Auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit

Die UDE hat es sich in ihrem Hochschulentwicklungsplan sowie im Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt, die Familienfreundlichkeit zu verbessern und dazu entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die den Beschäftigten und Studierenden zugute kommen sollen. Im Dezember 2009 hat deshalb das Rektorat beschlossen, das Audit „Familiengerechte Hochschule“ der Hertie-Stiftung durchzuführen, da es ein geeignetes Instrument ist, um diesen Prozess zu unterstützen und zu beschleunigen.

Nach erfolgreichem Abschluss eines Strategie- und Auditierungsworkshops, sowie zwei AG Treffen zum Thema Studium und wissenschaftliche Qualifizierung sowie zur Weiterentwicklung der Kinderbetreuung im Vorfeld, wurde am 15. Juni 2010 eine Zielvereinbarung zu geplanten Maßnahmen und Zielen der Hochschule vorgelegt. Diese gab über die folgenden drei Jahre den Fahrplan voraus, über dessen Umsetzungsstand jährlich berichtet wurde.

Das Gleichstellungsbüro hat dabei diesen Prozess unter Einbezug zentraler Stellen in Verwaltung sowie der Fakultäten organisiert. Im August 2013 wurde der abschliessende dritte Bericht vorgelegt, der die überwiegend erfolgreiche Umsetzung der Inhalte dokumentiert.

Einblick in die Jahresberichte sowie den Protokollen zu den Vorbereitenden Workshops finden Sie in der rechten Spalte.

Schwerpunkte des Grundzertifikats

In der Erstauditierung setzte sich die UDE folgende Ziele:

  • Es soll die Familienfreundlichkeit verbessert werden, indem entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die den Beschäftigten und Studierenden zugute kommen sollen.
  • Beschäftigungsverhältnisse und Studienbedingungen sollen in in möglichst allen Bereichen der UDE so gestaltet werden, dass Kindererziehung und die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger mit der  Wahrnehmung der Aufgaben in Studium und Beruf zu vereinbaren sind.
  • Zeiten von Schwangerschaft, Elternschaft und der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger sollen sich nicht negativ auf Studien- und Studienabschluss sowie Karrieremöglichkeiten auswirken dürfen.
  • Es soll eine tragfähige Balance zwischen den Interessen der Institution Hochschule und den Belangen der Beschäftigten sowie der Studierenden erreicht werden.
  • Außerdem sollen weitere Anreize für die wissenschaftliche Karriere insbesondere für Frauen an der UDE geschaffen werden.

Ein Überblick über die 2010 schon vorhandenen sowie die geplanten Maßnahmen bietet das Kurzporträt.