Forschung im EKfGGeschlechterforschung - Blick hinter die Kulissen

Ob man als Frau oder als Mann durchs Leben geht, spielt im Alltag eine große Rolle. Wo und wie genau, das untersucht Geschlechterforschung, indem sie das Verhältnis von Männern und Frauen, von ‚weiblich’ und ‚männlich’ in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. Recht, Arbeit, Naturwissenschaft, Medizin, in Institutionen und Organisationen, in Bildung, Medien, Geschichte und Politik zum Gegenstand ihrer Forschung macht. Hier untersucht Geschlechterforschung nicht nur Frauen und Männer, sondern beschreibt und analysiert zugleich Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um daraus konkrete Erkenntnisse für die gesellschaftliche Praxis ableiten zu können.

Die Frage nach Einfluss und Wirkung des biologischen Geschlechts (engl.: sex) und des sozialen Geschlechts (engl.: gender) ist eine Querschnittsfragestellung und kann in den unterschiedlichsten Fachbereichen sinnvoll gestellt werden. Dabei ist sich die Forschung auch bewusst, dass das biologische und soziale Geschlecht nicht als eine alle wesentlichen Gesichtspunkte umfassende analytische Kategorie zu verstehen ist, sondern dass sie verwoben ist mit weiteren Merkmalen, die Menschen voneinander unterscheiden, wie ethnische oder sozio-ökonomische Herkunft, Bildungshintergrund oder Alter.

Forschungscluster

Prof. Sylvia Walby zu Gast am EKfG

EKfG-Forschungsberichte

erschienen in den UDE-Forschungsberichten

EKfG.PORTRAIT

© Essener Kolleg für Geschlechterforschung / Prof. Dr. Nicole Krämer
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