Werkstoffe der Elektrotechnik

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Neues Licht dank Nanostrukturen

[25.10.2016] Künftig sollen sie das Innere der Handtasche erhellen oder abendliche Jogger aus dem Dunklen hervorheben: Lichtemittierende elektrochemische Zellen, LECs. Sie bieten gegenüber LEDs viele Vorteile. Bisher sind nur gelb leuchtende LECs geeignet für den realistischen Einsatz. Für neutraleres Licht braucht man aber mindestens eine weitere Lichtfarbe. Forscher vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen konnten nun erstmals die Farbe gezielt verändern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der LECs steigern.
Julia Frohleiks, aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Ekaterina Nannen, ist der Theorie nun auch praktisch einen Schritt nähergekommen: Ihre Idee beruht auf Halbleiter-Quantenpunkten, winzigen Strukturen, in denen eigene physikalische Gesetze herrschen.

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Digitale Dotierung winziger Nanocluster aus 26 Atomen

[24.08.2016] Die Dotierung von Halbleitern (d. h. das bewusstes Einbringen von Fremdatomen) erlaubt die gezielte Einstellung ihrer elektrischen und optischen Funktionalität und ist Grundlage der gesamten Mikro- und Optoelektronik. Geht man allerdings zu immer kleineren Strukturen bis hinab in den Nanometerbereich, wird die Dotierung zu einer riesigen Herausforderung. Im ultimativen Limit stellt sich die Frage, ob gar ein einzelnes Dotieratom neue Funktionalität hervorrufen kann – ein aktueller Forschungsbereich, welcher „Solotronic“ genannt wird. Forschern des Lehrstuhls „Werkstoffe der Elektrotechnik“ der Uni Duisburg-Essen ist in Zusammenarbeit mit der National University in Seoul der Nachweis gelungen, dass ein einzelnes, magnetisches Dotieratom in winzigen Nanoclustern - bestehend als lediglich 26 Atomen – eine ausgeprägte magneto-optische Funktionalität hervorruft.

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Uni-Due Mitglied im Forschungsprojekt „HEA2D“

[01.04.2016] Atomar dünne Werkstoffe, sogenannte „2D-Materialien“ haben das Potential, integrierte und nachhaltige Produkt- und Produktionslösungen zu schaffen. Im Rahmen des Verbundvorhabens "HEA2D – Herstellung, Eigenschaften und Anwendungen von 2D-Nanomaterialien" wird eine durchgängige Verarbeitungskette, bestehend aus Abscheideverfahren für 2D-Materialien, Verfahren für den Transfer sowie der massentauglichen Integration in Kunststoffkomponenten bis zur Entwicklung von Demonstratoren erforscht.

Forschungsschwerpunkte an der UDE liegen beim Wachstum von Graphen bei reduzierten Temperaturen und bei innovativen Bauelementkonzepten für Lichtemitter auf Basis von zweidimensionalen Halbleitern. „HEA2D“ wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 gefördert.

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UDE: Internet aus der Deckenlampe

DFG Forschungsprojekt um 3 Jahre verlängert

[20.11.2015] Mit einem Gesamtvolumen von 320.000 EURO wird das Forschungsprojekt „Optische und elektrische Kontrolle von Magnetisierung und Magneto-optischer Funktionalität in Halbleiter-Nanopartikeln und Nanopartikel-Bauelementen“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere 3 Jahre gefördert. Projektziel ist es, ein grundlegendes Verständnis magnetisch dotierter Halbleiter-Nanokristalle zu erarbeiten und Konzepte zur optischen und elektrischen Kontrolle der magneto-optischen Funktionalität zu entwickeln. Weltweit einzigartige Nanomaterialien werden hierzu bei unseren Schlüsselpartnern, Prof. Hyeon, U Seoul, Korea und Prof. Gamelin, U Washington, USA, entwickelt.

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© ACS Nano

Zusammenarbeit zwischen Uni-DuE und University of Washington wurde mit CENIDE Best Paper Award ausgezeichnet

[17.11.2015] Anlässlich der CENIDE (Center for Nanointegration Duisburg Essen) Mitgliederversammlung am 10. November 2015 wurde die Veröffentlichung "Valence-Band Mixing Effects in the Upper-Excited-State Magneto-Optical Responses of Colloidal Mn2+-Doped CdSe Quantum Dots" mit dem CENIDE Best Paper Award 2015 ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit der Gruppe um Prof. Daniel Gamelin (University of Washington, Seattle, USA) ist Rachel Fainblat und Franziska Muckel (Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik – Prof. Gerd Bacher) erstmals die direkte Beobachtung eines langbekannten Effektes gelungen: die Valenzbandmischung in Quantenpunkten.

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