Das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen unterstützt öffentliche und freie Institutionen durch Beratung und wissenschaftliche Begleitung bei der Implementierung sozialraumorientierter Inhalte und Strukturen. Grundlage der Arbeit sind das Fachkonzept "Sozialraumorientierung", der strategische Ansatz "Quartiermanagement" und das politische Konzept der "integrierten Stadt(teil)entwicklung". Das ISSAB ist innerhalb der Universität Duisburg-Essen der Fakultät für Bildungswissenschaften zugeordnet. Forschung und Lehre werden im Studiengang Soziale Arbeit erbracht. Im Rahmen des Bachelor-Studiums erhalten ca. 50 Studierende in verschiedenen Essener Stadtteilen eine praxisnahe Ausbildung.

PDF: ISSAB-Flyer
PDF: Kurzinfo Quartiermanagement
PDF: Kurzinfo Jugendhilfe
PDF: Who organises the community? (english version)
von Oliver Fehren

 

Zur aktuellen Debatte zum Fachkonzept Sozialraumorientierung:

Das Fachkonzept Sozialraumorientierung ist in vielen Gebietskörperschaften in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Grundlage für eine Neuausrichtung in verschiedenen Arbeitsfeldern Sozialer Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, von Jobcentern und Arbeitsagenturen sowie in weiteren Arbeitsfeldern Sozialer Arbeit (vgl. Hinte 2012, Noack/Raspel 2014). Dazu liegen inzwischen zahlreiche Publikationen vor – sowohl zu den konzeptionellen Grundlagen, der Organisationsentwicklung wie auch zu den Wirkungen im Klienten- und Organisationssystem (Bestmann 2013, Teubert 2013). Besonders eingehend erforscht und evaluiert ist der sozialräumliche Umbauprozess in der österreichischen Stadt Graz. Zusätzlich zu den seitens der Stadt beauftragten Untersuchungen gibt es einen sehr persönlich gefärbten und nicht den Standards der empirischen (Evaluations-)Forschung entsprechenden Bericht ( http://www.fh-kaernten.at/fileadmin/media/gesundheit-soziales/Modellgraz.pdf) eines österreichischen Hochschullehrers, der seit einigen Wochen im Internet kursiert. Unter anderem hat Frau Conen diesen Bericht über ihren persönlichen Verteiler sehr breit gestreut und hat sich gleichzeitig geweigert, kommentierende und diesen Bericht relativierende Positionen ebenfalls ins Netz zu stellen. Deshalb holen wir das nun an dieser Stelle nach.

 

PDF: Richardt, Vincent (2014) - Der Teufel and der Wand un die Faust in der Tasche - Replik auf einen Beitrag von H. Höllmüller (FH Kärnten) über Sozialraumorientierung in Graz

PDF: Bestmann, Stefan (2014) - Was wird eigentlich von wem wo und wie entschieden? Eine Replik auf Hubert Höllmüller 2014

 


Literatur (siehe auch Literaturliste auf dieser Homepage)

Bestmann, S. (2013a): Finden ohne zu suchen. Einzelfallunspezifische Arbeit in der sozialräumlichen Kinder- und Jugendhilfe. Wiesbaden: Springer VS Verlag

Raspel, J.; Noack, M. (2014): Sozialraumorientierte Entwicklungslinien in der Kinder- und Jugendhilfe. In: Blickpunkt Jugendhilfe 1 / 2014. S.: 10­‑19.

Hinte, W. (2012): Das Fachkonzept „Sozialraumorientierung“. In: Sozialarbeit in Österreich, Sondernummer 1 / 2012. S.: 4–9.

Teubert, A. (2013): Das Fachkonzept Sozialraumorientierung Basis einer wirkungsorientierten Jugendhilfe. Eine Analyse kommunaler Umsetzungsvarianten in den Städten Rosenheim, Ulm und Zürich und den Landkreisen St. Wendel und Ravensburg. Essen Im Internet: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-33258/Diss_Teubert.pdf (letzter Zugriff: 20.07.2013).


 

 

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