Essener Kolleg für Geschlechterforschung

News & Highlights

Was passiert gerade am Essener Kolleg für Geschlechterforschung?

EKfG Besprechungsraum 2
Essener Kolleg für Geschlechterforschung

Neuer Internetauftritt Das EKfG-Nachwuchsforum stellt sich vor

Das EKfG-Nachwuchsforum ist ein interdisziplinäres, selbst-organisiertes Peer-Kolloquium für Promovierende und Postdocs, die zu Geschlechterfragen forschen. Wer aktuell am EKfg-Nachwuchsforum teilnimmt und womit sich die Mitglieder beschäftigen, können Interessierte jetzt auf der neu gestalteten Website herausfinden. Dort können Sie sich außerdem über Teilnahme, aktuelle Aktivitäten und kommende Termine informieren.

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Buch: Gleichstellungspolitik an Hochschulen
Verlag Barbara Budrich

NEUERSCHEINUNG Gleichstellungspolitik an Hochschulen

Das Buch "Gleichstellungspolitik an Hochschulen - Was wissen und wie handeln Professorinnen und Professoren? " der EKfG-Mitglieder und Autorinnen Prof. Dr. Ute Klammer, Lara Altenstädter, Ralitsa Petrova-Stoyanov und Eva Wegrzyn  veranschaulicht umfassend das Zusammenwirken von Wissen und Haltungen von Professor*innen  und ihren Handlungsorientierungen im Hinblick auf Gleichstellung. Das Buch fasst damit die Ergebnisse der vom Wissenschaftsministerium des Landes NRW geförderten Studie zusammen.

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SAVE THE DATE EKfG-Vortragsreihe "Forschungsforum Gender" im Sommersemester 2020

Die EKfG-Vortragsreihe "Forschungsforum Gender" zeigt im Sommersemester 2020 erneut, welche geschlechterrelevanten Forschungsinteressen und Forschungsvorhaben aktuell in verschiedenen Disziplinen bearbeitet werden. Das Vortragsprogramm spricht ein interdisziplinär interessiertes Publikum an und lädt zur Diskussion ein.
Die Veranstaltung findet aufgrund der aktuellen Situation im Sommersemester 2020 donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr in digitaler Form statt. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Programmseite.

► Anmeldung im LSF

Programm
©Essener Kolleg für Geschlechterforschung

Das EKfG präsentiert neue Projektreihe EKfG.PORTRAIT: Prof. Dr. Anke Hinney

Die neue EKfG-Projektreihe „EKfG.PORTRAIT“ präsentiert Forschungshighlights von Mitgliedern des Kollegs. Den Auftakt macht ein Interview mit Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetikerin am LVR-Klinikum Essen, Universität Duisburg-Essen und Mitglied im EKfG seit 2015.

Lesen Sie im EKfG.PORTRAIT über zukunftsorientierte Ansätze in der Geschlechterforschung, interdisziplinäre Kooperation und die Integration der Geschlechterperspektive in Forschung und Lehre.
 

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DNA-Helix

EKfG-Mitglieder schaffen Raum für GenderMedizin Neues Wahlfach GenderMedizin - Ausschließlich positives Feedback

Das durch die EKfG-Mitglieder PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn und Prof. Dr. Anke Hinney initiierte Wahlfach GenderMedizin wurde vom 11. bis zum 21. Februar erstmals an der Medizinischen Fakultät angeboten - mit ausschließlich positivem Feedback. Insgesamt stellten 18 Lehrende aus allen fünf Schwerpunkten der Fakultät  geschlechtspezifische Themen ihrer Forschung vor. Auch in Zukunft soll GenderMedizin als Wahlfach angeboten und ausgebaut werden, um sie fest im Curriculum zu verankern.

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Preisträgerin Heike Mauer mit Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen
© Bettina Steinacker

Wissenschaftspreis für Genderforschung verliehen an EKfG-Mitglied Genderforschungspreis für Dr. Heike Mauer

Das EKfG-Mitglied Dr. Heike Mauer wurde mit dem Wissenschaftspreis für Genderforschung für ihre Arbeiten im Themenfeld der Politik- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Für die Auswahlentscheidung maßgeblich waren die herausragende Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten sowie das wissenschaftliche Potenzial der Preisträgerinnen.

Pressestelle Land NRW

Meldungen aus der UDE

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Aktuelle Meldungen aus dem Umfeld des Essener Kollegs für Geschlechterforschung

Papierfiguren

Call for Papers Vielfältige Familien: Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit

Die gemeinsame Tagung des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG), des Lehrbereichs Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse und des DFG-VielFam-Projektes findet am 04./05.03.2021 an der Humboldt-Universiät zu Berlin statt. Um Abstracts für 20-minütige deutsch- oder englischsprachige Vorträge oder Vorschläge für andere Präsentationsformate wird gebeten. Einsendeschluss ist der 15.06.2020.

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Grüne Wand

Neuerscheinung: GENDER 2/20 Geschlecht, Arbeit, Organisation

Die neue Ausgabe der Zeitschrift GENDER für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft ist erschienen. Gegenwärtig wird intensiv über den Wandel von Erwerbsarbeit diskutiert, weniger wird aber darüber gesprochen, was die damit verbundenen Veränderungen für die Geschlechterverhältnisse bedeuten. Ziel des Heftschwerpunkts ist es, die theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen zum Verhältnis von Geschlecht, Arbeit und Organisation inhaltlich zu vertiefen.

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Call for Papers Femina Politica Heft 1/21

Im Heft 1/21 der Femina Politica soll diskutiert werden, inwiefern es zu einer ,Feminisierung‘ verschiedener Methodenzugänge gekommen ist, ob Teilbereiche der Geschlechterforschung durch bestimmte Methoden dominiert werden und ob man von einem Zwang zu quantitativer Forschung sprechen kann. Einsendeschluss für Abstracts zum Thema "Methoden und Datenmessung aus feministischer Perspektive" ist der 31.05.2020.

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Ministerium für Kultur und Wissenschaftdes Landes Nordrhein-Westfalen/Bettina Steinacker

Tagungsdokumentation erschienen „Please mind the gap..."

Der Gender-Kongress des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW fand am 11. Februar 2020 unter dem Titel „Please mind the gap – Geschlechter(un)gerechtigkeit an Hochschulen" in Essen statt. Zu den Akteuren und Akteurinnen der Veranstaltung zählten u.a. die EKfG-Mitglieder Dr. Lisa Mense, Dr. Heike Mauer und Markus Tünte. Die Vorträge und wichtigsten Ergebnisse sind nun in einer Tagungsdokumentation zugänglich.

 

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Hände Getreide

Call for Papers 4. Internationale Tagung Frauen in der Landwirtschaft

Die 4. Internationale Tagung Frauen in der Landwirtschaft findet vom 20.-22. Januar 2021 an der Universität Bern statt. Der Call richtet sich an Forscher*innen aller Disziplinen, die sich mit dem Thema befassen, an Bäuerinnen und Landwirtinnen, an Beratungs- und Lehrpersonen der bäuerlichen Hauswirtschaft/Landwirtschaft, an Politiker*innen sowie an weitere Interessierte. Einsendeschluss: 31.05.2020

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Bücher/Books

Neuerscheinung Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse.

Das Buch der assoziierten EKfG-Mitlgieder Christine Wimbauer und Mona Motakef zeichnet eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt.

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Frau springt über Bach bei Sonnenaufgang

Wissenschaftlicher Wettbewerb - Universität Bonn EMPOWER! POLITICS, POLICY, AND PERSONALITY

Das Center for Global Studies der Universität Bonn startet ein neues Projekt zur Gleichstellung der Geschlechter in der IB-Forschung und verfolgt damit das Ziel, die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft zu stärken. In diesem Zusammenhang soll auch der Susan Strange Young Scholar Award an Nachwuchswissenschaftlerinnen verliehen werden. Alle Teilnahmebedingungen unter Mehr. Einsendeschluss ist der 31.05.2020

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Stellenausschreibungen & Co.

Die Geschäftsstelle des Essener Kollegs für Geschlechterforschung leitet Stellenausschreibungen mit Bezügen zur Geschlechterforschung an Interessierte weiter.

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DNA-Helix
DNA-Helix

Forschung zu Körpergewicht wird weiter gefördert Verlängerung der Genderteildenomination für Prof. Dr. Anke Hinney

 

[04.09.2019] Männer und Frauen sind nicht gleich. Auch mit Blick auf viele Erkrankungen. Die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen trägt dieser Tatsache Rechnung mit einer Genderteildenomination zur Molekulargenetik von Adipositas und Essstörungen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten. 2016 wurde diese besondere Professur für Prof. Dr. Anke Hinney, Leiterin der Forschungsabteilung Molekulargenetik an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des LVR-Klinikums Essen eingerichtet. Es war eine von drei bestehenden Professuren der Universität Duisburg-Essen (UDE) deren Erweiterung des Forschungsprofils beim Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen erfolgreich war. Die drei geförderten UDE-Professorinnen gehören alle dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an.

Die Medizinische Fakultät unterstützt diese Forschungsarbeiten nun für weitere drei Jahre mit 75.000 Euro jährlich. Die Medizinische Fakultät und das Rektorat der Universität Duisburg-Essen freuen sich über die Erfolge der ersten Förderperiode und unterstützen die Genderdenomination nachhaltig. Die Medizinische Fakultät erzielt so ein bundesweit sichtbares Alleinstellungsmerkmal im Bereich der molekulargenetischen Forschung.
Über 1000 chromosomale Regionen, die das Körpergewicht beeinflussen, wurden von Forschern weltweit bereits beschrieben. Trotzdem erklären genetische Faktoren nur einen kleinen Teil der Varianz des Körpergewichts. Das Team von Prof. Hinney untersucht deshalb neben solchen genetischen Risikofaktoren für erhöhtes Körpergewicht auch den Zusammenhang von diesen genetischen Faktoren mit solchen für Essstörungen, wie der Anorexia nervosa (Magersucht). So war Frau Hinney kürzlich an einer hochkarätig publizierten Arbeit beteiligt, die acht chromosomale Regionen identifizieren konnte, die für eine Magersucht relevant sind.
Außerdem gibt es Hinweise auf epigenetische Mechanismen für die Entstehung von Magersucht und Adipositas. Solche epigenetischen Marker können mutmaßlich durch Umweltfaktoren verändert werden. Auch diese Marker werden in der Forschungsabteilung Molekulargenetik von Prof. Hinney analysiert. Diese vielfältigen Forschungsarbeiten, die bereits zu über 30 Veröffentlichungen geführt haben, sollen zukünftig helfen, die Therapie von Essstörungen zu verbessern. (Quelle: Pressebereich Medizinische Fakultät)

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Preisträgerin Aylin Karabulut Foto: Roman Achmatow
Aylin Karabulut / Foto: Roman Achmatow

Forschung zu Diskriminierungserfahrungen von Schüler*innen Aylin Karabulut erhält Augsburger Wissenschaftspreis

Aylin Karabulut, Mitglied des EKfG sowie Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deuschen Volkes und wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG Migrations- und Ungleichheitsforschung an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, wurde am 15.07.2019 der Augsburger Wissenschaftspreis in der Kategorie Förderpreis verliehen. In ihrer Masterarbeit „Diskriminierungserfahrungen von Schüler*innen ‚mit Zuwanderungsgeschichte’ im Schulwesen der Bundesrepublik Deutschland. Eine qualitative Studie an weiterführenden Schulen unter besonderer Berücksichtigung rassistischer Diskriminierung“ hat sie ausgehend von einem intersektionalen Ansatz die Diskriminierungserfahrungen von Schüler*innen ‚mit Zuwanderungsgeschichte’ erforscht und legte dabei den Fokus auf die Kategorie „race“. Die Kategorie Geschlecht erwies sich dabei aus dem Material heraus als relevant für ihre Forschung, da die Schüler*innen genderspezifisch unterschiedliche Rassismuserfahrungen machen, sagt Aylin Karabulut. Sie fand heraus, dass Rassismus in der Bildungsinstitution Schule vor allem vom Lehrpersonal ausging: So wurden die Schüler*innen von den Lehrer*innen als Teil einer häufig als defizitär dargestellten Gruppe stark vereinheitlicht und nicht mehr als Individuen wahrgenommen. Um institutionellen Diskriminierungen und insbesondere institutionellem Rassismus entgegenzuwirken schlägt Aylin Karabulut unter anderem strukturelle Veränderungen sowie unabhängige Antidiskriminierungsstellen für Schulen in allen Bundesländern vor und fordert geschultes Personal, das den Schüler*innen dabei hilft ihre Erfahrungen transparent zu machen und zu verarbeiten. (idw-online.de , Jetzt.de)

Prof. Sylvia Walby OBE / Foto: City, University of London

07.06.2019: Workshop City, University of London Wie (ver)ändert sich die Geschlechterungleichheit in der Welt?

Der erste Workshop der Anneliese Maier Forschungspreisträgerin Professor Sylvia Walby in Kooperation mit dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung am 07.06.2019 an der City, University of London.

In her theories of gender and society Sylvia Walby poses an historical shift from domestic gender regimes to public gender regimes in the contemporary world. These can however, take different forms, ranging from neoliberal to social democratic gender regimes. The Gender Regimes Workshop on June 7, 2019 at City, University of London, co-organized with the EKfG, and attended by Director Karen Shire, Managing Director Maren A. Jochimsen, and UDE Professor for Macro-Sociology Anja Weiß, brought together experts on gender regime transformations in the Middle East and North African regions, Spain, Germany, the UK, Sweden, the EU as a whole, Turkey and Japan. The aim of the workshop was to discuss how to theorise the progress, set-backs and contradictions in gender-based inequalities, the institutional arrangements that perpetuate inequalities, as well as the political projects aimed at ending gender discrimination. The outcomes of the workshop contribute to further developing Walby’s conceptualization of the varieties of gender regime, by moving beyond the initial focus on Europe and the Anglo-American cases. With the support of the Anneliese Maier Research Award, Walby intends to develop her theory of gender regime change to re-build mainstream theories of society and social change to take better account of gender relations. 

>> Programme

>> Profile Prof. Sylvia Walby

>> Anneliese Maier Research Award 2018

27.05.2019 Studie zur Frauenförderung an Hochschulen erschienen Unhinterfragte Strukturen und Bewertungskriterien

Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des vom Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen geförderten qualitativen Forschungsprojekts "Frauenförderung und Gleichstellungspolitik an Hochschulen – was wissen und wie handeln Professoren und Professorinnen?" der EKfG-Mitglieder Prof. Dr. Ute Klammer, Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) und Leiterin der Studie, Lara Altenstädter, Ralitsa Petrova-Stoyanov und Eva Wegrzyn sind jetzt im IAQ-Report 04/2019 erschienen. Gleichstellung geht nach Einschätzung des Forschungsteams, das Interviews an vier Hochschulen in NRW geführt und ausgewertet hat, weit über das „Köpfeverhältnis“ hinaus, da diskriminierende Strukturen auch in der Art und Ausstattung bestimmter Positionen, im Zugang zu Einfluss, Ressourcen und Deutungsmacht liegen könnten.

>> Pressemitteilung der UDE

>> IAQ-Report 04/2019

EKfG-Jubiläumstage 2019 Zusammen zurückblicken, gemeinsam vorwärtsgehen

Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung blickte vom 09.05 bis zum 10.05.2019 auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Geschlechterforschung zurück. Eingeladen waren langjährige wie neue persönliche und institutionelle Kooperationspartner aus dem In- und Ausland. Nach einer Begrüßung durch das Direktorium des EKfG und der Vorstellung des neuen Handbuchs für Interdisziplinäre Geschlechterforschung feierten Gäste und Gastgeber*innen am ersten Tag ganz im Sinne von Kultur und Musik und tanzten gemeinsam zu elektronischen Sounds von DJ İPEK İPEKÇİOĞLU. Am zweiten Jubiläumstag begrüßten Prof. Dr. Buchenau, Prorektorin für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität, Prof. Dr. Sabisch, Sprecherin des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, und Prof. Dr. Heil, Gleichstellungsbeauftragte die Anwesenden und betonten die Intersektionalität, die auch die Naturwissenschaften und die Medizin einschließende Interdisziplinarität sowie die forschungs- und hochschulpolitische Relevanz der Forschungsergebnisse des Kollegs. In einem interaktiven Posterspaziergang präsentierten EKfG-Mitglieder unterschiedlichster Fachbereiche den aktuellen Forschungsstand sowie begleitende Aktivitäten der EKfG-Forschungscluster. Das EKfG-Nachwuchsforum stellte sich sowie weitere Aktivitäten und Vorhaben der EKfG-Nachwuchsförderung vor. Neben der Erinnerung an EKfG-Gründungsdirektorin Prof. Dr. Doris Janshen (1946-2009) bildete der wissenschaftliche Festvortrag „The European Union and Gender Equality“ der Anneliese-Maier-Forschungspreisträgerin Prof. Sylvia Walby, City, University of London einen der Höhepunkte des Tages. Die anschließende Podiumsdiskussion zur Zukunft der Geschlechtergerechtigkeit in Europa, deren Thema und internationale Besetzung großen Anklang beim Publikum fanden und zu reger Beteiligung führten, gaben der vielseitigen Veranstaltung einen gelungenen Abschluss.

 

>> Tagungsbericht Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung

09.05.-10.05.2019 EKfG-Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Essener Kolleg für Geschlechterforschung

Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG), eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen und Knotenpunkt des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, blickt auf mehr als 20 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Geschlechterforschung und Nachwuchsförderung zurück. Dies wollen wir mit langjährigen wie neuen persönlichen wie institutionellen Kooperationspartner*innen und Wegbegleiter*innen aus dem In- und Ausland feiern und laden dazu herzlich an den Campus Essen ein:

Donnerstag, 09. Mai 2019, 17.00-21.00 Uhr

Empfang & Musik

•  Begrüßung

•  Vorstellung des Handbuchs Interdisziplinäre Geschlechterforschung

•  DJ İPEK İPEKÇİOĞLU legt auf

Freitag, 10. Mai 2019, 10.00-16.00 Uhr

EKfG-Jubiläumstag

•  mit Beiträgen aus den EKfG-Forschungsclustern und nationaler wie internationaler Kooperationspartner*innen des Kollegs

•  Erinnerung an EKfG-Gründungsdirektorin Prof. Dr. Doris Janshen (1946-2009)

•  wissenschaftlicher Festvortrag The European Union and Gender Equality Anneliese Maier-Forschungspreisträgerin Prof. Sylvia Walby OBE, Professor, Department of Sociology, Director, Violence and Society Centre, City, University of London

•  Podiumsdiskussion The Future of Gender Equality in Europe mit Prof. Sylvia Walby OBE, City, University of London - Prof. Mieke Verloo, Radboud University Nijmegen - Dr. Çağla Diner, Institute for Advanced Study in the Humanities Essen - Prof. Dr. Ute Klammer, University of Duisburg-Essen - Dr. Maren A. Jochimsen, European Platform of Women Scientists EPWS

Wir bitten um zeitnahe Anmeldung!

>> Programm

>> Anmeldung

>> Informationen zum Veranstaltungsort

>> Pressemeldung der Universität vom 25.04.2019

Dr. Beate von Miquel, Geschäftsführung MaJaC (l.), Prof. Dr. Katja Sabisch, Leitung MaJaC (r.)
Dr. Beate von Miquel (l.), Prof. Dr. Katja Sabisch (r.) / © RUB, Marquard

08.03.2019 Ruhr-Universität Bochum Marie Jahoda Center for International Gender Studies gegründet

Die Ruhr-Universität Bochum gründet das Marie Jahoda Center for International Gender Studies (MaJaC). Ziel des Zentrums ist es, unter dem Leitmotto „Creating Gender Knowledge Networks – Building Bridges to Society“ ein gutes Forschungsumfeld für Kooperationsprojekte zu schaffen und das besondere fachübergreifende Forschungsprofil der Geschlechterforschung konsequent fruchtbar zu machen.

Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung gratuliert allen Beteiligten herzlich zur Gründung und freut sich auf eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit in Forschung und Nachwuchsförderung sowie weitere Aktivitäten im Rahmen der gemeinsamen Initiative Geschlechterforschung in der Universitätsallianz Ruhr.

Das MaJaC nimmt seine Arbeit auf unter der Leitung von Prof. Dr. Katja Sabisch und der Geschäftsführung von Dr. Beate von Miquel.

>> Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum

Cover Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung 2019

20.02.2019 Neu erschienen Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

Unter Beteiligung von acht Mitgliedern des EKfG ist das Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung erschienen und liegt sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form vor. Die Publikation ist Ergebnis eines mehrjährigen Diskussions-, Austausch- und Arbeitsprozesses. Mit 155 Beiträgen bietet das Handbuch einen umfassenden und systematischen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum und wirft Schlaglichter auf internationale Debatten. Zugleich machen die Beiträge die vielfältigen Weichenstellungen und Entwicklungslinien sowie die Entstehungsgeschichte eines Wissenschaftsfeldes sichtbar, dessen zentraler Gegenstand die Frage nach der Bedeutung von Geschlecht in gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und sozialen, kulturellen sowie erkenntnistheoretischen Kontexten ist.

Kortendiek, Beate/ Riegraf, Birgit/ Sabisch, Katja (Hg.), 2019, Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Geschlecht und Gesellschaft Bd. 65, 1.566 Seiten, 12. Abb., 6 Tab., Springer Fachmedien Wiesbaden, Print ISBN: 978-3-658-12495-3, Electronic ISBN: 978-3-658-12496-0

>> Inhalt Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

>> Online-Version Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

>> Flyer Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

>> Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Doris Janshen (1946-2009)

17.02.2019 In Memoriam Doris Janshen Gedenken an EKfG-Gründungsdirektorin

Prof. Dr. Doris Janshen hatte seit 1989 die Netzwerkprofessur für "Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauenforschung" an der Universität Gesamthochschule Essen inne. 1997 gründete sie das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) und war bis zu ihrem unerwarteten Tod am 17. Februar 2009 seine leitende Direktorin. Inzwischen kann das Kolleg auf 20 Jahre erfolgreicher Tätigkeit in Forschung und Nachwuchsförderung zurückblicken und gedenkt seiner Gründungsdirektorin anläßlich ihres 10. Todestages in Dankbarkeit und Respekt.

Das maßgeblich von Doris Janshen konzipierte Essener Kolleg für Geschlechterforschung akzentuiert in einer Zeit, da sich viele der Weggefährtinnen von Doris Janshen noch ganz der Frauenforschung verschreiben, einen Ansatz von Geschlechterforschung, der Männerforschung einbezieht und das Geschlechterverhältnis betont. Bis heute initiiert, koordiniert und betreibt das EKfG disziplinäre und interdisziplinäre Geschlechterforschung unter Beteiligung aller Fachbereiche, die auf dem Gebiet der Geschlechterforschung aktiv sind oder werden wollen. Zu seinen Alleinstellungsmerkmalen gehört die von Doris Janshen angelegte enge Kooperation von Mediziner*innen und Mitgliedern der gesellschafts-, geistes-, ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fakultäten unter einem gemeinsamen Dach.

>> Weitere Informationen zu Doris Janshen

>> Nachruf Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

>> Pressemeldung der Universität vom 20.02.2009

10.05.2019 SAVE-THE-DATE 20 Jahre Essener Kolleg für Geschlechterforschung

Universität Duisburg-Essen

Campus Essen

10:00-18:00 Uhr

•  mit Beiträgen aus den EKfG-Forschungsclustern und nationaler wie internationaler Kooperationspartner*innen des Kollegs

•  Erinnerung an EKfG-Gründungsdirektorin Prof. Dr. Doris Janshen (1946-2009)

•  wissenschaftlicher Festvortrag Anneliese Maier-Forschungspreisträgerin Prof. Sylvia Walby OBE: Distinguished Professor of Sociology and UNESCO Chair in Gender Research, Director, Violence and Society UNESCO Centre, Lancaster University, UK

•  Empfang

! am Vorabend, 9. Mai 2019, Party mit DJ İPEK !

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (l.) übergibt das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Prof. Dr. Ute Klammer (r.), Berlin, 25.01.2019
Dr. Franziska Giffey (l.), Prof. Dr. Ute Klammer (r.) / Foto: BMFSFJ

31.01.2019 Hochrangige Auszeichnung in Berlin Bundesverdienstkreuz für Ute Klammer

Für ihr vielfaches Engagement in der wissenschaftlichen Politikberatung, besonders für die Gleichstellung der Geschlechter und für die Weiterentwicklung der Alterssicherung, ist EKfG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden. Bei einer Feierstunde in Berlin am 25.01.2019 übergab Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die Ehrung.

>> Zur Pressemitteilung der Universität

>> Zur Pressemitteilung des IAQ

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Ordner_Archiv / pixabay

Das Archiv des EKfG

Weitere Meldungen und Beiträge aus den vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv.

Geschäftsstelle EKfG
Universitätsstr. 12
45117 Essen
Tel.: +49(0)201/183-4692
Fax: +49(0)201/183-4432
ekfg@uni-due.de

Besuchsadresse: R12 S06 H01

Aktuelles News & Veranstaltungen

Einladung: Es wird herzlich zum Workshop "Promovierende in der Informatik" an der Universität Leipzig eingeladen. Der Workshop beinhaltet Inputs verschiedener Expert_innen und ein anschließenden World Cafè zu Fragen rund um die Bedingungen (wissenschaftlicher) Karrieren von Informatikerinnen sowie notwendigen Fördermöglichkeiten. Anmeldung in Kürze möglich.

 

Einladung: Das Netzwerks Frauen und Geschlechterforschung NRW lädt herzlich zur Jahrestagung zum Thema „Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume“ am Freitag, den 15.11.2019  an der Ruhr-Universität in Bochum ein!  Einladung&Programm Anmeldung

 

Stellenausschreibung: Praktikum zur Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ GmbH am Standort Berlin. Sechs Monate zum nächstmöglichen Zeitpunkt (Vollzeit oder Teilzeit 80%). Bewerbungen bitte unter folgendem Link bis Ende Juli 2019.

 

Einladung: The Finnish Ministry of Education and Culture organizes a conference on 23rd – 24th October 2019 in Helsinki, Finland on gender equality in research and innovation activities. The aim of the conference will be to discuss and plan the next steps for advancement of gender equality in R&I and to contribute to the ongoing Horizon Europe planning process. Weitere Informationen

 

Preisausschreibung: Die Stiftung "Aufmüpfige Frauen" sucht die aufmüpfige Frau 2020 (Einzelperson oder Gruppe), die sich durch ihr besonderes feministisches gesellschaftspolitisches Engagement auszeichnet. Empfehlungsunterlagen bis zum 30.09.2019 an info@stiftung-aufmuepfige-frauen.de. Weitere Informationen

 

Interview-Aufruf: Soziolog_in/Geschlechterforscher_in an der Uni München sucht für ihre Studie Interessierte für Gruppendiskussionen. Profil der Interessierten: Subkulturelle und politische Gruppen, für die FEMME ein Begriff ist und aus derer sich mindestens ein Mitglied als FEMME bezeichnet oder bezeichnet hat. Kontakt: femmestudie2019@gmx.de

 

Stellenausschreibung: Am Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht der Ruhr-Universität Bochum ist eine Stelle für die wissenschaftliche Mitarbeit befristet bis zum 31.07.2020 ausgeschrieben. Bewerbungsschluss: 29.07.2019. Weitere Informationen


Summer School: Das Center "History of Women Philosophers and Scientists" am Lehrstuhl für praktische Philosophie der Universität Paderborn lädt vom 29. Juli bis zum 2. August 2019  zur dritten „Libori Summer School“ ein. Weitere Informationen

 

Einladung: Die evangelische Akademie Tutzing lädt zur Tagung "Gender. Body. Health" vom 11. bis zum 12.10.2019 ein. Weitere Informationen

 

Call for Papers: Die feministischen studien laden herzlich zur Einreichung von Abstracts zu den Themen Feminismus, Säkularismus und Religion im Umfang von 300 bis maximal 500 Wörtern bis zum 15. Oktober 2019 an manuskripte@feministische-studien.de sowie an die beiden Gastherausgeber*innen angelika.poferl@tu-dortmund.de und  heidemarie.winkel@uni-bielefeld.de ein. Für weitere Informationen oder Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Herausgeber*innen des Heftes: angelika.poferl@tu-dortmund.de  heidemarie.winkel@uni-bielefeld.de  aline.oloff@tu-berlin.de

 

Abschlussverantsaltung: REVERSE - Krise der Geschlechterverhältnisse? Antifeminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial. 09. - 10.10.2019 in Marburg an der Lahn, Philipps Universität Marburg. Anmeldeschluss 30.08.2019. Anmeldung an: reverse@staff.uni-marburg.de

 

Stellenausschreibung: An der Uniklinik der RWTH Aachen wird ein*e Wissenschaftliche*r Referent*in (m/w/d) in der Gleichstellung gesucht. Zur Stellenausschreibung