Forschung im EKfGGeschlechterforschung - Blick hinter die Kulissen

Ob man als Frau oder als Mann durchs Leben geht, spielt im Alltag eine große Rolle. Wo und wie genau, das untersucht Geschlechterforschung, indem sie das Verhältnis von Männern und Frauen, von ‚weiblich’ und ‚männlich’ in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. Recht, Arbeit, Naturwissenschaft, Medizin, in Institutionen und Organisationen, in Bildung, Medien, Geschichte und Politik zum Gegenstand ihrer Forschung macht. Hier untersucht Geschlechterforschung nicht nur Frauen und Männer, sondern beschreibt und analysiert zugleich Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um daraus konkrete Erkenntnisse für die gesellschaftliche Praxis ableiten zu können.

Die Frage nach Einfluss und Wirkung des biologischen Geschlechts (engl.: sex) und des sozialen Geschlechts (engl.: gender) ist eine Querschnittsfragestellung und kann in den unterschiedlichsten Fachbereichen sinnvoll gestellt werden. Dabei ist sich die Forschung auch bewusst, dass das biologische und soziale Geschlecht nicht als eine alle wesentlichen Gesichtspunkte umfassende analytische Kategorie zu verstehen ist, sondern dass sie verwoben ist mit weiteren Merkmalen, die Menschen voneinander unterscheiden, wie ethnische oder sozio-ökonomische Herkunft, Bildungshintergrund oder Alter.

Forschungscluster

Prof. Sylvia Walby zu Gast am EKfG

© German Historical Institute London

12.08.2021 | Call for Papers Violence against Women: Historical and Comparative Perspectives

Bringing together sociologists and historians, the joint Workshop of the Humboldt Foundation Anneliese Maier Award and the German Historical Institute London (GHIL), explores the relations between gender regimes and gendered violence in different settings. It looks at Britain and Germany in the 20th and 21st centuries in a global context and encourages comparative studies of gender violence, especially outside of armed conflict. Applicants are asked to submit papers by 1 October, 2021. The conference, organized by Christina von Hodenberg and Jane Freeland (GHIL), Sylvia Walby (Violence & Society Centre, City University of London) and EKfG Scientific Director Karen Shire (Essen College for Gender Research, University Duisburg-Essen, Germany), will be held from 14-16 July, 2022, at the GHIL.

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EKfG-Forschungsberichte

erschienen in den UDE-Forschungsberichten

EKfG.PORTRAIT

© Essener Kolleg für Geschlechterforschung / Prof. Dr. Nicole Krämer
©Essener Kolleg für Geschlechterforschung