Lehre

Vertretungsprofessur Frau Dr. Anna Rosendahl

Frau Dr. Anna Rosendahl wird ab dem Sommersemester (ab dem 1.4.2017) eine Professur an der Universität Siegen vertreten. Die Lehrveranstaltungen und die angekündigten Sprechstunden von Frau Dr. Rosendahl fallen bis auf Weiteres aus. Ferner ist die Betreuung von Bachelor- und Masterabschlussarbeiten ab sofort ebenfalls ausgesetzt. Für Rückfragen stehen Arne Elias, Karl Düsseldorff und Rolf Dobischat zur Verfügung.

Kurzbeschreibung und Einordnung der Veranstaltungen

Kolloquien

Während des Semesters werden kontinuierlich zwei wissenschaftliche Kolloquien durchgeführt: A) Das Forschungs- und Doktorandenkolloquium, das für alle Doktoranden, die durch das Fachgebiet betreut werden, obligatorisch ist und B) das Abschlusskolloquium für Studierende im Bachelor-, Master- und den auslaufenden alten Diplomstudiengängen. Im Forschungs- und Doktorandenkolloquium werden die Dissertationsthemen der Doktoranden vorgestellt und im Kontext relevanter Forschungsfragen diskutiert. Die Teilnahme an diesem Kolloquium ist an die offizielle Zulassung zur Promotion gebunden. Das Abschlusskolloquium für Studierende dient der fachlichen Begleitung, Beratung und Betreuung im Zuge der Anfertigung einer Studienabschlussarbeit. Für die Master- und Diplomstudierende ist die Teilnahme obligatorisch und sie bedarf in jedem Fall einer Anmeldung bei den jeweiligen Betreuern der Arbeit.

Lehre im Masterstudiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung

Im Masterstudiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung wird durch das Fachgebiet im Modul 1 die Veranstaltung „Grundlagen der Erwachsenen- und Weiterbildung“ jeweils zum Wintersemester angeboten. Die Lehrveranstaltung verfolgt das Ziel, grundlegende und systematische Kenntnisse über bildungs- und weiterbildungsrechtliche Regulierungen im Bildungssystem zu vermitteln. Die Studierenden sollen dazu befähigt werden, weiterbildungsrechtliche Regulationsformen vor dem Hintergrund der bestehenden Systemarchitektur des Weiterbildungsbereichs im Bildungswesen unter Berücksichtigung struktureller Defizite und unterschiedlich verlaufender Entwicklungslinien kritisch zu reflektieren.

Für die Durchführung des Moduls 5 „Berufliche/Betriebliche Weiterbildung“ ist allein das Fachgebiet verantwortlich. Das Modul 5 setzt sich aus drei Seminaren zusammen. Jeweils im Wintersemester werden die beiden Seminare „Entwicklungsprozesse, theoretische Bezugspunkte, Struktur und Organisation der beruflichen/betrieblichen Weiterbildung (5.1) und „Betriebliche Weiterbildung als zentraler Gegenstand der beruflichen Weiterbildung“ (5.2) angeboten. Neben der Vermittlung historischer, institutioneller, organisatorischer, rechtlicher, bildungspolitischer, finanzieller, curricularer wie auch theoretischer Grundlagen der beruflichen Weiterbildung im Modulabschnitt 5.1 werden im Modul 5.2 die Funktion betrieblicher Weiterbildung im breiten Spektrum der Personal- und Organisationsentwicklung thematisiert. Jeweils im Sommersemester komplettiert das Seminar 5.3 „Betriebliche/Berufliche Weiterbildung in Deutschland und im internationalen Vergleich“ das Gesamtmodul 5. Ziel dieses Seminars ist der internationale Vergleich der Berufsbildungssysteme, der auf Basis der zentralen Aspekte von Struktur, Organisation, Finanzierung, Rechtssetzung etc. vorgenommen wird.

Im Rahmen des Praxismoduls 9 werden jeweils im Winter- wie auch im Sommersemester zwei Veranstaltungen zur Praktikumsbegleitung angeboten (jeweils 1 SWS). Diese dienen der „Vorbereitung und Begleitung der berufspraktischen Studien im Schwerpunkt berufliche Weiterbildung“ und der an das Praktikum anschließenden „Evaluation der berufspraktischen Studien im Schwerpunkt berufliche Weiterbildung“.

Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft

Im Rahmen des Moduls 2 „Sozialisation und Bildungssoziologie“ bietet das Fachgebiet jeweils zum Wintersemester die Vorlesung „Bildungsforschung und soziale Ungleichheit im Bildungswesen“ sowie jeweils im Sommersemester das vertiefende Seminar „Berufliche Sozialisation und Beteiligungsungleichheiten in der beruflichen Bildung“ an. Vermittelt werden zentrale bildungssoziologische Erklärungsansätze für die Entstehung von Beteiligungsungleichheiten im Bildungssystem.

Das Modul 10 „Organisation und Gestaltung von Bildungssystemen und –prozessen“ wird alleine vom Fachgebiet verantwortet. Vermittelt werden Kenntnisse über die Ordnungs- und Steuerungsprinzipien sowie Akteurskonstellationen und Verantwortungen im deutschen Bildungswesen und im internationalen Vergleich (Seminar 10.1: „Gestaltung von Bildungssystemen und -prozessen in Deutschland und im internationalen Vergleich“). Verknüpft und vertieft werden diese Kenntnisse mit verschiedenen, teils historischen Ansätzen der Bildungsplanung sowie den gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der schulischen, akademischen und beruflichen Bildung und Weiterbildung (Seminar 10.2 „Bildungsplanung, -finanzierung und –recht“). Darüber hinaus erwerben die Studierenden Detailkenntnisse über ordnungspolitische Positionen und Verfahren sowie organisatorische Modelle zur Qualitätssicherung im Bildungsbereich. Das Modul schließt mit einem Praxisprojekt „Projektakquise und –management“ (Modul 10.4) ab. Im Rahmen einer praktischen Übung werden Kompetenzen bei der Beantragung und Umsetzung eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes im Bereich der außerschulischen Jugendbildung/Erwachsenenbildung praxisorientiert erworben.

Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis finden Sie hier: www.lsf.uni-due.de