Veranstaltungshinweise
Sonntag, 21. Juni 2026 17.00 Uhr Kreuzeskirche
Hörort vor Tatort - Lesung und Gespräch an gedeckten Tischen
Gedankenspiele über Gemeinsinn – mit Aleida Assmann und Reinhard Wiesemann
Am kommenden Sonntag geht „Hörort vor Tatort" in eine nächste Runde. Diesmal mit der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmannund ihrem Nachdenken über den GEMEINSINN als sechsten, sozialen Sinn und seine Bedeutung für unsere demokratische politische Kultur. Als Stimme der Stadt ist Reinhard Wiesemann dabei; allen Essener Bürger*innen bekannt als kreativer Impulsgeber für gemeinsinnige Ideen wie z.B. das GenerationenKulthaus, das Unperfekthaus oder die KräftigeGüteStiftung.
Produktiv spalten?
Polarisierung als kommunikative Herausforderung
Podiumsdiskussion mit Nils C. Kumkar & Hannes Krämer
Mittwoch, 24. Juni 2026, 18.30 Uhr
Online (Zoom) & Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal
Goethestraße 31, 45128 Essen
Die Spaltung der Gesellschaft ist längst zu einem Gemeinplatz geworden. Hilft es uns aber weiter, sich an diesen wuchernden Topos zu klammern? Ist es nicht eher die Aufgabe guter Sozialwissenschaft, auch bei diesem Befund skeptisch nachzufragen?
Ganz in diesem Sinne hat es der Bremer Soziologe Nils C. Kumkar unternommen, Polarisierung nicht nur als Krisensymptom, sondern als Funktionselement, nicht nur als Defizit, sondern auch als Routine demokratischer Selbstverständigung zu beschreiben. An der Polarisierung, so Kumkar, geht die Welt nicht zugrunde – sie ist vielmehr Code eines politischen Systems, das mit gespaltener Spitze spricht.
Auf unserem Podium wird der Leipziger Soziologe Hannes Krämer die fachlichen Rückfragen übernehmen. Friedrich Balke und Julika Griem werden mit Befunden aus den Medien- und Kulturwissenschaften den gegenwärtigen Diskurs über Polarisierung anreichern.
REFERENTEN
Nils C. Kumkar, Universität Bremen
Hannes Krämer, Universität Leipzig
MODERATION
Julika Griem, Direktorin des KWI
Friedrich Balke, Ruhr-Universität Bochum
TEILNAHME VOR ORT
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
TEILNAHME VIA ZOOM
Für eine Teilnahme via Zoom folgen Sie beizeiten bitte diesem Link.
VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) im Rahmen des Jahresthemas 2026/27 „Rote Linien". Der Abend ist Teil des „Essener Wissenschaftssommers 2026".
WEITERE INFORMATIONEN
Link zur Veranstaltung auf der KWI-Homepage
Theater im Depot
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Linguistics Lounge - Programm Sommersemester 2026
Veranstaltungen der Alten Synagoge in Essen
Forschen im Archiv der Alten Synagoge
Programm April bis Juni 2026
Alte Synagoge Essen - Haus jüdischer Kultur - Programm Juni 2026
Alte Synagoge Essen MEETS PACT Zollverein
Der Körper als politischer Ort
Ein Gespräch mit Yasmeen Godder, Prof. Constanze Schellow und Stefan Hilterhaus über Dore Jacobs, Bewegung und Emanzipation
11.06.2026, Beginn 19:00
19:00-19:45: Führung durch die Ausstellung „Essen in Bewegung. Dore Jacobs und die Kulturen der Körper" mit Lisa Glöckner (Alte Synagoge Essen)
19:45-20:45: Gespräch Yasmeen Godder, Prof. Constanze Schellow (Hochschule für Musik und Tanz Köln), Stefan Hilterhaus (PACT Zollverein)
20:45-21:30: Ausklang mit Wein und Snacks
Gemeinsam mit der Tanzwissenschaftlerin Prof. Dr. Constanze Schellow, der Choreografin Yasmeen Godder und dem künstlerischen Leiter von PACT Zollverein Stefan Hilterhaus gehen wir der Frage nach, welche Rolle das Denken und Wirken von Dore Jacobs für zeitgenössische Körperarbeit und Performance bis heute spielt.
Durch Bewegung treten Körper mit sich selbst, mit anderen und mit Geschichte in Beziehung, tastend, wechselseitig, veränderlich. Diese Idee lässt sich sowohl mit der Bewegungspädagogik Dore Jacobs', als auch mit der choreografischen Arbeit von Yasmeen Godder verbinden.
Als Jüdin, Feministin, Buddhistin und Bewegungspädagogin war Dore Jacobs überzeugt: Experimentieren ist eine Kunst. In der von ihr entwickelten „organischen Gymnastik" verstand sie den Körper nicht als Instrument, das geformt oder diszipliniert wird, sondern als lebendigen Ort von Erfahrung, Ausdruck und Selbstbestimmung. Leitbegriffe wie „Schwingungsfähigkeit" und die „Fähigkeit des spontanen Sichäußerns" wurden gelehrt und gelebt, mit dem Ziel einer tiefen Verbindung zwischen Körper und Geist, verweisen auf einen Ansatz, in dem Atmung, Bewegung sowie emotionale und mentale Prozesse ineinandergreifen und sich gegenseitig durchdringen.
Anhand der künstlerischen Arbeit von Yasmeen Godder – die den Körper als Ort des Ausdrucks und als Experimentierstätte für das begreift, was sich der Sprache entzieht – wollen wir Dore Jacobs' Ansätze bis in den zeitgenössischen Tanz und hinein verfolgen, Verbindungen aufdecken und die Aktualisierung feministischer Bewegungspraktiken sichtbar machen.
Der Gesprächsabend entsteht als Kooperation zwischen PACT Zollverein und der Alten Synagoge Essen.
Das Stück SHELLING von Yasmeen Godder wird sowohl am 12.6. und am 13.6. jeweils um 20h auf PACT Zollverein zusehen sein. Tickets
Sonderausstellung
Essen in Bewegung. Dore Jacobs und die Kulturen der Körper
verlängert bis 12.07.2026
Sonderführung durch die Ausstellung
14.06.2026, Beginn 15:00
Die Ausstellung wurde kuratiert von Gerburg Fuchs und gefördert von der Stadt Essen-Alte Synagoge, der Stiftung Alte Synagoge, der Krupp Stiftung, der Kulturstiftung Essen sowie der Beauftragten des Landes NRW für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur
Schauspiel
„Lebendige Stolpersteine" – Ein theatraler Gang durch die jüdische Geschichte Essens
Sonntag, 06.06.2026, 16:30 –18:15 Uhr
Start- und Endpunkt am Grillo-Theater
Nach einer Idee und dem Konzept von Sapir Heller entwickelte der Regisseur Dor Aloni gemeinsam mit dem Ensemble des Grillo-Theaters einen Mehrstationen-Weg durch Essen. An jeder Station erzählen und spielen Schauspieler*innen Geschichten von Menschen, die mit diesen Orten verbunden sind. Die Alte Synagoge Essen ist eine Station des theatralen Rundgangs. Tickets unter www.theater-essen.de
Sommerfest
Alte Synagoge and Friends: Sommerfest und Fête de la musique 2026
Sonntag, 21.06.2026, 14:00 – 20:00 Uhr
Wir feiern den Sommerbeginn an der Synagoge – gemeinsam mit unseren Nachbarinnen, Freundinnen und allen Interessierten.
Freuen Sie sich auf Musik, Workshops, Führungen sowie Getränke und kulinarische Angebote. Ein vielfältiges Programm mit spannenden Formaten lädt zum Entdecken, Mitmachen und Begegnen ein.
Das vollständige Programm des Sommerfestes und der Fête de la Musique 2026 finden Sie auf unserer Website: Programm Alte Synagoge und unter Programm fête de la musique
Festival
Queer Jewish Days 2026
Let It Be Light
Montag, 22.06. bis Sonntag 28.06.2026 in der Alten Synagoge Essen sowie an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in Essen
Die dritten Queer Jewish Days der Alten Synagoge Essen finden unter dem Motto „Let it be light!" statt. Ob queer und jüdisch, muslimisch, christlich oder ungebunden. Wir werfen im Rahmen der QJD 2026 einen Blick auf Bewegungen aus der Zivilgesellschaft. Im Fokus stehen Queerness, Tradition und Bürger*innenrechte in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und in Europa. Kinovorführungen, Workshops, Vorträge, Führungen und unser Sixties-Kaffeeklatsch zum Jahrestag des Stonewall-Aufstands (28.06.1969) dem Beginn der queeren Bewegung bringen sie mit zahlreichen Akteur*innen und Partner*innen zusammen. Das detaillierte Programm der Queer Jewish Days 2026 istüber unsere Webseite einzusehen www.essen.de/queer-jewish-days
Veranstaltungen des Deutsch-Französischen Kulturzentrums in Essen
Programm Juni/Juli 2026
Ab Dienstag, dem 8. Juli 2025, erwarten wir Sie mit geänderten Öffnungszeiten in Stoppenberg.
di. u. do. : 14:00–18:30 Uhr
mi.: 10:00–17:00 Uhr
mo. u. fr. : geschlossen
(Tram 107 (Hast. Ernestinenstr.); Bus 160 / 161 (Hast. Schultenkamp)
Der KREATIVCAMPUS.RUHR ist sowohl Plattform als auch Experimentierraum und soll den praktischen Mehrwert für KünstlerInnen und Kreative regional sowie europaweit erhöhen, die Vernetzung und Kollaborationen über Einzelveranstaltungen hinaus ermöglichen und auf das Ruhrgebiet als kulturellen Möglichkeitsraum in Europa aufmerksam machen.
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Die Ruhr Universität Bochum hat vielfache Informationen und Materialien zum Thema Intergeschlechtlichkeit zusammengestellt. Diese findet man unter inter-nrw.de
- Kurse bei der Münchner Filmwerkstatt e.V.
- News und Programm des Forums Kreuzeskirche
- Was ist los in der City-Nord? Lokalfieber informiert über Veranstaltungen und Nachrichten aus dem Viertel in Uni-Nähe




