Ambiguität und Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken

Was geschieht, wenn Phänomene uneindeutig sind und sich nicht klar einordnen lassen? Wie gehen Personen, Gruppen und Gesellschaften mit Situationen um, in denen die Unterscheidungen, mit denen sie gewöhnlich Operieren, auf ambige Phänomene stoßen? Wie ist es zu erklären, dass Ordnungsversuche durch vermeintlich klare Unterscheidungen so häufig gerade jene Uneindeutigkeiten produzieren, derer sie hatten Herr werden sollen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die seit Anfang 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschungsgruppe 2600 „Ambiguität und Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken.“

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DFG Graduiertenkolleg 1613 "Risk and East Asia"

Betrachtet wird der Institutionenwandel aus einer risikotheoretischen Perspektive im inter- und intraregionalen Vergleich. Eine Untergliederung des Forschungsprogramms entlang der vier großen Prozesse“ gegenwärtiger sozialer Transformation – Marketisierung, Individualisierung, Dezentralisierung und Transnationalisierung – erlaubt Rückschlüsse auf Universalität und Spezifizität des Institutionenwandels in Ostasien. Zur gründlichen, systematisch-empirischen und vergleichenden Analyse der Frage, wie die Verlagerung von Risiko vonstattengeht und wo Vermischungen von Institutionen auftreten, trägt das GRK durch Dissertations- und Postdoc-Projekte bei.

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IN-EAST School of Advanced Studies

Wie wird technische Innovation in Ostasien vorangetrieben und wie wird sie von der Gesellschaft getragen und „gelebt“? Kann die potenzielle Zukunftstechnologie Elektromobilität neue Lösungen für die Herausforderungen wachsender Metropolenbildung und Urbanisierung bieten? Diese und andere Fragen beleuchtet die vom BMBF geförderte IN-EAST School of Advanced Studies der UDE, die von verschiedenen Disziplinen getragen wird und die an der UDE vorhandenen Problemlösungskompetenzen vernetzt . Die Forschungsagenda wird sich mit der gesamtgesellschaftlichen Einbettung von Innovationsprozessen auseinandersetzen.

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Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research). Das Kolleg sieht globale Kooperation als Schlüssel für die Lösung dringender transnationaler Probleme. Auf Grundlage eines breiten Forschungsrahmens untersucht das Kolleg, wie kulturelle Prämissen und Dynamiken emergenter Global Governance-Struktuen zu globaler Kooperation beitragen können. Dabei fördert es den Wissensaustausch zwischen Forschung, Praxis und interessierter Öffentlichkeit. Das Kolleg wird zunächst für sechs Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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DFG Graduiertenkolleg 1919 "Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln"

 "Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln"

Wie kann Kontingenz durch Handeln bewältigt werden, und wie denken Menschen über das Verhältnis zwischen gegenwärtigem Denken und Handeln und ihrer unsicheren (oder auch sicher geglaubten) Zukunft? Mit der historischen Dimension dieser höchst aktuellen Fragen beschäftigen sich die Historiker an der Universität Duisburg-Essen im DFG-Graduiertenkolleg "Vorsorge, Voraussicht und Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln". Die beteiligten Historikerinnen und Historiker hinterfragen und erweitern damit theoretische Überlegungen, die von einem prinzipiell neuen Verhältnis zur Kontingenz als einem der Charakteristika der Moderne ausgehen. Das Novum des Zugangs liegt darin, die Ebene der Analyse von den Zukunftsvorstellungen auf die Ebene der aktiven Haltungen zu verlagern, die die Akteure zur Zukunft einnehmen und auf die Handlungsoptionen, die diese aktiven Haltungen ermöglichen. Sie sollen kulturvergleichend und epochenübergreifend untersucht werden, um so die Pluralität gesellschaftlicher Möglichkeitshorizonte in der Geschichte herauszuarbeiten. In den Promotionsvorhaben sollen die Kulturen der griechisch-römischen Antike, des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie der Welt seit dem 18. Jahrhundert behandelt werden.

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Cross-Border Labor Markets

Unter dem Titel Grenzüberschreitende Arbeitsmärkte forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Profilschwerpunkt zur Herausbildung entgrenzter Arbeitsmärkte. Sie wählen dabei einen Fokus, der deutlich über die Betrachtung allein der Mobilität von Arbeitskräften hinausgeht und auch andere Grenzüberschreitungen mit in den Blick nimmt: neben der von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, jene von Arbeitsstätten und die der Arbeitsaufgaben. Die Projekte werden als unter einem gemeinsamen Dachpapier koordinierte Einzelprojekte durch die DFG gefördert.

Antragssteller
Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer, Institut für Soziologie, Universität Duisburg-Essen
Prof. Karen Shire, PhD, Institut für Soziologie, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Petra Stein, Institut für Soziologie, Universität Duisburg-Essen

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Forschungsbericht

Der Forschungsbericht 2019 präsentiert die Highlights der Forschung der Profilschwerpunkte und ausgewählter Institute, eine Online-Version des Beitrags des PSP Wandel ist hier abrufbar. Dort befinden sich auch unsere Forschungsberichte seit 2007 im Archiv.

Aktuelle Ausschreibungen Forschungsförderung

Eine Liste der aktuellen und vergangenen Förderausschreibungen des Profilschwerpunktes befindet sich hier.

Mitgliedschaft und Mitglieder

Eine Übersicht der aktuellen und ehemaligen Mitglieder des PSP Wandel sowie Regeln zur Mitgliedschaft finden sich hier.

Themenschwerpunkte

  • Grenzüberschreitende Arbeitsmärkte in Zeiten wirtschaftlicher Globalisierung > mehr
  • Transformation von Risiko und Wohlfahrt > mehr
  • Globale udn transnationale Governance> mehr
  • Internationale Migration > mehr