Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler

Seit über 40 Jahren werden neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler im Förderunterricht an der UDE unterstützt, gleichwohl wurde besonders in den letzten Jahren der Fokus auf diese Schülergruppe verstärkt. 

Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler erhalten im Förderunterricht sowohl Sprach- als auch Fachkurse, um ihnen in kurzer Zeit zu einem qualifizierten Bildungsabschluss zu verhelfen. Der Übergang in den Regelunterricht wird durch die additive Förderung erheblich erleichtert, auch wenn eine anknüpfende intensive Förderung elementar ist, um einen Bildungsabschluss zu erreichen.

Die Schülerinnen und Schüler besitzen unterschiedliche Aufenthaltstitel, welche sowohl ihre psychische Verfassung als auch ihren Zugang zum deutschen Bildungssystem erheblich beeinflussen können.
Während für Kinder von Asylbewerbenden die Schulpflicht gilt, besteht für Flüchtlinge, die in Notunterkünften untergebracht werden, zunächst keine Schulpflicht, bis sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge registriert werden.

Um diese Phase sinnvoll zu überbrücken und diese Kinder und Jugendliche auf ihren Schulalltag in Deutschland vorzubereiten, müssen umfangreiche Fördermöglichkeiten konzipiert werden. Vor diesem Hintergrund kooperiert der Förderunterricht mit unterschiedlichen Organisationen und Einrichtungen, um Kindern und Jugendlichen in Notunterkünften Bildungsangebote zu ermöglichen und gleichzeitig Lehramtsstudierende für ihren zukünftigen Schulalltag zu sensibilisieren.

Der Förderunterricht kooperiert mit vielen verschiedenen Einrichtungen und Organisationen, wie zum Beispiel:

  • Tiegelschule
  • Jugendamt der Stadt Essen
  • Jugendhilfe gGmbH Essen
  • Vielfalt im Ruhrgebiet VIR gGmbH
  • Der Runde Tisch Altenbergshof
  • ISSAB (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung)
  • Ev. Jugend und Familienhilfe Essen gGmbH
  • Sprich- Beratungs- und Koordinationsstelle für Spracherwerb im Nordviertel Essen
  • LERNHAUS- Altenessen
  • Förderverein Kinderschutzhaus in Essen e.V.
  • SkF Essen- Mitte (Sozialdienst Katholischer Frauen Essen-Mitte e.V.)

Einen bedeutenden Teil stellt die Vermittlung von Kindern und Jugendlichen zum Förderunterricht sowie die Vermittlung und Qualifizierung studentischer Lehrkräfte für weitere Angebote der Kooperationspartner dar. Darüber hinaus finden regelmäßige Treffen mit den Kooperationspartnern statt, um individuelle Lernprogressionen, gemeinsame Handlungskonsequenzen und kommunale Entwicklungen zu diskutieren.

Die Schülerinnen und Schüler besitzen unterschiedliche Aufenthaltstitel, welche sowohl ihre psychische Verfassung als auch ihren Zugang zum deutschen Bildungssystem erheblich beeinflussen können.
Während für Kinder von Asylbewerbenden die Schulpflicht gilt, besteht für Flüchtlinge, die in Notunterkünften untergebracht werden, zunächst keine Schulpflicht, bis sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge registriert werden. Um diese Phase sinnvoll zu überbrücken und diese Kinder und Jugendliche auf ihren Schulalltag in Deutschland vorzubereiten, müssen umfangreiche Fördermöglichkeiten konzipiert werden. Vor diesem Hintergrund kooperiert der Förderunterricht mit unterschiedlichen Organisationen und Einrichtungen, um Kindern und Jugendlichen in Notunterkünften Bildungsangebote zu ermöglichen und gleichzeitig Lehramtsstudierende für ihren zukünftigen Schulalltag zu sensibilisieren (z.B. European Homecare, Optipark, Tiegelschule, Zeltstadt am Altenbergshof).