Aktuelles

8. März Internationaler Frauentag

Faszination Frauen Forschung

Zum Internationalen Frauentag am 8. März lädt das neu an der UDE verortete Netzwerk Frauenforschung NRW zu einem besonderen Ereignis in die Uni-Bibliothek am Essener Campus ein:
Ab 15 Uhr führt Dr. Uta C. Schmidt durch die Foto-Ausstellung „Frauen, die forschen“. Im Anschluss daran zeigt die Fotografin Verena Schuh in einer Präsentation „Faszination Frauen Forschung – Professorinnen an der UDE“. Um 16.30 Uhr werden die Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfordernisse des Gender-Reports Hochschule und Wissenschaft in NRW vorgestellt. Um 18 Uhr wird Wissenschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart mit einem Statement zur geschlechtergerechten Hochschule in NRW erwartet. Es geht um eine Bestandsaufnahme und neue gleichstellungspolitische Impulse.
Fotoschau: 41 Porträts von UDE-Forscherinnen
Die Ausstellung „Frauen, die forschen“ ist noch bis zum 18. März während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek (Mo – Fr: 8 bis 22 Uhr, Sa: 10 bis 18 Uhr) zu besichtigen. Die Fotoschau „Faszination Frauen Forschung“ stellt UDE-Professorinnen fachübergreifend vor. Professorin Anne Schlüter: „Die sprechenden Bilder und die Interviews vermitteln sehr eindrücklich die Motivation der Forscherinnen und was sie an ihrem Fach fasziniert. Gezeigt wird nicht nur der Themenreichtum der mit Frauen besetzten Lehrstühle, sondern auch die Vielfalt von Motivationen und die Erfahrungen ihrer Inhaberinnen.“ Die Fotos der Professorinnen werden im Frühjahr durch Kurzinterviews ergänzt und als Buch veröffentlicht.
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:

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Frühjahrsakademie vom 22. - 26. März im Rahmen Ruhr 2010

Karriere, Kinder, Kohle - Gender und Arbeit im Ruhrgebiet

Ein Projekt des Essener Kollegs für Geschlechterforschung in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro, dem Institut für Soziologie und der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

Die Universität Duisburg-Essen führt vom 22. bis 26. März eine
fünftägige Frühjahrsakademie als einen zentralen universitären Programmpunkt des
Kulturhauptstadtjahres durch. Im Rahmen dieser Veranstaltung findet eine Zukunftswerkstatt zum Thema Gender und Arbeit statt. Impulsvorträge von verschiedenen Referentinnen führen in das Thema ein.
Mit dem methodischen Konzept einer Zukunftswerkstatt wird ein Spannungsbogen gesichert, in dem über drei Phasen, Kritik – Vision – Verwirklichung, vielfältige Kommunikation, Themenentwicklung und Vernetzung möglich werden. Die Relevanz von Gender in der Gesellschaft und im Leben jedes einzelnen Menschen wird so nicht nur deutlich, sondern die Teilnehmenden entwerfen selbst konstruktive Handlungsansätze, die den Perspektiven Ruhrgebiet 2030 Gewicht verleihen sollen.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen zur Anmeldung und zur Frühjahsakademie finden Sie unter folgendem Link.

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Genderpreis des NRW-Innovationsministeriums für geschlechtergerechte Hochschulkonzepte

UDE ist Preisträgerin

Die Uni Duisburg-Essen (UDE) ist eine von drei Hochschulen des Landes, die mit dem Genderpreis für „Geschlechtergerechte Hochschulkonzepte“ des NRW-Innovationsministeriums ausgezeichnet wurden. Die UDE überzeugte die Expertenjury mit ihrem Gleichstellungsprogramm und darf sich über 100.000 Euro Preisgeld freuen. Der Preis wurde am 11. November in Düsseldorf überreicht. Weitere Preisträger im landesweiten Wettbewerb sind die Uni Paderborn und die FH Bielefeld.

„Die Uni Duisburg-Essen hat sich Gleichstellung nicht nur auf die Fahnen geschrieben, sie tut auch ganz konkret viel dafür, dass Frauenförderung in die Tat umgesetzt wird. Der Preis bestärkt uns einmal mehr, unsere Modelle zur Chancengleichheit, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Karriereförderung und zur Integration des Gendergedankens in die Lehre weiter zu verfolgen“, freuen sich die Prorektorin für Diversity Management, Prof. Dr. Ute Klammer, und die Gleichstellungsbeauftragte der UDE, Ingrid Fitzek, über die Auszeichnung.

Die Jury lobte vor allem den Gleichstellungsansatz der UDE, der sich konsequent durch alle Bereiche zieht. Ein paar Beispiele: So wurde nicht nur die Kinderbetreuung ausgeweitet und zum weiteren Bedarf jüngst eine Beschäftigten- und Studierendenbefragung durchgeführt. Seit vielen Jahren gibt es auch ein differenziertes Mentoring-Programm, das sich gezielt an Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen richtet. MediMent oder MentoDue sind zwei dieser Programmlinien ausschließlich für Frauen.

„Ein sehr wichtiges Angebot ist unser Gender-Portal (http://www.uni-due.de/genderportal/)“, erklärt Ingrid Fitzek. „Hier stellen wir Gender-Wissen und -Informationen unter verschiedenen Aspekten zu Verfügung, von Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Service- und Beratungsstellen bis hin zu einer Publikationsplattform. Die Adressaten sind Lehrende und Forschende, MitarbeiterInnen in der Verwaltung und auch die Hochschulleitung.“

Auch in der Lehre setzt die UDE Erkenntnisse der Frauen- und Geschlechterforschung um. Lehrkonzepte werden unter Genderaspekten entwickelt, etwa in den MINT-Fächern: „Frauen und Männer haben unterschiedliche Lernweisen und Lernbedürfnisse. Gerade in der traditionell meist an der Vermittlung von technischem Wissen ausgerichteten Ingenieurausbildung wird diesen Unterschieden kaum Rechnung getragen mit dem Ergebnis, dass Frauen sich viel weniger als Männer für ein Ingenieurstudium entscheiden. Neue Lehrkonzepte können die MINT-Studiengänge auch für Frauen interessant machen“, so Ingrid Fitzek.

Erfolgreich bemüht sich die UDE, die Quote an Hochschullehrerinnen zu erhöhen. „Wir haben in den letzten Jahren den Professorinnen-Anteil deutlich gesteigert und liegen nun bei knapp 18 Prozent“, erklärt Prorektorin Klammer. In diesem Zusammenhang erhofft sich die UDE auch Fördermittel aus dem Bundeswettbewerb „Professorinnenprogramm“. Die erste Runde hat sie mit ihrem eingereichten Gleichstellungskonzept bereits erfolgreich gemeistert.

Der NRW-Genderpreis ist nicht die erste Auszeichnung dieser Art für die Universität Duisburg-Essen. 2007 erhielt sie für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik das „Total E-Quality“-Prädikat des gleichnamigen Vereins, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft unterstützt wird.