Nacht der Physik
Anreise: Am einfachsten ist Veranstaltung durch den Haupteingang von der Mülheimerstraße zu erreichen Lageplan. Wir empfehlen die Nutzung von Bussen und Straßenbahnen - bis 22 Uhr steht aber auch das neue Parkhaus an Carl-Benz-Straße zur Verfügung. Vorsicht: Man kann das Parkhaus danach mit dem Auto nicht mehr verlassen!
InfostandInformationsstand zu Studium, Buddy System und Kooperationsangeboten für Schulen
Ab 17 Uhr Foyer
E = Einschreiben und Durchstarten
...mit einem Studium der Physik, Lehramt Physik oder Energy Science an der Universität Duisburg-Essen.
Wir halten vielfältige Informationen für alle bereit, die Interesse an einem Physikstudium an der Universität Duisburg-Essen haben oder überlegen, ob für sie ein Physikstudium in Betracht kommt. Außerdem informieren wir über Kooperationsangebote für Schulen, die helfen sollen dabei zu unterstützen, Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften, insbesondere die Physik, zu begeistern.
VortragWo wir leben, wie wir forschen
Hörsaal MC 122, 17 Uhr Prof. Dr. Rolf Kuiper
Wo wohnen wir eigentlich im Weltall? Gemeinsam zoomen wir von Duisburg aus immer weiter hinaus: durch das Sonnensystem, bis zur Milchstraße und schließlich zu Galaxien, die unvorstellbar weit entfernt sind. Doch wie erforschen wir diese entfernten Regionen? Genau darum wird es im zweiten Teil des Vortrags gehen. Alle, die noch Lust auf etwas Praktisches haben, sind im Anschluss an den Vortrag herzlich eingeladen, ein eigenes kleines James-Webb-Weltraumteleskop aus LEGO zu bauen!
Der Vortrag ist für Kinder im Grundschulalter gedacht.
VortragPlanetenentstehung im Labor
Hörsaal MC 122, 18 Uhr Prof. Dr. Gerhard Wurm
Planetenentstehung ist eigentlich einfach. Sie müssen nur ein paar Staubpartikel nehmen und um einen jungen Stern verteilen.Diese Partikel treffen sich ab und an, bleiben aneinander hängen und wachsen und wachsen - so der Anfang. Dies galt für die Planeten unseresSonnensystemen vor viereinhalb Milliarden Jahren und gilt für all die Planeten, die in den letzten Jahrzehnten um andere Sterne entdeckt wurden.
Auf dem so begonnenen Weg vom Staubpartikel zu einem Planeten wie der Erde, dem Mars oder der Venus gibt es im Detail dann allerdings doch zahlreiche Hindernisse. Manche dieser wissenschaftlichen Probleme kann man im irdischen Labor, unter Schwerlosigkeit im Fallturm oder Parabelflug oder auf (Sub)-Orbitalflügen untersuchen. Dies ein manchmal komplizierter aber auch sehr spannender Weg.
VortragWie tickt eine Sanduhr? Oder: Über die Genauigkeit von Sanduhren und deren Mechanik
Hörsaal MC 122, 19 Uhr Tim Kammel
VortragWarum bleibt auf dem Mond die Sanduhr stehen und warum kümmert uns das?
Hörsaal MC 122, 20 Uhr Dr. Jens Teiser
Die großen Raumfahrtnationen planen bemannte Mondmissionen. Für Langzeitmissionen auf dem Mond (oder auch dem Mars) müssen wir das Material vor Ort nutzen um Unterkünfte, Wasserversorgung oder Atemluft sicherzustellen. Aber selbst Sand in einen Trichter zu schütten ist auf dem Mond kein Selbstläufer, sodass eine einfache Sanduhr zu einem kritischen Experiment wird.
VortragAtombombe
Hörsaal MC 122, 21 Uhr Prof. Dr. Axel Lorke
Dass schier unermessliche Energie in den Atomkernen stecken könnte, war bald nachdem Einstein seine berühmter Gleichung E = mc2 formuliert hatte bekannt. Aber wie ist es möglich, diese Energie freizusetzen – in einer millionenstel Sekunde und doch kontrolliert? Und wie ist es den Wissenschaftlern in den USA gelungen, etwas in 3 Jahren zu entwickeln, an dem heute sogenannte Schurkenstaaten trotz viel Geld und jahrzehntelangen Bemühungen immer noch scheitern? Ausgehend von der Physik des Atomkerns sollen im Vortrag diese Fragen diskutiert und beleuchtet werden.
VortragDie Welt der Einheiten in der Fliegerei und wofür sie benötigt werden
Hörsaal MD 162, 21 Uhr Dr. Florian Mazur
Die Welt der Einheiten ist eine Welt, die viele Überraschungen verbirgt. Das gilt insbesondere für die Fliegerei. In diesem Vortrag tauchen wir in diese zum Teil sonderbare Welt ein und sehen anhand einiger Beispiele, wofür welche Einheiten benötigt werden.
Laborführungen zum Schwerpunkt Energy ScienceVon der Glasscheibe zur fertigen Solarzelle
17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr AG Schmid
Mit einer Glasscheibe geht es auf den Weg durch die verschiedenen Prozessschritte bis hin zur fertigen Dünnschicht-Solarzelle. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, ein solarbetriebenes Spielzeugauto zu basteln.
Virtuelles LaborMagnetische Muster: Reise ins virtuelle Nanolabor
17:30, 18:30, 19:30 und 20:30 Uhr AG Everschor-Sitte
Dein Smartphone, dein Computer, die Cloud: überall sind Magnete im Einsatz. Aber wie sehen diese eigentlich von innen aus und wie verhalten sie sich? In der theoretischen Physik schauen wir nicht durch ein Mikroskop, sondern nutzen leistungsstarke Simulationen, um die faszinierende Nanowelt der Magnete zu erforschen und zu gestalten.
Bei uns erlebst du eine Forschungskarriere im Schnelldurchlauf: vom ersten Semester bis zur Professur. Als Studierende:r experimentierst du im virtuellen Labor per Mausklick und siehst live, wie wunderschöne magnetische Muster entstehen. Mit dem Doktortitel in der Tasche geht es an dein erstes eigenes Simulations-Skript.
Offenes LaborDas schnellste Labor der Welt
Ab 17:00 Uhr SFB 1242
Das schnellste Labor der Welt lädt ein zum Experimentieren. Wir zeigen, wie wir mit Licht die Zeit anhalten können, wie Laser uns in der Forschung helfen, etwas über Materialien heraus zu finden und wie man mit Licht zeichnen kann. Und apropos herausfinden: wir haben auch ein „Laserlabyrinth“ vor Ort, bei dem ihr einen Laserstrahl mit Spiegeln und Strahlteilern ins richtige Ziel bringen könnt. Kommt vorbei und probiert es aus.
Offenes LaborEcht oder schlecht? Materialien auf den Zahn gefühlt.
Ab 17 Uhr AG Schleberger
Die AG Schleberger betreibt Materialforschung auf der Basis moderner Festkörperphysik. Wir laden Sie ein, unsere Werkzeuge zur Charakterisierung und Entwicklung neuer Materialien kennenzulernen. Erfahren Sie, wie unsere selbst entwickelten Ionenbeschleuniger und Ionenquellen funktionieren, und prüfen Sie mit unserem Ramanspektrometer nach, ob der Stein in Ihrem Ehering auch hält, was Ihnen versprochen wurde!
Offene LaborführungenVon Planetenentstehung bis Mars
17:00 Uhr - 22:00 Uhr AG Wurm
In unseren Forschungsaktivitäten versuchen wir Schlüsselfragen zu Planeten und ihrer Entstehung zu beantworten. In irdischen Laborexperimenten, unter Schwerelosigkeit und in (Computer)modellen reicht dies von Fragen nach der Haftung von nanometergroßen Eispartikeln in protoplanetaren Scheiben über die Entstehung von km-großen Planetesimalen bis hin zu Photophorese und Staubteufeln auf dem Mars und der Entstehung eisenreicher Planeten wie Merkur.
LaborführungReinraum
17:00 Uhr, 18:00 Uhr, 19:00 Uhr, 20:00 Uhr und 21:00 Uhr AG-Lorke
Halbleiter- und Computerchips spielen in unserer Zeit eine herausragende Rolle. Aber wie komme ich vom Halbleiter zu einem fertigen Chip? Dieser Frage wollen wir bei der Laborführung in unserem Reinraum nachgehen und erklären, wie wir unsere Proben für Messungen prozessieren und welche Möglichkeiten wir hierfür anwenden.
Sie erhalten hierbei Einblick in Lithographieverfahren, lernen unterschiedliche Mikroskope kennen und werfen einen Blick auf die dünnsten Materialien der Welt.
InfostandSonderforschungsbereich SFB 1242
Ab 17 Uhr
Experimente zum Selbermachen und Infos über den Sonderforschungsbereich SFB 1242 Nichtgleichgewichtsdynamik kondensierter Materie in der Zeitdomäne.
Nicht-Gleichgewichtszustände können in kondensierter Materie durch ultrakurze gepulste äußere Reize wie Licht, Druck, elektrische Spannung oder Teilchen erzeugt werden. Ziel dieses Sonderforschungsbereichs ist es, ein materialspezifisches, mikroskopisches Verständnis solcher Nicht-Gleichgewichtszustände zu erlangen. Zu diesem Zweck sollen neue Werkzeuge der experimentellen und theoretischen Physik entwickelt werden, um die zeitliche Entwicklung vom Moment des Reizes bis zu einem Zustand nahe dem Gleichgewicht in Zeit und Raum zu beschreiben.
InfostandTransregio-Forschungsverbund 270
Ab 17 Uhr
Experimente zum Selbermachen und Infos über den CRC/TRR 270 Hysteresis design of magnetic materials for efficient energy conversion.
Das Ziel des CRC/TRR 270 ist die Entwicklung neuer magnetischer Materialien für effiziente Energietechnologien. Dies erfordert ein detailliertes Verständnis der strukturellen, magnetischen und elektronischen Wechselwirkungen innerhalb des Materials, um die lokalen und globalen Eigenschaften durch neu zu entwickelnde Verarbeitungstechniken wie additive Fertigung und starke plastische Verformungsmethoden einzustellen.
Der Weg zu uns:
Einen Übersichtsplan und informationen zu Anreise und Parken finden Sie hier.











