Der Forschungsschwerpunkt liegt in der Konsumentenpsychologie und orientiert sich an folgenden Fragen:

  1. Grundlagen: Wel­che psy­cho­lo­gi­schen Pro­zes­se lie­gen dem Ver­hal­ten von Kon­su­men­ten zu­grun­de (z.B. während des Besuchs einer Einkaufsstätte)?
  2. Me­tho­den: Wie kön­nen schwer zu­gäng­li­che As­pek­te des Kon­su­men­ten­ver­hal­tens (z.B. vi­su­el­le Auf­merk­sam­keit in Einkaufsumgebungen) un­ter­sucht wer­den?
  3. Anwendung: Wie be­ein­flus­sen kon­su­men­ten­psy­cho­lo­gi­sche Pro­zes­se die Wir­kung von Mar­ke­ting-In­stru­men­ten oder Einkaufsumgebungen (z.B. Online-Shops)? Wel­che Emp­feh­lun­gen las­sen sich dar­aus für Entscheidungen im Management ab­lei­ten?
  4. Ethi­sche Verantwortung: Wie tra­gen kon­su­men­ten­psy­cho­lo­gi­sche Pro­zes­se zu pro­ble­ma­ti­schem Kon­sum­ver­hal­ten bei und wel­che Kon­se­quen­zen er­ge­ben sich dar­aus für die nach­hal­ti­ges un­ter­neh­me­ri­sches Han­deln und für die Ver­brau­cher­po­li­tik? Wie können Kompetenzen von gefährdeten Konsumenten (z.B. impulsive Käufer oder Kinder) gestärkt werden?

Die Arbeitsgruppe vertritt einen experimentalpsychologischen Ansatz. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Eye-Tracking zur Untersuchung der visuellen Wahrnehmung.

Unsere Forschung ist eingebunden in den Fakultätsschwerpunkt Human-Centered Cyber-Physical Systems. Zudem sind wir am DFG-Graduiertenkolleg User-Centred Social Media beteiligt.