Publikationen

Neu erschienen: Einschließungen und Ausgrenzungen Zur Intersektionalität von Religion, Geschlecht und sozialem Status für religiöse Bildung

Wie werden über Verknüpfungen von Geschlecht, Kultur und sozialem Status Einschließungen und Ausgrenzungen in Bildungsprozessen herbeigeführt? Dieser Frage geht der von EKfG-Mitglied Prof. Dr. Thorsten Knauth  und EKfG-Geschäftsführerin Dr. Maren A. Jochimsen im Mai 2017 herausgegebene Band „Einschließungen und Ausgrenzungen. Zur Intersektionalität von Religion, Geschlecht und sozialem Status für religiöse Bildung“ nach.

Die Idee zu diesem Vorhaben geht auf eine von der Arbeitsstelle interreligiöses Lernen (AiL) und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an der Universität Duisburg-Essen konzipierte Vorlesungsreihe im Wintersemester 2013/2014 zurück. Ausgangspunkt ist die These, dass Geschlecht, Kultur und sozialer Status eine wichtige Rolle in religiösen Bildungsprozessen spielen und als Leitkategorien der Beschreibung und Strukturierung von Vielfalt, als Marker der Identität von Einzelnen und von Gruppen sowie als zentrale Dimensionen einer Konstruktion von Differenz verstanden werden können. Für eine Religionspädagogik der Vielfalt ist dabei insbesondere die Reflexion von Verwobenheiten und Interdependenzen zwischen den verschiedenen Formen der Differenz bedeutsam.

Thorsten KnauthMaren A. Jochimsen (Hrsg.): Einschließungen und Ausgrenzungen. Zur Intersektionalität von Religion, Geschlecht und sozialem Status für religiöse Bildung. Münster und New York: Waxmann Verlag 2017

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Forschungsbericht 2015

Der Forschungsbericht der Universität Duisburg-Essen zum Forschungsjahr 2015 ist erschienen. Darin werden erneut die Arbeit der Profilschwerpunkte sowie die Interessen ausgewählter Einrichtungen der Universität vorgestellt, darunter auch das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (S. 178-187). Den Beitrag des EKfG finden Sie hier.

Die Vollversion des aktuellen Forschungsberichts ist hier verfügbar.

Tagungsdokumentation liegt vor Ready for Dialogue. Fachveranstaltung zur Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung

Am 5. November 2015 trafen sich in Berlin rund 120 Vertreterinnen und Vertreter nationaler und europäischer Zusammenschlüsse, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen, die sich für die Integration der Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung einsetzen, um auf der vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung an der Universität Duisburg-Essen und der European Platform of Women Scientists EPWS als europäischer Partnerorganisation initiierten internationalen Fachveranstaltung „Ready for Dialogue“ Möglichkeiten zu diskutieren, die Geschlechterdimension verbindlicher in Wissenschaft und Forschung zu integrieren und damit einen Beitrag zur verbesserten Nutzung ihres Erkenntnis- und Innovationspotentials für wissenschaftliche Impulse und gesellschaftliche Veränderungen zu leisten.

Zentraler Diskussionspunkt war der Vorschlag, einen neuen strategischen Dialog der zentralen Stakeholder des Wissenschaftssystems ins Leben zu rufen, um die Wissensebene und die Handlungsebene intensiver in Austausch zu bringen. Die schriftliche Dokumentation der im Rahmen der Veranstaltung vorgetragenen zentralen Argumente und Ideen liegt jetzt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Bände stehen auf der Webseite unter der Rubrik Tagungsdokumentation zum Download zur Verfügung.

Forschungsbericht 2013

Die Universität Duisburg-Essen hat ihren Bericht zum Forschungsjahr 2013 veröffentlicht. Darin wird die Arbeit der Profilschwerpunkte sowie die Interessen ausgewählter Einrichtungen der Universität vorgestellt, darunter auch das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (S. 142-151). Den Beitrag des EKfG finden Sie unter folgendem Link: Forschungsbericht 2013: Essener Kolleg für Geschlechterforschung

Die Vollversion des Forschungsberichts 2013 finden Sie hier.

UNIKATE 41 Geschlechterforschung: Blick hinter die Kulissen

Die in dem aktuellen UNIKATE-Heft versammelten Beiträge zeigen das breite, interdisziplinäre und institutionelle Spektrum, innerhalb dessen an der Universität Duisburg-Essen Geschlecht als Kategorie wissenschaftlicher Analyse herangezogen wird – ob in den Fakultäten der Geistes-, Gesellschafts- und Ingenieurwissenschaften oder der Medizin. Die Untersuchungen machen gleichzeitig deutlich, dass Geschlecht nicht als eine alle wesentlichen Gesichtspunkte umfassende Kategorie zu verstehen ist, sondern verwoben ist mit weiteren Merkmalen, die uns von anderen Menschen unterscheiden wie beispielsweise sozio-ökonomische Situation, ethnische Herkunft, Bildungshintergrund, Klassen- oder Schichtzugehörigkeit oder Alter.

Inhaltsverzeichnis

Blick aufs Ganze - Pressemitteilung der UDE (03.08.2012)

Weitere Informationen zum aktuellen UNIKATE-Heft

Die UNIKATE werden mindestens zweimal jährlich vom Rektorat der Universität Duisburg-Essen in einer Auflage von 4.000-5.000 Exemplaren herausgegeben. Hier erfahren Sie, wo die UNIKATE erhältlich sind.

Das EKfG im UDE-Forschungsbericht Forschungsbericht 2011

Der Forschungsbericht 2011 der Universität Duisburg-Essen ist erschienen. Die fünf Forschungsschwerpunkte der UDE sowie sieben Forschungsinstitute, darunter auch das EKfG (S. 88-97), geben Einblick in ihre Arbeit.

Den Beitrag des EKfG finden Sie >> hier. Der gesamte Band ist hier verfügbar.

EKfG-Mitglieder, assoziierte Mitglieder und KooperationspartnerInnen Aktuelle und ausgewählte Publikationen

Publikationen des EKfG Schriftenreihe

Hier finden Sie Informationen zu Schriftenreihe des Essener Kollegs für Geschlechterforschung sowie die Texte der Schriftenreihe zum Download:

EKfG-Schriftenreihe