Vergangene Tagungen des InKuR

1655-2018Eine Region und ihre Hochschulen: Duisburg und Essen

Vor 200 Jahren, am 18. Oktober 1818, wurde auf Weisung der preußischen Regierung die Alte Universität Duisburg aufgelöst. Mit diesem Ereignis fand eine 163 Jahre währende Hochschulgeschichte am Niederrhein ihr Ende. Erst mit der Gründung der Gesamthochschule Duisburg im Jahre 1972 und der 2003 erfolgten Fusion mit der Essener Schwestereinrichtung zur heutigen Universität Duisburg-Essen blühte dieser – nun regional erweiterte – Hochschulstandort wieder auf.

Das Universitätsarchiv und das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung der Universität Duisburg-Essen nahmen dieses Jubiläum zum Anlass, im Wintersemester 2018/19 eine Tagung sowie eine begleitende Vortragsreihe zur Duisburger und Essener Hochschulgeschichte auszurichten. Im Fokus standen dabei institutionelle Umbrüche im 19. und 20. Jahrhundert sowie ihre Wirkungen: Wie veränderten sich Strukturen und Aufgaben der regionalen (Hoch-)Schuleinrichtungen und welche Bedeutung kommt diesen Funktionswandlungen zu?

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Vor dem Hintergrund dieser Fragen widmeten sich Tagung und Vortragsreihe nicht nur der Schließung der alten Duisburger Universität und ihrer Folgen im Kontext des deutschen "Universitätssterbens" um 1800, sondern auch der Gedenk- und Erinnerungsgeschichte zur einstigen alma mater in der "hochschullosen Zeit". Anschließend rückte das Wiedererwachen des Hochschulstandorts im 20. Jahrhundert in den Blickpunkt, wobei die Entwicklung der Gesamthochschulen und ihrer Vorgängereinrichtungen bis zur jetzigen Universität eingehend behandelt wurden. Der Standortdiversifikation, ein für die Region hervorstechendes Merkmal, wurde insofern Rechnung getragen, als dass auch universitätsnahe Institutionen, so etwa die Folkwang-Universität der Künste und das Universitätsklinikum Essen, eigens in Beiträgen thematisiert wurden.

Die Veranstaltung richteten sich nicht nur an Historikerinnen und Historiker, sondern insbesondere an die interessierte Öffentlichkeit.

27.06.2019Besatzungsherrschaft und Alltag im Rheinland - Die belgische, britische und amerikanische Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg.

Das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung und der Landschaftsverband Rheinland veranstaltete am Donnerstag, 27. Juni 2019, eine gemeinsame Tagung unter dem Titel Besatzungsherrschaft und Alltag im Rheinland - Die belgische, britische und amerikanische Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg

Benedikt Neuwöhner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Landesgeschichte, präsentierte seine Ergebnisse zur Aushandlung von Konflikten in der britischen Besatzungszone nach dem 1. Weltkrieg. Seinen Vortrag, sowie die Vorträge aller anderen Referenten, finden Sie hier.

Einen weiteren Bericht über die Tagung finden Sie hier.