Abteilung für die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Forschung

​Erfahren Sie mehr über die Forschungsarbeit der Abteilung für die Geschichte der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.

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Publikationen

Chronologische Publikationsliste der Mitarbeiter/Innen am Lehrstuhl für die Geschichte die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.

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ForschungsschwerpunktSozial- und Wirtschaftsgeschichte

Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sind die Sozial-, Geschlechter-, Rechts- und Kulturgeschichte Europas im 19. und 20. Jahrhundert, die Wissenschaftsgeschichte, hier vor allem der Kartographie und Geographie seit der frühen Neuzeit, aber auch eine gesellschaftsgeschichtlich erweiterte Universitätsgeschichte. Mit diesen Schwerpunkten gehen auch Reflexionen theoretischer und methodischer Fragen in interdisziplinärer und vergleichender Perspektive einher.

​Aktuelles

Einladung zum Jubiläum1972 - 2022. Fünfzig Jahre Geschichte in Duisburg und Essen

Anlässlich des Jubiläums der Gründungen der Gesamthochschulen Duisburg und Essen vor 50 Jahren laden Prof. Dr. Ute Schneider und Prof. Dr. Markus Bernhardt am 26.10.2022 ab 17 Uhr im Glaspavillon (R12 S00 H12) zum Festakt "1972 - 2022. Fünfzig Jahre Geschichte in Duisburg und Essen". Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

 

Covid-19 Informationen des LehrstuhlsCovid-19 / Sprechstunden

Bitte beachten Sie grundsätzlich zunächst die aktuellen Hinweise auf der zentralen Homepage der UDE und des Historischen Instituts.

Informationen zur Sprechstunde finden Sie in der zentralen Sprechstundenliste des Historischen Institutes sowie im Moodlekursraum zur Sprechstunde, über den auch die Anmeldung zur Sprechstunde erfolgt.

 

17.08.2022We are Hiring!

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Essen in der Fakultät für Geisteswissenschaften, Fachgebiet Sozial- und Wirtschaftsgeschichte für das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Kulturen des Kompromisses" schnellstmöglich wissenschaftliche Hilfskräfte (w/m/d) mit Bachelor-Abschluss. Die Ausschreibung ist weiterhin gültig. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 30.09.2022. bei Frau Prof. Dr. Ute Schneider. Näheres zur Ausschreibung finden Sie hier.

15.07.2022Jährliches Lehrstuhlkolloquium in Münster

Einmal pro Jahr kommen Mitarbeiter*innen und Doktorand*innen im Rahmen eines Lehrstuhlkolloquiums zusammen, um ihre Projekte zu präsentieren. Nachdem die letzten Lehrstuhlkolloquien aufgrund der Coronapandemie digital oder in äußerst kleiner Runde stattfanden, konnte in diesem Jahr wieder der obligatorische Ausflug zum Lehrstuhlkolloquium stattfinden.

Am Institut für Politikwissenschaften in Münster stellten Kyra Palberg, Jan-Hendryk de Boer, Mariko Jacoby sowie Nils Bennemann ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Nach intensiven und interessanten Diskussionen konnte der Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.


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18.07.2022Woche des Schreibens

Die letzte Juniwoche 2022 war eine Schreibwoche. Den Anfang machte ein Schreibworkshop bei der Lektorin und Schreibtrainern Beate Schäfer, der durch die Dorothe Wilms-Stiftung gefördert wurde. Mit sechs interessierten Studierenden erprobte Frau Schäfer verschiedene Schreibtechniken. Kurzen theoretischen Phasen folgten stets ausführliche Praxisphasen, in denen das eben Gelernte umgesetzt und erprobt wurde. Nachdem jede/r TeilnehmerIn sich in einem Anfangsportrait vorstellte, in dem nur Wörter mit dem eigenen Anfangsbuchstaben vorkommen durften, wurde das Automatische Schreiben wie auch das WAYS-Prinzip (Write as you Speak) erprobt. Kreativ blieb es bis zum Ende: Nachdem die TeilnehmerInnen Elfchen formulierten, wurden Adaptionen des Gedichts Vergnügen von Brecht auf den eigenen Schreibprozess bezogen. Alle TeilnehmerInnen hatten große Freude und konnten wichtige Tipps aufnhemen. Wir bedanken und herzlich bei Frau Schäfer für den schönen Workshop!

Weiter ging es in der Woche am Mittwoch mit einem Vortrag von Valentin Groebner zum Thema Schreiben in der Geschichtswissenschaft im Jahr 2022: In welchen Formen, für welches Publikum?

Den Abschluss fand die Woche des Schreibens mit einem Workshop für die Promovierenden des Graduiertenkollegs. Ein kurzer Bericht hierzu von Anja Dorn:

Im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen fand vom 29. bis 30. Juni 2022 eine Schreibwerkstatt für Promovierende der Geschichts- und Kulturwissenschaften statt. Teilnehmende waren 12 Doktorand*innen des KWI Essen, des Historischen Instituts der Universität Duisburg-Essen sowie des daran angegliederten Graduiertenkollegs 1919. Als Referent war Valentin Groebner, Professor für Geschichte mit Schwerpunkt Mittelalter und Renaissance an der Universität Luzern und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, angereist. Der Programmtitel „Schreibwerkstatt“ deutet es bereits an: gutes (wissenschaftliches) Schreiben ist nicht nur eine Kunst, sondern vor allem ein Handwerk, das wie jedes andere erlernt werden kann. Während des Workshops wurde intensiv über das wissenschaftliche Schreiben und die damit einhergehenden Schwierigkeiten diskutiert. Valentin Groebner konnte mit dem passenden Werkzeugkasten aufwarten: „Verkehrszeichen“ und „Wegweiser“, „Verbenpolizei“ und „Adjektivschere“ sind nur einige der Werkzeuge, die die Lesbarkeit nicht nur wissenschaftlicher Texte verbessern. Nach dem Vorbild von Drehbüchern standen außerdem die Auswahl von Protagonist*innen, die Komposition und die Dramaturgie der Arbeit auf dem Plan, ebenso wie Location, Atmosphäre und der berühmte Rote Faden.Unterhaltsam und anschaulich gab Groebner Tipps und Tricks für die Schreibphase und für die Überwindung von Schreibblockaden, und ließ daneben viel Raum für individuelle Nachfragen. Sein Vortrag am Abend des ersten Tages war passend dazu dem „Schreiben in der Geschichtswissenschaft im Jahr 2022“ gewidmet.

Die Schreibwerkstatt konnte durch die freundliche Unterstützung der Dorothee Wilms-Stiftung und des DFG Graduiertenkollegs 1919 realisiert werden.

13.07.2022Erfolgreiche Verteidigungen

In den vergangenen Wochen schlossen zwei DoktorandInnen ihre wissenschaftlichen Arbeiten ab. 

Timocin Celebi verteidigte seine Arbeit ebenso,

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wie Marlen Fies!
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Der Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte gratuliert beiden herzlich!

Eine Collage, die Teilnehmende und Veranstalter*innen des Kolloquiums im lichtdurchfluteten Gartensaal des KWI zeigt.
© KWI, Foto: eventfotograf.in

KolloquiumKolloquium im Sommersemester 2022

Im Sommersemester 2022 veranstaltete der Lehrstuhl der Neueren und Neuesten Geschichte zusammen mit dem Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte wieder das gemeinsame Kolloquium. Den Kolloquiumsplan können Sie -hier- einsehen.

Über das Kolloquium im Wintersemester werden wir hier rechtzeitig informairen.

10.06.202210. Kartengeschichtliches Kolloquium

Am 10. und 11.06.2022 richtet die Universität Kassel unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner das 10. Kartengeschichtliche Kolloquium unter dem Motto "Die Welt im kartographischen Diskurs aus. Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf spannende Vorträge und erkenntnisreiche Diskussionen.

Über das diesjährige Programm sowie vergangene Programme können Sie sich auf unserer Forschungsseite näher informieren.

 

Kompromisskulturen

02.06.2022Gelungene Auftaktveranstaltung

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung und einem Kolloquium mit Prof. Dr. Veronique Zanetti ging der Forschungsverbund offiziel an den Start.

In Ihrer Begrüßung erläuterte Prof. Dr. Ute Schneider als Gastgeberin die Bedeutung von Kompromissen in unserer komplexer gewordenen Gesellschaft, bevor auch die Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert der Universität Duisburg-Essen, Prorektor Prof. Dr. Michael Quante von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Prorektorin Prof. Dr. Isolde Karle von der Ruhr-Universität Bochum inspirierende Grußworte ausrichteten. Der leitende Ministerialrat Thorsten Menne vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wies abschließend in seinem Grußwort auf die gesellschaftliche Bedeutung des Forschungsvorhabens hin, das sich im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Projekten deutlich durchgesetzt hat.

Helen WagnerSI-Club-Essen-Förderpreis

Wir gratulieren Helen Wagner recht herzlich zum SI-Club-Essen-Förderpreis für herausragende Dissertationen! Der Preis wurde im Jahr 2021 zum achten Mal vergeben und prämiert einmal im Jahr eine Dissertation einer Frau aus der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen.

Der Preis versteht sich als besondere Auszeich­nung, die finanziell und ideell zu helfen versucht, berufliche Chancen von Frauen zu sichern, und ggf. auch hilft, diese zu er­neuern

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Bildquelle: Stadtarchiv Castrop-Rauxel

10./11.02.2022DFG-Workshop: „‚Active Promotion of the European Ideal’? – Europabezüge in deutsch-britischen Städtepartnerschaften“

Wie verorten sich Städte grenzüberschreitend? In welchen räumlichen Bezügen denken kommunale Akteure? Und welcher Stellenwert kommt dabei dem Raum Europa zu? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Workshops „‚Active Promotion of the European Ideal‘? – Europabezüge in Städtepartnerschaften“ des gleichnamigen DFG-Projekts, veranstaltet von Nina Szidat und Prof. Dr. Ute Schneider.

Wir freuen uns auf intensive Diskussionen, sowohl vor Ort als auch mit digital zugeschalteten Gästen.

24./25.11.2021Kolloquium Eigentum, Bodenwert und Visualisierung: Kataster im 19. und 20. Jahrhundert

Im Rahmen des Senior Fellowships von Frau Prof. Dr. Ute Schneider am Historischen Kolleg München findet vom 24.11.2021 bis zum 25.11.2021 das Kolloquium "Eigentum, Bodenwert und Visualisierung: Kataster im 19. und 20. Jahrhundert" statt. Nachdem das Kolloquium bereits im März 2020 ausfallen musste, kann es auch nun aufgrund der Infektionslage leider nur in digitaler Form stattfinden. Einen Tagungsbericht können Sie -hier- lesen.

01.10.2021Kulturen des Kompromisses - Neuer Forschungsverbund

Es geht im Leben nicht ohne Kompromisse – aber wie gelingt so eine Einigung? Was sind die Voraussetzungen? Wo haben Kompromisse ihre Grenzen? Diese Fragen ergründet ein interdisziplinäres Forschungsteam der drei Universitäten Duisburg-Essen (UDE), Münster (WWU) und Bochum (RUB).

Der neue Forschungsverbund „Kulturen des Kompromisses“ will im Vergleich zwischen verschiedenen Kulturen und Zeiten systematisches Wissen über die sozialen, politischen und kulturellen Voraussetzungen von Kompromissen erforschen.

Ute Schneider und Nils Bennemann Gerade erschienen

Schneider, Ute/Bennemann, Nils (Hrsg.): Gerhard Mercator Briefe. Briefwechsel eines Universalgelehrten im 16. Jahrhundert, Darmstadt 2022.
 

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Ute Schneider Gerade erschienen

Ute Schneider, Ungleichheit. Menschen mit Behinderung  - ein Thema der Sozialgeschichte?, in: Markus Bernhardt (Hg.), Inklusive Geschichte? Kulturelle Begegnung - Soziale Ungleichheit - Inklusion in Geschichte und Gegenwart, Frankfurt am Main 2021, S.  246-269.

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Nadja Danilenko Gerade erschienen

Danilenko, Nadja: Picturing the Islamicate World. The Story of al-Iṣṭakhrī’s Book of Routes and Realms. Leiden (NL), 2020.

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Nils Bennemann Gerade erschienen

Bennemann, Nils: Rheinwissen. Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt als Wissensregime, 1817-1880, Göttingen 2021.

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Oliver Kann Gerade erschienen

Kann, Oliver: Karten des Krieges. Deutsche Kartographie und Raumwissen im Ersten Weltkrieg, Paderborn 2020.

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