XXXVIII. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert in einer neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Anträge in der XXXVIII. Ausschreibungsrunde können bis zum 30. Oktober unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. 

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Alfred Grosser-Lehrstuhl Sozioökonom Paul Marx ein Jahr in Paris

Paul Marx, Professor für Vergleichende Politische Ökonomie und Wirtschaftssoziologie sowie Mitglied des PSP Wandel, wird ab Oktober zwei Semester lang den Alfred Grosser-Lehrstuhl an der Sciences Po-Hochschule in Paris innehaben. Der Alfred Grosser-Lehrstuhl wird jedes Jahr an zwei herausragende Sozialwissenschaftler*innen aus Deutschland vergeben, um u.a. vergleichende Perspektiven in Forschung und Lehre zu verstetigen und die deutsch-französische Beziehungen zu stärken. Der Lehrstuhl ist nach dem 1925 geborenen Historiker, Politikwissenschaftler und Publizisten Alfred Grosser benannt und wird überwiegend von der Fritz Thyssen-Stiftung finanziert. Mehr Informationen hier.

Call for Papers Themenheft "How social policies shape life chances of migrants"

Die an der Universität Fribourg erscheinende Fachzeitschrift sozialpolitik.ch (ISSN-Nummer: 2297-8224) hat für ihre Ausgabe 1/2024 zum Thema "Migration - How social policies shape life chances of migrants" einen call for papers lanciert. Für die Themenausgabe werden Beiträge in englischer oder deutscher Sprache zu folgenden Fragestellungen gesucht: Konzeptionelle oder methodologische Aspekte der Migrationsforschung, empirische Studien zu Lebenschancen von Migrant*innen und darüber, wie Sozialpolitik (z.B. Migrationspolitik, Sprachpolitik, Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik) die individuellen Lebenschancen von Migranten und Nicht-Migranten beeinflusst.

Weitere Informationen hier, Kontakt: sozialpolitik-ch@unifr.ch

Neuer KWI-Blog City Scripts trifft Pixelprojekt Ruhrgebiet

Der immer lesenswerte Blog des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) hat eine neue Reihe initiiert: Wissenschaftler*innen mit Bezug zum Ruhrgebiet setzen sich mit einer der Bildserien und/oder mit den Bildautor*innen von "Pixelprojekt Ruhrgebiet" in freier Form künstlerisch und wissenschaftlich auseinander. Pixelprojekt_Ruhrgebiet ist ein Internetort, der als fotografisches Gedächtnis einer Region fungiert: Unterschiedlichste visuelle Dokumente von Amateuren wie Profis, mit unterschiedlichsten Biographien und Kontexten, die jedes Jahr mit den von einer Jury ausgewählten Neubewerbungen erweitert werden. Die diese Fotos kommentierenden Wissenschaftler*innen sind Teil des Forschungskollegs City Scripts („Scripts for Postindustrial Urban Futures: American Models, Transatlantic Interventions”). Das Gemeinschaftsprojekt der Amerikanistik-Abteilungen an den UA Ruhr-Universitäten untersucht transatlantisch-postindustrielle urbane Narrative und Skripte aus der Sicht des Ruhrgebiets.

Jüngere Blog-Beiträge:

Academia Europaea Literaturwissenschaftler Rolf Parr zum Mitglied ernannt

PSP Wandel-Mitglied Rolf Parr, Professor für Literatur- und Medienwissenschaft an der Fakultät für Geisteswissenschaften, ist in die Academia Europaea (AE) aufgenommen worden und darf nun die Bezeichnung „MAE“ (Member of the Academia Europaea) führen. Die AE wurde 1988 auf Initiative der britischen Royal Society und anderer nationaler Akademien gegründet, um europäische und internationale Forschung interdisziplinär zu fördern. Sie hat mehr als 4.500 Mitglieder, die führende Spezialist*innen in ihren Disziplinen sind und von denen bisher 72 den Nobelpreis erhielten.

Rolf Parr ist Experte für die Literatur des 19. Jahrhunderts und ist in der AE künftig in der Sektion „Literary and Theatrical Studies“ tätig. In seiner Laufbahn, die seit 2010 an der UDE ihren Mittelpunkt hat, konnte Parr ein außergewöhnlich internationales Profil aufbauen. Mit Kollegen der University of Notre Dame (Indiana, USA) gibt er „andererseits. Yearbook of Transatlantic German Studies“ heraus, auf Instituts- und Fakultätsebene arbeitet er mit Universitäten in Europa, Amerika und Afrika zusammen, für den DAAD ist er als Gutachter tätig. In Deutschland arbeitet Parr u.a. an einem neuen Fontane-Handbuch (zwei Bände), das er mit Kolleg*innen aus Potsdam und Berlin herausgeben wird. Er wirkt zusammen mit anderen PSP Wandel-Mitgliedern auch in dem neuen Forschungsverbund "Kulturen des Kompromisses" mit. Weitere Informationen hier.

Summer School 2022 Sprache(n) und Sprechen in der interdisziplinären Bildungsforschung

Sprache und Sprechen sind das wichtigste und vermutlich auch meist diskutierte Medium in Bildung und Unterricht. In der von den Interdisziplinären Zentren für Bildungsforschung von UDE und Humboldt-Universität Berlin gemeinsam organisierten "Summerschool" am 8. und 9. September geht es um diese Aspekte in der interdisziplinären Bildungsforschung. Es finden verschiedene Workshops und Keynotes zum Thema statt und es werden wichtige methodische und theoretische Inputs gegeben. Weitere Informationen und der Anmeldelink hier.

Annual Conference KHK/KWI Essen/ PSP Wandel Out of Control? How Concepts and Practices Circulate across Boundaries

Concepts and practices are essential for how we think about the world and how we act in it. Yet, concepts do not mean the same thing to everyone. Ways of doing things are not necessarily shared across the boundaries of societal sectors, nation states, or regional entities. Researchers and practitioners often assume that policy transfer across world regions or sectors, or knowledge transfer from the academic to the political or the public sphere is possible. But what happens if the circulation of concepts and practices flies ‘out of control’ – when through appropriation and translation they develop a life of their own? These processes can also be related to conceptions of world order, such as the attempts by Western, Chinese, and Russian actors to diffuse and legitimize their own world order conceptions. More recently, in the Ukraine war, a bounded conception of imperial world order confronts Western conceptions of liberal international order, while at the same time appropriating some of its elements. In the field of science communication studies, increasing attention is directed towards understanding how and why attempts of making academic knowledge accessible to wider publics meet rejection and refusal.

The 4th Annual Conference of the KHK/Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21), to be held on 27 and 28 October 2022 in cooperation with the Institute for Advanced Study in the Humanities (Kulturwissenschaftliches Institut, KWI) Essen and the Main Research Area Transformation of Contemporary Scieties (PSP Wandel), seeks to address these issues by bringing researchers from the fields of global cooperation and science communication studies into a interdisciplinary dialogue. Possible themes for presentations, panels and round tables include, but are not limited to: Multidirectional travel of concepts and practices; New challenges for translators; Consonant and dissonant circulation; Conflicting circulation; Boomerang circulation.

The conference welcomes contributions from all the humanities and social sciences and law, as well as diverse theoretical, historical and area studies perspectives. Contributions may take different forms, incl. research papers, shor thought pieces, memos on c methodological aspects, as well as suggestions for round tables. Deadline for submissions is 31st August 2022. To propose a conference contribution by a short abstract of max. 250 words in English via the online form to be found here

Further information here.

Personalwechsel im Forschungsrat des PSP Wandel

Dr. Kristina Weissenbach (Politikwissenschaft, z.Zt. Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft) und Jun.-Prof. Dr. Stephan Scheel (Soziologie/ Transnationale Kooperations- und Migrationsforschung) wurden auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beinahe einstimmig in den Forschungsrat des PSP Wandel gewählt, wo sie die frei gewordenen Plätze von Prof. Karen Shire und Prof. Tobias Debiel einnehmen. Von den rund 25 online versammelten Mitgliedern wurden daneben die Zusammenarbeit mit den ZWEs und Fakultäten in den Geistes-, Sozial- und Bildungswissenschaften sowie die Einbringung des PSP Wandel in einer Forschungsprofessur in dem neuen UA Ruhr College für Social Science and Humanities erörtert.

Die nächste reguläre Mitgliederversammlung findet voraussichtlich im 1. Quartal 2023 statt.

Call for Contributions Kindheit(en) zwischen Migration und Transnationalität

Forscher*innen von DeZIM und InZentIM laden zu einem (virtuellen) interdisziplinären Workshop zum Thema „Kinder und Kindheit(en) im Kontext von Migration und Transnationalität" am 25.11.2022 ein. In der Veranstaltung soll das Thema Kindheit auf der Agenda der Migrationsforschung gestärkt und Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Forschungsaktivitäten gegeben werden. Die Keynote-Vorträge kommen von Ann Phoenix (University College London) und Eveline Reisenauer (Deutsches Jugendinstitut München). Anmeldungen zur Teilnahme wie Vorschläge für Inputs werden bis zum 30.6.2022 erbeten; weitere Informationen im Anhang.

Aktuelle Daten und Analysen Zum russischen Überfall auf die Ukraine (IV)

Schon mehr als drei Monaten dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dort liegen viele Städte in Trümmern, es erschüttern auch die Bilder der Kriegsverbrechen. Laut UN-Angaben sind bisher mehr als 4000 Zivilisten und Hunderte Solden zu Tode gekommen sowie mehr als 6,5 Mio. Menschen aus der Ukraine geflohen. Neben dem menschlichen Leid hat der Krieg die globale Sicherheitsarchitektur nach dem Zerfall der Sowjetunion zerstört, die Auswirkungen auf die Weltweltwirtschaft sind massiv und unabsehbar. In der Friedens-, Konflikt- und Migrationsforschung hat der Krieg zu verstärkten Aktivitäten, aber auch zur selbstkritischen Hinterfragung bisheriger Annahmen geführt. Aus diesem Anlass folgen einige teils aktualisierte Links zu den Folgen und der wissenschaftlichen Bearbeitung des Kriegs in der Ukraine:

Call for Papers Tagung zur erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung

Die Mitglieder der Kommission Interkulturelle Bildung (KIB) in der Sektion Vergleichende Erziehungswissenschaft befassen sich mit Fragen von Macht, sozialer Ungleichheit und Differenz in Erziehungs- und Bildungskontexten der Migrationsgesellschaft. Für ihre Jahrestagung 2022 am 06./07. Oktober 2022 an der UDE (Campus Essen) lädt sie Forscher*innen in der Qualifikationsphase dazu ein, Beiträge zu folgenden Formaten und Schwerpunktthemen einzureichen:

Zum einen können im Rahmen von Vorträgen aktuelle Forschungsprojekte erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung diskutiert werden. Dabei können auch forschungspraktische und -ethische Fragen sowie methodologischen Herausforderungen zwischen Theorie und Praxis bearbeitet werden.

Zum anderen bieten Forschungswerkstätten die Möglichkeit, sich in der Gruppe mit methodologischen Fragestellungen auseinanderzusetzen oder an empirischem Material zu arbeiten, um die Herausforderungen und Spannungsfelder erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung vertiefend zu diskutieren.

Vorschläge (mit Abstracts von max. 300 Wörtern) können bis 23.06.2022 eingereicht werden. Weitere Info hier.

European Research Council (ERC) ERC-Starting Grant für "Doing Digital Identities"

Ein großer Erfolg für das PSP Wandel-Mitglied Stephan Scheel: Der seit 2019 an der UDE tätige Juniorprofessor für transnationale Kooperations- und Migrationsforschung, der auch an Projekten im KHK und InZentIM beteilig ist, konnte einen mit knapp 1,5 Mio. Euro dotierten "Starting Grant" des European Research Council einwerben, um die soziologisch-ethnographische Untersuchung "Doing Digital Identities" (DigID) durchzuführen. In dem 60-monatigen Projekt wird er an vier Fallbeispielen in Estland, Deutschland, Indonesien und Sierra Leone untersuchen, wie sich digitale Identifikationsverfahren auf die Beziehungen und Machtverhältnisse zwischen Bürger*innen und staatlichen Autoritäten auswirken und das jeweilige Verständnis von offiziell anerkannter Identität verändern.

Online-Ringvorlesung Strukturwandel und Klimaveränderung im Ruhrgebiet

Mit der Ringvorlesung „Das Ruhrgebiet 2030 – Strukturwandel in Zeiten des Klimawandels “ setzt die Aktionsgruppe
UDE4future die erfolgreiche Vorlesungsreihe im Jahr 2021 fort, um verschiedene Aspekte des Klimawandels in der Region weiter zu beleuchten und zu diskutieren. Neben technisch-naturwissenschaftlichen Lösungsansätzen soll es dabei auch um zentrale Aspekte möglicher individueller und kollektiver Lernprozesse gehen; Themen sind u.a. "Wasserstoff statt Kohle", "nachhaltige Mobilität", "kommunale Entscheidungsprozesse" und die "gesellschaftliche Transformationsaufgabe Klimawandel". Die Vorlesungen finden donnerstags ab 16 Uhr statt, weitere Info hier. 

Die Aktionsgruppe UDE4future ist eine offene Gruppe engagierter Mitglieder aus allen Bereichen der UDE, die sich den Themen Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen und für eine lebenswerte Zukunft kämpfen. Die Gruppe gründete sich 2020 und besteht aus Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung sowie Professor*innen, die mit der UDE eine Vorreiterrolle in Klimaschutz und Nachhaltigkeit erringen wollen.

Symposium in Düsseldorf Perspektiven der NRW-Friedensforschung zum Krieg gegen die Ukraine

Der russische Angriff auf die Ukraine stellt einen schockierenden Völkerrechtsbruch dar. Er zertrümmert die europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur und birgt die Gefahr einer weiteren, auch nuklearen Eskalation. Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik muss sich neu orientieren, aber auch Nordrhein-Westfalen ist von dem Krieg betroffen. Es gibt vielfältige Beziehungen zu Menschen und Kommunen in der Ukraine, von wo nun viele Geflüchtete aufgenommen werden.

Die Friedens- und Konfliktforschung in NRW beschäftigt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Krieg und seinen Folgen für die internationale sowie Landes- und Bundespolitik. Auf Grundlage erster Forschungserkenntnisse soll in dieser Veranstaltung am 27. April, 17-20 Uhr, ein Dialog mit Akteur*innen in Politik, Medien, Zivilgesellschaft und interessierter Öffentlichkeit entstehen. An dem Symposium nehmen viele Kolleg*innen aus KHK, INEF und PSP Wandel teil; die Roundtables widmen sich den Themen Gewalt, Eskalation und Friedensbemühungen sowie Solidarität, Flucht und humanitäre Not. Die Veranstaltung findet in Präsenz mit Online-Livestream statt; weitere Informationen und Anmeldung hier.

XXXVII. Call for Applications Verlängerung der Bewerbungsfrist

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise wurde die Antragsfrist in der XXXVII. Förderausschreibung um eine Woche verlängert, Anträge werden nun bis zum 29. April 2022 angenommen. Wie in den vorangegegangenen Ausschreibungen fördert der Profilschwerpunkt auch in dieser neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

DeZim-Tagung Authoritarianism, Migration and Democracy

Liberal democracy is in decline around the world, 70% of the world’s population now live in autocracies. Recent research has demonstrated political discontent, dissatisfaction with deterioration of democratic and civil rights, and perceived corruption to be important emigration drivers both in democratic and authoritarian contexts. Studies on forced migration and exile have helped to understand the relationship between authoritarianism and migration. Connecting this literature with the “mobility turn” in migration studies, the workshop "Authoritarianism and (im)mobilitiy: Moving beyond exile and forced migration" (November 07/08, 2022, at HU Berlin) seeks to move beyond in order to explore explore the paths of (im)mobility in authoritarian settings, seeking contributions to the questions such as:

  • What kinds of (im)mobility practices do democratic decline and authoritarianism produce?
  • In which contexts and under which circumstances mobility appears as a life aspiration?
  • What impact do diaspora communities have on democratic/autocratic processes in their home countries?

Contributions can address theoretical questions around the relationship between democratization, authoritarianism and (im)mobility as well as be empirical studies on the different (im)mobility practices in their respective settings. Multidisciplinary in nature, the workshop welcomes a wide range of disciplinary and methodological approaches; junior scholars are particularly encouraged to apply. Applicants should send a 300-word abstract and short CV to authmob22@gmail.com by May 15, 2022. Selected papers will be included in an edited volume or a journal issue. More information here.

Online-Vorlesungsreihe Perspektiven auf den Krieg in der Ukraine

Der russische Überfall auf die die Ukraine beeinflusst immer mehr das politische und ökonomische Weltgeschehen. Was sind die Ursachen, was die Wirkungen? Im Sommersemester 2022 laden das Institut für Politikwissenschaft (IfP) und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) zu einer öffentlichen Vorlesungsreihe ein, in der Expert*innen aus IfP und INEF sowie IfSO, IN-EAST und KHK verschiedene Analysen, Berichte und Einschätzungen vorstellen und diskutieren. Interessierte können ab dem 5. April immer dienstags von 18 bis 19 Uhr online dabei sein.

Den Auftakt machte Prof. Dr. Tobias Debiel, zugleich Mitglied im Forschungsrat des PSP Wandel, mit dem Vortrag „Wie weiter nach Russlands Angriff auf die Ukraine? Friedenspolitische Perspektiven in Zeiten des Krieges“. Weitere Themen sind u.a. der Blick aus Brüssel, die Perspektive des Globalen Südens, die Medien und politischen Einstellungen in Russland, ökonomische Auswirkungen und Konsequenzen für die Wirtschaftspolitik, die politische Rolle transnationaler Unternehmen und Lieferketten im Ukraine-Krieg oder die Rolle Chinas.

Weitere Informationen hier.

GC Plus Profilbildung und Karriereplanung: neue Angebote für Postdocs

Karriereplanung, Wissenschaftskommunikation, Drittmittel einwerben: Diese und weitere karriererelevante Themen stehen im Mittelpunkt des Workshop-Programms für Postdoktorand*innen des Graduate Centre Plus. Es findet im Sommersemester 2022 unter dem Dach der Research Academy Ruhr statt und steht promovierten Wissenschaftler*innen der drei UA Ruhr-Universitäten offen. Die Workshops unterstützen Postdoktorand*innen dabei, das eigene akademische Profil weiterzuentwickeln und die Karriere inner- und außerhalb der Forschung erfolgreich fortzusetzen. Aufgrund der begrenzten Platzzahl empiehlt sich eine baldige Anmeldung, nähere Infos hier.

Karriereziel Professur: Das CoachingPLUS-Programm kombiniert Seminare in kleinen Gruppen mit Einzelcoaching und ermöglich so eine individuelle Begleitung und evtl. Vorbereitung auf Berufungsverfahren. Dieses Angebot richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen der UA Ruhr-Universitäten, die eine Nachwuchsgruppe leiten, eine Juniorprofessur innehaben, habilitiert sind oder aktiv an einer Habilitation arbeiten; weitere Infos hier.

Online-Roundtable War, Peace and Pacifism

The shock over the aggression waged by the Russian regime against Ukraine has alerted the intellectual community to how partial its understanding of the political processes in both Ukraine and Russia was, casting doubt on the adequacy of categories used in previous analyses of post-Soviet reality. Awareness of Russian traditions of imperial thinking remains limited, while it is still common to view Ukraine as a mere object of geopolitics, caught between NATO expansion and Russia’s “security concerns”. How to do justice to the diversity of Ukrainian culture and society? How do we comprehend Russian imperialism and popular support for it within Russia? How does the war mobilise or imperil different social groups in either country? What are possible repercussions of the invasion for future visions of international order and security?

Organised by the KWI Essen, on April 6 (Wednesday), 17 - 19:30 hs, the online-roundtable will tentatively approach these questions from diverse angles, bringing together academics, activists and NGO representatives from different countries.

More information here.

Analysen, Berichte, Specials Zum russischen Überfall auf die Ukraine (III)

Seit einem Monat tobt der menschenverachtende und zerstörerische russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hier einige neuere Analysen und Berichte:

XXXVII. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert in einer neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Anträge in der XXXVII. Ausschreibungsrunde können bis zum 19. April 2022 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. 

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Analysen, Dialog, Hilfe Zum russischen Überfall auf die Ukraine (II)

Auch die Angehörigen der UDE verfolgen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit Entsetzen. „Unser ganzes Mitgefühl ist bei den Menschen in der Ukraine. Jetzt gilt es, nach besten Kräften zu helfen“, so Prof. Barbara Buchenau, Prorektorin für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität. Die UDE baut deswegen auch ihr Unterstützungsangebot für Studierende und Forschende in Not aus und sucht nach möglichst zielgerichteter Hilfe und Betreuung für geflüchtete ukrainische Universitätsangehörige. Hier die Antworten von Mitarbeitern des Akademischen Auslandsamts zu einigen wichtigen Fragen.

Auch der 23. Käte Hamburger Dialog, der am 24. März 2022 von 16:30 bis 18 Uhr vom Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und dem Institut für Entwicklung und Frieden organisiert wird, steht im Zeichen des Kriegs in der Ukraine. Hier eine gekürzte Ankündigung in Englisch:

Russia’s war of aggression against Ukraine is a terrible tragedy causing untold human suffering and destruction. The Russian invasion is also an attack on international law and the European peace order, with hitherto unforeseeable implications. This war has immense costs and consequences: Ukraine’s future is in danger, and so is Russia’s, albeit in a different way. The war also has important consequences for the European security architecture, with yet unclear political, economic and security implications around the world. Despite the volatility of the situation, a panel of international experts will try an assessment of the situation and a discussion of the consequences of the war and possible ways forward. More information here .

Weiterhin sei auf folgende neuere Analysen von KHK-Forschern hingewiesen:

  • Tobias Debiel, "How to end the spiral of escalation", IPS Journal, March 1, 2022, Link
  • Tobias Debiel and Herbert Wulf, Escalation and De-escalation in the Ukraine War, Toda Peace Institute, March 15, 2022, Link
  • "Die gegenwärtige Krise kann ungeahnte Kräfte freisetzen", Interview mit Dirk Messner, ZEIT online, 16. März 2022, Link

Am "Centre for Research & Analysis of Migration" des University College London wurde zur Lage in und der Migration aus der Ukraine ein "information hub" eingerichtet, das permanent aktualisiert und ausgebaut wird.

 

Analysen und Berichte Zum russischen Überfall auf die Ukraine

Aus gegebenem Anlass findet im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 13. März 2022 eine Abendveranstaltung zu "Überfall auf die Ukraine - Krieg, Desinformation und ihre Folgen für Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien" statt. Die Veranstaltung - u.a. mit Prof. Jutta Allmendiger (Präsidentin des WZB) und Gwendolyn Sass (Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und Internationale Studien) - wird live übertragen; weitere Informationen hier .

Daneben sei auf einige erste wissenschaftliche Analysen und Berichte zum Thema hingewiesen:

  • Herbert Brücker/ Laura Goßner/ Andreas Hauptmann/ Philipp Jaschke/ Kamal Kassam/ Yuliya Kosyakova/ Ignat Stepanok: "Die Folgen des Ukraine-Kriegs für Migration und Integration: Eine erste Einschätzung" (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Forschungsbericht)- Zum PDF.
  • Hermann Gartner/ Enzo Weber: "Die Bedeutung des Ukraine-Kriegs für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland" (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Forum). Weitere Infos hier. 
  • Franck Düvell/ Iryna Lapshyna: "Bahnt sich eine weitere große Flüchtlingskrise an?" (Institut für Migrations- und Integrationsstudien, Osnabrück); Zum PDF. 
  • Tobias Debiel: "Kalter und heißer Krieg" (Friedrich-Ebert-Stifung/ IPG Journal). Weitere Infos hier.

Call for Papers DeZIM-Herbsttagung / Annual Conference 2022

Am 6. und 7. Oktober wird das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zum ersten Mal die DeZIM-Tagung durchführen; Gastgeber ist das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen der DeZIM-Forschungsgemeinschaft und des DeZIM-Instituts sowie anderer Forschungseinrichtungen, welche zu Integration und Migration sowie den Schwerpunkten Konsens und Konflikt, gesellschaftlicher Teilhabe und Rassismus forschen, sind dazu aufgerufen, sich mit theoretischen, empirischen oder methodischen Beiträgen - als individuelle Paper oder Panel-Beiträge - zu bewerben. Abgabefrist: 15. April 2022. 

Im Vorfeld der DeZIM-Tagung findet am Mittwoch, den 5. Oktober 2022, zudem  ein Nachwuchstreffen für Wissenschaftler*innen der DeZIM-Forschungsgemeinschaft und des DeZIM-Instituts statt.

Alle wichtigen Informationen - zu Themen und Anforderungen - finden sich im Anhang oder auf der Website.

Neues Rektorat Stellv. Sprecherin des Forschungsrates wird neue Prorektorin

Die Ostasienwissenschaftlerin Prof. Karen Shire ist zur neuen Prorektorin für Universitätskultur, Diversität und Internationales gewählt worden. Die Soziologin ist seit 1999 in Duisburg - zunächst an der Gerhard-Mercator-Universität, danach an der UDE - und bereits in vielen verantwortungsvollen Ämtern in Forschung und Selbstverwaltung aktiv geworden, u.a. als stellv. Vorsitzende des Hochschulrates und als Direktorin des Essener Kollegs für Geschlechterforschung. Karen Shire wird ihr neues Amt (mit dem gesamten neuen Rektorat) am 1. April 2022 übernehmen und will u.a. den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und das Miteinander an der UDE durch Toleranz und Respekt fördern. Sie legt großen Wert auf die Gleichstellung der Geschlechter, auf die Zusammenarbeit mit den Fakultäten und allen Einrichtungen sowie auf eine noch bessere Unterstützung internationaler Studierender, Forschender und Gäste. Der PSP Wandel beglückwünscht Karen Shire sehr herzlich zu dieser Wahl und wünscht ihr gutes Gelingen!

Mehr zu den neuen Prorektor*innen hier.

Solidarität mit der Ukraine

Wie die gesamte Universität Duisburg-Essen ist auch der PSP Wandel von Gegenwartsgesellschaften entsetzt über den militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir sind in Sorge um das Leben und die Unversehrtheit der ukrainischen Bevölkerung sowie um die Familien der ukrainischen Studierenden und Forscher*innen an der UDE. Ihnen allen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität.

Mehr zur Solidaritätsbotschaft der UDE hier.

Gerda-Henkel-Stiftung Neuer Förderschwerpunkt "Flucht - Forced Migration"

Die Gerda-Henkel-Stiftung hat ein neues Förderprogramm zu "Flucht - Forced Migration" initiiert. Gesucht werden Vorhaben zu Fragen, die in der Flucht- und Migrationsforschung bislang weniger Beachtung gefunden haben. Der Förderschwerpunkt richtet sich - weltweit - an Wissenschaftler*innen in den Geistes-, Sozial-, Kultur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, die international ausgerichtete und multiperspektivische Vorhaben über Flucht und erzwungene Migration verfolgen. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die gesellschaftliche, humanitäre und politische Praxis Bedeutung haben. Projekte mit intersektionalen Perspektiven sind ebenso willkommen wie die Kooperationsansätze mit lokalen und oder von Flucht betroffenen Akteuren und Gruppen (besonders aus dem globalen Süden). Antragsfrist: 30. Juni 2022, hier nähere Informationen auf Deutsch und Englisch

Call for Contributions International Conference on "Contemporary Forms of Racism and Discrimination"

Ghent University´s "Centre for the Social Study of Migration and Refugees" (CESSMIR) second biennial conference, in September 2022, opens up an exchange platform for researchers, practioners and policy makers working in the broad field of migration, integration and ethnic-cultural diversity. By the current call for presentations, symposia and dialogue sessions, you are invited to share your questions and expertise on understanding and responding to contemporary forms of racism and discrimination from a broad, interdisciplinary approach, by March 15, 2022. Empirical and theoretical contributions reflecting on the processes of racism, discrimination and exclusion in the Global South are strongly welcome, as well as contributions aiming to bridge race and migration studies in Europe. Given its inter-disciplinary approach, CESSMIR encourages contributions from practioners and policy makers. Equally, researchers working from very different theoretical and methodological approaches and from both junior and senior voices in their field are welcome. The following formats will be accepted for submission, among others: Individual presentations, symposia, dialogues, PHD pre-conference presentatons. For more details please see the conference´s website.

Call for Papers Special Issue "Borders and Belongings"

Die Open Access-Zeitschrift TRAVESSIA bittet um Beiträge für eine Sonderausgabe zum Thema „BORDERS AND BELONGINGS/ FRONTEIRAS E PERTENCIMENTOS“. Der Call richtet sich an Akademiker*innen, die innerhalb der "migration and mobility studies related to borders and belongings" arbeiten. Besonders eingeladen sind "young scholars from the Global South, who are engaged with new materials and inter-subjective experiences related to these issues". Abstracts für Beiträge können bis zum 15. März 2022 eingereicht werden (auf Englisch und auf Portugiesisch, Spanisch, Französisch oder Deutsch); Kontakt: Derek Pardue (dpardue@cas.au.dk) und Fabio Santos (fabio.santos@fu-berlin.de). Weitere Info zu den inhaltlichen und formalen Anforderungen hier.

Graduate Center Plus Neue Förderausschreibung für Postdoktorand*innen

Das Graduate Center Plus hat die 33. Ausschreibungsrunde zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses an der UDE lanciert. Damit werden ausgewählte Postdoktorand*innen (bis zu fünf Jahre nach der Promotion, alle Fachbereiche außer Medizin) mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 30.000 Euro (Personal-, Sach- und Reisemittel) zur Vorbereitung eines eigenen Drittmittelantrags unterstützt. Bewerbungsschluss: 18. März 2022, nähere Informationen hier.

Ebenfalls für ambitionierte Postdoktorand*innen findet am 24./25. März ein virtuelles Karriereforum zu „Postdoc Funding Programmes for (International) Research" statt. Bei dieser online-Veranstaltung mit Antragsteller*innen und Expert*innen aus der Forschungsförderung bestehen vielfältige Informations- und Austauschmöglichkeiten zu Förderprogrammen in der Postdoc-Phase. Anmeldung hier

Call for Applications Summer School on "Displacement, Governance and Human Rights"

How has international refugee law evolved, which gaps remain and how can we address them? How are refugees protected in the different regions of Europe, Africa, Latin America, Asia and the Middle East? To which challenges are they exposed locally? These and many other questions are at the core of the FFVT Summer School 2022 “Displacement, Governance and Human Rights”. The interdisciplinary Summer School is hosted by the Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) as a part of the network “Forced Migration and Refugee Studies: Networking and Knowledge Transfer” (FFVT) and takes place in Nuremberg, Germany, from 10 to 15 July 2022.

The FFVT Summer School deals with the changing configurations of today’s global refugee regimes in different parts of the world and on different levels of governance. It places emphasis on interactive learning approaches, complemented by a rich cultural program and a gathering with practitioners, and offering also time and space for participants to present own projects. The FFVT network is jointly run by the Bonn International Centre for Conversion, the CHREN of Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg, the German Development Institute and the Institute for Migration Research and Intercultural Studies at University of Osnabrück.

The number of participants is limited to 25. To cover expenses (incl. accommodation and meals), participants need to pay a personal contribution of 500€ each. For up to 10 participants, scholarships are available (in case of lacking funds for the participation fee).

Application deadline: March 31, 2022. More information and application details here.

Online-Inventar Umkämpfte Migration: Wie wir über Gesellschaft sprechen und streiten

Das Online-Projekt "Inventar der Migrationsbegriffe" ist ein interdisziplinäres Nachschlagewerk, das sich mit zentralen Begriffen der aktuellen und historischen Debatten über Migration beschäftigt. Es lenkt den Blick darauf, wie migrationsbezogene Begriffe entstehen, sie zwischen gesellschaftlichen Bereichen wandern und dabei ihre Bedeutung verändern. Das Inventar beleuchtet die Verbreitung und den umkämpften Gebrauch dieser Begriffe in Politik, Medien und Wissenschaft und möchte dazu anregen, sich reflektierend in die Diskussionen einzumischen.

Initiiert wurde das Projekt von der Nachwuchsgruppe „Wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration“ am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Zum Launch findet am 20.01.2022 um 16 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Kübra Gümüşay (Autorin), Kijan Espahangizi (Historiker), Christian Jakob (Journalist) und Isabella Löhr (Historikerin und Mitherausgeberin des Inventars) statt.

Weitere Informationen hier, Anmeldung unter: wissensproduktion@uni-osnabrueck.de

Save the date Nächste Antragsfristen für Stiftungsförderungen

Nach dem Förderantrag ist vor dem Förderantrag - hier folgen einige für Mitglieder des PSP Wandel interessante Antragsfristen:

Im Februar 2022 stehen die nächsten Stichtage der auf Geistes- und Sozialwissenschaften (sowie Medizin) fokussierten Fritz Thyssen-Stiftung an (Forschungsprojekte: 15.02.2022, Tagungen: 28.02.2022). Die Gerda Henkel-Stiftung hat einen neuen Förderschwerpunkt Demokratie eingerichtet, der in zwei Bereiche - Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung sowie Transformationen der Demokratie? Oder: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft - unterteilt ist. Vergeben werden Promotions- und Forschungsstipendien sowie Werkverträge, Antragsfrist: 02.05.2022.

Am 05.05.2022 ist bei der Volkswagenstiftung Stichtag für eine Förderung von Sommerschulen, die sich mit "Herausforderungen und Potenziale für Europa: Der alternde Kontinent" befassen. Daneben sei auf die kontinuierlich mögliche Antragstellung bei der Stiftung Mercator hingewiesen. Bei Interesse an Stiftungsausschreibungen empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit Catharina Yacoub, im SSC zuständig für Stiftungsförderung.

Weitere Informationen:

InZentIM-Veranstaltung Identitätspolitik zwischen Notwendigkeit und Problematik

Identitätspolitik ist heftig umstritten. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die kollektive Identitäten zur Mobilisierung nutzen wollen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass identitätspolitische Bewegungen Zugehörigkeit essentialisieren ähnlich wie jene vorherigen Ansätze, die damit überwunden werden sollten. Das Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) veranstaltet am 1. Februar 2022 eine Diskussionsveranstaltung mit Silke van Dyk (Universität Jena) und Daniel James (Universität Jena), die sich beide differenziert zum Thema geäußert haben. Geplant sind zwei kürzere Inputs und eine anschließende Diskussion mit dem Publikum. Die Anmeldung zu der hybriden Veranstaltung (Teilnahmemöglichkeit online und in Präsenz) ist unter inzentim.info@uni-due.de möglich. Weitere Informationen hier.

Call for Contributions Narratives and realities of contemporary societies (28.3. - 1.4.2022)

There are many characterisations of contemporary societies: as capitalist, open, postmodern, transnational or polarised and divided. The Spring School "Openness, tolerance, and sense of community – narratives and realities of contemporary society", organized by the Gerhard Mercator College "Weltoffenheit, Toleranz und Gemeinsinn" in Duisburg (Landschaftspart Nord), aims to question such diagnoses, and to analyse which ideas and hypotheses are hidden behind these labels.

We want to understand which positionings and power relations are expressed in the characterisations of contemporary societies and question what is supposed to hold contemporary societies together - and whether it needs to be held together at all. In three panels we aim to investigate specifically how the humanistic ideals of public spirit and community, openness, and tolerance shape and are being shaped as well as negotiated and contested by contemporary society. A special feature is the performative societal laboratory, where we aim to generate a different type of knowledge about the themes discussed before in more traditional academic settings.
This interdisciplinary Spring School invites applications from current and prospective PhD-students, whose research interests or general motivation have some overlap to the conference theme. It offers the opportunity to discuss recent advances in related research areas with highly regarded scholars in and invites students to present their related research agenda or outputs in three different and topically structured panels. The deadline for submissions of proposals is 10 January, 2022. Notifications will be sent out by the end of January 2022.

Keynote Lectures: Ludger Pries (Sociology, University of Bochum): Sense of community despite or because of transnationalisation?; Carolina Alves (Economics, University of Cambridge): Economic science and development policy as colonial practice. Cost of participation (incl. tuition fees): 400 Euros. Website with further information here.

XXXVI. Call for Applications Verlängerung der Bewerbungsfrist

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise wurde die Antragsfrist in der XXXVI. Förderausschreibung um eine Woche verlängert, Anträge werden nun bis zum 30. November 2021 angenommen. Wie in den vorangegegangenen Ausschreibungen fördert der Profilschwerpunkt auch in dieser neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: DE | EN

Call for Papers International Workshop "Concepts of Exile, Refuge, and Asylum, 1750–1850"

Focusing on the transition and overlap between early modern and modern periods, scholars have refined our understanding of the categories at play. Religious and political involuntary migration was not isolated from other movements of people fleeing violence or being removed violently in and beyond the Atlantic world. The diversity of refugee migrations traversed states and empires, and so did the refugee experience and concepts.

This workshop seeks to build upon the emerging field of refugee history, by empirically grounded reflections on the key concepts, and by exploring new approaches that cut across well‐established subfields and categories. Who was a refugee, and on what grounds? How was asylum granted and by whom? What constituted the experience of exile, and how was it narrated? How translatable were the concepts of refugee, exile, and asylum across societies? To what extent did these concepts define “legitimate” and “illegitimate” forms of mobility?

The workshop will take place on 30 June and 1 July, 2022. It is organized and hosted by the ERC Project "Atlantic Exiles: Refugees and Revolution in the Atlantic World, 1770s‐1820s". The workshop language will be English. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation. For participation, a proposal of 400 words and a short CV of two pages are to be submitted by 30 November 2021 to: atlantic‐exiles@uni‐due.de

Fore more information see attachment.

XXXVI. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert in einer neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Anträge in der XXXII. Ausschreibungsrunde können bis zum 22. November 2021 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. 

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: DE | EN

Ringvorlesung Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in historischer Perspektive

„Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in der Geschichte“ ist das Thema einer Ringvorlesung, die im nun begonnenen Wintersemester von Kolleg*innen aus den Fakultäten Geistes- und Gesellschaftswissenschaften bestritten wird. Es gibt Vorträge u.a. zu Apartheid und anti-asiatischer Rassismus in Südafrika, Antijudaismus und Antisemitismus als geschichtliche Kontinuität, Frankreichs Kolonialreich und die Wiedereinführung der Sklaverei, Rassismus in der Antike sowie Migration und Race im Großbritannien des 20. Jahrhunderts. Die Vorträge finden immer mittwochs 18-20 Uhr im Bibliothekshörsaal des Essener Campus statt.

Weiter Informationen hier.

Call for Papers Workshops und Tagungen zu Migration und Migration Policies

Mit Beteiligung des InZentIM (Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung) der UDE findet am 9. und 16.11.2021 der DEZIM-FG-Workshop „Mitsprache - Migration, Teilhabe und Sprache“ statt. Für die Teilnahme sind Bewerbungen bis 29.10.2021 möglich, weitere Informationen hier.

Die Nachwuchsgruppe "Migration und Sozialpolitik" des InZentIM richtet vom 16. bis 18. März 2022 die nächste internationale Spring Conference des International Migration Research Network (IMISCOE) in Duisburg aus. Das Tagungsthema lautet: „Shifting rationalities in Migration Policies throughout Europe? The (Un)Making of Integration by Discourses, Policies and Migrant Strategies". Tagungsbeiträge müssen bis Ende Oktober 2021 eingereicht werden. Zum vollständigen CfP geht es hier.

2nd Annual International Seminar in Historical Refugee Studies Historicizing the Refugee Experience, 17th - 21st Centuries

Das Deutsche Historische Institut in Washington (GHI) und das National History Center der American Historical Association veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, dem Kulturwissenschaftlichen Institut und dem Centre for Global Cooperation Research das zweite "International Seminar in Historical Refugee Studies", das vom 13. bis 16. Juli 2022 am GHI in Washington stattfinden und von der Fritz-Thyssen-Stiftung und dem Projekt "Atlantic Exiles" des European Research Council unterstützt wird. Ziel des Seminars ist es, das Verständnis von Menschen, die vor Konflikten, Verfolgung und Gewalt geflohen sind, historisch zu kontextualisieren. Fritz-Thyssen-Stiftung, der Universität Duisburg-Essen, dem ERC-Projekt "Atlantic Exiles"Eingeladen werden 14 fortgeschrittene Doktoranden und frühe Postdocs, deren Forschungsprojekte sich mit Flüchtlingen in verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten befassen.

Zur Bewerbung aufgerufen sind jüngst Promovierte sowie junge Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft, Anthropologie, Ethnologie und Regionalstudien, die sich in der Endphase ihrer Dissertation befinden. Bewerbungen müssen bis 31. Oktober 2021 mittels Lebenslauf (max. 2 Seiten) und einem Vorschlag von maximal 750 Wörtern in englischer Sprache über die Online-Plattform des GHI eingereicht werden; erfolgreiche Bewerber*innen werden bis Jahresende benachrichtigt. Weitere Information hier.
 

Aktuelle Veranstaltungen im WiSe 2021/22

Veranstaltungen finden bis auf weiteres meist virtuell statt, einige wurden ganz abgesagt. Allgemeine Infos finden Sie hier

  • Soziologisches Kolloquium > mehr
  • Mittagsforum des Instituts für Politikwissenschaft > mehr
  • Kolloquium des Instituts für Sozioökonomie > mehr
  • Vortragsreihen des IZfB > mehr
  • Kolloquien und Ringvorlesungen der geisteswissenschaftlichen Fakultät > mehr
  • Kolloquien der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mehr
  • Veranstaltungen des EKfG > mehr

International Conference De/Legitimizing Global Migration Control

An international conference titled “De/Legitimizing Global Migration Control” is to be convened at the University of Amsterdam, 28-29 October 2021, at Roeterseiland Campus. Organized by Volker Heins (Käte Hamburger Kolleg/ Centre for Global Cooperation Research at UDE) and Darshan Vigneswaran (Amsterdam Institute for Social Science Research), the aim of the conference is to shed light on the voices and interventions of different actors and communities who articulate competing (de-)legitimation narratives targeting existing or emerging migration regimes or control practices. The conference will contribute to new scholarly and policy understandings of the cultural and moral underpinnings of current and future migration regimes across the world. It provides an environment for sharing and discussing new ideas among critical migration researchers from around the world; speakers include a.o. Stephan Scheel, member of the PSP Wandel.

There will be no registration fee to pay, but confirmation of attendance is needed until 1 October. Please register at: migrationpolitics@uva.nl

Save the date Internationale Konferenzen zu Migrationsrouten und Migrationsrecht

Wie leben Jüdinnen und Juden zwischen Baku und Berlin, wie prägte das Zusammenleben mit muslimischen, christlichen und säkularisierten Bevölkerungsgruppen ihre Biografien und Identitäten? Die internationale Konferenz „Jüdinnen und Juden entlang der Seidenstraße: Zwischen-Räumen und Zwischen-Positionen“ will Geschichten und Erfahrungen von Flucht und Migration wie Nachbarschaft und religiösem Alltag von (post-)sowjetischen Jüdinnen und Juden aus dem Kaukasus und Zentralasien erhellen. Im Fokus stehen soziale und kulturelle Zwischen-Räume der Begegnungen und Verflechtungen sowie Zwischen-Positionen der Menschen, die als Minderheiten und als Migrantinnen und Migranten in multi-ethnischen und multireligiösen Gesellschaften leben.

Die Online-Konferenz findet vom 10. bis 12. Oktober 2021 als Kooperation zwischen dem Jüdischen Museum Berlin, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien und dem Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION der Universität Viadrina Frankfurt (Oder) statt. Die Anmeldung ist ab 1. September 2021 möglich; weitere Info hier.

 

Vom 12. bis 14. November 2021 wird die 15. Herbsttagung des Netzwerks Migrationsrecht – ein Verband von Wissenschaftlern und Praktikern – stattfinden. Die Online-Tagung steht unter dem Titel „Zukunft des Migrationsrechts – jenseits von Eurozentrismus und neuem Nationalismus?“ Die Tagung versucht eine grundlegende Bestandsaufnahme und Ausschau des Migrationsrechts in Theorie und Praxis. Dabei steht der Bedeutungsverlust gemeinsamer europäischer Ansätze und die Stärke zunehmender Nationalisierungstendenzen, wodurch Reformbemühungen durch vermeintlich unüberwindbare nationale Interessengegensätze seit Jahren blockiert sind, im Fokus der Analyse, Gleichzeitig sollen postkoloniale Diskurse aus Wissenschaft und sozialen Bewegungen analysiert und nach ihrer Relevanz für die migrationsrechtliche Praxis gefragt werden. Weitere Informationen zu der Herbsttagung hier

Global Young Faculty Vier neue Fellows vom PSP Wandel

Ein großer Erfolg für die Nachwuchswissenschaftler*innen des PSP Wandel: Vier von ihnen zählen zu den 50 neuen Stipendiat*innen des Global Young Faculty (GYF)-Programms der Stiftung Mercator. Ausgewählt wurden Katja Freistein und Conrad Ziller (beide Politikwissenschaft) sowie Yuliya Fadeeva (Kommunikationswissenschaft) und Patrick Wolf-Farré (DaF/ Romanistik), die damit auch eine große Gruppe innerhalb der insgesamt 18 aus der UDE stammenden Fellows des 7. GYF-Jahrgangs darstellen. In der GYF sollen herausragende junge Forscher*innen in interdisziplinären Arbeitsgruppen gemeinsam Themen bearbeiten und sich über Institutionen- und Fächergrenzen hinweg vernetzen. Im Oktober 2021 findet die offizielle Auftaktveranstaltung statt; die neuen Fellows werden insgesamt drei Semester zusammen arbeiten.

Weitere Informationen hier.

Neues Stipendienprogramm Autonomie und Kreativität für Postdocs

Ein neues Stipendienprogramm der Daimler und Benz-Stiftung fördert Postdoktorand*innen, Juniorprofessor*innen oder Leiter*innen junger Forschungsgruppen aller Disziplinen mit jährlich bis zu 20.000 Euro. Ziel ist es, die Autonomie und Kreativität der jungen Generation von Wissenschaftler*innen zu stärken und ihren Berufsweg nach der Promotion zu erleichtern. Mit dem für die Dauer von zwei Jahren gewährten Stipendiengeld können wissenschaftliche Hilfskräfte, technische Ausrüstung, Forschungsreisen und oder die Teilnahme an Tagungen finanziert werden; daneben sind interdisziplinäre Vernetzungsaktivitäten unter allen Stipendiaten*innen vorgesehen.

Bewerbungen - in deutscher oder englischer Sprache - müssen bis 1. Oktober 2021 erfolgen, weitere Infos hier.

Neue Foto-Website Update von "Pixelprojekt Ruhrgebiet"

Seit 2003 entwickelt sich Pixelprojekt_Ruhrgebiet als freie Initiative von Bildautor*innen jenseits der etablierten Institutionen und dokumentiert im Reallabor Ruhrgebiet den Wandel von Gegenwartsgesellschaft in Tausenden von Fotografien. Dabei geht es um Information und Bildung wie um Erkennen und Handeln. Inzwischen ist nicht nur ein facettenreiches fotografisches Gedächtnis der Region entstanden, sondern auch ein Katalog der unterschiedlichen künstlerisch-wissenschaftlichen Haltungen zu den Veränderungen vor Ort.

2021 ist das Projekt um weitere 24 Fotoserien von 22 Fotograf*innen gewachsen; mit den Neuaufnahmen besteht das Projekt nun aus 547 Fotoserien von 326 Fotograf*innen mit mehr als 10.000 Einzelbildern, die in ihrer Bandbreite und Einzigartigkeit faszinieren. In einem Eröffnungsevent am 22. Juli, bei der das Kulturwissenschaftliche Institut Essen eine wissenschaftliche Einordnung des Projekts beisteuert, wird die Jahresausstellung eröffnet und die neue Internetseite des Projektes freigeschaltet.

Mehr Informationen hier.

Online-Event zu "Theorizing Society across borders"

Die internationale Fachzeitschrift "Current sociology" widmet ihr jüngstes Special Issue-Heft dem Themenkomplex "Theorizing Society across borders: Globality, Transnationality, Postcoloniality". Die Sonderausgabe wird am 6. Juli 2021 (15.00-16.30 Uhr) mit einem Online-Event vorgestellt, an dem auch UDE-Professorin und PSP Wandel-Mitglied Anja Weiß teilnehmen wird. Weitere Informationen und Einwahllink hier.

Call for Papers Nachwuchstagung des DeZIM-Netzwerks

Forschungsgemeinschaft und Institut des DeZIM (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung) veranstalten am 14./15. Oktober ihre diesjährige Nachwuchstagung 2021. Die Tagung findet via Zoom statt und bietet Nachwuchswissenschaftler*innen die Gelegenheit, ihre Projekte und Ideen textbasiert oder als digitale Poster-Session vorzustellen (Präsentationen sind in deutscher oder englischer Sprache möglich). Begrüßt werden Beiträge vor allem zu folgenden Themen: Migrationsbewegungen, Asyl-, Flucht- und Migrationspolitik, Migrationsgesellschaft, Identität und Zugehörigkeit, Demokratie und Teilhabe, Rassismus und Diskriminierung.

Abstracts können bis 26. Juli 2021 per E-Mail an forschungsgemeinschaft@dezim-institut.de eingereicht werden, weitere Informationen hier.

Infoveranstaltungen zu postdoc-Fördermöglichkeiten

Das EU-Team des Science Support Centre lädt zu zwei online-Infoveranstaltungen zu postdoc-Fördermöglichkeiten im neuen Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ ein. Vom 12. bis 15.7.2021 findet jeweils vormittags eine dreitägige Information und Beratung zu den Postdoctoral Fellowships der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen statt. Am 14. Juli, 10 bis 12 Uhr, geht es um die Förderlinien ERC Starting und ERC Consolidator Grant. In beiden Veranstaltungen werden Referenten der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) sprechen; zusätzlich werden erfolgreiche Antragsteller und Mentoren Ihre Erfahrungen und Tipps für die Antragstellung teilen.

Weitere Info und Anmeldeformular zu der Marie-Skłodowska-Curie Veranstaltung hier
Weitere Info und Anmeldeformular zur ERC Starting und ERC Consolidator Grant Veranstaltung hier.

The EU team of UDE´s Science Support Centre cordially invites to two postdoc information events within the the new framework program "Horizon Europe". A three-day information and consultation on the Marie Skłodowska-Curie Postdoctoral Fellowships will take place from July, 12 to July, 15, between 10 and 12 a.m., respectfully. Opportunities, requirements and application for and and by the ERC Starting and ERC Consolidator Grants will be dealt with on July 14, 2021, from 10 to 12 a.m. In both events, collabrators of the European Liaison Office of the German Research Organisations (KoWi) will provide a program overview and submission requirements. Additionally, successful applicants and mentors at the UDE will share their experiences and provide helpful insights for the application process. Please follow the links below fore more info and to register:

Regarding the Marie-Skłodowska-Curie event here
Regarding the ERC Starting and ERC Consolidator Grants event here.

In case of further questions, don´t hesitate to contact the SSC EU-Team - European Project Office Rhein-Ruhr.

"Digitaler Sommerabend" der Universitätsallianz

Um Formen und Bedeutung von Wissenschaftskommunikation für Forschende und Forschung geht es beim "digitalen Sommerabend" an der Universitätsallianz (UA) Ruhr am 17. Juni. Teilnehmen können Postdoktorand*innen, Habilitand*innen und Juniorprofessor*innen aller Fächergruppen der drei Allianz-Universitäten. Expert*innen aus Wis­sen­schaft und Journalismus tauschen sich ab 19 Uhr per Zoom zur Ver­ant­wor­tung von For­schenden in der Ge­sell­schaft aus. Dabei geht es u.a. darum, was unter Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­tion verstanden wird, welche Bedeutung sie für die eigene Forschungskarriere hat und welche Aus­wir­kungen die Initiative #FactoryWisskomm haben kann.

An der Diskussion nehmen u.a. Prof. Julika Griem, Direktorin des KWI Essen und Vizepräsidentin der DFG, Prof. Holger Wormer, Professor für Jour­na­lis­tik an der TU Dort­mund, und Dr. Nicolas Wöhrl, Physiker an der UDE und Wissenschaftskommunikator (Podcast „Methodisch inkorrekt!“), teil; anschließend besteht die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Weitere Informationen und Anmeldung (bis 10. Juni): https://www.ra-ruhr.de/sommerabend.html

Call for Papers Online-Workshop zu "Comparative Forced Migration and Refugee Studies"

Im Rahmen des Netzwerks "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer" findet am 28./29. September ein online-Workshop zu „Comparative Forced Migration and Refugee Studies - reflexive, postcolonial, international" am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück statt. Kurzbeschreibung:

This workshop shall be devoted mainly to forced migration and displacement processes and the underlying causes/drivers/motivations, infrastructures, experiences, particularities, geography etc. but less so to policy. It aims to promote and strengthen the recent shifts towards a comparative approach as well as generally a reflexive approach in the field. To this end, it wishes to obtain a better overview over the state-of-the-art of comparative forced migration studies. This shall also facilitate sketching some key parameters of comparative forced migration and refugee studies. Another objective is to link comparative migration studies to refugee studies. Equally important is it to increase the visibility or even enhance perspectives of the Global South and East.

Papers will be considered either for publication in the first German Forced Migration report, forthcoming late 2022, a journal, an FFVT Project Brief and/or a blog. Please submit an abstract of around 300 words and a short bio to: ffvt@uos.de. We consider papers at any stage, from first drafts of at least 5 pages to already published pieces. For open questions feel free to contact franck.duvell@uni-osnabrueck.de. Deadline: 20 June 2021

More information: https://ffvt.net/en/events/comparative-forced-migration-and-refugee-studies-reflexive-postcolonial-international

Online-Infoveranstaltung RUB meets HORIZON EUROPE

"Horizon Europe" ist das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union, das zu Jahresbeginn "Horizon 2020" abgelöst hat. Die RUB (Abt. Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs) organisiert online vom 31.05. bis 02.06.2021 eine Informationsveranstaltung zu dem neuen Rahmenprogramm, an dem auch andere UA Ruhr-Angehörige teilnehmen können. Es werden die Inhalte, Fördermöglichkeiten und Neuerungen von "Horizon Europe" angesprochen; die jeweiligen Sessions konzentrieren sich auf bestimmte Themen und Förderbereiche. Tag 1 konzentriert sich auf die Grundlagen von Horizon Europe (inkl. Neuerungen bei Antragstellung und Projektverwaltung), Tag 2 befasst sich intensiv mit der Verbundforschung und behandelt zwei Themencluster pro Session, Tag 3 präsentiert präsentiert parallel die Förderlinien im Pfeiler 1 (Wissenschaftsexzellenz) und Pfeiler 3 (Innovatives Europa).

Weitere Info und Anmeldung hier oder auf der Website.

Call for Papers Workshop: "Grenz- und Objektverhältnisse in der Gegenwartsgesellschaft"

Ordnungsbildungen werden häufig über ihre Grenzüberschreitung und ihre Grenzenlosigkeit gefasst, doch lässt sich die Gesellschaft auch über ihre Grenzregime charakterisieren. Objekte spielen dabei eine besondere Rolle: In Dingen und Artefakten - wie ein Grenzzaun und Wachturm oder eine „grüne Grenze“ - kristallisieren sich Inklusions- und Exklusionsprozesse, wie sie auch in Alltagspraktiken oder in öffentlichen Räumen wie Museen und Archiven sichtbar werden. Damit transformieren und reorganisieren Objekte zugleich die unterschiedlichsten Grenzziehungen.

Dieses interdependente Verhältnis von Objekten und Grenzen sowie ihrer Konfigurationen will ein Workshop am 16. und 17. September 2021 in den Blick nehmen, der von Kunst- und Kommunikationswissenschaftlern an der UDE initiiert wird. Es werden Beiträge gesucht, die sich  mit den Fragen von Grenz- und Objektverhältnissen sowie ihrer Visualisierungen, Narrationen und Materialisierungen in der Gegenwartsgesellschaft beschäftigen und an einer workshopübergreifenden Zusammenarbeit interessiert sind. Interessenten werden um ein Abstract von max. 500 Wörter und eine Kurzbiografie bis zum 14. Mai 2021 gebeten; Einreichungen sind auf Deutsch oder Englisch möglich.

Weitere Info zur Veranstaltung und Einreichung hier.

Aktuelle Veranstaltungen im SoSe 2021

Veranstaltungen bis auf weiteres meist virtuell statt, einige wurden ganz abgesagt. Allgemeine Infos finden Sie hier

  • Soziologisches Kolloqium > mehr
  • Mittagsforum Institut für Politikwissenschaft > mehr
  • Kolloqium des Intitus für Sozioökoomie > mehr
  • Lecture Series des InZentIM > mehr
  • Vortragsreihen des IZfB > mehr
  • Kolloqien und Ringvorlesungen der geisteswissenschaftlichen Fakultät > mehr
  • Kolloqiuen der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät > mehr
  • Die kleine Form > mehr

InZentIM Tag der Integrations- und Migrationsforschung

Das Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) veranstaltet am Freitag, den 7. Mai 2021 einen "Tag der Integrations- und Migrationsforschung". Die Veranstaltung beginnt mit der InZentIM-Mitgliederversammlung (zu der sich auch Gäste anmelden können), geht mit einer Austausch- und Ideenwerkstatt zur Integrations- und Migrationsforschung weiter und endet am frühen Nachmittag mit einem Forschungsgespräch mit Prof. Janine Dahinden (Université de Neuchatel, Schweiz) zu den Perspektiven einer reflexiven Migrationsforschung.

Weitere Informationen hier.

Veranstaltungsreihe EU-Migration in urbanen Sozialräumen

Die Forschungsgruppe Migration und Sozialpolitik am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und das Sozialwissenschaftliche Regionallabor e.V. veranstalten Analyse- und Diskussionsrunden zum Thema „EU-Migration in urbanen Sozialräumen“. Die Veranstaltungen finden am 06.05.2021 und 27.05.2021 (jeweils 14:30 - 17:00 Uhr) statt, zusätzlich zu den Veranstalter*innen sind als Gäste u.a. Prof. Margit Fauser, Prof. Albert Scherr und Dr. Cecilia Bruzelius dabei. In den digital per Zoom durchgeführten Vorträgen und Roundtable-Debatten werden verschiedene Praxisperspektiven auf die EU-Migration beleuchtet und debattiert. Am 6. Mai geht es um die Frage, wie Kommunen und lokale Akteure angesichts der EU-Migration handeln, am 27. Mai um die soziale und sozialrechtliche Lage von EU-Migrant*innen.

Weitere Informationen inkl. Anmeldung hier.

Kooperation und Verbundförderung Neue MERCUR-Ausschreibungsrunde

Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert die Zusammenarbeit innerhalb der Universitätsallianz Ruhr in allen Wissensbereichen mit vier Förderprogrammen. Das MERCUR-Förderportfolio reicht vom Anschub gemeinsamer Forschungsvorhaben mit Wissenschaftler*innen der Nachbaruniversitäten bis zur Unterstützung bei der Ausarbeitung eines größeren Drittmittelantrags. Der nächste Stichtag zur Einreichung von Antragsskizzen ist 1. Juni 2021. Weitere Informationen hier

XXXV. Ausschreibung Antragsfrist um eine Woche verlängert

Der Profilschwerpunkt fördert in einer neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Aufgrund der mit der aktuellen Corona-Lage verbundenen Einschränkungen wird die Antragsfrist der XXXV. Förderausschreibung um eine Woche auf 3. April 2021 verlängert.

Anträge in der XXXV. Ausschreibungsrunde können bis zum 3. April 2021 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. 

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: DE EN.

Mitgliederversammlung des PSP Wandel wählt neuen Forschungsrat

Anfang März fand die online-Mitgliederversammlung des PSP Wandel statt, an der 35 Mitglieder teilnahmen. Nach dem Rechenschaftsbericht des Sprechers des bisherigen fand die Wahl des neuen Forschungsrats statt, bei der alle nominierten Kandidaten mit großer Mehrheit gewählt wurden. Der neue Forschungsrat besteht demnach aus (in alphabetischer Reihenfolge): Tobias Debiel, Rüdiger Kiesel, Jens Loenhoff, Maximilian Schiffers und Karen Shire; er wird bei seiner konstitutierenden Sitzung im April aus seiner Mitte seine/e Sprecher/in bestimmen. Schließlich wurde die Weiterentwicklung der Themenlinien und Förderformate des PSP Wandel erörtert, wobei große Einstimmigkeit darin bestand, diese vor allem für den wissenschaftlichen Nachwuchs (jüngere Postdocs) noch attraktiver zu machen.

Call for applications Academy in Exile-Fellowships in Berlin and Essen

The Academy in Exile (AiE) invites scholars at risk to apply for 24-month fellowships at the Forum Transregionale Studien (FTS) in Berlin or the Institute for Advanced Study in the Humanities (KWI) in Essen. Eligible are scholars from any country - being PhD holders in the humanities, social sciences, or law - who are at risk because of their academic work and/or civic engagement in human rights, democracy, and pursuit of academic freedom. AiE fellowships provide scholars with the opportunity to continue to work on their research in a multidisciplinary environment in Germany, while fellows contribute to the agenda of the AiE. To date, 47 scholars at risk have been supported.
The eight new fellows, funded by the Volkswagen Foundation, will be affiliated either with the FTS in Berlin or the KWI in Essen. Barring delays due to the coronavirus pandemic, fellowships may start as early as July 2021. The monthly stipend amounts to 2,500 EUR; in addition, AiE covers the cost of health insurance.

Applications are to be submitted by 15 March 2021. More information here.

InZentIM-Nachwuchsnetzwerk Frühjahrstagung: "Identität im Kontext von Migration: Methoden, Befunde und Analysen“

Am 18. und 19. März 2021 findet die zweite Frühjahrstagung des InZentIM-Nachwuchsnetzwerks statt und widmet sich dem Thema "Identität im Kontext von Migration: Methoden, Befunde und Analysen“. Die online-Tagung möchte dazu beitragen, das Konzept der Identität speziell im Kontext der Migration auf transdisziplinärer Ebene zu diskutieren und dadurch wissenschaftlich zu präzisieren. Dabei soll die Annäherung an ‚Identität‘ sowohl auf theoretisch-methodologischer Ebene als auch mit empirischen Befunden stattfinden. Die beiden Tage werden eröffnet mit Keynote-Vorträgen von Florian Coulmas (The ABC of Identity) und Philipp Jugert (Eine Intergruppenperspektive auf Identität und Migration) und beinhalten elf weitere Vorträge.

Die Teilnahme an der Online-Tagung ist kostenlos, Anmeldungen bis 17.03.2021 beim Sekretariat des InZentIM: dorothee.helsper@uni-due.de

Inforeihe "Fit for Funding" Förderung für Geistes- und Sozialwissenschaften

An der Ruhr-Universität Bochum (RUB) findet vom 8. bis 12. März 2021 die Vortragsreihe "Fit for Funding" zu Fördermöglichkeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften statt. Die vom BMBF unterstützte online-Veranstaltung beleuchtet verschiedene Förderaspekte, von Antragstellung bis Follow-up, und ist auch für Interessenten aus der UDE geöffnet. Weitere Informationen inklusive Anmeldemöglichkeit finden sich hier.

Call for contributions International Seminar: "Historicizing the Refugee Experience"

The University of Duisburg-Essen, the German Historical Institute in Washington and the National History Center of the American Historical Association, in cooperation with InZentIM, KWI and KHK/GCR21, are pleased to announce the first International Seminar in Historical Refugee Studies, which will be held at the KWI in Essen, October 12–15, 2021. The seminar seeks to intensify our understanding of peoples who have fled political or religious conflicts, persecution, and violence, in a historical perspective. By bringing together advanced PhD students and early postdocs from different parts of the world, it is intended to give a sense of purpose to this emerging field of study and to demonstrate the value of viewing the plight of refugees from a historical perspective. Recent PhDs, as well as young scholars in the final stage of their dissertations, are invited for contributions. In addition to historians, applications from researchers working in the fields of sociology, political science, anthropology, ethnic and area studies are also encouraged. The workshop language will be English.

Please upload a brief CV (max. 2 pages) and a proposal of no more than 750 words by by March 1, 2021 (deadline extended!), via the seminar’s submission page; please contact events@gcr21.uni-due.de in case of any problem with submitting. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation for successful applicants who will be notified in March 2021. More information here.

Online-conference: Call for Abstracts Ideas for Re-ordering the World in Times of Multiple Crises

The 3rd Annual Conference of the KHK/Centre for Global Research (KHK/GCR21), organized jointly with UDE´s Institute for Development  and Peace (INEF) and in cooperation with the main research area Transformation of Contemporary Societies, will be held online from 22nd to 23rd April 2021. It addresses and examines interdsciplinarily the debates around global crises, how they are linked to images, narratives and visions of a changing world order, along three dimensions: Ideas for re-ordering the world, Actors and governance constellations, Institutional architectures and power hierarchies.

The conference welcomes contributions from different disciplines across the social sciences, humanities and law, as well as diverse theoretical, historical, cultural and area studies perspectives. Welcome are different forms of contributions, including  presentations of research results, short think pieces, and memos on specific methodological or disciplinary approaches to the conference theme. Especially encouraged is also academic exchange across faculties, research centres and research profile areas at the University of Duisburg-Essen, also reaching out to researchers at DIE, KWI and other UA Ruhr institutions.

To propose a conference contribution, please submit a title and a short abstract of maximum 250 words in English until 24th January 2021. Further information here.

Verbundförderung Neue Möglichkeiten bei MERCUR

Das Mercator Research Centre Ruhr (MERCUR), die Förderplattform für Wissenschaftskooperation der Stftung Mercator, bietet vier Förderprogramme an, um Kooperationen unter den drei Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr zu unterstützen - vom Anschub gemeinsamer Forschungsvorhaben bis zur Ausarbeitung eines gemeinsamen Drittmittelantrags. Die jüngste Verfahrensänderung im Förderprogramm KOOPERATION erleichtert die Einrichtung von Verbundvorhaben: Von nun an können Wissenschaftler*innen der UA Ruhr für ein gemeinsames Forschungsprojekt unabhängig von anderer Drittmitteleinwerbungen eine Förderung in Höhe von bis 500.000 Euro beantragen. Die ebenfalls verlängerte Antragsfrist dafür ist der 31. Januar 2021. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier.

Call for Papers Conference on "Empirical Globalization Research: Professions, medical practives, and travelling knowledge"

This conference, hosted by the DFG project “Glocalization of medical professional knowledge and practice” (Glopro), works toward an empirically grounded sociological meso-social perspective in Global Studies by combining a theoretical interest in emerging global and transnational forms with empirical studies of meso-social forms and situated practice. These studies employ various research methods, such as the analysis of global microstructures, transnational surveys, comparative statistics, global ethnographies, and the study of assemblages. They yield important insights and concepts bridging theory, methods, and empirical material with a worldwide scope.

The conference will take place at UDE (Duisburg Campus) on March 25–26th, 2021. Submission deadline for papers: December 16th, 2020

For detailed information click here.

Mercator Online-Salon "Facetten des Rassismus in Deutschland"

Rassismus ist vielschichtig und hat viele Gesichter: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Die Essener Stiftung Mercator will im Rahmen einer "Mercator Salonreihe" verschiedene Perspektiven zum Thema aufzeigen und mit Gästen und Publikum darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann. Auftakt der Reihe ist am 26. November ein Gespräch mit dem Sozialaktivisten Ali Can, Mitbegründer und Leiter des Essener VielRespektZentrums, unter dem Titel: Mehr Respekt für Vielfalt? Mit dem von Can initiierten Hashtag #MeTwo wurden im Sommer 2018 in den sozialen Medien Tausende von alltäglichen Rassismuserfahrungen sicht- und hörbar. Wie wirken sich diese auf das Zugehörigkeitsgefühl und die Identität vieler Betroffener aus? Braucht es neue Definitionen von Heimat und Deutschsein, die weniger ausgrenzen? Und wie kann sich Jeder und Jede individuell für Vielfalt und Respekt und gegen Rassismus engagieren? Weitere Informationen zu der Reihe unter diesem Link.

XXXIV. Ausschreibung Antragsfrist um eine Woche verlängert

Der Profilschwerpunkt fördert in einer neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Aufgrund der mit der aktuellen Corona-Lage verbundenen Einschränkungen wird die Antragsfrist der XXXIV. Förderausschreibung um eine Woche auf 29. November 2020 verlängert.

Anträge in der XXXII. Ausschreibungsrunde können also bis zum 29. November 2020 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. 

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: DE | EN

Online-Tagungen Migration im Spiegel von Arbeit und Religion

Das soziologische Forschungsinstitut Göttingen (Sofi) und das Centre for Global Migration Studies veranstalten Anfang Dezember eine interdisziplinäre Online-Tagung zum Thema "Migration und Arbeit: Transdisziplinäre Perspektiven und aktuelle Forschungsergebnisse". Die Veranstaltung widmet sich vor allem den Aspekten Arbeitsmarkt, betrieblicher Situation und beruflicher Qualifikationen von Migrant*innen in transnationalen Migrationsverhältnissen. Anmeldeschluss ist der 27.11.2020, weitere Informationen hier.

Der Arbeitskreis quantitative Religionsforschung lädt Wissenschaftler*innen dazu ein, Forschungen zum Thema „Religion und Migration“ auf einer Online-Tagung am 4./5. Februar 2021 zur Debatte zu stellen. Willkommen sind Arbeiten aus Soziologie, Psychologie, Ökonomie sowie Politik- und Religionswissenschaft, die sich aus theoriegeleiteter und quantitativ-empirischer Perspektive mit dem Thema befassen. Vortragsangebote von max. 500 Wörtern können bis zum 15.12.2020 an die Organisatoren gerichtet werden, weitere Informationen hier.

Postdoc-Programm des DAAD John F. Kennedy-Gedächtnis-Stipendien neu ausgeschrieben

Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat jüngst die John F. Kennedy-Memorial-Fellowships 2021/2022 des Centers for European Studies (CES) an der der Harvard University in Cambridge, Massachusetts ausgeschrieben. Das Programm richtet sich an promovierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (ohne Professur) aus den Geistes- Sozial und Wirtschaftswissenschaften, die an einem 10-monatigen post doc-Aufenthalt in Harvard interessiert sind. Es werden bis zu drei Stipendien vergeben, Bewerbungsschluss ist der 30.10.2020. Alle weiteren Information im Anhang (englisch) oder auf der Website des DAAD.

Call for Abstracts Doctoral Conference on the Social and Political Constitution of the Economy

The International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) is hosting the "First Doctoral Conference on the Social and Political Constitution of the Economy". The conference will be held online on March 24–26, 2021, and is organized by the doctoral researchers of the IMPRS-SPCE. The event will give doctoral students whose research addresses the complex linkages between economic and social action the opportunity to present their work and receive constructive and well-informed feedback from an audience of peers.

Interested doctoral students can apply by submitting a 300–500 word abstract including the research topic and the theoretical and methodological approach of their proposed paper to phdconference@mpifg.de by 8th November 2020. Successful applicants will be notified by 30th November 2020, and are expected to submit a draft paper of roughly 4000–6000 words by 15th February 2021. If you have any questions, please do not hesitate to contact the conference organizers by email to phdconference@mpifg.de. For more information, please see the Call for Abstracts [PDF] . For more information on the doctoral program, please see the IMPRS-SPCE website .

Aktuelle Veranstaltungen im WiSe 2020/21

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Schutzmaßnahmen finden universitäre Veranstaltungen bis auf weiteres meist virtuell statt, einige wurden ganz abgesagt. Allgemeine Infos finden Sie hier

  • Mittagsforum des Institus für Politikwissenschaft > mehr 
  • Soziologisches Kolloqium des Instituts für Soziologie > mehr 
  • Ringvorlesungen und Veranstaltungsreihen der Fakultät für Geisteswissenschaften > mehr
  • Die kleine Form > mehr
  • Vortragsreihe des Essener Kollegs für Geschlechterfragen > mehr
  • Veranstaltungen des Käte-Hamburger Kollegs/ Centre for Global Cooperation Research > mehr
  • Kolloquien des Interdisziplinärem Zentrums für Bildungsforschung > mehr
  • Kolloqium des Instituts für Sozioökonomie > mehr

Internationale Konferenz KHK/Centre for Global Cooperation Research "Urgency" and "Responsibility" in Global Cooperation - Covid-19 and Beyond

Ausgehend von Covid-19 und anderen Themen untersucht diese Online-Konferenz, wie "Dringlichkeit" und "Verantwortung" in der globalen Politik funktionieren. Wie berufen sich Menschen auf dieses Vokabular, um globales kollektives Handeln zu mobilisieren? Wie bestreiten andere dagegen diese Prinzipien, z.B. mit Leugnen des Klimawandels, fake news oder angeblicher Verantwortlichkeit von Migranten? Wann eröffnen Appelle an "Dringlichkeit" und "Verantwortung" kreative neue Wege der globalen Zusammenarbeit? Diese und andere Fragen werden am 5./6. Oktober in interdisziplinären Panels von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen in Politik und Wissenschaft bearbeitet werden. Neben den Erfahrungen um die Covid-19-Pandemie soll auch auf andere "Krisen" geschaut und überlegt werden, was aus einer historischen und vergleichenden Perspektive gelernt werden kann.

Aller weiteren Informationen inkl. Anmeldeformular finden Sie hier

Call for papers "Trauma and Ruptured Memories in the Context of Global Migration"

Representations of refugees and asylum seekers as traumatized masses, especially aduring the "migration crisis" in 2015, raised a peculiar understanding of trauma. On the one hand, they were understood as “object of compassion”, on the other they immediately mobilized numerous individuals and institutions. To both deconstruct the hegemonic narratives of trauma and to examine the different dimensions and aspects invoked, the workshop intends not to see trauma only as a historical construct, but also to discuss alternative analytical concepts.

Organized by the Centre for Global Migration Studies at University of Göttingen and the Stiftung Adam von Trott (Imshausen), the workshop will take place on March 05-07, 2021. It is part of the project “Resistance–Democracy–Internationality” and committed to include academics and activists from the Global South, or with migration and refugee background. Applications are especially welcomed from early career academics (PhD students and postdoctoral researchers). Local costs will be covered; travel allowances are available. Application deadline: 04.09.2020

For detailed information click here.

EHEMALIGES MITGLIED DES PSP-FORSCHUNGSRATES PROF. DR. ANSGAR BELKE VERSTORBEN

Der Forschungsrat des Profilschwerpunktes ist bestürzt über den plötzlichen Tod seines ehemaligen Mitglieds Professor Dr. Ansgar Belke (Fak. Wirtschaftswissenschaften). Seine herausragende Expertise, seine zuverlässige Unterstützung und nicht zuletzt seine menschliche Integrität haben die gemeinsame Arbeit im Forschungsrat stets befördert und werden auch in Zukunft unvergessen bleiben.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.

BMBF-Förderpreis „Raising the Profile of Education and Science Diplomacy“

Mit dem Preis sollen gute Beispiele der Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie weiterentwickelt werden, das Bewusstsein für die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft gestärkt sowie ihr Transfer in Politik und Gesellschaft unterstützt werden. Ziel ist es zudem, die internationale Bildungs- und Wissenschaftskooperation als „Brückenbauer“ für Wohlstand und Stabilität in einem Land bzw. einer Region sichtbar zu machen und die Preisträger*innen zu unterstützen. Es werden drei Preise vergeben: Zwei Vorhaben werden mit je bis zu 75 000 Euro gefördert, ein Vorhaben wird zusätzlich (per Online-Abstimmung) einen Publikumspreis von bis zu 25 000 Euro erhalten. Projektskizzen können bis 4. September 2020 eingereicht werden (zweistufiges Auswahlverfahren).

Alle Informationen gibt es hier. 

INZentIM-Nachwuchsnetzwerk: Call for Papers

Mitglieder des InZentIM-Nachwuchsnetzwerkes planen einen Autor*innenworkshop und die Herausgabe eines Sammelbandes zum Thema "Migrationsforschung (inter)disziplinär. Eine anwendungsorientierte Einführung". Eingeladen sind UDE-Nachwuchswissenschaftler*innen im Feld der Migrationsforschung, eigene Forschungsergebnisse (aus unterschiedlichen Disziplinen oder interdisziplinären Zugängen) anwendungsorientiert darzustellen; v.a. auch Nachwuchswissenschaftler*innen auf so genannten Projekt- oder Haushaltsstellen sowie Stipendiat*innen aus Graduiertenschulen der UDE oder Stiftungen sowie auch Masterstudierende. Der geplante Autor*innenworkshop soll im Dezember 2020 stattfinden, jeder Beitrag wird in einem Double-Blind-Review-Verfahren begutachtet. Vorschläge für einen Beitrag (max. 500 Wörter) können (auf Englisch oder Deutsch) bis 10. August 2020 eingereicht werden.

Weitere Info siehe Anhang.

Jahreskonferenz KHK-PSP erfolgreich

Die gemeinsame Jahreskonferenz von Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research und PSP Wandel von Gegenwartsgesellschaften war trotz der Corona-Beschränkungen ein großer Erfolg. Rund 35 überwiegend aus der UDE stammende Teilnehmer*innen nahmen an der online-Konferenz zum Thema "Communicative Power and Global Cooperation" teil, sei es als Vortragende, Zuhörer*innen oder Diskutant*innen. Ausgehend von den in vier Panels gegliederten Vorträgen kam es zu Vernetzung und lebhaften Debatten um die Macht von Kommunikation und Worten in globalen und digitalen Kontexten sowie in den Narrativen von Politik und Kultur. Bleibt zu hoffen, dass die nächste KHK/PSP-Jahreskonferenz wieder im Präsenzformat stattfinden kann.

Weitere Informationen auf der KHK-Webseite 

PRIME-Programm erneut ausgeschrieben

Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat das Programm „Postdoctoral Researchers International Mobility Experience" (PRIME) erneut ausgeschrieben. 18 Monate lang werden dabei Postdoktorand*innen aller Nationalitäten finanziert, die eine befristete oder längere Anstellung an einer deutschen Hochschule mit einem Forschungsaufenthalt im Ausland verbinden wollen. Als gastgebende Institution muss die UDE bei der Antragstellung bestätigen, eine längerfristige Anstellung des/der Geförderten anzustreben.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2020 (bei Interesse kontaktieren Sie bitte Catharina Yacoub im SSC). Weitere Infomationen zu PRIME finden Sie hier
 

Lesenswert: Blog des KWI

Das Kulturwisseschaftliche Institut Essen (KWI) ist ein interdisziplinäres Forschungskolleg für Geistes- und Kulturwissenschaften, das von der UDE sowie der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund getragen wird. Im KWI werden die Erträge kulturwissenschaftlicher Forschung mit Interessierten aus dem Ruhrgebiet geteilt; viele KWI-Angehörige sind auch Mitglieder des PSP Wandel. In einem regelmäßig aktualisierten Blog nehmen KWI-Mitglieder und -Gäste Stellung zur Themen der aktuellen politisch-gesellschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Debatte. Nicht nur wegen der eingeschränkten Präsenzformate: Sehr zu empfehlen!

Der Blog findet sich hier

INEF am neuen Friedensgutachten beteiligt

„Im Schatten der Pandemie: letzte Chance für Europa“ heißt die gemeinsame Publikation der führenden deutschen Friedensforschungsinstitute, zu denen das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der UDE gehört. Die Autoren warnen davor, in der Corona-Krise globale Themen zu vernachlässigen. In dem vom INEF koordinierten Kapitel „Nachhaltiger Frieden“ geht es um Chancen und Risiken der jüngeren Massenprotestbewegungen: „Nicht zuletzt zeigen die Proteste nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd in Minneapolis, wie zerbrechlich der innergesellschaftliche Frieden selbst in westlichen Industriestaaten ist ... [und] welches Potenzial für Veränderungen sie haben“, so die Autoren. Das Friedensgutachten erscheint seit 1987, seit dem Jahr 2000 ist das INEF Mitherausgeber.

Weitere Informationen: www.friedensgutachten.de bzw. https://www.uni-due.de/2020-06-1-friedensgutachten-2020-vorgestellt

Institut für Ostasienwissenschaften IN-EAST Virtueller 24. Duisburger Ostasientag

Das Institut für Ostasienwissenschaften IN-EAST lädt am Freitag dem 19. Juni 2020 zum 24. DUISBURGER OSTASIENTAG ein, der in diesem Jahr zum ersten Mal virtuell stattfindet. Das Thema lautet: 

Die Beziehungen zwischen der EU und China
Herausforderungen – Risiken – Chancen

Weitere Informationen zum Programm finden sich hier.

2. Jahrestagung des KHK/GCR21 und des Profilschwerpunktes "Transformation von Gegenwartsgesellschaften"

Am 22. Juni findet die diesjährige gemeinsame 2. Jahrestagung des Käte Hamburger Kollegs/Zentrum für Globale Kooperationsforschung (KHK/GCR21) und des Profilschwerpunktes "Transformation von Gegenwartsgesellschaften" statt. Dabei soll der in der Forschung zu globaler Politik und transnationaler Governance oft vernachlässigte Nexus zwischen Kommunikation und Kooperation erforscht werden.

Die Tagung wird als online-Veranstaltung stattfinden. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich hier
 

XXXIII. Call for Applications Verlängerung der Bewerbungsfrist

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise wurde die Antragsfrist in der XXXIII. Förderausschreibung um zwei Wochen verlängert, Anträge werden nun bis zum 1. Juni 2020 angenommen. Wie in den vorangegegangenen Ausschreibungen fördert der Profilschwerpunkt auch in dieser neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: DE | EN

 

Aktuelle Veranstaltungen im SoSe 2020

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Schutzmaßnahmen finden universitäre Veranstaltungen bis auf weiteres meist virtuell statt, einige wurden ganz abgesagt. Allgemeine Infos finden Sie hier

  • Mittagsforum des Institus für Politikwissenschaft > mehr 
  • Soziologisches Kolloqium des Instituts für Soziologie > mehr 
  • Ringvorlesungen und Veranstaltungsreihen der Fakultät für Geisteswissenschaften > mehr
  • Die kleine Form > mehr
  • Vortragsreihe des Essener Kollegs für Geschlechterfragen > mehr
  • Veranstaltungen des Käte-Hamburger Kollegs/ Centre for Global Cooperation Research > mehr
  • Kolloquien des Interdisziplinärem Zentrums für Bildungsforschung > mehr

Webinar-Reihe Migration, Governance und Demokratie

Unter dem Titel "Migration Governance" bietet das Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) ab 22. April eine Webinar-Reihe an. Am ersten Termin spricht Prof. Peter Scholten, Erasmus Universität Rotterdam, über „Mainstreaming Versus Alienation: Coming to Terms With Complexity in the Governance of Migration and Diversity”. Die weiteren Termine:

  • - 13. Mai: Dr. Luicy Pedroza, GIGA Institut für Lateinamerika-Studien „Citizenship Beyond Nationality: The Political Rights of Migrants Across Countries and Regions“
  • - 17. Juni: Prof. Gianni d’Amato der Universität Neuchâtel „Claims-Making on Immigration in Times of Crisis: Evidence from Switzerland“ (am 17.06.2020).

MIDEM ist eine Forschungseinrichtung der TU Dresden und der UDE, die von der Stiftung Mercator gefördert wird.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.
 

XXXIII. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert in einer neuen Runde wieder Vernetzungsaktivitäten sowie die Anbahnung von Verbundvorhaben und -Anträgen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Anträge in der XXXII. Ausschreibungsrunde können bis zum 1. Juni 2020 (Verlängert auf Grund der aktuellen Lage) unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. 

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: DE | EN

Call for Papers "Transnationale Methoden" und "Migration in der Provinz"

30. April ist der Stichtag zur Einreichung von Beiträgen für die folgenden Veranstaltungen im Bereich Migrationsforschung: Zum einen für die interdisziplinäre Tagung zum Thema "Provinz postmigrantisch: Aushandlungen und (Neu-)Formierungen", die das Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd am 20./21. November veranstaltet. Zum anderen für die Ad-Hoc-Gruppe "Workshop transnationale Methoden", die während des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (14. bis 18. September in Berlin zum Thema "Dynamiken und Folgen transnationaler Migration als Herausforderung für die empirische Migrationsforschung") stattfindet.

Nähere Informtionen finden Sie unter den folgenden Links:

Transnationale Methoden: https://bit.ly/39zyWzs bzw.

Anhang: Migration in der Provinz

Call for Papers Migration Studies

Bis 15. März 2020 läuft die Frist zur Einreichung eines Beitrags für den gemeinsamen Workshop über "Immigration, Integration and Attitudes" des Leibniz-Instituts für Europäische Wirtschaftsforschung und des Mannheim Centre for European Social Research, für die Frühjahrskonferenz der DGS-Sekton Entwicklungssoziologie/Sozialanthropologie über "Revisiting Migration with a Special Focus on the Global South" an der Fulda University of Applied Sciences (beide im Juni 2020) sowie für eine internationale Konferenz der Forschungsgruppe "The Production of Knowledge on Migration" des Institute for Migration Research and Intercultural Studies der Universität Osnabrück (im Dezember 2020). Nähere Informationen finden Sie hier:

 

Ausschreibung der 29. Förderrunde Programm zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

Das Rektorat schreibt hiermit die erste Förderrunde 2020 des Programmes zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses aus.
Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler unserer Universität, die eine akademische Laufbahn anstreben und durch diese Förderung einen ersten eigenständigen Drittmittelantrag vorbereiten wollen. Möglich ist die Einwerbung von Sach- und Reisemitteln, sowie in gewissem Umfang auch von Personalmitteln. Anträge können bis Dienstag, 31. März 2020, eingereicht werden. Informationen zum Programm und Verfahren sowie das Antragsformular finden Sie hier.

Aktuelle Veranstaltungen im WS 2019/2020

Auch im Wintersemester 2019/2020 werden wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen im Rahmen der bestehenden Institutskolloquien oder anderer Formate angeboten:

  • Veranstaltungen des Käte Hamburger Kollegs / Centre for Global Cooperation Research > mehr
  • Veranstaltungen des Soziologischen Kolloquiums > mehr
  • Veranstaltungen des Mittagsforums des Instituts für Politikwissenschaft > mehr
  • Veranstaltungen des Essener Kollegs für Geschlechterforschung > mehr
  • Vortragsreihe "Die kleine Form" > mehr
  • Veranstaltungen der Fakultät für Geisteswissenschaften > mehr

International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) Doctoral Positions

The International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE), jointly conducted by the Max Planck Institute for the Study of Societies (MPIfG), the Department of Management, Economics and Social Sciences at the University of Cologne, and the Faculty of Social Sciences at the University of Duisburg-Essen, invites excellent candidates to apply for its doctoral program.

The graduate school features a unique curriculum of courses, research methods, and summer school sessions. Its research explores the social and political foundations of modern economies and examines the interrelation between economic and social action. The positions begin on October 1, 2020.

The deadline for applications is February 28, 2020.

For more information, please see the job posting

Admission

How to apply

INSTITUTE OF EAST ASIAN STUDIES (IN-EAST) UNIVERSITY OF DUISBURG-ESSEN NEW DIRECTIONS IN LABOR MIGRATION IN EUROPE AND THE ASIA-PACIFIC

Am Mittwoch, dem 11.12.2019, veranstaltet das Institute of East Asian Studies (In-East) einen Workshop zum Thema "New Directions In Labor Migration In Europe And The Asia-Pacific". Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgendem PDF.

Stellenausschreibung Promotionsstellen am neuen Gerhard Mercator Graduiertenkolleg

An dem von der Stiftung Mercator geförderten Gerhard Mercator Graduiertenkolleg für Weltoffenheit, Toleranz und Gemeinsinn sucht die UDE am Campus Duisburg sieben wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (Entgeltgruppe 13 TV-L, 65%). Das neue Graduiertenkolleg lädt Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften, aber auch aus den Wirtschafts-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften dazu ein, im Rahmen einer Dissertation theoriegeleitet Fragen nach den Bedingungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Teilhabe zu bearbeiten. Die Positionierung des Kollegs in der Stadt Duisburg soll zum Ausbau des Dialogs zwischen Stadtgesellschaft und Wissenschaft genutzt werden; interdisziplinäre und/oder transnationale Orientierung ist ausdrücklich erwünscht.

Die Stellen sind zum 01. April 2020 zu besetzen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2019. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier (DE - EN).

Nähere Informationen zum Gerhard Mercator Kolleg finden Sie hier

XXXII. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert auch in der nächsten Runde wieder Verbundvorhaben sowie Vernetzungsvorhaben von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Anträge in der XXXII. Ausschreibungsrunde können bis zum 02.12.2019 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. DE | EN

Neue Fellows am Käte Hamburger Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft" begrüßt ab Oktober 2019 neue Fellows. Einen Überblick und Informationen zu den aktuellen Fellows können Sie hier entnehmen.

Tagung Identität durch Sprache in migratorischen Kontexten der Gegenwart

Die vom Profilschwerpunkt geförderte interdisziplinäre Tagung „Identität durch Sprache in migratorischen Kontexten der Gegenwart“ vernetzt sowohl Sprach- und Literaturwissenschaft als auch die Philologien Romanistik, Anglistik und Germanistik miteinander. Dieses fächerübergreifende Vorgehen soll einen regen Austausch zum Rahmenthema der sprachlichen Identitätsbildung im Zusammenhang mit Migration ermöglichen. Interessierte Mitglieder sind herzlich willkommen. Das Programm finden Sie hier.

XXXI. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert auch in der nächsten Runde wieder Verbundvorhaben sowie Vernetzungsvorhaben von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Anträge in der XXXI. Ausschreibungsrunde können bis zum 13.05.2018 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. DE | EN

Mehr lesen

DFG Sachbeihilfe Mobiles Wissen: Die Glokalisierung von medizinischem professionellem Wissen und professioneller Praxis

Professionen gelten als dritte Form der Regulation neben Staat und Markt, weil sie sich auf Wissen stützen, über dessen Wert in heterarchischen kollegialen Netzwerken entschieden wird. Inwiefern professionelles Wissen und damit professionelle Selbstregulation nationale Grenzen überschreiten, wird damit zu einer Schlüsselfrage der soziologischen Grundlagenforschung zu Globalisierung. Das von Prof. Anja Weiß und JunProf. Tao Liu (beide Institut für Soziologie, UDE) eingeworbene Projekt entwickelt eine empirisch fundierte Theorie dazu, wie Wissen und Praxis der medizinischen Profession nationale Grenzen überschreiten. Die DFG fördert dieses Projekt für eine Laufzeit von 31 Monaten von April 2018 bis November 2020. Weitere Informationen finden Sie hier.

Pilotstudie von Dr. Daniela Schiek "Hereinspaziert: Arbeit und Leben in Jahrmarktgenerationen"

Im Rahmen der Pilotstudie "Hereinspaziert: Arbeit und Leben in Jahrmarktgenerationen" interviewte Dr. Daniela Schiek Schausteller zu ihrer Arbeit auf Deutschlands Jahrmärkten. Die vom Profilschwerpunkt geförderte Sozialforschung gibt dabei Aufschluss über das Berufs- und Privatleben der Kirmesleute und thematisiert die gesellschaftlichen Vorurteile, mit denen die Branche häufig konfrontiert wird.

Mehr Informationen zu der Studie finden Sie hier.

Die Paradise Papers in der steuerökonomischen Debatte

Die ‚Paradise Papers' geben Anlass, zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Öffentlichkeit und Ökonomik Stellung zu nehmen, die bereits seit langem schwelt.

In der Öffentlichkeit gilt aggressive Steuergestaltung multinationaler Unternehmen als etwas Schlechtes. Entsprechend reagieren die meisten Menschen mit Empörung, wenn sie von derartigen Praktiken erfahren. In Teilen der gegenwärtigen steuerökonomischen Debatte bis hinauf zur OECD hält man das für einen Irrtum. Was Apple, Google, Amazon und Co. tun, ist keineswegs moralisch falsch. Nicht die Unternehmen, sondern allein die Staaten sind ihnen zufolge moralisch verpflichtet, Steuerarbitrage zu unterbinden. Witt geht diesem Dissens auf den Grund und argumentiert, dass die betreffenden Ökonomen ihre Haltung korrigieren sollten.

Der in der ZEIT erschiene Artikel basiert auf einen Aufsatz von Karsten Witt, der in dem von Ute Schmiel und Werner Nienhüser herausgegebenen Jahrbuch für Ökonomie und Gesellschaft (Metropolis-Verlag 2017) publiziert wurde.

Strengthening and Energizing EU-Central Asia Relations

Wie können die Beziehungen zwischen der EU und Zentralasien weiter wachsen? Dieser Frage widmet sich das Projekt „SEnECA – Strengthening and Energizing EU-Central Asia Relations“, welches von Prof. Dr. Michael Kaeding, Mitglied des Profilschwerpunktes, und Dr. Katrin Böttger, stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für Europäische Politik geleitet wird. Das Projekt wird die kommenden zwei Jahre mit rund 1,5 Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Aktuelle Veranstaltungen im WS 2017/2018

Auch im Wintersemester 2017/2018 werden wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen im Rahmen der bestehenden Institutskolloquien oder anderer Formate angeboten:

  • Kolloquium des Institut für Soziologie > mehr
  • Mittagsforum am Institut für Politikwissenschaft > mehr

Themenentwicklungsworkshop „Jetzt. Jetzt? Jetzt!“: Multiple Gegenwärtigkeit im Wandel der Gesellschaft

Vom 19. bis zum 20. Oktober 2017 findet der vom Profilschwerpunkt geförderte Workshop "„Jetzt. Jetzt? Jetzt!“: Multiple Gegenwärtigkeit im Wandel der Gesellschaft" an der Universität Duisburg-Essen statt. Im Mittelpunkt des Workshops steht die systematische Erkundung des ,Jetzt‘-Erlebens in einer allseits beschleunigten Zeiterfahrung der Gegenwart.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zum Tagesablauf finden Sie hier.

Neue Fellows am Käte Hamburger Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft" begrüßt ab Oktober 2017 neue Fellows. Einen Überblick und Informationen zu den aktuellen Fellows können Sie hier entnehmen.

Handelsblatt-Ranking Prof. Dr. Belke unter den TOP 20

Als einer von zwei NRW-Professoren schaffte es Prof. Dr. Ansgar Belke, der ebenfalls Mitglied des Forschungsrates des Profilschwerpunktes ist, unter die TOP 20 der forschungsstärksten Volkswirte des Handelsblatt-Rankings. Das renommierte Ranking erfasst in regelmäßigen Abständen unter mehr als 3.000 Ökonomen aus dem deutschprachigen Raum, wer am meisten in relevanten wissenschaftlichen Journalen publiziert. > mehr

XXX. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert auch in der nächsten Runde wieder Verbundvorhaben sowie Vernetzungsvorhaben von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Anträge in der XXX. Ausschreibungsrunde können vorr. bis zum 20.10.2017 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. DE | EN > mehr

Tagung "Liebeserfindungen, Liebesempfindungen"

Am 21. und 22. September findet die vom Profilschwerpunkt geförderte Tagung zum Thema "Liebeserfindungen, Liebesempfindungen. Semantiken der Liebe zwischen Kontinuität und Wandel – vom Barock bis zur Gegenwart" an der Universität Duisburg-Essen statt. Dabei wollen sich die Veranstalter Dr. Elke Reinhardt-Becker und Prof Dr. Frank Becker der Frage widmen, ob und wie sich die Vorstellungen von Liebe seit dem Barock verändert haben.

Mehr Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Öffentlicher Abendvortrag »Wissenschaftslandschaft« Nordrhein-Westfalen?

Im Rahmen der Tagung "»Wissenschaftslandschaft« Nordrhein-Westfalen?" hält Frau Prof. Dr. Margit Szöllösi-Janze von der LMU München am 22.06.2017 einen Vortrag zum Thema "Orte - Räume - Landschaften. Vom Gestaltwandel der Biowissenschaften in Raum und Zeit".

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Ablauf können Sie hier entnehmen.

Workshop: „Sprache und Rhetorik des Rechtspopulismus" am 1. und 2. Juni

Der vom Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften" und der NRW School of Governance geförderte Workshop "Sprache und Rhetorik des Rechtspopulismus" möchte (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen der UDE zu einem fächerübergreifenden Austausch zusammenbringen. Ziel ist es, aus linguistischer /politikwissenschaftlicher zu analysieren, welche Sprache (rechts-) populistischen Akteure nutzen und inwiefern sich diese von der Sprache von Mainstream-Akteuren unterscheidet.

Eingeladen sind diejenigen ForscherInnen, die z. B. diskursanalytisch arbeiten, über digitale/computervermittelte/interkulturelle Kommunikation, zum Populismus oder zu rechtsintellektuellen Strukturen forschen. Das Programm, den Link zur Einladung und die Möglichkeit zur Anmeldung (bis 28.05) findet Sie hier.

 

AnsprechpartnerInnen: Philipp Thomeczek, JunProf. Ute Boonen, Dr. Derya Gür-Şeker

Aktuelle Ausschreibungen

Die "International Max Planck Research School"  bietet ab dem 1.Oktober 2017 zwei Doktorandenstipendien in transnationale Governance und Institutionenbildung an. Die von Prof. Dr. Sigrid Quack (Universität Duisburg-Essen) betreuten Doktorandenprojekte sollen die Trajektorien der transnationalen Governance und des Institutionenaufbaus in bestimmten Politikbereichen untersuchen.

Bewerbungen können online bis zum 19.05.2017 unter imprs.mpifg.de eingereicht werden. Mehr Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

Prof. Dr. Hermann Cölfen †

Im Alter von 57 Jahren verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Prof. Dr. Hermann Cölfen aus der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Der Profilschwerpunkt trauert um den Wissenschaftler, Hochschullehrer und Redakteur.

Einen Nachruf zu Prof. Dr. Hermann Cölfen finden Sie hier

Zum EAMSA-Vorsitzenden gewählt

Prof. Markus Taube, Lehrstuhl für Ostasienwirtschaft/China am IN-EAST, ist zum Vorsitzenden der Euro-Asia Management Studies Association (EAMSA) gewählt worden. Sie bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu Themen rund um die Interaktion zwischen asiatischen und europäischen Unternehmen. > mehr

Prof. Dr. Florian Coulmas erhält Meyer-Struckmann-Preis

Prof. Dr. Florian Coulmas wurde mit dem Meyer-Struckmann-Preis 2016 für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung ausgezeichnet. Der Senior-Professor für Sprache und Kultur des modernen Japan am Institut für Ostasiatische Studien der Universität Duisburg-Essen wird mit dem Preis für seine wegweisende internationale Forschung zum demographischen Wandel einer nicht-westlichen Industrienation gewürdigt.

Die Meyer-Struckmann-Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, insbesondere im Bereich der Kultur- und Geisteswissenschaften. > mehr

Hanno Jentzsch receives 2016 Francesco Kjellberg Award of the International Political Science Association

Hanno Jentzsch has received the Francesco Kjellberg Award of the International Political Science Association for his "outstanding paper by new scholars for 2016" on Tracing the Local Origins of Farmland Policies in Japan - Local-National Policy Transfers and Endogenous Institutional Change, presented at the 24th IPSA World Congress of Political Science (Poznan, Poland).

Hanno Jentzsch was a PhD fellow in the DFG Research Training Group Risk and East Asia 1613 until Januar 2016, then moved into a post-doc position at IN-EAST until September 2016. The prize-winning paper is based on his research performed during his PhD and Postdoc at the University of Duisburg-Essen. Since October 2016, he is a Senior Research Fellow at the German Institute for Japanese Studies in Tokyo, where he continues to work on the changing political economy of regional Japan. 

https://www.ipsa.org/news/news/recipients-2016-francesco-kjellberg-award

Neuer Partner der "International Max Planck Research School"

Die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen ist jetzt assozierter Partner der "International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy". Gemeinsam mit der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln bietet diese ein dreieinhalbjähriges internationales Doktorandenprogramm an.

Chinas gesellschaftlicher Wandel

Unter dem Titel "Chinas gesellschaftliche Transformation: Entwicklungen, Trends und Grenzen" haben UDE-Politikprofessor Thomas Heberer und und sein an der UDE promovierter Kollege Dr. Armin Müller (Uni Göttingen) eine aktuelle Studie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht. Sie ist online abrufbar.

DGPPN-Preis für Karsten Witt

Die Möglichkeiten bei einer Entscheidung für eine potenziell persönlichkeitsverändernde Behandlung beleuchtet der ethische Essay „Identity change and informed consent" von Karsten Witt, Philosophie. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde verlieh ihm dafür jetzt den mit mit 6.000 Euro dotierten ersten DGPPN-Preis. Gelobt wird die Präzision, mit der die verschiedenen Dimensionen solcher Entscheidungen begrifflich differenziert und gegeneinander abgewogen werden. > mehr

Aktuelle Veranstaltungen im SoSe 2017

Auch im Sommersemester 2017 werden wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen im Rahmen der bestehenden Institutskolloquien oder anderer Formate angeboten:

  • Kolloquium des Institut für Soziologie > mehr
  • Mittagsforum am Institut für Politikwissenschaft > mehr

Neue Fellows am Käte Hamburger Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft" begrüßt ab Juli 2017 neue Fellows. Einen Überblick und Informationen zu den aktuellen Fellows können Sie hier entnehmen.

Neue Fellows am Käte Hamburger Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft" begrüßt ab Mai 2017 neue Fellows. Einen Überblick und Informationen zu den aktuellen Fellows können Sie hier entnehmen.

Neue Fellows am Käte Hamburger Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft" begrüßt ab März 2017 neue Fellows. Einen Überblick und Informationen zu den aktuellen Fellows können Sie hier entnehmen.

XXIX. Ausschreibung Call for Applications

Der Profilschwerpunkt fördert auch in der nächsten Runde wieder Verbundvorhaben sowie Vernetzungsvorhaben von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Anträge in der XXIX. Ausschreibungsrunde können vorr. bis zum 17.04.2017 unter psp_wandel@uni-due.de eingereicht werden. DE | EN > mehr

PolMine Project als CLARIN C-Zentrum registriert

Das in seinem Beginn durch den Profilschwerpunkt geförderte PolMine Project von Prof. Dr. Andreas Blaette ist mit seinen Plenarprotokoll-Korpora nun als CLARIN-Zentrum der Kategorie C registriert (eine Liste aller Clarin Zentren finden sie hier). Voraussetzung für die Registriertung war, dass die Metadaten zu den erstellten Korpora automatisiert abgefragt werden können. Diese sind über das „Virtual Language Observatory“ des europäischen CLARIN-Verbunds recherchierbar.

Hintergrund: CLARIN-D ist eine auf Dauer angelegte digitale Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Diese Infrastruktur umfasst Sprachdatenbanken, hochgradig interoperable sprachtechnologische Werkzeuge sowie web-basierte sprachverarbeitende Dienste. Das Rückgrat der CLARIN-D Infrastruktur bildet ein Verbund von miteinander vernetzten komplementären Zentren. Diese Zentren zeichnen sich durch ausgewiesene Kompetenz und internationales Renommee aus.

Neue Fellows am Käte Hamburger Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft" begrüßt ab Dezember 2016 neue Fellows. Einen Überblick und Informationen zu den aktuellen Fellows können Sie hier entnehmen.

Prof. Dr. Rotter mit Kurt-Hartwig-Siemers-Preis ausgezeichnet

Der mit 30.000 Euro dotierte Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. Carolin Rotter verliehen. Die Preisträgerin wird damit für ihre 2014 veröffentlichte Hamburger Habilitations­schrift "Zwischen Illusion und Schulalltag. Berufliche Fremd- und Selbstkonzepte von Lehrkräften mit Migrationshintergrund" ausgezeichnet.

Big Risks Spring School 2017

Vom 08.-10. März 2017 findet in Essen die interdisziplinäre Spring School zum Thema „Uncertainty and Action: Dealing with Imperfect Knowledge in Society, Politics and the Market“ statt. Die Forschungsgruppe „Big Risks“ versucht politische, soziale oder wirtschaftliche Probleme aus einer interdisziplinären Betrachtungsweise zu behandeln, da z.B. die Lösung des Klimawandels oder demographischen Wandels nur mithilfe mehrerer Disziplinen gelingen kann. Das Ziel des Workshops ist es, dass die TeilnehmerInnen so weitgehend wie möglich Lösungsvorschläge auf die Herausforderungen des 21. Jahrhundert präsentieren und dabei auch denjenigen ihre Arbeiten vorstellen, die nicht ihrem Wissenschaftsgebiet angehören. Somit werden neue Perspektiven auf die Risiken unserer Welt ermöglicht.

Die Teilnahme richtet sich an Doktoranden und Postdoktoranden aus den Bereichen der Wirtschaft, Mathematik, Politikwissenschaft, Philosophie und verwandten Disziplinen. Mehr Informationen über das Programm und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Bei Fragen können Sie sich per E-Mail an big.risks@uni-due.de wenden.

 

Aktuelle Veranstaltungen im WS 16/17

Auch im WS 16/17 werden wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen im Rahmen der bestehenden Institutskolloquien oder anderer Formate angeboten:

  • Kolloquium des Institut für Soziologie > mehr
  • Veranstaltungen des Käte Hamburger Kollegs > mehr
  • IN-EAST Vorträge, Konferenzen und Events > mehr
  • Mittagsforum am Institut für Politikwissenschaft > mehr

XXVIII. Ausschreibung Call for Applications

XXVIII. Ausschreibung zu interdisziplinären Anschubfinanzierungen, Nachwuchsprojekten Themenfindungsinitiativen DE | EN - DEADLINE 23.01.2017 > mehr

 

Workshop "Voices from the Margins"

Am 23./24.09.2016 fand der internationale Nachwuchsworkshop “Voices from the Margins: Societal Change and the Environment in Poetry”, unterstützt durch den PSP sowie das DokForum GeiWi, statt. In drei Panels und einer Poster Präsentation wurden Pidgin-Sprachen, lyrische Formen des sozialen und ökologischen Widerstands und die Transformationen des Genres durch moderne Medien diskutiert. Als Höhepunkt galt die öffentliche Lesung mit Kayo Chingonyi (London) und Musik der Indie-Folk Band Kim Kaleko (Essen), die in Kooperation mit „Die Lesung mit der Glückskatze“ im Cafe Konsumreform stattfand. Das Programm finden Sie hier. Weitere Informationen erhalten Sie bei Lioba Schreyer.

Promotionskolleg Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen seit 1960 Realitätsf(r)iktionen. Kathrin Rögglas Poetik eines neuen Realismus

Kathrin Röggla ist zweifellos eine der meistrezipierten deutschsprachigen AutorInnen der Gegenwart. Die ästhetischen Dimensionen ihrer fiktionalen Texte und die in diesen Texten problematisierten Diskurse, Themen und Phänomene werden in der Forschung häufig als repräsentativ für einen ›Neuen Realismus‹ gesehen, der dem Anspruch auf Dokumentarizität und Authentizität gerecht zu werden sucht, dabei aber gleichzeitig die Fiktionalitätstauglichkeit und den diskursiven Konstruktionscharakter der tangierten Bereiche hervorhebt. Die Tagung »Realitätsf(r)iktionen. Kathrin Rögglas Poetik eines neuen Realismus« ermöglicht einen Zugang zu Rögglas Werk in dreierlei Perspektive und somit eine systematische Beschäftigung mit dem vorhandenen Korpus an ganz unterschiedlichen medialen Texturen: erstens in Form der Auseinandersetzung mit Traditionslinien, denen das Werk der Autorin verpflichtet ist; zweitens in der dezidierten Auseinandersetzung mit dem poetologischen Programm der Werke; und drittens in der Auseinandersetzung mit den ästhetischen Verhandlungsstrategien prominenter Diskurse, die das Gesamtwerk der Autorin prägen. Dabei werden sowohl literarische, als auch filmische, dramatische und akustische Werke in den Blick genommen. Die Tagung wird von Dr. des. Iuditha Balint (UDE), Prof. Dr. Tanja Nusser (Univ. of. Cincinnati) und Prof. Dr. Rolf Parr (UDE) organisiert. Sie findet am 7. und 8. September im Casino der Universität Duisburg-Essen, am Campus Essen statt. Mehr Informationen dazu finden Sie im Programmflyer.

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XXVI. Ausschreibung Call for Applications

XXVI. Ausschreibung zu interdisziplinären Anschubfinanzierungen, Nachwuchsprojekten Themenfindungsinitiativen DE | EN - DEADLINE 15.07.2016 > mehr

Big Risks 2. Risk Lecture

Simon Caney, Professor für Politische Theorie an der Universität Oxford, wirft in der 2. Risk Lecture eine ungemütliche Frage auf: Can Democracy Cope With Climate Change? und einer der renommiertesten Wissenschaftler zu gesellschaftlichen Fragen des Klimawandels. Die Risk Lectures sind Teil des interdisziplinären Projektes Big Risks. Perceptions and Management of Neuralgic Societal Risks an der UDE. Die Finanzierung erfolgt mit mit Mitteln der FUNK-Stiftung."
Die Veranstaltung fand am Freitag, den 24. Juni 2016, im Rahmen der Konferenz “What’s So Disturbing About Climate Change?” (ebenfalls eine Veranstaltung des Big Risks-Projekts) im KWI statt.

Big Risks Konferenz “What’s So Disturbing About Climate Change?"

Die Tagung (24.–25.06.2016) wurde organisiert vom Institut für Philosophie der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Sie ist Teil des interdisziplinären Forschungsprojekts Big Risks. Weitere Informationen sowie das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Drittmittelerfolg Das Wahlverhalten von Deutschen mit Migrationshintergrund: Die erste Migrantenwahlstudie anlässlich der Bundestagswahl 2017

Das von Prof. Dr. Achim Goerres und Dr. Dennis Spies (Universität zu Köln) eingeworbene DFG Projekt hat zum Ziel, für die Bundestagswahl 2017 die erste deutsche Wahlstudie unter deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund durchzuführen, d.h. unter solchen Personen, die entweder selbst nach Deutschland immigriert sind oder die mindestens einen Elternteil mit eigener Migrationserfahrung haben. Die DFG fördert dieses Projekt für eine Laufzeit von 36 Monaten, vorr. Beginn im September 2016.

Neuwahlen Forschungsrat

Die Mitglieder des Profilschwerpunktes haben auf der Mitgliederversammlung 2016 einen neuen Forschungsrat gewählt. Mitglieder des Forschungsrates 2016/2017 sind:

  • Prof. Dr. Ansgar Belke, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
  • Prof. Dr. Achim Goerres, Lehrstuhl für empirische Politikwissenschaft (Fakultät für Gesellschaftswissenschaften) - Sprecher
  • Prof. Dr. Jens Loenhoff, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft (Fakultät für Geisteswissenschaften) - stellvertretender Sprecher
  • Prof. Karen Shire, PhD, Lehrstuhl für Vergleichende Sozialwissenschaft und Gesellschaft Japans (Fakultät für Gesellschaftswissenschaften)
  • Dr. Kristina Weissenbach, Institut für Politikwissenschaft (Fakultät für Gesellschaftswissenschaften)

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Prof. Dr. Benjamin Scheller und Prof. Dr. Sigrid Quack für Ihre Arbeit für den Profilschwerpunkt bedanken und wünschen alles Gute!

Forschungsbericht

Der Forschungsbericht 2019 präsentiert die Highlights der Forschung der Profilschwerpunkte und ausgewählter Institute, eine Online-Version des Beitrags des PSP Wandel ist hier abrufbar. Dort befinden sich auch unsere Forschungsberichte seit 2007 im Archiv.

Aktuelle Ausschreibung Forschungsförderung

Informationen zur aktuellen Förderausschreibung des Profilschwerpunktes befinden sich hier.

Mitgliedschaft und Mitglieder

Eine Übersicht der aktuellen und ehemaligen Mitglieder des PSP Wandel sowie Regeln zur Mitgliedschaft finden sich hier.