Gladbecks MobilitätsWerkStadt ­– Mobilität für Alle

Wie die meisten Kommunen im Ruhrgebiet leidet die Stadt Gladbeck unter der jahrzehntelang vorangetriebenen „autogerechten“ Stadtentwicklung, die die Region noch heute prägt. Doch die vielfältige Bevölkerungsstruktur, der demografische Wandel und insbesondere die hohe Zahl von Berufspendlern erfordern ein Umdenken – die bisherigen Mobilitätsverhältnisse werden den unterschiedlichen Bedürfnissen der Gladbeckerinnen und Gladbecker nicht mehr gerecht. Deshalb möchte die Stadt eine nachhaltige und stetige Weiterentwicklung der Mobilitätswende vorantreiben, eine sozialverträgliche Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen schaffen und dabei parallel innovative Lösungsmöglichkeiten miteinbeziehen. Die Basis dafür bilden der Ausruf des Klimanotstandes im Juni 2019 und die derzeitige Umsetzung eines Radverkehrs- und E-Mobilitätskonzeptes.

Im Rahmen des Förderprojektes „MobilitätsWerkStadt 2025“ des BMBF werden in einer ersten von drei Projektphasen zunächst unterschiedliche Angebote und Maßnahmen für die verschiedenen Mobilitätsgruppen in der Gladbecker Stadtgesellschaft identifiziert. Im Dialog mit beteiligten Akteuren sollen Maßnahmen ausgewählt werden, die ein hohes Umsetzungspotential und eine möglichst große Wirkung auf das Mobilitätsverhalten abbilden. Neben Vorhaben, die an die gesellschaftliche Bereitschaft für eine Mobilitätswende anknüpfen, soll in Gladbeck außerdem eine „grüne Stadtlogistik“ etabliert werden, um innerstädtische Lieferverkehre und Emissionswerte zu reduzieren.

Ziel des Projektes ist es, den Umweltverbund aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr zu stärken und den Modal Split zu seinen Gunsten zu verschieben. Herausragende Projekte sollen dafür dauerhaft begleitet, weiterentwickelt und für die Umsetzung und Erprobung in der nächsten Projektphase vorbereitet werden.

 

Gladbecks Mobilitätswerkstadt
Friedrichstraße - Ein Ort für Alle -

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Jahr:
2020 (Phase 1)

Projekttitel:
Gladbecks MobilitätsWerkStadt 2025 – Mobilität für Alle

Projektleitung:
Jürgen Harks, Stadt Gladbeck

Projektkoordination:
Fabian Schneider, Stadt Gladbeck

Ansprechpartner imobis:
M.A. Sara Klemm
Telefon: +49 201 183-2654

Projektpartner:
Stadt Gladbeck
KreativAmt Gladbeck
TU Berlin

Fördergeber:
Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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