Vorbilder

Foto Preisverleihung, Niko Ernst 4.v.r., Copyright: ZIM UDE

Ein Bericht von Niko Ernst

"Lass einfach probieren"

Genau das waren die Worte, die ich zu meinem Team gesagt habe, bevor wir unsere Idee
eingereicht haben. Das Team besteht aus drei Personen. Wir, Matthias Quaß, Laurent Demay und Niko Ernst sind alle Studenten der Universität Duisburg-Essen und studieren angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften im 4. Semester.


Theorie lernt man bekanntlich im Studium genug - wenn es überhaupt dazu kommt. Leider ist immer wieder und gerade zu der Klausurphase die Bibliothek so überfüllt und unübersichtlich, dass man kaum Chancen hat, einen Arbeitsplatz zu finden. Genau in so einer Situation haben wir uns befunden, als wir auf die Idee kamen. Keiner hatte einen Laptop dabei und alle Plätze waren belegt. Und genau da haben wir angepackt.

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Ein Bericht von Valentina Huber

Danke für die Chance!

Auch mich hat Chance hoch 2 zunächst bis zum Abitur und anschließend bis zum Bachelorabschluss gefördert. Ich gehöre zu dem Startjahrgang. Dank Chance hoch 2 habe ich 2013 das Abitur erfolgreich absolviert und Ende des Jahres 2016  das Bachelorstudium abgeschlossen. Nun studiere ich seit dem Wintersemester 2016/2017 Volkswirtschaftslehre im Master. Die Unterstützung endete für mich aber nicht, da ich als studentische Hilfskraft im Programm weiterarbeite.

Dies alles habe ich zum größten Teil dem Programm Chance hoch 2 zu verdanken, wofür ich sehr sehr dankbar bin. Ganz herzlich möchte ich mich bei allen bedanken, die das Projekt Chance hoch 2 ermöglicht, unterstützt und verwirklicht  haben. Ganz besonders bedanke ich mich bei der Programmleiterin Gabriele Spengler für ihre Ideen und ihr Engagement und der ehemaligen Prorektorin für Diversity Management und Internationales, Frau Prof. Ute Klammer, für die Entwicklung des Konzepts und die Stiftung Mercator für die Finanzierung des Programms.

Allen Bewerber/-innen und Teilnehmer/-innen kann ich deshalb nur Folgendes sagen: “Nutzt Eure zwei Chancen!“ und wünsche allen viel Erfolg dabei!

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1.1 Vh Aufnahme Ins Programm

Reisebericht USA von Jennifer Aden

Reise nach South Dakota für das „Partners in Peace“ Programm der UCC

Die US – amerikanische Kirche United Church of Christ (UCC) hat im August 2016 ein internationales Jugendtreffen unter dem Motto „Partners in Peace Experience“ veranstaltet. Dafür waren junge Menschen aus den Partnerkirchen der UCC eingeladen, 10 Tage in South Dakota zu verbringen und sich über ihre Erfahrungen in der Friedensarbeit auszutauschen. Mit dabei waren Jugendliche aus der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg – schlesische Oberlausitz und der Evangelischen Kirche im Rheinland. Unter den Delegierten der Ev. Kirche im Rheinland war unter anderem ich, Jenny Aden. Mit mir geflogen sind noch Claire Brown aus Essen und Jan Kock aus Wesel. Claudio Gnypek vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene begleitete uns bei unserer Reise.

Am 04. August 2016 ging unsere Reise früh morgens in Düsseldorf los. Per Direktflug ging es für Claire Claudio und mich in die United States of America, genauer gesagt, nach Chicago, wo wir anschließend (mit einiger Verspätung) den Flieger nach Sioux Falls in South Dakota nahmen. Als wir nach mehr als 24 Stunden auf den Beinen endlich an unserer Endstation ankamen, hatten wir die Freude die anderen Teilnehmer der diesjährigen Youth Peace Conference kennenzulernen. Diese kamen zum einen aus der Penn Central Conference der United Church of Christ und zum anderen aus der Brandenburgischen Landeskirche. Die erste Nacht haben wir in der First Congregational Church of Sioux Falls verbracht, um am nächsten Tag früh aufzustehen und alle Materialien und Koffer einpacken zu können. Damit begann unsere gemeinsame Reise.

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Jennifer Aden1
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Ein Bericht von Sven Pascal Kolo

Schule – „(K)ein Platz für Politik“ – Unterrichten können wir auch

Politik und Schule sind zwei Themenbereiche, die fest zusammengehören. Zwar darf ein Lehrer seine politische Meinung vor den Schülern nicht äußern und diese so beeinflussen, jedoch wird den Schülern im Politikunterricht trotzdem die Grundstruktur der Politik beigebracht. Wir als damalige Schülervertretung des Franz-Haniel-Gymnasiums haben versucht, den Schülern der fünften und sechsten Klasse dieses System am direkten Beispiel zu zeigen: An ihrer eigenen Schule.

Viele Schüler lernen das politische System ihrer Schule, bis sie diese verlassen, nicht richtig kennen. Die meisten wissen nicht mal, dass ihre Schule so etwas wie ein politisches System hat oder viel eher wie ein kleines politisches System aufgebaut ist. In der Schule gibt es mehrere gewählte Gremien und verschiedene Räte, an denen auch die Schüler teilnehmen können. Und um dieses Wissen weiterzugeben, haben wir uns als Schülervertretung eine ganze 70 Minuten Stunde ausgedacht, mit welcher wir unseren Mitschülern anschaulich erklärten, wie die Politik der Schule und die Schülervertretung funktionieren. Dafür wurden wir von der Schulleitung unterstützt, indem wir frei bekommen haben und die Politikstunden der Lehrer verwenden durften. Wir sind meist zu zweit oder zu dritt in die einzelnen Klassen gegangen und haben durch Gruppenarbeit, gemeinsames Präsentieren und Diskussionsrunden versucht, den Schülern unser Thema näher zu bringen. Dabei haben wir von den Lehrern und den Schülern durchgängig gutes Feedback erhalten und konnten das Thema sehr gut vermitteln.

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Sven Kolo2

Ein Bericht von Seda Sügür über die

JIK NRW 2016

Die Junge Islam Konferenz Nordrhein-Westfalen (JIK NRW) ist ein Dialogforum und Multiplikator/-innen - Netzwerk junger Menschen aus NRW im Alter von 17 - 23 Jahren. Sie ist ein Projekt des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfahlen, des Projektträgers Aktion Gemeinwesen und Beratung, der Forum K&B GmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator.

Die JIK NRW ist ein herkunftsübergreifendes, nicht konfessionelles Forum und ein zivilgesellschaftlicher und gemeinnütziger Akteur der außerschulischen politischen Bildungsarbeit. Die JIK Nordrhein-Westfalen ist eines der Landesformate der bundesweit seit 2011 tätigen Jungen Islam Konferenz. Als landesweites Forum bietet die JIK NRW jungen Menschen aus diesem Bundesland – religiös und nicht-religiös, mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund – eine Plattform für Wissensgewinn, Austausch und Teilnahme an gesellschaftlichen Debatten über die Rolle des Islam in Deutschland. Dabei werden regionale Kontexte und Besonderheiten berücksichtigt.

Ich war diesjährige Teilnehmerin der JIK NRW 2016 (17. – 18. September 2016 und 23. – 25. September 2016). Im Rahmen eines zweitägigen Vorbereitungsseminars im Düsseldorfer Rathaus habe ich mit 43 anderen jungen Menschen aus Nordrhein-Westfalen zu den Themen Identität und Vielfalt, antimuslimischer Rassismus und Diskriminierung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Zugehörigkeit sowie Islam und Muslimenbilder in Deutschland gearbeitet und diskutiert.

Weiterhin habe ich an einem politischen Planspiel zu einem fiktiven Moscheebaukonflikt im nordrhein-westfälischen Landtag teilgenommen und im Rahmen eines zweitägigen Dialogforums im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden eigene Ideen und Vorschläge zur aktiven Mitgestaltung in Gesellschaft und Politik des Landes NRW entwickelt.Jik-logo

Oktay Ülker berichtet über seinen Auslandssemester an der University of Warwick

Eine Erfahrung, die ich jedem weiterempfehlen kann!

Schon zu Beginn meines Studiums war ein Auslandssemester ein fest eingeplanter Bestandteil meiner universitären Laufbahn. Als ich während des dritten Semesters vom Erasmus-Programm erfuhr, stand einer Anmeldung nichts im Weg.

Nach der Bewerbung hieß es dann abwarten. Nach einigen Wochen kam dann die Antwort, die Antwort, welche mein Leben verändern sollte: "Warm greetings from the University of Warwick". Meine Freude war kaum zu bändigen, noch hatte ich nicht ganz realisiert, dass dies für mich bedeutet, dass ich sechs Monate in einem anderen Land verbringen und studieren werde. Die nächsten Monate machte ich mich bereit: ich beantragte Auslandsbafög, suchte eine Unterkunft und bereitete mich mental auf mein Auslandssemester vor.

Dann war es soweit: die Flugtickets wurden schon lange im Voraus gebucht und ich machte mich auf den Weg zum Flughafen. Nach einem schwierigen Abschied von meiner Familie saß ich alleine im Flugzeug. Zum ersten mal flog ich alleine. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf. Während des Fluges sah ich vom Fenster aus den Sonnenaufgang, welcher metaphorisch für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts stehen sollte. Mit vielen Emotionen in mir dachte ich an meinen Opa, welcher vor Jahrzehnten als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland kam. Zum ersten Mal konnte ich einen Bruchteil seiner damaligen Gefühle selbst nachempfinden. Man geht in ein neues Land um dort zu leben. Bloß beherrschte ich schon die Sprache des Landes und es stand fest, dass ich nach sechs Monaten zurückkehren sollte.

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   Oktay England 5      

    Oktay England 2

Dennis Jansen (Foto: Guido Schiefer)

Auszeichnung und Engagement

Dennis Jansen - eine besondere Erfolgsgeschichte

 Dennis Jansen wurde in seinem Bachelorstudium von Chance hoch 2 unterstützt, bevor er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde. Inzwischen hat er seinen Master gemacht und wurde im Rahmen der VDI Ruhrbezirksverein Jahreshauptversammlung 2016 als Preisträger für das Jahr 2015 ausgezeichnet.

Preisträger Master-Arbeit (dotiert mit € 3.000,00): Dennis Jansen, M.Sc.

Titel der Arbeit: Weiterentwicklung des Epitaxieprozesses der Kern-Mantel-Struktur für InGaN-Nanodraht-LEDs auf Si/111), Prüfer: Prof. Dr. Franz-Josef Tegude und Prof. Dr. Gerd Bacher, UDE, Ingenieurwisenschaften, Zentrum für Halbleitertechnik/Halbleitertechnologie.

Dennis Jansen hat sich aber auch selbst für Bildungsaufsteiger engagiert, unter anderem im Programm "Studienpioniere" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und im Diversity-Audit der UDE.

Ein Interview zu seinem Engagement finden Sie hier

Die Vergabe des Preises für hochschuldidaktische Innovationen in der Lehrpraxis

Agit Kaidy in der Jury

Was ist hochschuldidaktisch innovative Lehrpraxis? Dieser schwierigen Frage hat sich Agit Kaidy, als studentisches Jurymitglied, gemeinsam mit den anderen Jurymitgliedern aus der Hochschulleitung und der Hochschuldidaktik gestellt.

Ihre Entscheidung fiel für das Seminar von Herrn Dietmar Meinel, M.A. und Frau Courtney Moffett-Bateau, M.A.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: Jörg Schimmel/WAZ-Fotopool

Valentina und Harun haben es geschafft - Sie studieren

Die WAZ meldet:

"Essen.  Das Programm „Chance hoch 2“ der Universität Duisburg-Essen, gefördert durch die Stiftung Mercator, hat es möglich gemacht: Valentina Huber und Harun Güven haben ihr Abi und studieren jetzt an der Universität Duisburg-Essen. Beide sind die Ersten in ihren Familien, die eine akademische Laufbahn anstreben."

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Ein Bericht der Chance hoch 2 Stipendiatin Jennifer Aden

Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin

Seien wir mal ehrlich: als Ehrenamtler hat man es nicht immer leicht. Man hat nicht nur auf der Arbeit oder in der Schule schon genug Stress und Verantwortung. - Nein, man entscheidet sich noch freiwillig dazu ein paar weitere Stunden seiner kostbaren Zeit für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu opfern, die einem zwar gewiss Spaß macht (sonst würde man sie ja nicht machen); für die es aber meist viel zu wenig Lob und Wertschätzung gibt.

Darum freut man sich umso mehr, wenn man auf ein Fest eingeladen wird, um für seine ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt zu werden. Völlig aus dem Häuschen ist man, wenn man dafür vom Bundespräsidenten höchstpersönlich nach Berlin eingeladen wird.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Ein Bericht der Chance hoch 2 Stipendiatin Amanda Bajramovski

Das Bellevue Forum: "Ich will Europa - mitgestalten"

Kurz nach meinen schriftlichen Abiturprüfungen durfte ich am 20. April 2013 an der Veranstaltung Ich will Europa - mitgestalten in Berlin, im Schloss Bellevue, teilnehmen. Die Veranstaltung diente jedoch nicht nur dazu Herrn Gauck zu treffen. Vielmehr ging es darum, sich Gedanken über die Zukunft Europas zu machen und die hierzu von uns entwickelten Ideen und Vorschläge zu diskutieren.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Weitere Infomationen zum Bellevue Forum finden Sie hier.