Die Gleichstellungsbeauftragte lädt alle Mitarbeiterinnen der UDE ein zur:
Frauenversammlung
Die diesjährige Frauenversammlung gem. § 18 Landesgleichstellungsgesetz findet am Donnerstag, den 15. Dezember 2011 von 12:30 (s.t.) bis 14.00 Uhr im Bibliothekssaal am Campus Essen statt. Alle Mitarbeiterinnen der UDE sind dazu herzlich eingeladen. Für die Teilnahme wurde Dienstbefreiung beantragt.
Schwerpunkt der Versammlung ist der moderierte Erfahrungsaustausch unter dem Motto „Was läuft gut? – Was könnte verbessert werden?“ zum Thema Gleichstellung in den Fakultäten und Einrichtungen an der UDE.
DFG stuft die Gleichstellungsarbeit an der UDE als vorbildlich ein
Erfolgreiches Gleichstellungskonzept
Nachdem die UDE im Februar 2011 ihren Zwischenbericht zur Umsetzung der „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ fristgerecht bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht hat, hat die in der Mitgliederversammlung der DFG eingesetzte Arbeitsgruppe über die von den Mitgliedshochschulen eingereichten Berichte beraten und ihre Bewertungen vorgenommen. Wie bei der Bewertung der Erstberichte aus dem Jahr 2009 wurden auf Grundlage dieser Berichte die eingereichten Konzepte zur Gleichstellung begutachtet und vier Stadien zugeordnet, wobei das Stadium 4 die höchste zu erreichende Stufe darstellt.
Nach Einschätzung der Arbeitsgruppe befindet sich die UDE, wie bereits bei ihrem ersten Bericht, in Stadium 4 der Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards. Besonders würdigt die Arbeitsgruppe, dass Gleichstellung an der UDE als Leitungsaufgabe definiert und diese in alle relevanten Organisationseinheiten und -prozesse implementiert ist. Darüber hinaus wird der umfassende Ansatz des Prorektorats für Diversity Management als zukunftsweisend und als beispielhaft bewertet. Die Arbeitsgruppe weist jedoch auch auf die nur langsame Entwicklung bei den Frauenanteilen auf Ebene der Professuren hin, diese sei für den Abschlussbericht in 2013noch verbesserungswürdig.
Fotoband „Faszination | Frauen | Forschung - Professorinnen der UDE“ erschienen
Der Anfang 2011 in der Schriftenreihe des Gleichstellungsbüros erschienene Fotoband zeigt 42 erfolgreiche und hervorragende Wissenschaftlerinnen verschiedener Fächer an der UDE und skizziert ihre unterschiedlichen Wege in die Wissenschaft. Mit diesem Band sollen nicht nur forschende Frauen in ihren Fachgebieten sichtbar gemacht und ein Einblick in die vielfältigen und spannenden Forschungsbereiche an der UDE gegeben werden, sondern insbesondere junge Frauen sollen durch die Porträts für eine Wissenschaftskarriere begeistert werden.
Zum Gelingen dieses Bandes haben viele Personen beigetragen: an erster Stelle sind hier natürlich die Professorinnen zu nennen, die mit Ihren Porträts den Studentinnen und Nach3 wuchswissenschaftlerinnen ein Vorbild geben. Inhaltlich betreut und auf den Weg gebracht wurde der Fotoband von Dr. Anne Schlüter, Professorin an der Fakultät für Bildungswissenschaften und Sprecherin des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Die Fotografin, Verena Schuh, hat die Wissenschaftlerinnen fotografiert und die Porträts zusammengetragen. Die Idee, forschende Frauen an der UDE in einem Fotoband zu präsentieren, führt eine Initiative des Gleichstellungsbüros fort, denn seit Ende 2006 wurden hier im Newsletter in loser Folge Porträts von Wissenschaftlerinnen an der UDE veröffentlicht.
Sie können den Fotoband „Faszination | Frauen | Forschung“ über das Gleichstellungsbüro beziehen.
Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der UDE fortgeschrieben
Am 03. Dezember 2010 wurde die Fortschreibung des Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der UDE im Senat verabschiedet und tritt nun mit der Veröffentlichung im Verkündungsblatt in Kraft.
Der Rahmenplan setzt die gesetzlichen Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes – LGG um, die für die gesamte Universität Gültigkeit besitzen. Er gibt Ziele zur Gleichstellung und Frauenförderung vor und legt Maßnahmen und Steuerungsinstrumente zur Zielerreichung für eine Laufzeit von drei Jahren fest.
Nachdem der erste Rahmenplan der UDE im November 2005 verabschiedet wurde, war die Fortschreibung und Evaluation der dort genannten Ziele und Maßnahmen Ende 2008 notwendig. Der Evaluationsbericht legt für den Zeitraum 2005 - 2008 die Effektivität, den Erfolg in der Umsetzung des Rahmenplans dar. Auf Grundlage dieses Berichts wurde dann die Fortschreibung des Rahmenplans vom Gleichstellungsbüro erarbeitet und unter Berücksichtigung der Stellungnahmen des Rektorats, des Personaldezernats, der Gleichstellungskommission und der Personalräte der wissenschaftlich/künstlerisch und der weiteren Beschäftigten dem Senat zur Verabschiedung vorgelegt.
Erstmals umfasst der nun verabschiedete Rahmenplan auch die Gruppe der weiteren Beschäftigten an der UDE, die bisher im Frauenförderplan der Verwaltung betrachtet wurde. Dies erfolgte aufgrund der seit 2006 auf die Fakultäten, zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen und zentralen Betriebseinheiten übertragenen Budgetverantwortung. In den vergangenen Monaten wurden auch die Frauenförderpläne der Fakultäten und der Zentralverwaltung der UDE überarbeitet. Diese ergänzen und konkretisieren die im zentralen Rahmenplan genannten Gleichstellungsziele und –maßnahmen. Einige Frauenförderpläne befinden sich noch im Beratungsprozess. Ziel ist es, die Fortschreibung der dezentralen Frauenförderpläne im laufenden Wintersemester abzuschließen.
Richtlinie gegen sexualisierte Gewalt und Diskriminierung aktualisiert
Das Thema sexualisierte Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz wird seit Beginn der 1990er Jahre öffentlich thematisiert, dennoch bleibt es auch an Hochschulen meist ein Tabuthema und wird leider allzu oft als Bagatelle angesehen und behandelt. Empirische Studien (Färber 1992; Geisweid 1999; Dupuis u. a. 2000) belegen aber ein erhebliches Ausmaß an sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Studierende und Beschäftigte - in aller Regel Frauen - sind in unterschiedlichster Form davon betroffen.
Zwar sind an der UDE in den letzten Jahren nur wenige Fälle bekannt geworden, trotzdem ist vor dem Hintergrund der empirischen Erkenntnisse die Richtlinie sinnvoll, weil rechtliche Regelungen wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) oftmals zu formalisiert und die Verfahrensregeln für die Betroffenen sehr unübersichtlich sind. Zudem befindet sich die Gruppe der Studierenden in einer rechtlichen Grauzone, da sie als „Nichtbeschäftigte“ nicht ausreichend vom AGG erfasst werden.
Die Erstfassung der Richtlinie, die im März 2006 verabschiedet wurde, wurde aufgrund gesetzlicher Änderungen - dem In-Kraft-Treten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im August 2006 - in Teilen überarbeitet und aktualisiert. Daneben wurden auch die in der Richtlinie festgelegten Verfahrensschritte überprüft und nunmehr vereinfacht.
Die aktualisierte Richtlinie ist im Verkündungsblatt der UDE veröffentlicht worden:
Darüber hinaus sind im Gender-Portal der UDE weiterführende Informationen zu Hintergründen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt, ihren Auswirkungen, den rechtlichen Grundlagen sowie zu Gegenstrategien zusammengestellt: www.uni-due.de/genderportal/service_agg.shtml
Gleichstellungsbeauftragte wiedergewählt
Auf Vorschlag des Wahlfrauengremiums hat der Senat in seiner Sitzung am 05.11.2010 die Gleichstellungsbeauftragte, Ingrid Fitzek, und ihre Stellvertreterin, Elke Währisch-Große, mit großer Mehrheit, ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Im Anschluss an die Wahl im Senat überreichte der Rektor die Ernennungsurkunden und beglückwünschte die beiden Kandidatinnen zur erfolgreichen Wiederwahl. Für Ingrid Fitzek und Elke Währisch-Große beginnt damit die dritte Amtszeit.
Der Senat folgte mit seiner Wahl dem Votum des Wahlfrauengremiums, das am 26.10.2010 tagte und die Amtsinhaberinnen, Ingrid Fitzek und Elke Währisch-Große, als Kandidatinnen einstimmig wählte. Weitere Kandidatinnen gab es nicht.
Ebenfalls wiedergewählt wurde Edona Tahiri als Studentin für Gleichstellungsarbeit im Rahmen der Wahl-Vollversammlung des autonomen Referats für Frauen und Lesben am 17.12.2010 und verstärkt nun weiterhin das Gleichstellungsbüro. Die Studentin für Gleichstellungsarbeit wird für jeweils ein Jahr von den Studentinnen an der UDE im Rahmen der Wahl-Vollversammlung des autonomen Referats für Frauen und Lesben gewählt und im Anschluss von den studentischen Wahlfrauen bestätigt. Auf dieses Procedere hatten sich im Frühjahr 2009 studentische VertreterInnen und die Gleichstellungsbeauftragte verständigt, da nach dem Landeshochschulgesetz keine Studentin als Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten amtieren darf.
Foto: Prädikatsverleihung
Familiengerechte Hochschule und Total E-Quality
UDE: Zwei Mal ausgezeichnet
Über zwei Gütesiegel kann sich die Universität Duisburg-Essen (UDE) freuen: zum einen ist sie erstmals als „Familiengerechte Hochschule“ zertifiziert worden. Zum anderen ist sie bereits zum zweiten Mal mit dem Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet worden.
Mit dem Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ bestätigt die berufundfamilie gGmbH der Hertie Stiftung der UDE, dass sie eine familienbewusste Personalpolitik betreibt und schon heute über entsprechende Angebote zur Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie verfügt.
Gründe für die Zertifikatsvergabe waren u.a. die bundesweit einmalige Einrichtung des Prorektorats für Diversity Management, das Elternservicebüro mit Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren, Ferienbetreuung für Schulkinder, Still- und Wickelräume, Studienbeitragsbefreiung für studierende Eltern aber auch flexible Teilzeitbeschäftigungsmöglichkeiten sowie Kooperations- und Fördergespräche für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Entscheidend für die Auszeichnung ist aber die zukünfitge Perspektive. „Für die nächsten drei Jahre ist nun die Umsetzung verschiedener weiterführender Maßnahmen verbindlich geplant. Dazu gehört der Aufbau von Kurzzeit- und Notfallbetreuung für Kinder von Hochschulangehörigen, der weitere Ausbau von Teilzeit- und E-Learning-Angeboten sowie die Einrichtung einer Ombudsstelle zum Ideen- und Beschwerdemanagement. Damit werden die Studien- und Arbeitsbedingungen an der UDE weiter verbessert und das Profil als familiengerechte Hochschule gestärkt,“ freut sich Ingrid Fitzek, die Gleichstellungsbeauftragte der UDE, die mit ihrem Team das Zertifizierungsverfahren durchgeführt hat.
Bundesweit Vorreiter bei der Förderung kultureller Vielfalt
Für ihren nachweislich positiven Einsatz für Chancengleichheit von Frauen und Männern ist die UDE nach 2007 bereits zum zweiten Mal mit dem „Total E-Quality Prädikat“ ausgezeichnet worden. Damit werden Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ gewürdigt, die sich mit personal- und institutionspolitischen Maßnahmen um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen und dabei nachweisbare Erfolge erzielen.
Die Jury würdigte, dass Gleichstellung und Frauenförderung flächendeckend in der Hochschulentwicklung und –steuerung integriert und deutliche Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung der Gleichgleichheit erkennbar sind. Außerdem nimmt die UDE bundesweit eine Vorreiterstellung bei der Förderung kultureller Vielfalt ein.
Am 04. November 2010 fand im Rahmen einer Festveranstaltung die Prädikatsvergabe in Erfurt statt. Insgesamt 60 Organisationen aus der Wissenschaft und der Wirtschaft wurden in Erfurt mit dem Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet.
Weiter Informationen zum Total E-Quality Prädikat finden Sie hier.