FAQ zum Thema Praxisphasen (B.A.)

Die gestufte Lehrerausbildung umfasst verschiedene verpflichtende Praxiselemente, die vor, während und nach dem Studium zu absolvieren sind. Hierbei handelt es sich einerseits um das 20-tägige Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden sollte. Im Verlauf des Bachelorstudiums durchlaufen Sie das semesterbegleitende, schulische Orientierungspraktikum (80 Stunden) und das schulische oder außerschulische Berufsfeldpraktikum (min. vier Wochen bzw. 80 Stunden). Der Master of Education sieht ein fünfmonatiges schulisches Praxissemester vor. An das Studium schließt sich der 18-monatige Vorbereitungsdienst an einer Schule an.

Für Studienanfänger vor dem Wintersemester 2016/17

Welche Praxiselemente gibt es in der neuen Lehramtsausbildung?

Das Orientierungspraktikums nun das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP). Hinweis: Wenn Sie Ihr Orientierungspraktikum noch nicht gemacht haben sollten, tritt an diese Stelle zukünfitg das EOP. Ein zuvor absolviertes Eignungspraktikum hat dafür keine Relevanz, da es sich nicht um eine Studienleistung im Lehramts-Bachelorstudiengang handelte. Das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) umfasst 25 Tage (5 Wochen), die im Anschluss an ein Vorbereitungsseminar absolviert werden. Es dient der kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Schulpraxis, der Reflexion der Eignung für den Lehrerberuf und der Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium. Weitere Informationen finden Sie auf den Informationsseiten des ZLBs zum Thema Eignungs- und Orientierungspraktikum.

Das Berufsfeldpraktikum (mindestens 4 Wochen bzw. 80 Stunden) findet im 4. oder 5. Semester des Bachelorstudiums statt und kann nicht nur an einer Schule, sondern auch in außerschulischen bildungsorientierten Einrichtungen (z.B. Weiterbildungsinstitute, Beratungsstellen, Museen, Universitäten u.v.m.) absolviert werden. Die Praxisphase ist an ein Vorbereitungs- und Begleitseminar eines der studierten Fächer gebunden.

Das Praxissemester (5 Monate) findet im 2. Semester des Masterstudiums statt. Der Aufenthalt an einer Schule der studierten Schulform wird durch einen wöchentlichen Studientag an der Universität und durch ein Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ehemals Studienseminar) begleitet.

Nach dem Studium folgt der Vorbereitungsdienst (ehemals Referendariat) an einer Schule und dem zugeordneten Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ehemals Studienseminar). Nach 18 Monaten legen Sie eine Staatsexamensprüfung ab.

Für das Lehramt an Berufskollegs ist eine zudem einschlägige fachpraktische Tätigkeit von 12 Monaten (52 Wochen) Dauer bis zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes nachzuweisen. Der überwiegende Teil der fachpraktischen Tätigkeit (27 Wochen) sollte bis zur Zulassung zum Masterstudiengang nachgewiesen werden, spätestens aber muss der Nachweis bis zur Anmeldung der Master-Arbeit vorliegen. Die restlichen Wochen sind bis zum Antritt des Vorbereitungsdienstes nachzuweisen.

Alle Praxisphasen werden schriftlich in dem Portfolio „Praxiselemente“ festgehalten um die Entwicklungsschritte systematisch zu dokumentieren. Die Pflicht zur Führung des Portfolios beginnt mit Aufnahme des ersten Praxiselements und endet mit dem Vorbereitungsdienst.

Weitere Informationen zu den Praxisphasen erhalten Sie im Praktikumsbüro des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Duisburg-Essen (ZLB) sowie aus dem Flyer Praxisphasen.

Außerdem geben die Planungshilfen für Praktika im Lehramt Auskunft darüber, welche Zeiten jeweils in den einzelnen Fächerkombinationen für das Orientierungspraktikum sowie für das Berufsfeldpraktikum zur Verfügung stehen.

Können berufspraktische Tätigkeiten auf die Praxisphasen angerechnet werden?

Ja, in  den Gemeinsamen Prüfungsordnungen der Bachelorstudiengänge mit Lehramtsoption ist geregelt, dass berufspraktische Tätigkeiten bei Gleichwertigkeit auf die Praxismodule angerechnet werden können (vgl. § 13).

Lehramt an Grundschulen (GPO)

Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (GPO)

Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (GPO)

Lehramt an Berufskollegs (GPO)

Warum muss ich ein Portfolio führen?

Das Portfolio ist eine die gesamte Ausbildung begleitende Sammelmappe, in der der Praktikant Dokumente und Reflexionsergebnisse zum Zweck der Dokumentation und Selbstreflexion zusammenfügt. Eine Handreichung finden Sie unter: http://www.elise.nrw.de.

Das Portfolio besteht aus zwei Teilen: Im Dokumentationsteil werden Bescheinigungen gesammelt. Im Reflexionsteil können zu den einzelnen Reflexionsbögen Darstellungen beigefügt werden, die im Praktikum erstellt wurden, z.B. die Beobachtung oder Befragung von Schülern. Das Portfolio „Praxiselemente“ wird in der Regel ab Beginn des Eignungspraktikums bis zum Ende der Ausbildung geführt.

Wer berät mich bei Fragen zu den Praxisphasen?

Zu allen Fragen zu den Praxisphasen berät Sie das Ressort Schulpraxis und Praktikumsbüro des Zentrums für Lehrerbildung.

Ich habe bereits ein Eignungspraktikum abgelegt. Kann ich mir dieses für das Eignungs- und Orientierungspraktikum anrechnen lassen?

Eine Berücksichtigung des schon absolvierten Eignungspraktikums nach LABG 2009 im Sinne der  Reduzierung der Praktikumsstunden des neuen  Eignungs- und Orientierungspraktikum nach LABG 2016 kann nur erfolgen,wenn auch die Praktikumsschule  einer solchen Reduzierung zustimmt.  Dabei ist eine maximale Reduzierung von 90 h (neues EOP nach LABG 2016) auf 80 h (altes LABG 2009, geregelt durch die Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaften für Studierende mit Studienbeginn vor 2016/17) möglich.

Bei diesbezüglichen Fragen, können Sie sich an Frau Suttkus wenden.

Für Studienanfänger ab dem Wintersemester 2016/17

Welche Praxiselemente gibt es in der neuen Lehramtsausbildung?

Das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) findet im 1. Studienjahr während eines Schulhalbjahres des Bachelorstudiums an einer Schule statt. Es wird umfasst 25 Tage (5 Wochen), die im Anschluss an ein Vorbereitungsseminar absolviert werden. Es dient der kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Schulpraxis, der Reflexion der Eignung für den Lehrerberuf und der Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium. Weitere Informationen finden Sie auf den Informationsseiten des ZLBs zum Thema Eignungs- und Orientierungspraktikum.

Das Berufsfeldpraktikum im 5. Bachelor-Semester ist ein mindestens vierwöchiges, in der Regel außerschulisches Praktikum, das den Studierenden konkretere berufliche Perspektiven außerhalb des Schuldienstes eröffnet oder Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen Tätigkeitsfelder gewährt.

Das Praxissemester (5 Monate) findet im 2. Semester des Masterstudiums statt. Der Aufenthalt an einer Schule der studierten Schulform wird durch einen wöchentlichen Studientag an der Universität und durch ein Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ehemals Studienseminar) begleitet.

Nach dem Studium folgt der Vorbereitungsdienst (ehemals Referendariat) an einer Schule und dem zugeordneten Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ehemals Studienseminar). Nach 18 Monaten legen Sie eine Staatsexamensprüfung ab.

Für das Lehramt an Berufskollegs ist eine zudem einschlägige fachpraktische Tätigkeit von 12 Monaten (52 Wochen) Dauer bis zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes nachzuweisen. Der überwiegende Teil der fachpraktischen Tätigkeit (27 Wochen) sollte bis zur Zulassung zum Masterstudiengang nachgewiesen werden, spätestens aber muss der Nachweis bis zur Anmeldung der Master-Arbeit vorliegen. Die restlichen Wochen sind bis zum Antritt des Vorbereitungsdienstes nachzuweisen.

Alle Praxisphasen werden schriftlich in dem Portfolio „Praxiselemente“ festgehalten um die Entwicklungsschritte systematisch zu dokumentieren. Die Pflicht zur Führung des Portfolios beginnt mit Aufnahme des ersten Praxiselements und endet mit dem Vorbereitungsdienst.

Weitere Informationen zu den Praxisphasen erhalten Sie im Praktikumsbüro des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Duisburg-Essen (ZLB) sowie aus dem Flyer Praxisphasen.

Außerdem geben die Planungshilfen für Praktika im Lehramt Auskunft darüber, welche Zeiten jeweils in den einzelnen Fächerkombinationen für das Orientierungspraktikum sowie für das Berufsfeldpraktikum zur Verfügung stehen.

Können berufspraktische Tätigkeiten auf die Praxisphasen angerechnet werden?

Ja, in  den Gemeinsamen Prüfungsordnungen der Bachelorstudiengänge mit Lehramtsoption ist geregelt, dass berufspraktische Tätigkeiten bei Gleichwertigkeit auf die Praxismodule angerechnet werden können (vgl. § 13).

Lehramt an Grundschulen (GPO)

Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (GPO)

Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (GPO)

Lehramt an Berufskollegs (GPO)

Warum muss ich ein Portfolio führen?

Das Portfolio ist eine die gesamte Ausbildung begleitende Sammelmappe, in der der Praktikant Dokumente und Reflexionsergebnisse zum Zweck der Dokumentation und Selbstreflexion zusammenfügt. Eine Handreichung finden Sie unter: http://www.elise.nrw.de.

Das Portfolio besteht aus zwei Teilen: Im Dokumentationsteil werden Bescheinigungen gesammelt. Im Reflexionsteil können zu den einzelnen Reflexionsbögen Darstellungen beigefügt werden, die im Praktikum erstellt wurden, z.B. die Beobachtung oder Befragung von Schülern. Das Portfolio „Praxiselemente“ wird in der Regel ab Beginn des Eignungspraktikums bis zum Ende der Ausbildung geführt.

Wer berät mich bei Fragen zu den Praxisphasen?

Zu allen Fragen zu den Praxisphasen berät Sie das Ressort Schulpraxis und Praktikumsbüro des Zentrums für Lehrerbildung.

Ich habe bereits ein Eignungspraktikum abgelegt. Kann ich mir dieses für das Eignungs- und Orientierungspraktikum anrechnen lassen?

Eine Berücksichtigung des schon absolvierten Eignungspraktikums nach LABG 2009 im Sinne der  Reduzierung der Praktikumsstunden des neuen  Eignungs- und Orientierungspraktikum nach LABG 2016 kann nur erfolgen,wenn auch die Praktikumsschule  einer solchen Reduzierung zustimmt.  Dabei ist eine maximale Reduzierung von 90 h (neues EOP nach LABG 2016) auf 80 h (altes LABG 2009, geregelt durch die Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaften für Studierende mit Studienbeginn vor 2016/17) möglich.

Bei diesbezüglichen Fragen, können Sie sich an Frau Suttkus wenden.