Lehre im aktuellen Semester

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über das aktuelle Lehrangebot des InKuRs an der Universtität Essen-Duisburg.

 

Kolloquium zur Geschichte, Sprache und Kultur der Rhein-Maas-Region

Das "Kolloquium zur Geschichte, Sprache und Kultur der Rhein-Maas-Region" findet jedes Semester in Zusammenabeit mit dem Lehrstuhl für Niederländische Sprache und Kultur statt. Alle Interessierte sind herzlich Wilkommen. In diesem Semester findet das Kolloquium überwiegend wieder in Präsenz statt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Kustodin des InKuR Frau Luisa Röhrich.

Im Kolloquium werden neue Forschungen zur Regionalgeschichte und zur sprachlichen und kulturellen Entwicklung im Benelux-Raum und im Ruhrgebiet vorgestellt. Diskutiert wird über aktuelle Publikationen und Projekte von Wissenschaftlern, daneben auch über Examensarbeiten von Studierenden.

Prof. Dr. Ralf-Peter FuchsSpezialvorlesung Frühe Neuzeit - Der Rhein-Maas-Raum im Zeitalter der Reformationen

Basierend auf dem in neueren Forschungen vertretenen Konzept der „multiple reformations“ soll diese Vorlesung auf die Eigenarten der religiösen Entwicklungen im niederländisch-niederrheinischen Raum und auch im Ruhrgebiet aufmerksam machen. Es gab dort Landesherren, die sich nicht auf eine klare Zuordnung zu den Lutheranern festlegten, auf der anderen Seite aber bereit waren, Impulse selektiv von ihnen aufzunehmen, wie Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve. Darüber hinaus kam über Jahrzehnte religiösen Gruppen, die von den Obrigkeiten intensiv bekämpft wurden, wie etwa den Mennoniten, eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Im Zentrum soll somit die Vielfalt an religiösen Bewegungen vom 15. bis ins 17. Jahrhundert hinein stehen, zudem aber auch die Erörterung von Ursachen für Religionskonflikte.

Prof. Dr. Ralf-Peter FuchsHauptseminar Frühe Neuzeit - Der „Spanische Winter“ 1598 – Der Krieg am Niederrhein und in Westfalen und die niederländischen Hintergründe

Am 10. Oktober 1598 wurde in Mülheim an der Ruhr der Schlossherr von Haus Broich, Wirich VI. von Daun, von Mitgliedern der Streitkräfte des Königs von Spanien erstochen. Dieses Ereignis, das in zeitgenössischen Flugschriften als skandalöse Mordtat beschrieben wurde, erwuchs aus dem Krieg zwischen den niederländischen Provinzen, die um ihre Unabhängigkeit vom König von Spanien stritten, und dessen Anhängern. Im Seminar sollen die internationalen und konfessionellen Verflechtungen, die zum großen Angriff der königlich-spanischen Truppen auf Teile des Niederrheins und Westfalens beleuchtet und zudem der Kriegsalltag der dort lebenden Bevölkerung beleuchtet werden. Das Seminar wird voraussichtlich in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Geschichtsverein von Mülheim an der Ruhr gestaltet werden.

Prof. Dr. Ralf-Peter FuchsHauptseminar Neuere und Neueste Geschichte - Die militärische Befreiung Westeuropas 1944/45 - Kooperation mit dem Projekt "Liberation Route Europe"

Wir werden in Kooperation mit niederländischen Mitgliedern des Projekts „Liberation Route Europe“ fünf Tage lang konzentriert die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges behandeln. Studierende aus Deutschland und den Niederlanden bereisen und bewandern gemeinsam einen Teil der Liberation Route, der Befreiungsroute der Alliierten nach den Landungen alliierter Militärs in der Normandie. Im Rahmen der Projektwoche, die vom 02.05 bis 06.05 durchgeführt wird, werden verschiedene Denkmäler und Erinnerungsorte des Zweiten Weltkriegs in der deutsch-niederländischen Grenzregion besucht, um vor Ort historische Themen zu besprechen und zu vertiefen. Im Mittelpunkt stehen in Deutschland die Region um Hürtgenwald, in den Niederlanden die Region um Arnheim.

Luisa RöhrichHauptseminar Mittelalter/Neuere und Neueste Geschichte - Exkursion: Gent - eine Stadt in Flandern und ihre Geschichte

Im Sommersemester 2022 bieten die Fächer Niederlandistik und Geschichte eine gemeinsame Exkursion nach Flandern an (16.06.-18.06.2022, Fronleichnam). Während der Exkursion lernen die Studierenden die Stadt Gent kennen. Obwohl die mittelalterliche Stadt die zweitgrößte Stadt Belgiens ist, wissen nur die Wenigsten wirklich viel über ihre wechselhafte Geschichte.

In Gent gibt es eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten: Museen, Kirchen, historische Gebäude sowie authentische Kneipen und traditionelle Bierbrauereien. Darüber hinaus ist Gent auch eine beliebte Studentenstadt mit über 40.000 Studierenden an der Universiteit Gent, eine der größten Universitäten im niederländischsprachigen Raum.

Dr. Gregor Maximilian WeiermüllerProseminar Frühe Neuzeit - Preußen im Rheinland. Einflüsse von Pietisten auf das Generallandschulreglement (1763)

Das Rheinland hat eine lange zurückreichende, preußische Geschichte. Sie ist aufgearbeitet. Allerdings gilt dies nicht für jedes Territorium, das im Laufe der Frühen Neuzeit existierte. Essen gliederte sich in die lutherische Stadt und in das Stift Essen. Das Kloster Werden – eine Abtei der Benediktiner – lag benachbart. Drei christliche Konfessionen (Katholiken, Lutheraner und Calvinisten) lebten mit Minderheiten (Juden oder Pietisten) zusammen.

Ziel der Veranstaltung ist, die evangelische Bildungslehre und die preußische Innenpolitik als zusammenhängenden Entwicklungsgang zu begreifen. Anhand ausgewählter Archivalien – zum Beispiel die Schriften von Johann Julius Hecker, die Briefe des Königs von Preußen und das Generallandschulreglement (1763) – werden die Bildungsreformen in Preußen wie auch in den westlichen Provinzen verdeutlicht. Anhänger wie Gegner werden gehört. Aufgrund dieser Dokumentation der Bildungstätigkeit (vor allem durch Pietisten) sollen Vergleiche zu anderen Städten in der Region angestrebt werden, unter anderem zur Stadt Wesel.

Wegen der anhaltenden Covid-19-Pandemie (Stand: 30.11.2021) könnte die Blockveranstaltung ggf. in Teilen digital erteilt werden. Ferner enthält sie asynchrone Elemente (Hausaufgaben/Präsentation).

Die Vermittlung von Methoden des/der Historikers/-in und archivischer Recherchekompetenz erfolgt – falls durchführbar – in Kooperation mit dem Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv (HdEG). Ein angedachter Besuch im LVR-Niederrheinmuseum Wesel (ehemals: Preußen-Museum NRW) soll den Studierenden die Eindrücke zur Geschichte der Preußen im Rheinland bzw. am Niederrhein ausstellungsdidaktisch vermitteln.

Benedikt NeuwöhnerProseminar Neueste Zeit - Propaganda als Methode moderner Politik

Propaganda ist eines der zentralen Instrumente politischen Handelns in der Moderne, da sich seit der Aufklärung Regierungen um eine öffentlichkeitswirksame Legitimation ihrer Herrschaft bemühen müssen – unabhängig davon, ob es sich um Demokratien oder Diktaturen handelt. Im Zuge des Seminars soll der Begriff „Propaganda“ mit seinen wechselnden Semantiken sowie die verschiedenen Formen, die Umsetzung und Wirkung von Propaganda beleuchtet werden, um Einsichten in historische Mentalitäten sowie zeitgenössische Auffassungen über Öffentlichkeit und Gesellschaft zu gewinnen. Hierbei steht insbesondere die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts im Fokus, die durch das Aufkommen neuer Medien, moderner Massendemokratien und totalitärer Diktaturen sowie von zwei Weltkriegen geprägt war. Die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit einschlägiger wissenschaftlicher Literatur und zeitgenössischen Quellen ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar.

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  • Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter, Geschichte

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