R2K-Klim+ (Phase 2)
Das Forschungsprojekt R2K-Klim+ befasst sich mit den Auswirkungen des globalen Klimawandels und entsprechenden Klimaanpassungsmaßnahmen auf regionaler und kommunaler Ebene.
Für die nachhaltige Verkehrs- und Stadtentwicklung bedeutet urbane Resilienz eine All-Sektoren-Perspektive, die sämtliche Gefahren mit betrachten muss. Dies beinhaltet besonders die Gefahren aus der Perspektive der wetterbedingten Extremereignisse auf die Infrastrukturen. Das macht eine Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Verkehrssysteme sowie eine Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien erforderlich. Das imobis befasst sich hierzu im Rahmen des BMBF-Förderprojekts R2K-Klim+ mit dem Thema „Resiliente Logistik- und Verkehrsstrukturen“.
In der Fortsetzung von Phase 1 werden gemeinsam mit den Konsortialpartnern weitergehende Analysen zu den Auswirkungen von Klimasignalen (z. B. Hochwasser, Niedrigwasser, Starkregen und urbane Hitze) auf Stadtstrukturen und Bevölkerung durchgeführt sowie auf Verkehrs- und Logistikströme in der Stadt Duisburg betrachtet.
Es wird immer deutlicher, dass für die Schaffung einer objektiven Planungs- und Entscheidungsbasis für Stadt- und Verkehrskonzepte datenbasierte Strategien und Handlungsempfehlungen benötigt werden. Zusammen mit den Konsortialpartnern werden die Ergebnisse in ein Entscheidungshilfewerkzeug (siehe R2K-Klim+ EUS) einfließen, mit dem Endnutzer die Tragweite ihres Handelns unter Berücksichtigung von Klimawandelszenarien genauer bewerten können.
(Quelle: imobis)
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