Werkstoffe der Elektrotechnik

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LpS Til 17 By Matthias Romberg

LED Professional Science Award für UDE-Wissenschaftlerin "Weißes Licht aus der Fläche"

[28.09.2017] Dr. Ekaterina Nannen und Julia Frohleiks aus der Arbeitsgruppe „Solid State Lighting“ vom Lehrstuhl „Werkstoffe der Elektrotechnik“ haben erstmals gelbe LECs mit blauen Quantenpunkten kombiniert. Quantenpunkte sind nur rund 5 Nanometer große Strukturen, die ganz eigenen physikalischen Gesetzen gehorchen. Das Ergebnis dieser Fusion sind stabile, weiß leuchtende Lichtemitter mit allen Vorzügen der LECs.
Für diesen „bemerkenswerten Grad an Neuheit“ wurde das Team um Nannen auf der führenden europäischen Lichttechnologiekonferenz in Bregenz (Österreich) mit dem „LED Professional Science Award“ ausgezeichnet. Die Jury bescheinigt den Ergebnissen „einen wichtigen Einfluss auf die weitere Forschung und Entwicklung“.

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Neues Licht dank Nanostrukturen

[25.10.2016] Künftig sollen sie das Innere der Handtasche erhellen oder abendliche Jogger aus dem Dunklen hervorheben: Lichtemittierende elektrochemische Zellen, LECs. Sie bieten gegenüber LEDs viele Vorteile. Bisher sind nur gelb leuchtende LECs geeignet für den realistischen Einsatz. Für neutraleres Licht braucht man aber mindestens eine weitere Lichtfarbe. Forscher vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen konnten nun erstmals die Farbe gezielt verändern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der LECs steigern.
Julia Frohleiks, aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Ekaterina Nannen, ist der Theorie nun auch praktisch einen Schritt nähergekommen: Ihre Idee beruht auf Halbleiter-Quantenpunkten, winzigen Strukturen, in denen eigene physikalische Gesetze herrschen.

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Digitale Dotierung winziger Nanocluster aus 26 Atomen

[24.08.2016] Die Dotierung von Halbleitern (d. h. das bewusstes Einbringen von Fremdatomen) erlaubt die gezielte Einstellung ihrer elektrischen und optischen Funktionalität und ist Grundlage der gesamten Mikro- und Optoelektronik. Geht man allerdings zu immer kleineren Strukturen bis hinab in den Nanometerbereich, wird die Dotierung zu einer riesigen Herausforderung. Im ultimativen Limit stellt sich die Frage, ob gar ein einzelnes Dotieratom neue Funktionalität hervorrufen kann – ein aktueller Forschungsbereich, welcher „Solotronic“ genannt wird. Forschern des Lehrstuhls „Werkstoffe der Elektrotechnik“ der Uni Duisburg-Essen ist in Zusammenarbeit mit der National University in Seoul der Nachweis gelungen, dass ein einzelnes, magnetisches Dotieratom in winzigen Nanoclustern - bestehend als lediglich 26 Atomen – eine ausgeprägte magneto-optische Funktionalität hervorruft.

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Uni-Due Mitglied im Forschungsprojekt „HEA2D“

[01.04.2016] Atomar dünne Werkstoffe, sogenannte „2D-Materialien“ haben das Potential, integrierte und nachhaltige Produkt- und Produktionslösungen zu schaffen. Im Rahmen des Verbundvorhabens "HEA2D – Herstellung, Eigenschaften und Anwendungen von 2D-Nanomaterialien" wird eine durchgängige Verarbeitungskette, bestehend aus Abscheideverfahren für 2D-Materialien, Verfahren für den Transfer sowie der massentauglichen Integration in Kunststoffkomponenten bis zur Entwicklung von Demonstratoren erforscht.

Forschungsschwerpunkte an der UDE liegen beim Wachstum von Graphen bei reduzierten Temperaturen und bei innovativen Bauelementkonzepten für Lichtemitter auf Basis von zweidimensionalen Halbleitern. „HEA2D“ wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 gefördert.

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UDE: Internet aus der Deckenlampe DFG Forschungsprojekt um 3 Jahre verlängert

[20.11.2015] Mit einem Gesamtvolumen von 320.000 EURO wird das Forschungsprojekt „Optische und elektrische Kontrolle von Magnetisierung und Magneto-optischer Funktionalität in Halbleiter-Nanopartikeln und Nanopartikel-Bauelementen“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere 3 Jahre gefördert. Projektziel ist es, ein grundlegendes Verständnis magnetisch dotierter Halbleiter-Nanokristalle zu erarbeiten und Konzepte zur optischen und elektrischen Kontrolle der magneto-optischen Funktionalität zu entwickeln. Weltweit einzigartige Nanomaterialien werden hierzu bei unseren Schlüsselpartnern, Prof. Hyeon, U Seoul, Korea und Prof. Gamelin, U Washington, USA, entwickelt.

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