2015-2018 (laufend) CETE - Center of Excellence for Technology Education

Förderung: DAAD, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Center of Excellence for Technology Education-Netzwerk (CETE-Netzwerk) ist ein Verbund aus führenden, universitären Forschungseinrichtungen im Bereich der Technischen Bildung. Das Ziel des internationalen Netzwerks ist, die Qualifikation von Nachwuchs für technische Berufe durch Stärkung der Technischen Bildung zu fördern.

Das Netzwerk, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit über 600.000 Euro über drei Jahre gefördert wird, wird von Prof. Dr. Ingelore Mammes – Inhaberin des Lehrstuhls für Schulforschung an der Universität Duisburg-Essen – geleitet. Wissenschaftliche Partner im Netzwerk sind die University of Luxembourg, die Technische Universität Delft, die Fachhochschule Nordwestschweiz, die University of Missouri und die University of Cambridge.

CETE soll der national und international noch wenig entwickelten, wissenschaftlichen Gemeinde im Bereich der technischen Bildung mehr Potential verleihen. Durch gemeinsame Forschungsprojekte, Studien- und Forschungsaufenthalte sowie internationale Workshops und Summer Schools soll die Erforschung technischer Bildungsprozesse vorangetrieben werden und gezielt wissenschaftlicher Nachwuchs für die technikwissenschaftlichen Disziplinen gefördert werden. Darüber hinaus sollen diese forschungsbasierten Erkenntnisse durch Publikationen und Fortbildungen Eingang in die schulische Praxis finden und sich durch internationale Studienpartnerschaften und digitale Lehr- und Lernangebote auch in der Lehrerausbildung niederschlagen.

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(laufend) Promotion Victoria Adenstedt

Promotionsthema: „Die Erhebung des technisch-akademischen Selbstkonzepts
von durchschnittlich Neunjährigen“

 

In einer technisierten Lebenswelt sollte die Entwicklung einer technikmündigen Gesellschaft eine zentrale Rolle einnehmen. Eine mangelnde technische Sozialisation und fehlendes Technikwissen führen aber zu einer technisch unmündigen Gesellschaft. Infolgedessen werden die Menschen durch ihren technischen Analphabetismus daran gehindert, Technik zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als aktive und verantwortungsvolle Nutzer einzusetzen (Sachs 1987; Mammes & Tuncsoy 2013; acatech 2009; VDI 2012).

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(laufend) Promotion Annika Gooß

Promotionsthema: „Erhebung der technischen Problemlösefähigkeit von Grundschulkindern“

Ununterbrochen werden neue Technologien entwickelt oder weiterentwickelt und die Lebensbereiche des Menschen aus den sich daraus ergebenen Anforderungen beeinflusst. Die Aneignung von Wissen und Kompetenzen im Umgang mit technischen Problemstellungen sowie die Entwicklung eines reflexiven Blicks auf technische Entwicklungen ist daher notwendig und so früh wie möglich zu fördern (z.B. Ziefle/Jakobs 2009). Gleichzeitig sind in unserer Gesellschaft Geschlechterstereotype sowohl in Bezug auf Technik als auch andere MINT-Bereiche stets präsent: Jungen sind die experimentierfreudigen Tüftler und werden entsprechend gefördert, während Mädchen als die technisch Uninteressierten und Untalentierten gelten (z.B. Faulstich-Wieland 2010; Björkholm 2010). Wie Kinder mit Technikproblemen umgehen und ob tatsächlich Unterschiede zwischen dem Verhalten von Mädchen und Jungen erkennbar sind, ist wissenschaftlich kaum erforscht. Die zentrale Fragestellung der Forschungsarbeit untersucht daher, wie Grundschulkinder technische Probleme lösen.

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2014 KIngs Day

 Förderung: ThyssenKrupp

Kinder Ingenieurs Day in Kooperation mit ThyssenKrupp

Interesse ist nicht nur die Basis lebenslangen Lernens sondern entscheidet auch die spätere Berufswahl und entwickelt sich schon während der Kindheit. Dabei ist kindliches Interesse noch weck- und veränderbar, während das Interesse Jugendlicher sich schon manifestiert hat. Vor dem Hintergrund von Facharbeiter- und Ingenieurmangel spielt daher die Entwicklung von Interessen bei Kindern und Jugendlichen eine bedeutende Rolle. Interessiertheit muss früh grundgelegt werden, um für eine lebenslange Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.

Eben diese Begeisterung will der K. Ing´s Day (Kinder Ingenieur Tag) wecken. Als Teil der School of Engineering Education soll er längerfristig für eine zielgerichtete Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Technik im Rahmen einer Kooperation mit ThyssenKrupp sorgen.

 

2013-2014 Folgeprojekt "Entwicklung von Unterrichtseinheiten zum didaktischen Konzept "Natur & Technik"

Förderung: VDI

Basierend auf dem zwischen 2011-2013 in Kooperation mit dem VDI, der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Braunschweig entwickelten didaktischen Konzept „Natur & Technik“ wurden in den Jahren 2014/15 sechs Unterrichtseinheiten entwickelt und erprobt. Die Erarbeitung der dem didaktischen Konzept entsprechenden Unterrichtseinheiten und Materialien erfolgte dabei durch eine Gruppe von Naturwissenschafts- und Techniklehrkräften in mehreren Workshops. Im März 2015 konnte das Konzept zusammen mit einer beispielhaften Unterrichtsreihe auf dem 106. MNU-Bundeskongress vorgestellt werden. Die weiteren Unterrichtseinheiten werden seitdem über ein Onlineportal des VDI publiziert.

2011-2013 (beendet) Projekt „Konzeption eines Fachs Natur und Technik“

Förderung: VDI

Die Ergebnisse der Tagung „Übergänge gestalten in Naturwissenschaften und Technik“ sowie der nachfolgende intensive Austausch über die Notwendigkeit einer durchgängigen naturwissenschaftlichen und technischen Bildung haben zur Gründung einer Arbeitsgruppe zur Ausgestaltung und Curriculumentwicklung eines Faches Natur und Technik geführt. Um diesen Entwicklungsprozess zu unterstützen wurden beim VDI als Protéger Personal- und Sachkosten beantragt und bewilligt.

(laufend) Projekt „Expertise, Überzeugungen und Selbstwirksamkeit von Grundschullehrkräften im Bereich technischer Bildung“

Kooperation: Universität Duisburg-Essen, Universität Bremen, Universität Paderborn, Universität Kassel, Purdue University

Bildungspolitisch wird eine naturwissenschaftliche und technische Frühförderung gefordert. Technik soll demnach spätestens in der Grundschule Gegenstand des Unterrichts sein und so das Interesse der Kinder an Naturwissenschaften und Technik entwickeln. In den Richtlinien und Lehrplänen ist der InhaltsbereichTechnik bereits vertreten. Lehrkräfte entscheiden im Rahmen des Unterrichts über die ausgewählten Inhalte mit. Ihre Expertise, Selbstwirksamkeitsvorstellungen und Überzeugungen bestimmen dabei maßgeblich, welche Inhalte im Unterricht umgesetzt werden. Technische Bildung scheint dabei eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Das Kooperationsprojekt hat daher zum Ziel, ein Messinstrument zur Erfassung eben dieser Lehrerkognitionen im Bereich technischer Bildung von Grundschulkräften zu entwickeln. Damit soll es den Ist-Zustand von Grundschullehrkräften erfassen und Entwicklungen durch Fortbildungsangebote erheben. Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation mit der Purdue-University erfolgen.

 

2010-2013 (beendet) Projekt TEMPUS (EU)

 Förderung: DAAD

Projekt „Entwicklung und Implementierung nachhaltig wirksamer Strukturen zur Entrepreneurship Erziehung in der Russischen Föderation und Tadschikistan“

 

Das Projekt ist in Kooperation mit der Universität Wien entstanden und hat zum Ziel, Lehrkräfte für eine ökonomische Bildung an Sekundarschulen in Russland und Tadschikistan zu qualifizieren. Dabei sollen Maßnahmen wie Lehrplanentwicklungsarbeiten für den Wirtschafts- und Gesellschaftskundeunterricht und solche zur Lehrerweiterbildung, die die Professionalisierung der Lehrkräfte zum Ziel hat, diesen Prozess unterstützen. Das Projekt ist ein Anschlussvorhaben der Universitäten Paderborn und Wien aus dem Bereich der Wirtschaftspädagogik und wird vom Lehrstuhl Schulpädagogik/Schwerpunkt Unterrichtsforschung im Bereich der Lehrerprofessionalisierung begleitet.

Anmerkungen: Als Mitantragstellerin in Kooperation mit Hauptantragssteller Wirtschaftspädagogik der Universität Paderborn verblieb das Projekt an der Universität Paderborn.

 

 

2007-2012 (beendet) Projekt „Professionalisierung von Lehrkräften der Primarstufe durch Veränderung ihrer Lehrerkognitionen im Bereich technischer Bildung durch Fortbildung“

Förderung: VDI

Bildungspolitische Konsequenz der Ergebnisse internationaler Schulleistungsvergleichsstudien im naturwissenschaftlichen Bildungsbereich ist die Forderung nach Frühförderung. Dabei sollen Kinder auch in der Grundschule anspruchsvoll gefördert werden. Die Zurücksetzung technischer Bildung durch Bildungspläne wird zusätzlich durch die Mitbestimmungsrechte der Lehrkräfte begünstigt, die häufig aufgrund mangelnder Kompetenz und wenig Interessen technische Inhalte vernachlässigen. Das Projekt hat daher zum Ziel, Kompetenzen und Interessen durch Lehrerfortbildungen in Mentorenprogrammen zu beeinflussen und dadurch die Lehrkräfte zu befähigen, Unterricht mit technischen Inhalten durchzuführen. Das Projekt wurde 2007 durch eine gemeinsame Vereinbarung des Schulministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem VDI ins Leben gerufen. Beteiligte Länder sind darüber hinaus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Bundesländer finanzieren durch Fortbildungsmaterial, Fortbildungsräume, Anreise- und Übernachtungskosten sowie Referenten-honorare das Projekt mit.

2012 (beendet) Projekt „Bürstenfuzzi und seine Gang“

IdeenPark 2012
Förderung: ThyssenKrupp

Der Ideenpark 2012 sollte das natürliche Interesse von Kindern und Jugendlichen an Naturwissenschaft und Technik zwanglos wecken. In Jahr 2012 fand diese Veranstaltung in Essen statt. Daher nahm die Fakultät für Bildungswissenschaften 2012 die Aufgabe wahr, einen Beitrag zur Ausbildung naturwissenschaftlicher und technischer Interessen zu leisten. Mit einem Stand, gemeinsam mit dem VDIni Club „Bürstenfuzzi und seine Gang“ war die Fakultät für Bildungswissenschaften im Ideenpark 2012 vertreten.

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2010-2011 (beendet) Projekt "FIT für die Zukunft"

FIT FÜR DIE ZUKUNFT (Förderung des Interesses an Technik) 

Das Projekt hatte zum Ziel, das Interesse von Mädchen an Technik zu fördern. Dabei stehen hier die Eltern als Akteure im Mittelpunkt. Studien zeigen, dass sie durch ihre Angebote an die Kinder deren Interessenentwicklung stark mitbestimmten. Eigenes Desinteresse an Technik, Unkenntnis und die Einstellungen der Eltern gegenüber Mädchen und Technik können daher zu einer Vernachlässigung der Eltern-Mädchen-Technik Beschäftigung führen. Das Projekt bietet daher insgesamt acht Technik-Nachmittage für Eltern und ihre Töchter an und initiiert auf diese Weise die Auseinandersetzung der Eltern mit ihren Mädchen über den Gegenstand Technik. In der Auseinandersetzung soll das Projekt fachlich Hilfestellung bieten und den Gesamtprozess wissenschaftlich begleiten.

Das Projekt wurde von der Universität Paderborn mit Finanzmitteln des Genderpreises des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Das Projekt soll zukünftig modifiziert werden und erforschen, welche Voraussetzungen Eltern mit unterschiedlichem Bildungshintergrund mitbringen, um ihre Kinder im Bereich naturwissenschaftlicher und technischer Bildung zu fördern. Interventionsangebote sollen im Labor entwickelt und deren Wirkung erforscht werden.

 

2009 (beendet) Experten-Tagung „Übergänge gestalten in Naturwissenschaften und Technik“

 Förderung: VDI & MNU

Die Ergebnisse internationaler Schulleistungsvergleichsstudien verweisen auf die Notwendigkeit der Förderung naturwissenschaftlicher und technischer Bildung. In diesem Zusammenhang stehen vor allem frühe Bildungsprozesse und deren Weiterführung im Fokus bildungspolitischer Forderungen. Damit gewinnen Übergänge zwischen den Bildungsinstitutionen an Bedeutung. Für den naturwissenschaftlichen und technischen Bereich ist es daher notwendig, besonders die Schnittstelle zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen zu fokussieren.

Leitung und Organisation: Arnold a Campo, Elke Hartmann, Ingelore Mammes