Übergang Schule - Hochschule

TalentKolleg Ruhr

Mechatronikerin oder doch lieber Lehrer? Die Frage nach dem richtigen Beruf, mit oder ohne Studium, treibt viele Jugendliche um. Insbesondere jungen Menschen aus Nichtakademikerfamilien fehlt hier vielfach die nötige Orientierung. Die verborgenen Talentpotenziale in der Region zu entdecken, ist Ziel des TalentKollegs Ruhr, einem gemeinsamen Projekt der Universität Duisburg-Essen (UDE), der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule, das durch die Stiftung Mercator gefördert wird.

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Talentscouting

Das Programm Talentscouting wird seit 2015 vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW finanziert. Ziel ist es, nach begabten Schülerinnen und Schülern, insbesondere aus Nichtakademiker-, Migrantenfamilien und Familien auf der Flucht, zu suchen und bei ihnen das Interesse an einer Studienaufnahme zu wecken. Das Talentscouting an der UDE ist eng mit dem TalentKolleg Ruhr verzahnt: Die Talentscouts spüren die Talente auf, die im TalentKolleg Ruhr zielgerichtet unterstützt werden können.

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Chance hoch 2

Mit dem bundesweit einmaligen Programm Chance hoch 2 unterstützen die Universität Duisburg-Essen, die Stiftung Mercator und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen den Bildungsaufstieg von Nichtakademikerkindern mit und ohne Migrationshintergrund. Herzstück ist ein zweistufiges Unterstützungsangebot: Bereits in der Sekundarstufe II werden teilnehmende Schülerinnen und Schüler durch Seminare, Mentoring und individuelle Beratungsgespräche gefördert, während des Studiums werden ein umfangreiches wissenschaftliches Kursprogramm sowie ein individuelles Coaching angeboten. Ziel ist es, die Bildungschancen benachteiligter Jugendlicher zu verbessern und die Bildungspotenziale der Region besser zur Entfaltung zu bringen.

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mintroduce

Ein Studium in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik- und Naturwissenschaften sowie Technik/Ingenieurwissenschaften) ist interessant und bereitet auf attraktive Jobs vor. Es bringt zugleich einige Herausforderungen mit sich. Die Vorkurse im Programm mintroduce bereiten passgenau auf diese Herausforderungen vor.

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Mentoring

Bereits seit 2008 profitieren Studierende vom UDE-Mentoring-System: Sie werden persönlich angesprochen und gefördert, um gut orientiert und gut beraten studieren zu können. Die mentoriellen Beratungs- und Betreuungsangebote orientieren sich am Studienverlauf, sie finden an den jeweiligen Fakultäten statt. Schon bei der Einschreibung und der Orientierungswoche gibt es mentorielle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, die im weiteren Studienverlauf durch weiterführende Angebote ergänzt werden.

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SkaLa

Das Online-Self-Assessment SkaLa (Sprachkompetenz angehender Lehramtsstudierender) - konzipiert und betreut vom Ressort für Diagnostik im Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) - dient der Erfassung schriftsprachlicher Kompetenzen künftiger Lehramtsstudierender. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zu Beginn ihres Studiums eine Rückmeldung zu ihren grundlegenden (schrift-)sprachlichen Fähigkeiten. Somit werden Studierende über eventuell vorhandene sprachliche Unsicherheiten bereits zu Beginn ihres Studiums aufgeklärt, um diese mit Angeboten der UDE, beispielsweise der Schreibwerkstatt, gezielt angehen zu können. Seit Mai 2015 ist das Assessment für alle Bewerberinnen und Bewerber um einen Studienplatz in einem Lehramtsstudiengang verpflichtend.

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Studifinder/UNI-TRAINEES

Das Akademische Beratungszentrum der Universität Duisburg-Essen entwickelt Schulungseinheiten zum Einsatz des landesweiten Studienorientierungsportals Studifinder für Lehrkräfte in NRW, insbesondere für Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren. Die Schulungen werden in das bereits etablierte Programm UNI-TRAINEES eingebettet.

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RuhrFutur

Die UDE ist Teil der Bildungsinitiative RuhrFutur: Zusammen mit der Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, kommunalen Partnern und weiteren Hochschulen wurde das Ziel formuliert, allen Kindern und Jugendlichen in der Metropole Ruhr unabhängig vom sozialen und ethnischen Hintergrund gleichermaßen gute Chancen auf Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen.

In diesem Rahmen beteiligt sich die UDE aktuell an einem Projekt mit dem Ziel einer standortübergreifenden Studieneingangsbefragung.

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