Willkommen beim Lehrstuhl für Lehr-Lernpsychologie

Der Erwerb von Wissen und Fertigkeiten gehört zu den grundlegenden Lebensaufgaben eines jeden Menschen, und die Förderung von Lernprozessen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe.

Die Lehr-Lernpsychologie beschreibt und erklärt Lernprozesse auf der Ebene des Individuums und stellt damit die Grundlagen bereit, sowohl selbstreguliertes Lernen als auch das stärker institutionalisierte Lernen in Unterricht, Aus- und Weiterbildung sowie in Trainingsprogrammen zu verbessern.

Der Lehrstuhl vereint psychologische und erziehungswissenschaftliche Expertise.

In Forschung und Lehre fokussiert er die kognitionspsychologischen Grundlagen von Lernen und Lehren sowie deren Umsetzung in Evaluations- und Trainingsprogrammen. Ein besonderer Schwerpunkt ist das Lernen mit Neuen Medien.

Aktuelles

Ernst-Meumann-Preis für Dr. Annett Schmeck

Bei der diesjährigen Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung konnte Dr. Annett Schmeck als eine von zwei Preisträgerinnen mit dem mit 500,-€ dotierten Ernst-Meumann-Preis für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der empirischen Pädagogik ausgezeichnet werden. Frau Dr. Schmeck erhält den Preis für ihren zusammen mit Prof. R. E. Mayer, Dr. M. Opfermann, Dr. V. Pfeiffer und Prof. Dr. D. Leutner verfassten und in Contemporary Educational Psychology erschienenen Artikel "Drawing pictures during learning from scientific text: Testing the generative drawing effect and the prognostic drawing effect".
Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

Jüngste Veröffentlichungen

  • Leutner, D., Opfermann, M., & Schmeck, A. (2014). Lernen mit Medien. In T. Seidel & A. Krapp (Eds.), Pädagogische Psychologie (pp. 297-322). Weinheim: Beltz.
  • Schmeck, A., Mayer, R. E., Opfermann, M., Pfeiffer, V., & Leutner, D. (2014). Drawing pictures during learning from scientific text: Testing the generative drawing principle and the prognostic drawing principle. Contemporary Educational Psychology, 39, 275-286.

Sonderheft zu Kompetenzmodellen

Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 16 (Issue 1 Supplement)

Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen - Aktuelle Diskurse im DFG-Schwerpunktprogramm  

Detlev Leutner, Eckhard Klieme, Jens Fleischer & Harm Kuper (Hrsg.)

Zusammenfassung

Das Sonderheft umfasst elf Beiträge aus dem DFG-Schwerpunktprogramm „Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen“. Ziel des Sonderhefts ist es, den Diskussionsstand des Schwerpunktprogramms hinsichtlich grundlegender Konzepte und Fragestellungen im Zusammenhang mit der Modellierung von Kompetenzen aufzuzeigen. Im ersten Beitrag werden die Struktur und die Forschungsbereiche des Schwerpunktprogramms vorgestellt sowie der aktuelle Forschungsstand skizziert. In den Beiträgen zwei bis elf werden in Form von Kurzbeiträgen Fragen und Problemstellungen diskutiert, die sich im Laufe der inhaltlichen Arbeit des Schwerpunktprogramms der letzten Jahre als besonders relevant erwiesen haben. Diese Beiträge stellen das Arbeitsergebnis eines Workshops der am Schwerpunktprogramm beteiligten Wissenschaftler/innen im Sinne von Positionspapieren dar.

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