Aktuelle Informationen

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit


Mo, 11.2.2019                     12 – 13 Uhr

Mo, 18.2.2019                     12 – 13 Uhr

Mi, 27.2.2019                      12 – 13 Uhr

Fr, 29.3.2019                       10 – 11 Uhr

 

Wichtige Information zu studiumsbezogenen Anfragen per E-Mail


Aufgrund des hohen Email-Aufkommens wird darum gebeten, die anstehenden Angelegenheiten telefonisch oder im Rahmen meiner Sprechstunde zu klären. Informationen das Studium betreffend können nicht mehr via Email übermittelt werden.

 

Beschluss des Rats des Instituts für Pädagogik vom 2.4.2014


Das Institut für Pädagogik lehnt jeglichen Einfluss von Militärorganisationen und Rüstungsfirmen auf Forschung und Lehre an Universitäten ab. Eine Ermöglichung von sozialer Verantwortung, Mündigkeit und Friedensfähigkeit bestimmt die Arbeit des Instituts für Pädagogik. Sie steht im Widerspruch zu militaristischen Positionen und Inhalten. Das Institut für Pädagogik verpflichtet sich, keine Forschung und Lehre militärpolitischen/militaristischen Inhalts zuzulassen. Wir begrüßen die Initiative der Universitätsleitung zur Sammlung von Informationen über bestehende Formen der Zusammenarbeit mit Rüstungsfirmen und Militärorganisationen. Wir bitten darum, die Ergebnisse der Befragung offenzulegen und über diese im Zusammenhang mit der Profildiskussion der Universität in einen kritischen Diskussionsprozess einzutreten.

Begründung:
In den letzten Jahren ist eine wachsende Militarisierungstendenz an Hochschulen zu beklagen. Erst kürzlich wurde aufgedeckt, dass deutsche Hochschulen von US-Firmen Gelder für Rüstungsforschung erhalten haben, darunter auch Universitäten aus Nordrhein- Westfalen. Das Bundesverteidigungsministerium vergibt ebenfalls Aufträge in Millionenhöhe an deutsche Hochschulen zum Zwecke der Rüstungsforschung. Diese Entwicklung korrespondiert mit dem Versuch, an Schulen und Hochschulen für militärpolitische Zielsetzungen Werbung zu betreiben. Die expandierende Werbeoffensive der Bundeswehr an öffentlichen Schulen ist durch GEW und Friedensorganisationen bereits offengelegt worden. Weniger bekannt ist die Arbeit von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Universitäten, in deren Rahmen für militärische Ziele (z.B. Auslandseinsätze der Bundeswehr) geworben wird. Im Jahresbericht der Jugendoffiziere der Bundeswehr 2012 ist von einem „positiven Trend der Kooperation zwischen Hochschulen und Jugendoffizieren“ die Rede, der in Zukunft fortzusetzen sei. Zudem werden die guten Kontakte zu nordrhein- westfälischen Universitäten betont.
Wissenschaft, Forschung und Lehre an öffentlichen Hochschulen sind zivilgesellschaftliche Tätigkeiten und daher weder mit Rüstungsforschung noch mit der Legitimation militärpolitischer oder militaristischer Positionen vereinbar. (Prof. Dr. Armin Bernhard)