Internationale Kooperationen

Internationale Kooperationen

Labor Power in the Third Wave of Globalization: Engaging Ideas, Interests and Institutions for Collective Action

Dieses Projekt beschäftigt sich mit Innovationen in den Mobilisierungs- und Organisationstechniken, die Arbeitnehmer einsetzen, wenn sie versuchen, politische Macht auszuüben. Zwar waren Gewerkschaften und sozialdemokratische Parteien in vielen Ländern mit dem Ausbau sozialstaatlicher Institutionen während des 20. Jahrhunderts überaus erfolgreich, aber ihre Fähigkeit an alte Ergebnisse anzuknüpfen ist im Rahmen von aktuellen wirtschaftlichen Entgrenzungs- und Individualisierungsprozessen zurückgegangen. Der im Rahmen des Projektes laufende Workshop untersucht weltweite Bestrebungen von Arbeitnehmern, ihre Machtressourcen zu erneuern, auszubauen bzw. produktiv einzusetzen. In dem wir mit dem momentan hegemonialen Forschungsparadigma brechen und separate Theoriedebatten zu den Industriellen Beziehungen und Sozialen Bewegungen mit neuen Entwicklungen im Historischem Institutionalismus in Beziehung setzen, können wir ein besseres Verständnis von kollektivem Arbeitnehmerhandeln im globalen Mehrebenensystem der Labor Governance entwickeln. Das European Journal of Industrial Relations hat Interesse an einem Sonderband bekundet. Langfristig wird beabsichtigt, ein internationales Graduiertenkolleg in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Rutgers University und – soweit möglich – der chinesischen Renmin University einzurichten.

Projektverantwortliche
Prof. Dr. Thomas Haipeter (Universität Duisburg-Essen)  > mehr
Assistant Prof. Tobias Schulze-Cleven (Rutgers University, USA) > mehr

(New) Political Representative Claims: A Global View [France, Germany, Brazil, China, India]

Etablierte Formen politischer Repräsentation befinden sich derzeit in einer Krise, sichtbar beispielsweise am sinkenden politischen Vertrauen. Weltweit bilden sich gleichzeitig (neue) Ansprüche politischer Repräsentation (representative claims) heraus. Jedoch konzentriert sich die Forschung nach wie vor weitgehend auf Wahlen bzw. Mandate sowie auf einzelne Länder. Umfassende Analysen aus vergleichend-globaler Perspektive zu (neuen) ‚representative claims‘ fehlen noch weitgehend. Das geplante Forschungsprojekt will einen Beitrag zur Behebung dieser Desiderate leisten.

Projektverantwortliche
Prof. Dr. Thomas Heberer (Universität Duisburg-Essen) >mehr
Prof. Dr. Brigitte Geissel (Goethe-Universität Frankfurt)
Prof. Yves Sintomer (Centre de Recherches Sociologiques et Politiques de Paris (CRESPPA))
Frau Stéphanie Tawa Lama-Rewal (Centre d’Etudes de l’Inde et de l’Asie du Sud (CNRS-EHESS) Paris

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