Schiff+Schiene – Neue Wege zur Verlagerung von Güterverkehr auf Schiff und Schiene
Das Projekt Schiff+Schiene befasst sich mit der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf Binnenschiffe und Schienen. Seit Jahren wird gefordert, den Verkehr auf deutschen und europäischen Straßen zu entlasten. Bislang hat sich jedoch wenig getan.
Im Rahmen des Projekts soll erkundet werden, wie eine solche Verlagerung entlang ausgewählter Transportkorridore, z. B. entlang des Rheins, erreicht werden kann. Dabei spielt auch die Reduzierung bzw. Vermeidung klimaschädlicher Emissionen im Güterverkehr eine wichtige Rolle.
Insbesondere kleine und mittelständische Speditionen sollen bei der Umstellung unterstützt werden. Durch die Umstellung könnten KMUs ihre CO2-Emissionen deutlich reduzieren und dadurch sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht davon profitieren.
Ein Konzept zur Lösung der Problemstellung ist die Bündelung von Verkehren. So kann beispielsweise die Bündelung von Gütern, die von Duisburg nach Basel transportiert werden, zu einer deutlichen Kostenreduktion führen, wenn die Güter von Duisburg aus in Containern auf ein Binnenschiff oder einen Güterzug verladen werden. Allerdings bedingt dies einen erhöhten Umschlag der Güter sowie eine erschwerte Bündelung der Verkehre für die Speditionen.
Darüber hinaus wird im Rahmen des Projekts ein KI-gestütztes Dispositionstool entwickelt, das ideale Bündelungen sowie umweltfreundliche und kostengünstige Wege ermittelt.

