Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache

 

Das Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache beschäftigt sich bereits seit
Beginn der 1970er Jahre in Forschung und Lehre mit der Frage, wie in Schule,
Hochschule und außerschulischer Bildung Konzepte und Modelle zu Mehrsprachigkeit und Sprach(en)bildung im Kontext von Internationalisierung und Migration umgesetzt werden können.

Dabei werden multiperspektivische Ansätze verfolgt, die den Erwerb und die Vermittlung des Deutschen sowie das fachliche und interkulturelle Lernen im In- und Ausland unterstützen. Der Entwicklung und dem Erhalt herkunfts- bzw. erstsprachlicher Kenntnisse wird im Kontext einer gesamtsprachlichen Bildung eine hohe Bedeutung beigemessen.

Folgende Schwerpunkte, die regional, überregional aber auch bundesweit gesellschaftlich und bildungspolitisch relevant sind, stehen derzeit im Fokus von Forschung und Lehre:

  • Erwerb und Vermittlung des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache im In- und Ausland
  • Verankerung der Konzepte „durchgängige Sprachbildung“ und „sprachliches und fachliches Lernen“ in heterogenen Gruppen
  • Sprachbildung und ästhetisch-kulturelles Lernen (u.a. durch Kunst, Märchen und drama­pädagogische Methoden)
  • Mehrsprachiger Spracherwerb und Methoden der Mehrsprachigkeitsforschung
  • Bedingungen des Spracherhalts in der Migrationsgesellschaft (u.a. Beschulung in Minderheitensprachen)
  • Kontrastiver Sprachvergleich
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Teilhabeorientierte Konzepte für Neuzugewanderte
  • Entwicklung von Fort- und Weiterbildungen