beste Absolventin der Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet.
Die Ehrung wurde im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus und der damit verbundenen Feier zum 10-Jährigen Jubiläum der Universität Duisburg-Essen vorgenommen.


Veröffentlichung in "Nano Letters"

Magneto-Optik bei Raumtemperatur

[04.12.2012] Stellen Sie sich vor, Sie können Bauelemente herstellen, die elektrische, optische und magnetische Funktionalität vereinen. Bei der Erforschung der hierzu benötigten magneto-optischen Materialien ist unserer Arbeitsgruppe ein entscheidender Schritt gelungen. Die Ergebnisse erschienen jüngst in der renommierten Fachzeitschrift „Nano Letters“.


Großgeräteantrag genehmigt

[04.03.2013] Ein bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereichter Großgeräteantrag zur Beschaffung eines kombinierten SNOM / AFM Systems wurde bewilligt. In Zukunft können damit optische, elektrische und thermische Eigenschaften von Nanomaterialien und nanostrukturierten Bauelementen mit einer Ortsauflösung im Bereich 100 nm und darunter korreliert erfasst werden.


Nano-Schülerlabor nominiert Projektkurs erreicht Endrunde bei „Schule trifft Wissen-schaft“ Wettbewerb der Robert Bosch-Stiftung

Eindrucksvoller Achtungserfolg für die Nachwuchsarbeit: Mit dem Projektkurs „Nanotechnologie“ war unser Nano-Schülerlabor zusammen mit dem Luise-von-Duesberg-Gymnasium Kempen unter den neun Nominierten für den Preis „Schule trifft Wissenschaft“ der Robert Bosch-Stiftung. Aus insgesamt 79 Bewerbungen waren nur neun Projekte nominiert, die allein dafür bereits ein Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro erhielten. Im Wettbewerb wird die gemeinsame Arbeit von Lehrern und Wissenschaftlern ausgezeichnet, die mit viel Engagement und frischen Ideen Schüler für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Zur Jury gehören Wissenschaftler, Bildungsforscher, Lehrer und Wirtschaftsvertreter unter Leitung der Leibniz-Preisträgerin des Jahres 2011, Professor Dr. Christine Silberhorn. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Für einen der drei Hauptpreise in Höhe von 50.000 und zweimal 20.000 Euro hat es in der Schlussrunde am 5. Dezember in Berlin leider nicht gereicht. Aber dabei sein ist alles – und dies war bestimmt nicht der letzte Wettbewerb.

Studentin des Studiengangs NanoEngineering erhält Stipendium der Stiftung Industrieforschung

Anlässlich der Jahresveranstaltung der Stiftung Industrieforschung am 14. November diesen Jahres in Berlin wurden die Stipendienurkunden an die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahres 2012 verliehen. Unter den Stipendiaten befand sich eine Studentin des Studiengangs NanoEngineering der Universität Duisburg-Essen, Frau B.Sc. Franziska Muckel. Frau Muckel erhält das Stipendium für ihre Masterarbeit mit dem Thema „Nano-Optik an magnetisch dotierten Halbleiter-Nanobändern“, die sie zurzeit am Lehrstuhl Werkstoffe der Elektrotechnik von Prof. Dr. Gerd Bacher durchführt. Die Masterarbeit ist eine Kooperation mit Prof. Hyeon von der Seoul National University in Südkorea und wird von Frau Dipl.-Phys. Rachel Fainblat betreut. Die Arbeit behandelt die optischen Emissionseigenschaften von einzelnen Mangan dotierten CdSe Nanobändern (engl.: „nanoribbons“). Besonderer Fokus dieser Untersuchung liegt auf der Präparation extrem verdünnter Partikel-Schichtstrukturen aus vorhandenen Dispersionen. Der technologische Teil beinhaltet außerdem die Entwicklung einer Markierungsstrategie mit dem Ziel einer reproduzierbaren optischen Adressierung einzelner Nanobänder.

Praemiertes Bild

Carlos Alvarado Chavarin gewinnt CENIDE-Fotowettbewerb

Aus achtzig Einsendungen zum CENIDE – Fotowettbewerb wurden fünf besonders gelungene wissenschaftliche Fotos mit je 200 Euro prämiert. Unter ihnen das Foto von M.Sc. Carlos Alvarado Chavarin. Das prämierte Foto zeigt eine mit einem Rasterkraftmikroskop aufgenommene Oberfläche einer funktionalisierten Graphen-Flocke. Graphen wird im Moment als magischer Werkstoff gehandelt. Es zeigt hervorragende elektrische und mechanische Eigenschaften. Funktionalisiertes Graphen wird insbesondere in druckbarer leitfähiger Tinte und in sogenannten Superkapazitäten verwendet. Die Untersuchung der elektrischen Eigenschaften ist Gegenstand der Forschungsarbeiten von Herrn Alvarado. Die Arbeiten finden in enger Kooperation mit Prof. Aksay und Dr. Punckt von der Princeton University, USA, statt.

Rachel Fainblat bekam ICPS Young Scientist Best Paper Award

Anlässlich der 31. International Conference on the Physics of Semiconductors (ICPS) vom 29. Juli bis 3. August an der ETH in Zürich erhielt Frau Dipl.-Phys. Rachel Fainblat aus der Abteilung Elektrotechnik und Informationstechnik den renommierten ICPS Young Scientist Best Paper Award. Sie erhielt die Auszeichnung für ihren Beitrag Quantum Confinement Induced Modification of Magnetic Dopant-Carrier Exchange Coupling in Manganese Doped CdSe Nanoribbons. Das Paper entstand aus einer Zusammenarbeit mit Prof. Hyeon von der Seoul National University in Südkorea.   Die Arbeit behandelt die magneto-optischen Eigenschaften von Mangan dotierten CdSe Nanobändern (engl.: „nanoribbons“) mittels magnetisch zirkularem Dichroismus. Besonderer Fokus dieser Untersuchung lag auf der Auswirkung der Quanteneinschränkung auf die Kopplung zwischen magnetischen Ionen und den Ladungsträgern des Halbleiters. Eine temperaturabhängige Messreihe konnte den Erhalt der Wechselwirkung zwischen Dotieratomen und Halbleiter bis hin zu Raumtemperatur nachweisen. Frau Fainblat studierte Physik an der Ruhr Universität Bochum und promoviert zurzeit am Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik bei Prof. Gerd Bacher.

Loe Zdi Forum 2012 Uni Due Nano-schuelerlabor Red

zdi-Forum 2012 in Köln begeistert zdi-Akteure Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte den Stand des Schülerlabors 'Einsichten in die Nanowelt'

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ließ sich durch Dr. Kirsten Dunkhorst und Dr. Wolfgang Mertin auf dem zdi-Forum 2012 in Köln das Konzept des Projektkurses des zdi-Schülerlabors Einsichten in die Nanowelt erklären. (Fotonachweis: zdi)
Dort stellten sie dem Publikum ihr Konzept des deutschlandweit einmaligen Projektkurses Nanotechnologie vor, das als vorbildliches Beispiel für einen erfolgreichen Projektkurs im technisch/physikalischen Bereich in Nordrhein-Westfalen gilt.
Mehr dazu [HIER]

Der Studiengang „NanoEngineering“ feierte Geburtstag

Vor etwas mehr als fünf Jahren immatrikulierten sich die ersten Studierenden an der Universität Duisburg-Essen in den Studiengang NanoEngineering um den seinerzeit deutschlandweit einzigen Vollstudiengang dieser Art (Bachelor und Master) zu studieren. Mittlerweile belegen mehr als 270 Studierende dieses hoch innovative Fach.
Am 22. Juni 2012 feierten Studierende, Ehemalige, Dozenten und Professoren dieses Jubiläum gemeinsam mit Gästen der internationalen Partnerhochschulen aus Lund (Schweden), Minnesota (USA), Princeton (USA) und der Chungnam National University in Südkorea mit einem Workshop zum Thema „Nanomaterialien für die Anwendung in Energietechnik und Informatik“ und einem anschließenden gemeinsamen BBQ.

Cenide Logo

Zusammenarbeit wurde ausgezeichnet CeNIDE Best Paper Award für Sasa Vinaji und Andrey Lysov

Anlässlich der CeNIDE (Center for Nanointergration Duisburg Essen) Mitgliederversammlung am 19. Oktober 2011 im Essener Unperfekthaus wurde die Veröffentlichung "Spatially resolved photoelectric performance of axial GaAs nanowire pn-diodes" (erschienen in Nano Res. 2011, 4(10): 987–995) prämiert. CeNIDE-Sprecher Prof. Dr. Christof Schulz überreichte die Urkunden und würdigte neben der herausragenden fachlichen Qualität des Papers auch die fachgebiets- bzw. fakultätsübergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Arbeitsgruppen. Die Veröffentlichung behandelt die photoelektrischen Eigenschaften von winzigen Nanodrähten, die als heiße Kandidaten für photovoltaische Bauelemente in der Solartechnik gehandelt werden. Sasa Vinaji und Andrey Lysov ist es erstmals gelungen, die elektronischen und optoelektronischen Eigenschaften dieser nur einige Mikrometer langen und 100 Nanometer dicken (sie sind somit 500 mal dünner als ein menschliches Haar) GaAs-Strukturen mit Hilfe der Kelvin Probe Force Microscopy und Scanning Photocurrent Microscopy ortsaufgelöst und quantitativ zu vermessen.