Vorgehensweise bei Erkrankung

Vorgehen bei Erkrankung

Hier finden Sie die Beschreibungen für Ihre Vorgehensweise, wenn Sie krank sind bzw. wieder gesund...

Allgemeines

  • Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage (nicht gleich Arbeitstage), hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung spätestens an dem darauf folgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.
  • Eine Krankmeldung muss (in der Regel telefonisch) bis spätestens 10.00 Uhr bei der/dem direkten Vorgesetzen erfolgt sein. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss dem Sachgebiet „Allgemeine, wirtschaftliche & sonstige Angelegenheiten, Beihilfe“ spätestens 4. Kalendertag nach der Krankmeldung vorliegen.
  • Bei einem Arbeitsunfall informieren Sie bitte zusätzlich die Stabsstelle für Arbeitssicherheit & Umweltschutz.
  • Bekommt der Beschäftigte bei einer längeren Erkrankung nach einer Absetzung vom Entgelt keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr vom Arzt, ist der Beschäftigte verpflichtet einen Auszahlschein der Krankenkasse regelmäßig vorzulegen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)

  • Eine AU ist immer direkt an das Sachgebiet „Allgemeine, wirtschaftliche & sonstige Angelegenheiten, Beihilfe“(je nach Zuständigkeiten Duisburg oder Essen) zu senden.. Die/der Vorgesetzte ist natürlich von der/dem erkrankten Mitarbeiter/in über die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit zu informieren. Das gilt auch bei jeder Verlängerung der Arbeitsunfähigkeit.
  • Die Ausfertigung der AU für den Arbeitgeber muss im Original eingereicht werden. Ein Scan der AU ist nicht zweckmäßig, zumal aufgrund eines Scans keine Eintragung der Krankheitstage im Gleitzeitsystem bzw. in SAP erfolgt.
  • Für Tarifbeschäftigte ist zudem wichtig,
    dass die für die Krankenkasse bestimmte Ausfertigung der AU innerhalb einer Woche bei der Krankenkasse eingereicht wird. Ansonsten verzögert sich die Berechnung des Entgeltfortzahlungsanspruchs bzw. der Krankengeldzahlung.

Erkrankung während des Urlaubs:

Bei Erkrankung während des Urlaubs gelten folgende Regelungen: Die Gutschrift des Urlaubs erfolgt ab dem 1. Krankheitstag nur, wenn

  • die Krankmeldung bei der Dienststelle unverzüglich erfolgt ist und
  • eine AU nachgereicht wird.

Ansonsten wird der Urlaub erst ab dem Tag des Posteingangs der AU gutgeschrieben.

Gesundmeldung:

Eine Gesundmeldung ist erforderlich; beim Abweichen von der 5-Tg.-Woche ist der Tag der Arbeitsfähigkeit anzugeben. Wenn eine AU auf dem Postweg ist, wäre ein kurzer Hinweis hierauf in der Gesundmeldung wichtig.

Falls sich Urlaub unmittelbar an die Krankheit anschließt, muss die Gesundmeldung vor Urlaubsantritt erfolgen. Sie erfolgt ebenso per Mail an krankmeldung@uni-due.de  – bezüglich der Betreffzeile gilt das unten zur „Weitergabe der Krankmeldung an das Sachgebiet ‚Allgemeine, wirtschaftliche & sonstige Angelegenheiten, Beihilfe‘“ Aufgeführte. Nur im Ausnahmefall (kein PC-Zugang) kann alternativ noch der Vordruck Gesundmeldung verwendet werden.

Krank nach Hause

Fühlt man sich während der Arbeitszeit krank, genügt eine Mitteilung an die/den Vorgesetzten. Es erfolgt keine Krankmeldung im o.a. Sinne. Folglich erfolgt auch keine Gesundmeldung, wenn anderntags die Arbeit wieder aufgenommen wird. Der wegen Krankheit beendete Arbeitstag gilt in diesem Fall als abgeleistet. Soweit Sie an der GLAZ teilnehmen, ist eine Zeitkorrektur erforderlich. Insgesamt wird die individuelle Tagessollzeit gutgeschrieben.

Umgekehrt (später zur Arbeit kommen, weil man sich morgens nicht wohlgefühlt hat) gilt das oben Genannte nicht!

Weitergabe der Krankmeldung an das Sachgebiet „Allgemeine, wirtschaftliche & sonstige Angelegenheiten, Beihilfe“:

Die/der Vorgesetzte leitet die Krankmeldung unverzüglich per Mail an krankmeldung@uni-due.de weiter. Eine (zusätzliche) Mail an die/den zuständigen Krankensachbearbeiter/in erfolgt nicht. Weil die E-Mail an ein Sammelpostfach gerichtet wird, auf das alle Krankensachbearbeiter/innen des Sachgebiets Zugriff haben, ist für die Zuordnung der Mail an die/den zuständigen Krankensachbearbeiter/in die Betreffzeile der Mail von Bedeutung: Hier sind einzig

  • Bereich (Fakultät/Dezernat/Zentrale Einrichtung) und
  • Campus (Duisburg oder Essen)

anzugeben. Weitere Bezeichnungen (Name, Abteilung, Lehrstuhl, Sachgebiet und sonstige Informationen) in der Betreffzeile sind für eine zügige Bearbeitung der Fälle hinderlich.

Beispiele für eine Betreffzeile:

Fakultät Ingenieurwissenschaften Campus Essen“, „ZIM Campus Duisburg“.

Selbstverständlich können hier auch die gewöhnlichen Abkürzungen verwendet werden, etwa:

„IngWi - E“, „ZIM - DU“

Gleiches gilt auch bei Weiterleitung von E-Mails!

Für den Fall, dass Bereiche es intern so geregelt haben, dass Krankmeldungen und/oder Gesundmeldungen von einer Stelle an das Sachgebiet „Allgemeine, wirtschaftliche & sonstige Angelegenheiten, Beihilfe“ weitergeleitet werden, ist die arbeitstägliche Weiterleitung der Meldungen sicherzustellen.