Engagement migrantischer Unternehmer*innen in den Kammern in NRW  (EUK)

Migrantisches Unternehmertum ist ein wichtiger Motor für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke NRWs. Rund jede*r vierte Selbständige mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland lebt im bevölkerungsreichsten Bundesland. Inzwischen erfolgen 39% der Neugründungen in NRW durch ausländische Staatsbürger*innen. NRW wird zunehmend von Unternehmer*innen mit unterschiedlichen Biographien und Einwanderungsgeschichten geprägt. Diese Entwicklung bedeutet Herausforderungen für die Gesellschaft insgesamt, aber auch für die Regelsysteme. Die berufsständischen Vereinigungen übernehmen als Körperschaften des öffentlichen Rechts und als Interessenvertretungen zentrale gesellschaftliche Funktionen durch ihre Vollversammlungen und Präsidien. Die Studie identifiziert Gründe für die geringe Partizipation von Unternehmer*innen mit Einwanderungsgeschichte in den Kammern in NRW, um darauf aufbauend mögliche Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Beteiligung aufzuzeigen.


Förderung:
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIDE) NRW

Laufzeit:
05/2022 – 12/2022

Projektleitung:
Cem Sentürk (Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung/ZfTI)

Mitarbeitende:
Dr. Martina Sauer (Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung/ZfTI)