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28.02.2022 Die Wasserraketen steigen wieder!

freestyle-physics am Campus

Die Wasserraketen steigen wieder!

[28.02.2022 von Cathrin Becker]

Endlich ist es so weit: Nach zwei Jahren als Video-Wettbewerb starten die freestyle-physics an der UDE wieder voll durch. Das große Finale, an dem alle Schülerinnen und Schüler ihre kreativen und cleveren Lösungen für physikalische Knobelaufgaben präsentieren, steigt vom 7. bis 10. Juni am Campus Duisburg.

„Wir haben das große Zelt schon bestellt und freuen uns auf rund 1.500 Schüler:innen“, sagt Physiker Dr. Andreas Reichert, der gemeinsam mit dem Erfinder des Wettbewerbs, Prof. Dr. Axel Lorke, und zwei Kollegen den Schülerwettbewerb organisiert. „Wir haben auch schon relativ viele Anfragen zu den Details der Aufgaben bekommen – offenbar beschäftigen sich die Klassen und Lehrkräfte intensiv mit den Aufgaben.“

Und darum geht´s:

Tauchboot
Ziel der Aufgabe ist es, ein Boot zu konstruieren, das ohne Fernsteuerung, aufs Wasser gelegt, zunächst auf den Boden eines 40 cm tiefen Beckens untertaucht, 1 – 3 Minuten am Boden bleibt und dann selbstständig wieder auftaucht.
Mausefallen-Katapult
Welches Katapult schießt einen Tischtennisball möglichst weit? Aber Achtung beim Bau der Maschine: Es darf ausschließlich die mechanische Energie der Feder einer gespannten Mausefalle zum Antrieb genutzt werden.
Papierbrücke
Wie man nur aus Papier, Bindfaden und Klebstoff eine Brücke mit minimalem Eigengewicht baut, die eine Distanz von 1 Meter überbrückt und dabei einen 700 g-Zylinder trägt, können die Teilnehmenden bei dieser Aufgabe zeigen.
Wasserrakete
Der Wettbewerbsklassiker darf auch dieses Jahr nicht fehlen: Ziel der Aufgabe ist es, eine Wasserrakete zu entwerfen und zu bauen, die möglichst lange in der Luft bleibt.

Was nach drei Monaten anspruchsvollem Grübeln, Planen und Konstruieren herausgekommen ist, bewertet eine Jury aus Professor:innen und Doktorand:innen live beim großen Finale. Für jeden Wettbewerb werden die ersten drei Plätze prämiert, außerdem gibt es Sonderpreise.

 

Weitere Informationen:
www.freestyle-physics.de

28.01.2022 Videoserie „Next stop ML4Q“

Videoserie „Next stop ML4Q“

Unsere ehemalige Doktorandin Annika Kurzmann über ihre Arbeit am Exzellenzcluster ML4Q

[28.01.2022] Annika hat vor ein paar Jahren bei uns promoviert und forscht mittlerweile als Nachwuchsgruppenleiterin an der RWTH Aachen - und ist damit auch teil des Exzellenzclusters ML4Q. In der Videoserie „Next stop ML4Q“ spricht sie über ihren Weg in die Physik. Ein Weg, der unter anderem über Freestyle Physics geführt hat.

https://ml4q.de/2021/12/17/next-stop-with-annika-kurzmann/

11. Oktober 2021 Posterpreis

Quantenpunkte im Magnetfeld

Fabio Rimek mit Posterpreis auf DPG-Herbsttagung ausgezeichnet

[11.10.2021] Auf der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hat Fabio Rimek einen Posterpreis gewonnen. Den erstmals vom Fachverband Halbleiterphysik vergebenen Preis erhielt er für seine Arbeiten an selbstorganisierten Quantenpunkten. Das Poster trägt den Titel "Magnetic Field Dependence of the Auger Recombination Rate in a Self-Assembled Quantum Dot" und zeigt unter anderem, wie sich starke Magnetfelder auf Quantenpunkte auswirken. Der Preis ist mit 100€ dotiert. Herzlichen Glückwunsch zum gewonnen Preis, Fabio!

25. Juni 2021 freestyle physics-Videowettbewerb

freestyle physics-Videowettbewerb

Keller und Küche statt Campus

[25.06.2021 von Jennifer Meina]

Es wurde bunt, windig und ziemlich knifflig: Zum 20. Mal konnten Nachwuchswissenschaftler:innen ihr Können beim Wettbewerb freestyle physics der UDE unter Beweis stellen – Corona-bedingt mussten wieder Keller, Küche und Kinderzimmer anstelle des Campus‘ in Duisburg zur Präsentation herhalten. Die Siegerehrung fand am Freitagnachmittag, 25. Juni, im Live-Stream statt. Dennoch waren alle – zwischen Klasse 5 bis 13 – begeistert dabei: 46 Videos wurden für die drei Aufgaben Kristallzucht (21), Windräder (13) und Kaleidoskope (12) eingereicht.

Die Teilnehmer:innen mussten nicht nur kreativ sein und experimentieren, sondern wie bereits im vergangenen Jahr auch filmen, schneiden und moderieren: „Für uns war es besonders spannend zu sehen, wie der Prozess verläuft. Sonst sehen wir ja immer nur das fertige Produkt“, erklärt Dr. Andreas Reichert von der Fakultät für Physik. Er kann sich deshalb gut vorstellen, dass Teilnehmende 2022 – sollte es die Pandemielage zulassen – zusätzlich zu ihrer mitgebrachten Aufgabenlösung, ein kurzes Video vor Ort zeigen können. Auf Präsenz verzichten, will man nicht. „Freestyle physics lebt vom Gemeinschaftsgefühl. Normalerweise sind am Entscheidungstag bis zu 2000 Schüler:innen vor Ort. Sie tauschen sich aus, entdecken Neues und lernen die Uni, den Campus und die Fakultät kennen. Das wollen wir nicht missen“, so Reichert, der die Veranstaltung seit 2007 mitorganisiert. Über 30.000 Kinder und Jugendliche waren bisher dabei. Ein Gemeinschaftsgefühl schaffte auch die Schwarmaufgabe, bei der die 30 Teilnehmer:innen mit dem Drucksensor ihres Smartphones die Masse von Luftmolekülen bestimmten und den Literaturwert nur um einen Prozent verfehlten.

Die Gewinner:innen der drei Einzelaufgaben: Houke Hoeksema vom Kopernikus Gymnasium in Duisburg-Walsum baute Windräder mit extrem gutem Wirkungsgrad. Maximilian Günther Steuer vom Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg züchtete einen Kristall aus Blutlaugensalz. Maike Lienesch vom Antoniuskolleg in Neunkirchen-Seelscheid trat mit einem selbstgebauten Kaleidoskop an und Leon Maurice Klein sowie Maurice Neveling von der Georg-Müller-Gesamtschule Wetter programmierten ein eigenes Kaleidoskop. Zudem wurden Sonderpreise verliehen, unter anderem der Nachhaltigkeitspreis gemeinsam mit der Fridays-for-Future Gruppe Duisburg für ein wiederverwendbares Modell eines Windrades aus Lego.

Die Highlight-Videos samt Siegerehrung des diesjährigen Wettbewerbs gib es auf der YouTube-Seite der Fakultät Physik zu sehen.

17. Mai 2021 Gratulation, Nicolas!

Gratulation, Nicolas!

[17.05.2021] Im April wurde zum 14. Mal der „Goldene Blogger“ verliehen, - der einzige bereichsübergreifenden Social-Media-Preis Deutschlands.  26.133 Personen haben in den verschiedenen Kategorien abgestimmt. In der Kategorie „Wissenschaft“ siegte das Team von Nicolas Wöhrl und Reinhard Remford. Unter dem Namen „Methodisch Inkorrekt“ berichten die beiden seit vielen Jahren in Podcasts und Videos über das ganz alltägliche Leben in der Wissenschaft ebenso wie über große und kleine Durchbrüche im Verständnis unserer manchmal rätselhaften Welt. Zusammen mit über 50.000 regelmäßigen Zuhörern gratulieren wir Euch ganz herzlich!  

1. März 2021 Posterpreise für Physiker:innen der AG Lorke

Posterpreise für Physiker:innen der AG Lorke

[01.03.2021] Nicht nur unser SFB 1242 beschäftigt sich mit extrem schnellen Prozessen. Auch der SFB/Transregio 227 forscht an kurzen Vorgängen, genau genommen der „Ultraschnellen Spindynamik“. Grund genug für beide Forschungsbereiche einen gemeinsamen Online-Workshop zum wissenschaftlichen Austausch unter dem Namen „Spannende Dynamik: Wie Elektronen, Spins und Phononen interagieren“ zu veranstalten. Neben Vorträgen wurde auch eine Postersession veranstaltet, die erstmals in der digitalen Umgebung Gathertown (siehe Foto) stattfand. Vier Mitglieder unseres SFB konnten jeweils einen Posterpreis gewinnen. Aus der AG Lorke präsentierte  Jens Kerski seine Forschung zum „Time‐resolved high‐frequency lock‐in electron transport“ und Pia Lochner zu „Real-time detection of every Auger recombination in a self-assembled quantum dot“. Herzlichen Glückwunsch an die beiden.

1. Juli 2020 20-jähriges Dienstjubiläum

Wir gratulieren Axel Lorke zu 20 Jahren an der UDE​

Physiker, Wissenschaftler, Forscher, Lehrer, "Vater" von freestyle-physics, geschätzter Chef der AG und begnadeter Bastler

 

RP Region Niederrhein, 03.02.04
"...Axel Lorke und die Begabtenförderung"

Podcast 12:42
Sonderforschungsbereich 1242 Teilprojekt Öffentlichkeitsarbeit

SFB 1242 Teilprojekt A01
Time-Resolved Non-Equilibrium Spectroscopy on Artificial Atoms and Molecules​

Axel Lorke auf youtube
"Die ganz kleine Form - Eigenschaften und Anwendungen von Nanostrukturen"

Wissenskompass: Prof. Axel Lorke
Studio-Talk von angehenden Wissenschaftsjournalisten der TU Dortmund

20. März 2020 Ausgezeichneter Kohlenstoff

 
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Sebastian Tigges                 Dennis Oing

Der März war ein guter Monat für die Kohlenstoffmaterialien der Arbeitsgruppe: Sebastian Tigges und Dennis Oing wurden auf Konferenzen für ihre Arbeiten im Bereich der Kohlenstoff-Nanowände und der Diamantsynthese ausgezeichnet.​

Zunächst wurde der Vortrag von Sebastian Tigges auf der CENIDE-Konferenz 2020 (02.03. - 04.03. im Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch-Gladbach) mit dem „Short Talk Award“ ausgezeichnet. Sebastian
zeigte in seinem Vortrag „One-step Synthesis of Carbon-supported Electrocatalysts” seine Ergebnisse zur Herstellung von Kohlenstoff-Nanowänden mit eingebauten Platin-Nanopartikeln, die er im Rahmen des EFRE Projektes „MoRE Inno Mat“ (https://www.uni-due.de/aglorke/efre.nrw.php) und seiner
Dissertation gesammelt hatte.

Preiswürdig ging es weiter: Dennis Oing gewann den „Diamond Poster Award“ auf dem „Hasselt
Diamond Workshop 2020“ (11.03. – 13.03.) mit seinem Beitrag „The Influence of Defect States in
Aluminum Oxide on Conductivity of a Hydrogen-Terminated Diamond Surface“. Er konnte die Jury an seinem Poster überzeugen und freute sich über den mit 250 Euro dotierten ersten Platz bei diesem Wettbewerb.

Wir gratulieren Dennis Oing und Sebastian Tigges und freuen uns über unseren „ausgezeichneten“
Kohlenstoff!

Quantensprung Kleinste messbare Prozesse einzeln erfasst


Umgangssprachlich verwendet man den Begriff „Quantensprung“, um eine gewaltige Entwicklung zu beschreiben. Tatsächlich ist es die kleinste Zustandsänderung, die man noch
verfolgen kann.

Nun ist es uns in einer gemeinsamen Arbeit mit der Arbeitsgruppe von Jürgen König an der
Universität Duisburg-Essen und der AG Andreas Wieck von der Ruhr-Universität Bochum erstmals gelungen, jeden einzelnen Quantensprung mit optischen Mitteln zu messen und damit Rückschlüsse auf die Dynamik von Elektronen innerhalb eines einzelnen Quantenpunkts zu ziehen. (...)

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Verfahren zum Patent angemeldet Katalysator-Herstellung in einem Schritt


Ohne Katalysatoren geht nicht viel: Mehr als 80% aller chemisch hergestellten Produkte durchlaufen in ihrer Herstellung einen katalytischen Schritt. Das aktive Material ist meist Platin oder ein anderes Edelmetall, die Herstellung ist entsprechend teuer und erfordert mehrere Vorgänge. Physiker der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben nun ein Verfahren zum Patent angemeldet, das in einem einzigen Schritt hochaktives und langzeitstabiles Katalysatormaterial entstehen lässt.

Das von den Physikern Dr. Nicolas Wöhrl und Sebastian Tigges hergestellte Katalysatormaterial besteht fast nur aus Oberfläche – perfekt für den Zweck: Je mehr Oberfläche zur Verfügung steht, desto mehr Reaktionen können gleichzeitig stattfinden.
(...)

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Kontakt

Prof. Dr. Axel Lorke

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Physik
Experimentalphysik
Lotharstr. 1, ME 245
47057 Duisburg

Tel.: +49 (203) 37 9 3265
E-Mail: axel.lorke@uni-due.de

Jennifer Stein

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Physik
Sekretariat AG Lorke
Lotharstr. 1, ME 246
47057 Duisburg

Tel: +49 203 37 9 3264
E-Mail: jennifer.stein@uni-due.de