Chance hoch 2: Das Programm für Bildungsaufsteiger/-innen

6. Teilnehmerjahrgang von Chance hoch 2

Herzlich Willkommen an der UDE!

20161205 181519

Die neuen Teilnehmer/-innen von Chance hoch 2, die in Gymnasien und Gesamtschulen in Bochum, Duisburg, Essen, Gladbeck, Heiligenhaus, Kamp-Lintfort, Moers und Mülheim an der Ruhr zur Schule gehen und deren Familien aus Afghanistan, Deutschland, Ghana, Kasachstan, Kroatien, Mosambik, Nigeria, Togo, Türkei, Russland und der Ukraine stammen, wurden gestern anlässlich einer ersten Informationsveranstaltung herzlich an der Universität Duisburg-Essen begrüßt. Sie erwartet ein intensives dreijähriges Programm, in dem sie mit Seminaren, Bildungsgeld und Mentoring bis zum Abitur, sowie in der Orientierungsphase nach dem Abitur und danach im ersten Studienjahr durch Workshops und einem Stipendium unterstützt werden.

 

Einsatz für mehr Bildungsgerechtigkeit

Seit 2010 werden an der Universität Duisburg-Essen Jugendliche aus Nichtakademikerfamilien mit und ohne Migrationshintergrund in der Qualifikationsphase vor dem Abitur, also ab der Klassenstufe 11 (G8) bzw. 12 (G9), und bis ins Studium ideell und finanziell unterstützt und persönlich begleitet.

Ziel des zweistufigen Programmes ist die Erhöhung des Anteils von Abiturient/-innen sowie Hochschulabsolvent/-innen aus Familien ohne akademische Erfahrung.

 

 

Bei der Übergabe in Essen (v.l.n.r.): Ministerin Schulze, Projektleiterin Gabriele Spengler, Prorektorin Prof. Evelyn Ziegler. (Foto: UDE)

Die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, Frau Svenja Schulze, übergab die Auszeichnung am 11.04.2016 persönlich

Chance hoch 2 ist Ort des Fortschritts NRW 2016

Das Bildungsgerechtigkeit eine drängende Herausforderung ist, der sich das Programm Chance hoch 2 erfolgreich stellt, zeigt die Auszeichnung als Ort des Fortschritts NRW 2016 durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW.

Mit der Auszeichnung will die Landesregierung qualitativen Fortschritt 'made in NRW' sichtbar machen. Denn: Neue und bessere Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit finden, den Wandel für die Menschen gestalten – das ist Fortschritt. Für diesen Fortschritt brauchen wir Vorbilder und innovative Beispiele, denen es gelingt, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen und alltagstaugliche Lösungsbeiträge zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu liefern.

Weitere Informationen finden Sie hierund hierund hierund hier