Essener Kolleg für Geschlechterforschung

News & Highlights

Was passiert gerade am Essener Kolleg für Geschlechterforschung?

25.01.2022 | EKfG-Mitglied im Interview "Viele Ungleichheiten haben sich eben doch (noch) nicht geändert"

Dr. Annette von Alemann ist Mitglied des EKfG und vertritt die Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit und Genderforschung an der UDE. Im Interview mit Autorin Beatrice Tomasetti von DOMRADIO.DE wirft die Soziologin einen Blick auf die Geschichte der Gleichberechtigung in Gesellschaft und Kirche. Dabei hält die Wissenschaftlerin fest, dass die Geschichte der Gleichberechtigung eine Geschichte des langen, kämpferischen Wartens ist. Für die Zukunft sieht die Professorin noch immer großen Handlungsbedarf - auch auf Seiten der Kirche - und betont die Notwendigkeit struktureller Veränderungen zur Erreichung von Gleichberechtigung.

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24.01.2022 | Professur für Medizin-Didaktik Professur für Prof. Dr. Sven Benson

EKfG-Mitglied Prof. Dr. Sven Benson ist neuer Professor für Medizin-Didaktik an der Medizinischen Fakultät der UDE. In dieser Funktion entwickelt der Wissenschaftler die Inhalte des Medizinstudiums und die Ausbildung der Medizinstudent*innen weiter und geht der Frage nach, wie die kommunikativen und wissenschaftlichen Fähigkeiten von Medizinstudierenden verbessert werden können. Seine mehrfach ausgezeichnete Forschung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Stress und Schmerz, auch unter Geschlechteraspekten. Weitere Informationen zum Thema Geschlecht und Medizin sind im EKfG-Forschungscluster "Biomedizinische Forschung und klinische Medizin" zu finden.

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17.01.2022 | Neues aus der Gendermedizin Forschung und Lehre zu Geschlechteraspekten in der Medizin gestärkt

Die Medizinische Fakultät der UDE verstärkt ihre Bestrebungen, Geschlecht in allen Forschungsbereichen der Medizin sichtbar zu machen. Sichtbarer Schritt ist die erweiterte Denomination der Professur für Viszerale Transplantation von Prof. Dr. Arzu Oezcelik um den Zusatz „unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte" sowie die Förderung der damit verbundenen Forschung. Gemeinsam mit dem EKfG bilden die Sprecherinnen des EKfG-Forschungsclusters „Biomedizinische Forschung und klinische Medizin" und Initiatorinnen des Wahlfachs GenderMedizin PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn und Prof. Dr. Anke Hinney mit der neuen NRW Netzwerkprofessorin ein Team, das andere Wissenschaftler*innen der Medizinischen Fakultät und der Uniklinik dabei unterstützt, Genderaspekte in neuen Forschungsprojekten zu berücksichtigen.

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14.01.2022 | Neuerscheinung Sorgearbeit und Qualifizierung in der Wissenschaft in Zeiten von Corona – Einblicke in qualitative Forschung zu Juniorprofessuren

In dem kürzlich in der Femina Politica erschienenen Artikel untersuchen EKfG-Vorstandsmitglieder Lara Altenstädter und Eva Wegrzyn gemeinsam mit den Studentinnen Ivonne Alberg, Süheda Öztas und Beyza Yilmaz, wie Juniorprofessor*innen mit Care-Verantwortung die Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Wissenschaft im ersten Corona-Lockdown erlebten. Die Autorinnen geben damit einen Einblick in die rekonstruktive Sozialforschung zum Verhältnis zwischen Corona-Pandemie, Gender, Care und Karrieren an Hochschulen – mit Fokus auf den noch wenig beforschten Bereich der Juniorprofessuren.

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21.12.2021 | EKfG-Vorstandsmitglied übernimmt Vorsitz im Sozialbeirat Als erste Frau: Prof. Dr. Ute Klammer leitet Sozialbeirat

Professorin Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und EKfG-Vorstandsmitglied übernimmt im Januar 2022 den Vorsitz im Sozialbeirat der Bundesregierung. Das langjährige EKfG-Mitglied wird damit die erste Frau an der Spitze dieses über 50jährigen, von Konrad Adenauer eingerichteten politikberatenden Gremiums sein. Zuletzt führte Alexander Gunkel als Arbeitgebervertreter den Vorsitz. Im nächsten Jahr sollen vor allem die entsprechenden Vorhaben des Koalitionsvertrags erörtert werden, wie etwa der Plan einer stärkeren Kapitaldeckung in der Rente.

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06.12.2021 | EKfG-Mitglied im Interview Karriere für Wissenschaftlerinnen – Wie können Unis Frauen fördern?

In der SWR2-Wissen-Sendung des 26.11.2021 von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster spricht EKfG-Vorstandsmitglied Eva Wegrzyn, stellvertretend für die Forschungsgruppe von Professorin Ute Klammer am IAQ, über ihre Studie zu Gleichstellungwissen und Gleichstellungshandeln im Kosmos Hochschule: Die Auswertung der Interviews mit 40 Professor*innen zeigt, dass das Geschlechterwissen an Hochschulen überwiegend alltagsweltlich ist und Exzellenz und Gleichstellung als widersprüchlich wahrgenommen werden. Die Befragten gehen von einer vermeintlichen Unvereinbarkeit von Familie und Wissenschaft aus, seien sich aber einig, dass die PostDoc-Phase entscheidend ist, um Frauen im Wissenschaftssystem zu halten.

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24.11.2021 | Call for Participations “Feminist and Social Theory in Times of Crisis” Master Class with Sylvia Walby

Centering around the theoretical approach of Anneliese‐Maier‐Research Awardee
Prof. Sylvia Walby OBE, the EKfG and the Koordinations‐ und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen‐ und Geschlechterforschung NRW are organizing and hosting a Master Class on „Feminist and Social Theory in Times of Crisis“ with the renowned social theorist in Essen on April 19th, 2022. The main goal of the Master Class is to advance a theoretical foundation of research on society and change. The Class aims at bringing together early stage researchers from different disciplinary backgrounds with an established scholar in order to foster an interdisciplinary exchange on contemporary strands of social and feminist theory. Closing date for applications: January 15th, 2022.

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17.11.2021 | Startschuss für neues Forschungsprojekt Exenko - Exzellenz entdecken und kommunizieren

Das vom BMBF unter dem Kennzeichen 01FP21023 geförderten Projekt Exenko- „Exzellenz entdecken und kommunizieren. Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung zum Thema Exzellenz und Gender für PostDocs und Akteure der Hochschulkommunikation“ ist am 01.11.2021 unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Klammer und in Kooperation mit dem EKfG gestartet. Ziel des Projekts ist es, interaktiv, im Rahmen von Dialog- und Sensibilisierungsveranstaltungen, mit Nachwuchswissenschaftler*innen sowie Akteur*innen der Hochschulkommunikation ein kritisches Leistungs- bzw. Exzellenzverständnis zu entwickeln. Zur Unterstützung des Projekts wird eine WHF gesucht, die Stellenausschreibung finden Sie hier.

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02.10.2021 | Auszeichnung für Karen Shire EKfG-Direktorin Scholar in Residence am MPIfG in Köln

EKfG-Direktorin Karen Shire ist im Wintersemester 2021/2022 Scholar in Residence am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG). Ihre Forschung befasst sich mit nationalen, transnationalen und interregionalen Vergleichen von Beschäftigungsveränderungen und ihren Auswirkungen auf soziale Ungleichheiten in der globalen Wirtschaft. Während ihres Aufenthaltes am MPIfG bietet die Professorin für Vergleichende Soziologie und die Gesellschaft Japans, zugleich Vorstandsmitglied des Instituts für Ostasienwissenschaften (IN-EAST), eine Vortragsreihe mit dem Titel "Regulating Transnational Labor" an. Nach einer Terminänderung findet der erste Vortrag am 07.06.2022, 17:00 Uhr statt.

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27.10.2021 | Forschungsforum Gender im Wintersemester 2021/22 Ambiguität und Gender: Interdisziplinäre Perspektiven

Die gemeinsam von der Forschungsgruppe Ambiguität und Unterscheidung (FOR 2600) und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung veranstaltete Vortragsreihe "Ambiguität und Gender: Interdisziplinäre Perspektiven" findet online im Rahmen des Forschungsforums Gender statt. Sie verfolgt das Ziel, in Fragestellungen rund um die Themen geschlechtliche Ambiguität, (Trans-)Gender und Drittes Geschlecht einzuführen. Die Vortragsreihe beginnt am 04.11.2021, 16:00-18:00 Uhr und ist für Interessierte aller Statusgruppen geöffnet. Alle weiteren Informationen zu Anmeldung und Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Aktuelle Meldungen aus dem Umfeld des Essener Kollegs für Geschlechterforschung

20.01.2022 | Veranstaltungseinladung Postphallische Männlichkeit? Maskuline Körper in der Kunst seit 1970

Der von der DFG geförderte Workshop findet am 16.02. (online) und am 17.02.2022 (Präsenz) als Kooperation des Marie Jahoda Center for International Gender Studies und des Kunstgeschichtlichen Instituts an der Ruhr-Universität Bochum statt. Die Veranstaltung diskutiert künstlerische Verfahren seit den 1970er Jahren, die zwischen Dekonstruktion und Re-Etablierung phallischer Männlichkeit changieren. 

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18.01.2022 | Veranstaltungseinladung Gender/Queer & Comics

Die Siegener Forschungsstelle Queery/ing Popular Culture lädt am 27. Januar 2022, um 17:15-18:45 Uhr zu Impulsvorträgen und Diskussionen aus der Reihe der Werkstattgespräche ein. Die Beiträge, moderiert von Filmwissenschaftlerin Véronique Sina und Daniel Stein, Professor für Anglistik und Amerikanistik, setzen sich mit dem Thema "Gender/Queer & Comics" auseinander. Die Veranstaltung findet online via ZOOM statt. Anmeldungen sind bis zum 25.01.2022 möglich.

 

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17.01.2021 | event series (ONLINE) Joint Sessions in Feminist Theory

The Joint Sessions in Feminist Theory is part of the seminar "Theory and Figurations of Gender Relations" (Freie Universität Berlin) and the doctoral program in Gender, Culture and Society (University of Helsinki). The next meetings are held on January 18, 2022, 6-8 pm (CET): Leticia Sabsay (London School of Economics) - "Vulnerability, cruelty and the politics of hope" and on February 1st, 2022, 4-6 pm (CET): Isabell Lorey (Academy of Media Arts, Cologne) - "Democracy in the Present Tense. A Theory of the Political Present".  

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03.01.2022 | Stellenausschreibung UDE Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Stellvertreterinnen

Die Universität Duisburg-Essen sucht voraussichtlich zum 01.04.2022 eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte und bis zu vier Stellvertreterinnen, darunter auch eine Vertreterin aus der Statusgruppe der Studentinnen. Bewerben können sich für das Wahlamt weibliche Mitglieder der Hochschule, deren Dauer der Zugehörigkeit der Universität voraussichtlich nicht die Amtszeit unterschreiten wird. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2022.

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30.11.2021 | Call for Papers Living Handbook „Politik und Geschlecht – Politiken der Geschlechter“

Das durch das BMBF geförderte Projekt Living Handbook „Politik und Geschlecht – Politiken der Geschlechter“ ist ein kollektives und kollaboratives Projekt in Kooperation mit dem Verlag Barbara Budrich und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin. Es verfolgt das Ziel, die Wissensbestände feministischer Politikwissenschaft sowie der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung zu systematisieren und sichtbar zu machen. Um Beitragsvorschläge bis zum 15.12.2021 wird gebeten.

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29.11.2021 | Roundtable Discussion (ONLINE) Practices and Politics of Queer-Feminist Solidarities in Academia

The German Gender Studies Association invites to a roundtable discussion in the context of the fifth edition of the Science Day #4GenderStudies on December 18, 2021, from 2:00 pm to 3:30 pm (CET). The roundtable discussion will focus on practices, politics, and possibilities of solidarities between gender and queer studies scholars within academia, as well as questions around institutional developments and academic freedom. Registration open until December 16, 2021.

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10.11.2021 | Call for Papers Geschlecht – Gewalt – Global. Gewalt im Zentrum weltweiter Angriffe auf Frauen- und Geschlechterrechte

Im Schwerpunktheft der Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft sollen Mechanismen, Strukturen und Praktiken analysiert werden, durch die Geschlechterverhältnisse zu Gewaltverhältnissen werden und Frauen- und Geschlechterrechte unterminieren. Entsprechend sollen Beiträge versammelt werden, die sich mit Gewaltverhältnissen als Ausdruck der Anfechtung von Geschlechterrechten auseinandersetzen. Einsendeschluss ist der 30.11.2021.

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22.10.2021 | Veranstaltungseinladung Frühe Neuzeit und Geschlechtergeschichte

Im WiSe 2021/22 veranstaltet der Lehrstuhl für Frühe Neuzeit und Geschlechtergeschichte von Prof. Dr. Maren Lorenz an der Ruhr Universität Bochum ein digitales Kolloquium. Vorgestellt werden laufende Forschungsprojekte aus dem Bereich der frühneuzeitlichen Geschichte. Den nächsten Vortrag mit dem Titel " „[...] daß ich viller balbire ihrer artzneyt gebraucht hab. Hat alles nichts geholfen“ - Heilkundige Frauen im frühneuzeitlichen Frankfurt" hält Jana Schreiber (Marburg) am 26.10.2021, 18:00 Uhr.

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22.10.2021 | Veranstaltungseinladung Literaturwissenschaft und Geschlechterforschung

Das literaturwissenschaftliche Kolloquium der Universität Bielefeld beschäftigt sich im WiSe 2021/22 mit dem Thema „Literaturwissenschaft und Geschlechterforschung“. Die Vorträge setzen sich mit der Verzahnung von Literaturwissenschaft und Geschlechterforschung auseinander und fragen nach dem Verhältnis zwischen der Disziplin und dem interdisziplinären Forschungsfeld der Geschlechterforschung. Die Veranstaltungen finden an ausgewählten Terminen dienstags von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt.

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21.10.2021 | Veranstaltungseinladung Gender Lunch Talks

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im WiSe 2021/22 erneut online Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin. Den ersten Talk hält Prof. Dr. Katharina Bluhm am Do, 04.11.2021, 12:30-13:30 zum Thema "Gender and Power in Eastern Europe. Changing Concepts of Femininity and Masculinity in Power Relations (Buchpräsentation)". Interessierte sind herzlich eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren.

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MehrStellenausschreibungen & Co.

Die Geschäftsstelle des Essener Kollegs für Geschlechterforschung leitet Stellenausschreibungen mit Bezügen zur Geschlechterforschung an Interessierte weiter.

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MehrMeldungen aus dem Archiv

Weitere Meldungen und Beiträge des Essener Kollegs für Geschlechterforschung aus den vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv.

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