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23.07.2024
09:00 Uhr - 13:00 Uhr
Tagung

M.A. Student Conference 2024

At the end of every summer term the students of the MA programme “British and Post-Colonial Studies” present their research at a student conference! All staff and interested students of the Departm...
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25.07.2024 - 26.07.2024
Workshop

Decolonial Ecology:Literary and Cultural Representations in the Global South
organised by Prof. Sule Emmanuel Egya

To think ecology from the perspective of colonially repressed ideas and practices is to deconstruct the epistemological hierarchy of environmental humanities. The workshop seeks to deepen the dialogue...
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©Barbara Niggl

16.07.24Gastvortrag: Dr. Courtney Blair Hodrick (Stanford)

Darf/kann man Hannah Arendt an einem amerikanischen German-Studies-Department erforschen? In einem Gastvortrag an unserer Fakultät am 16. Juli 2024 um 15:00 Uhr befasste sich Dr. Courtney Hodrick (Stanford) mit der Frage von Disziplinen Grenzen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Sie zieht den Vergleich mit Arendts Zeitgenossen Theodor Adorno, dessen nationale wie akademische Zugehörigkeit in ähnlicher Weise hinterfragt wurde und der im deutschsprachigen Raum dennoch einen festen Platz im Kanon erhielt. Arendt wollte nie ganz amerikanisch werden, sagt Hodrick und diskutiert philosophische sowie materielle Hindernisse für Arendts Anerkennung als lohnender Forschungsgegenstand der German Studies.

Dr. Courtney Hodrick promovierte 2023 in Stanford zu Hannah Arendt. Derzeit hat sie dort das Eli Reinhard Stanford Alumni Postdoctoral Fellowship für Jewish Studies inne, ab August wechselt sie in ein First-Year-Programm für Civic, Liberal, and Global Education.

Gastvortrag: Dr. Courtney Blair Hodrick (Stanford): Arendt as German: The Boundaries and Foundations of American German Studies | 16. Juli 2024 | 15 Uhr | R12 V03 D20 | Institut für Anglophone Studien/American Studies, Prof. Dr. Barbara Buchenau | Sprache: Englisch

15.07.24M.A. Student Conference 2024

At the end of every summer term the students of the MA programme “British and Post-Colonial Studies” present their research at a student conference!

All staff and interested students of the Department of Anglophone Studies are cordially invited to join the event as guest to listen to stimulating papers in the following panels:

9.00 am (s.t.)
Panel 1 “Textual and Cultural Negotiations in Anglophone Literature”

10.15 am
Panel 2 “Perspectives on Alice in Wonderland”

11.30 am
Panel 3 “Post-Colonial Perspectives on Anglophone Literature and Culture”.

09.07.24Zusätzliche Blockseminare

Migration Literature - Blockseminar

22 - 25 July, 9:30-16:00, R12 V05 D20

There'll be an additional seminar taking place 22 - 25 July, Migration Literature. In this seminar, we will take a closer look at migration literature from various parts of the world and our approach will be interdisciplinary and our examples intermedial. For a full description, see LSF, https://campus.uni-due.de/lsf/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=400549&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Australian Gothic Fiction - Blockseminar

23 - 26 September, 9:30-16:00, R12 R04 B02

There'll be an additional seminar taking place 23 - 26 September, Australian Gothic Fiction. In this seminar, we will look at Australian fiction from a Gothic point of view and cover both the colonial and postcolonial era. For a full description, see LSF, https://campus.uni-due.de/lsf/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=400538&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung
 

Lernraum für Studierende

Am 24. Juni eröffnen die Anglistik und die Germanistik gemeinsam ein LuDi! Dieser Lernraum soll dafür da sein, dass ihr gemeinsam mit euren Kommiliton*innen an Projekten arbeiten und euch untereinander austauschen könnt. Gerade für Klausurenphasen und zum Schreiben von Hausarbeiten kann es sehr sinnvoll sein, sich mit anderen Studis auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen. Aktuell ist das Projekt noch als Pilotprojekt gedacht. Wir sind euch also dankbar für Feedback und
Verbesserungsvorschläge! Schaut gerne vorbei!

Montag           14-16 Uhr
Dienstag        10.30-11.30 Uhr
                         15-17 Uhr
Mittwoch       10.30-11.30 Uhr
                         15.50-17 Uhr
Donnerstag   14-17 Uhr

 

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Scripting Futures for Urban Sustainabilities (6-7 June 2024)

We are pleased to invite you to the two-day symposium “Scripting Futures for Urban Sustainability.” This event takes place on June 6-7, 2024, at our Essen campus and at the College for Sciences and Humanities, Essen.

It will be the final symposium of the City Scripts Graduate Research Group, funded by the Volkswagen Foundation. It will also serve as the kick-off for the Healthy Cities Initiative launched by the Aurora Transdisciplinary Educational Hubs Culture & Health & Well-Being.

The symposium will bring together researchers, students, and professionals from the humanities, social sciences, and medical fields to explore the significant role of storytelling in urban planning and sustainability. Discussions will focus on how narratives can influence urban change and the potential impact of concrete changes in urban health management, sports, and planning practices on social transformation.

A highlight of the event will be the public lecture by Professor Marcus Zepf, Co-Director of E-City, Université Paris-Est Créteil, on “Adaptable and Healthy Cities: Permanent Autopoietic Process,” scheduled for June 7th at 18:15.

The event will feature talks by 22 international researchers, and it also includes a student poster presentation, a book launch, student interviews, and networking opportunities to foster collaboration and the exchange of ideas. And there is food, wine, water and nibbles!

To confirm your participation, please register at the following link: https://hj3khc5i55g.typeform.com/to/Ymw6GFoJ.

Please join us for this exciting academic gathering to discuss, learn, and contribute to the future of urban sustainability. The program is available here.

14.03.2024Institutskultur im Institut für Anglophone Studien

Das Institut für Anglophone Studien versteht sich als Gemeinschaft von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter:innen aus Technik und Verwaltung. Wir verstehen die ethnische, kulturelle und geschlechtliche Vielfalt der Beschäftigten und Studierenden als Bereicherung und ein breites Spektrum politischer, religiöser und weltanschaulicher Haltungen als selbstverständlich für eine plurale demokratische Gesellschaft, wissen aber auch um das Konfliktpotential von Pluralität. Ein respektvoller Umgang miteinander und eine demokratische, friedliche Diskussions- und Konfliktkultur sind für uns selbstverständlich. (click here to read more)

Konflikte sollen zunächst im direkten Gespräch zwischen den Betroffenen geklärt werden; die Eskalation über Dritte – zunächst innerhalb des Instituts, dann innerhalb der Fakultät, innerhalb der Universität und dann erst mit Stellen außerhalb der Universität – soll nicht die Norm sein.

Die intellektuelle Auseinandersetzung mit zunächst unvertrauten Gegenständen und Positionen – ob aus anderen Epochen oder anderen kulturellen Kontexten – ist zentral für Lehre und Forschung in unserem Fach. In Lehrveranstaltungen, Gastvorträgen oder anderen Veranstaltungen des Instituts für Anglophone Studien befassen wir uns mit einem sehr breiten Spektrum an Themen, Gegenständen, Ausdrucksformen und Positionen. Dabei treffen wir immer wieder auch auf Positionen, Haltungen und Äußerungen, die wir befremdlich, problematisch oder anstößig finden mögen und die auf den ersten Blick unseren eigenen Werten widersprechen können. Wir unterscheiden dabei klar zwischen (1) Positionen und Haltungen, mit denen wir uns wissenschaftlich – etwa in historischen Texten – auseinandersetzen und (2) Haltungen und Positionen, die von Lehrenden und Beteiligten an Veranstaltungen als persönliche Positionen vertreten werden.

  • (1) Im Umgang etwa mit historischen Texten und Kontexten kann es wissenschaftlich notwendig sein, auch Texte zu diskutieren, in denen rassistische, misogyne, homophobe, antidemokratische oder andere aus unserer Sicht inakzeptable Positionen zum Ausdruck kommen. Einen Text oder eine sprachliche Äußerung in Forschung oder Lehre zu behandeln bedeutet nicht, sich die hier zum Ausdruck kommenden Haltungen zu eigen zu machen. Sich mit solchen Positionen kritisch auseinanderzusetzen, sie in ihren historischen und kulturellen Kontexten zu verorten, ist für Lehrende wie Studierende wesentlicher Teil der Fachkultur und zentraler Teil der Bildungserfahrung im Studium. Ein geisteswissenschaftliches Studium kann daher nicht provokationsfrei sein. Wir widmen uns diesen Provokationen, indem wir miteinander Wege finden, sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen.
  • (2) Auch bei den Haltungen und Positionen, die von Lehrenden oder Mitwirkenden an Veranstaltungen zum Ausdruck kommen, ist ein breites Spektrum zulässig. Die Notwendigkeit, sich mit provokanten, befremdlichen oder auch für einige problematischen Haltungen und Positionen auseinanderzusetzen, hat hier aber klare Grenzen bei verfassungsfeindlichen Positionen. Personen und Positionen, bei denen erhebliche Zweifel an der Übereinstimmung mit Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bestehen, haben daher keinen Platz in Veranstaltungen des Instituts. Zu diesen Grundprinzipien gehören nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts insbesondere die Würde des Menschen, das Demokratieprinzip sowie die Rechtsbindung der öffentlichen Gewalt und die Kontrolle dieser Gewalt durch unabhängige Gerichte.[1]

Wir alle verpflichten uns auf wesentliche Regeln des wissenschaftlichen Diskurses: Dazu gehört ein respektvoller Umgang miteinander, die grundsätzliche Offenheit, andere Positionen und Haltungen zur Kenntnis zu nehmen und sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen, der Vorrang wissenschaftlich fundierter und faktenbasierter Argumente gegenüber Meinungen, Stimmungen und persönlichen Haltungen oder Überzeugungen sowie die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, insbesondere intellektuelle Redlichkeit im Umgang mit Fakten und geistigem Eigentum (nach den Standards der Universität Duisburg-Essen zur guten wissenschaftlichen Praxis im Einklang mit den Regeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft).

In problematischen Situationen jeglicher Art sollte der erste Schritt das direkte Gespräch sein. Sollte dies nicht möglich sein oder als nicht zielführend erachtet werden, können sich Betroffene vertrauensvoll an die Fachschaft oder die Institutsleitung wenden, um sich zum weiteren Vorgehen beraten zu lassen.

Eine lebhafte und konstruktive Debattenkultur ist zentral für das Funktionieren unseres Instituts – wir verstehen sie daher als gemeinsame Aufgabe.


[1] Dieser Absatz folgt inhaltlich und in einigen Formulierungen einem Papier zur Debattenkultur der Studienstiftung: https://www.studienstiftung.de/debattenkultur.

Elena Furlanetto won the Rob Kroes Publication Award

Elena Furlanetto's habilitation "Ambiguity: Dis/Ambiguated Texts and Selves in North America, 1643-1883" won the 2023 Rob Kroes Publication Award by the European Association of American Studies.