2021-2024Be-MoVe (Phase 2)

In Essen, wie in vielen anderen Ruhrgebietsstädten, wurde in den vergangenen Jahrzehnten vor allem der Ausbau autogerechter Infrastruktur vorangetrieben. Aktive Mobilitätsformen wie Rad- und Fußverkehr blieben dabei auf der Strecke. Im Rahmen des Förderprogramms „MobilitätsWerkStadt 2025“ des BMBF möchte die Stadt Essen ihre öffentlichen Räume und Verkehrswege transformieren und nachhaltig auf Aufenthaltsqualität und Mobilität für Alle auslegen. Besonders der Fußverkehr, der noch immer viel zu selten Beachtung als eigenständige Form der Mobilität erfährt, wird dabei in den Fokus gerückt. In einer ersten Projektphase identifizierte die Stadt Essen gemeinsam mit Akteuren aus dem Bereich Fußverkehr unterschiedliche Problemfelder und erarbeitet Strategien und Maßnahmen für konkrete Schwachstellen im Stadtgebiet (siehe imobis-Projekt „MobilitätWerkStadt Essen 25“).

Mobilitätwerkstadt Essen 25

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2021-2023GenoMobil – Mobilitätsgenossenschaften

Mobility as a Service (MaaS) genossenschaftlich zu organisieren, um mehr soziale und ökologische Nachhaltigkeit für die individuelle Mobilität herzustellen, steht im Fokus dieses Forschungsprojekts. Im Konsortium werden mögliche die ökonomischen und organisatorischen Voraussetzungen einer Mobilitätsgenossenschaft entwickelt und untersucht, wie psychologische Barrieren durch die genossenschaftliche Organisation abgebaut und die Akzeptanz für eine multimodale Mobilität und eine nachhaltige Mobilitätskultur gesteigert werden kann.

Genomobil

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2020 – 2021City-Logistik-Konzept Limburg an der Lahn

Ziel des Projekts ist es, eine mehrstufige gesamtstädtische Strategie für eine schonendere Abwicklung der Lieferverkehre in der Limburger Innenstadt zu entwickeln. Basis dieser Zielsetzung ist der Green City Plan Limburg, in dem für die Maßnahme D1 (Citylogistikkonzept) ein Einsparpotential von 60 kg NOX pro Jahr definiert worden ist. Demnach ist eine Strategie zu entwickeln, die in der Lage ist, dieses Einsparpotential möglichst weitgehend zu heben. Dabei sind all jene Maßnahmen besonders positiv zu bewerten, die nicht nur der Emissionsproblematik gerecht werden, sondern auch Beiträge zu weiteren städtischen Herausforderungen (v.a. städtische Aufenthaltsqualität, Funktionalität der Innenstadt, Verkehrsfluss, Flächeninanspruchnahme) leisten. 

Limburg-an-der-lahn
 

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2020 – 2023Forschungs-Informations-System (FIS)

Für die Vorbereitung und Umsetzung von Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft stellen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse eine wesentliche Hilfe dar. Um hierfür einen zentralen Anlaufpunkt zu bieten, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit Wissenschaftler*innen das Forschungs-Informations-System (FIS) als internetbasierte Wissensplattform konzipiert. ​​

Fis Logo
 

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2020 (Phase 2)Gladbecks MobilitätsWerkStadt ­– Mobilität für Alle

Wie die meisten Kommunen im Ruhrgebiet leidet die Stadt Gladbeck unter der jahrzehntelang vorangetriebenen „autogerechten“ Stadtentwicklung, die die Region noch heute prägt. Doch die vielfältige Bevölkerungsstruktur, der demografische Wandel und insbesondere die hohe Zahl von Berufspendlern erfordern ein Umdenken – die bisherigen Mobilitätsverhältnisse werden den unterschiedlichen Bedürfnissen der Gladbeckerinnen und Gladbecker nicht mehr gerecht. ​​​

Gladbecks Mobilitätswerkstadt

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2019 - 2022Nachhaltige Energiesysteme im Quatier (NEQ)

Ein Energiesystem ist weit mehr als eine rein technische Infrastruktur: Die Energiewende bringt neue Organisationsformen und Geschäftsmodelle hervor, sie verändert Räume, erfordert neue Lebens- und Verhaltensweisen und schafft neue Zuständigkeiten. Um das komplexe Thema nachhaltiger Energiesysteme im Kontext der Herausforderungen des Klimawandels und demografischer Entwicklungen zu untersuchen, muss neben dem Stromsektor auch die Transformation des Wärme- sowie des Mobilitätssektors betrachtet werden. 

Neq Bild
 

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