Wasserforschung
Unter Führung des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) beschäftigen sich Wasserexpert:innen von UDE-Lehrstühlen der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Medizin und der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften gemeinsam mit Kolleg:innen der An-Institute und UA Ruhr sowie Fachhochschulen, Forschungsinstituten und Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Industrie mit einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit: Wasser als unersetzbare Ressource und kostbarer Lebensraum vor dem Hintergrund der fortschreitenden Wasserknappheit durch den Klimawandel und der zunehmenden Verschmutzung der Wasserressourcen. In inter- und transdisziplinären Projekten widmen sich die ZWU Mitglieder unter anderem Fragestellungen der Wasseraufbereitung, der Biodiversität und den Auswirkungen von Extremwetterereignissen.
Biomedizinische Wissenschaften
Der Profilschwerpunkt Biomedizinische Wissenschaften an der UDE vernetzt die Grundlagenforschung in den naturwissenschaftlichen Bereichen am Campus Essen mit der klinischen Forschung am Universitätsklinikum in Essen. Er umfasst das Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) und das Erwin L. Hahn Institut, eine hochschulübergreifende interdisziplinäre Forschungsinstitution zur Erforschung und Anwendung der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Bildgebung in den Neurowissenschaften und in der medizinischen Diagnostik und Therapie. Die aktive Vernetzung der Forschergruppen untereinander fördert und ermöglicht über Kooperationen und vielfältige, gemeinsame interdisziplinäre Projekte die Entwicklung von Ideen und Innovationen.
Nanowissenschaften
Das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) koordiniert den Profilschwerpunkt Nanowissenschaften an der UDE und fördert die fächerübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen aus Chemie, Physik, Ingenieurwissenschaften, Biologie und Medizin im Bereich der Materialforschung und -entwicklung. CENIDE hilft, die Lücke zwischen akademischer Grundlagenforschung und industrieller Umsetzung zu überbrücken. Die Wissenschaftler:innen nutzen ihr fundamentales Verständnis der Nanoskala, um nachhaltige Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Informationstechnologie und Gesundheit zu entwickeln. CENIDE bietet Zugang zu modernster Infrastruktur, wie dem einzigartigen Forschungsgebäude NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) und dem Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale (ICAN).
Wandel von Gegenwartsgesellschaften
Der Wandel von Gegenwartsgesellschaften ist ganz wesentlich eine Reaktion auf Phänomene der Entgrenzung. Entgrenzungsphänomene mit beträchtlichen Folgewirkungen für die weltgesellschaftliche Entwicklung finden sich daneben auch in sogenannten fragilen Gesellschaften, die ein solches Institutionensystem nicht ausgebildet oder im Zuge politischer Umbrüche verloren haben. Phänomene der Entgrenzung beobachten wir sowohl „nach außen“, als auch „nach innen“. Phänomene der Entgrenzung führen zu einem Einflussverlust der etablierten gesellschaftlichen Institutionen und erzeugen einen Bedarf an neuer Ordnungsbildung. Gegenstand des Profilschwerpunktes ist es, neue Formen der Ordnungsbildung in entgrenzten Verhältnissen zu erforschen.
