LuM-Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht von Lisa-Marie George, LuM-Absolventin des 7. Jahrgangs

Lisa-Marie George hat von 2012 bis 2015 an der Universität Duisburg-Essen »Literatur und Medienpraxis« studiert. Mittlerweile arbeitet sie in einer Agentur für Unternehmenskommunikation. Von ihrem Weg zum Traumjob erzählt sie im Interview mit dem Web-Magazin »Edition F«.

Erfahrungsbericht von Jan Franzen, LuM-Student des 5. Jahrgangs, im August 2011

Mein Vorhaben, einen zukunftsorientierten sowie praxisnahen Masterstudiengang zu wählen, habe ich mir mit der Wahl von »Literatur und Medienpraxis« als 2-Fach-Master erfüllen können.

Dabei muss ich zugeben, dass ich im Vorfeld Bedenken hatte, dass es in der Kombination mit Germanistik schwer ist, sich eine konkrete Berufsperspektive zu schaffen.

Im LuM-Studiengang habe ich nach nun zwei Semestern bemerkt, dass diese Sorge unbegründet ist. Man bekommt tiefe Einblicke in die vier großen medialen Bereiche Zeitung, Fernsehen, Verlag und Radio. Theoretische Ansätze wechseln sich dabei mit praktischen Inhalten ab. So lernt man etwa die Funktionsweise des Literaturbetriebs kennen oder beleuchtet aus wissenschaftlicher Sicht aktuelle mediale Entwicklungen wie das Internet. Richtig praktisch wird es beispielsweise in der konkreten Textarbeit mit Journalisten oder in den Seminaren, in denen die Fertigkeiten mit Kamera und Schnittprogrammen geschult werden.

Durch die selbst produzierten Filme oder andere kleine Veröffentlichungen in den Vertiefungsmodulen hat man die Möglichkeit, seine Bewerbungsmappen zu füllen und gleichzeitig schon konkrete Arbeitsluft zu schnuppern. Anregungen für mögliche Berufsbilder für uns LuMler gibt es durch die Lehrenden dabei zwischendurch immer wieder.

Erfahrungsbericht von Vera Vester, LuM-Absolventin des 4. Jahrgangs, im Oktober 2011 (Vera Vester studiert zurzeit in der Kompaktklasse an der Deutschen Journalistenschule in München)

 LuM steht nicht nur für Literatur und Medienpraxis: LuM steht für Lektüre und Medientheorie, Lernen und Machen, Lachen und Menschen. Der Studiengang vermittelt Kenntnisse über diverse theoretische und praktische Sektoren der vergangenen sowie gegenwärtigen Medienlandschaft und gibt den Studenten damit zunächst die Chance zur Orientierung, dann zur Spezialisierung. Man erkennt schnell, in welchen Bereichen die eigenen Stärken und Schwächen liegen.

Trotz eines relativ großen Jahrgangs wurde stets eine intensive Arbeit in kleinen Gruppen gewährleistet. Dadurch war nicht nur Raum für individuelle Fragen und Ideen, sondern auch für Diskussionen gegeben. Frontalunterricht und strikte Lehrpläne scheinen erfreulicherweise bei den meisten LuM-DozentInnen den Weg in ein Fremdwörterlexikon gefunden zu haben.

Ohne den Kontakt mit Kommilitonen und DozentInnen auch außerhalb der Lehrräumlichkeiten, wie bei der Berlin-Exkursion oder den regelmäßigen ›Stammtischen‹, wäre LuM für mich aber ›nur‹ Literatur und Medienpraxis. 

Erfahrungsbericht von Claudia Kalinowski, LuM-Absolventin des 2. Jahrgangs

Nach meinem breit gefächerten Bachelor zum »Kulturwirt« war das LuM-Studium eine wirklich gute Wahl. Die differenzierten Einblicke in die Medienwelt und das praxisnahe Lernen waren für mich eine tolle Vorbereitung auf meinen aktuellen Beruf in der Öffentlichkeitsarbeit eines Freizeit- und Veranstaltungsgeländes. Texte verfassen, Medienrecht oder ganz einfach das Denken der Medien verstehen - das habe ich am besten während des Praxissemesters in einer Lokalzeitung und in einem Verlag gelernt. Erfahrungen, die mir heute jeden Tag nützlich sind. Doch über die Seminare hinaus, waren es vor allem die Menschen, die das Studium zu dem gemacht haben, was es war. Die DozentInnen und KommilitonInnen. Nicht umsonst ist aus diesem Studium eine Freundschaft gewachsen, die mich bis heute begleitet.