Laufende Projekte
2026-2028Klimaangepasster Bahnhof
Angesichts der zunehmenden Frequenz und Intensität extremer Wetterereignisse stellt sich die Frage nach der Resilienz von Bahnhöfen als zentrale Knoten der Schieneninfrastruktur. Bisherige Forschungsarbeiten fokussieren sich häufig auf das Streckennetz; die spezifische Vulnerabilität von Bahnhofsbauten, Bahnsteigen sowie der sich dort aufhaltenden Akteure (Reisende, Beschäftigte) ist hingegen kaum untersucht.
Vor diesem Hintergrund untersucht das Projektteam aus AtmoVera, der Universität Duisburg-Essen und Prognos die heutigen und zukünftigen Witterungseinflüsse, leitet daraus geeignete Klimaanpassungsmaßnahmen ab und bewertet sie hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit sowie der Investitions- und Betriebskosten.
2023-2026STRALI
Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und auf umweltfreundliche Verkehrsträger zu verlagern und gleichzeitig den verbleibenden Verkehr zu elektrifizieren. Dies erfordert eine gezielte Planung der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum, um Elektromobilität effektiv in das städtische Verkehrsnetz zu integrieren. Durch strategisch platzierte Ladeinfrastruktur kann der motorisierte Individualverkehr emissionsarm gestaltet und gleichzeitig der Modal Shift hin zu Fuß, Rad- und öffentlichem Verkehr unterstützt werden. Diesen Aufgaben widmet sich das Forschungsprojekt STRALI, das im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BDMV) gefördert wird.

2023-2026R2K-Klim+ (Phase 2)
Für die nachhaltige Verkehrs- und Stadtentwicklung bedeutet urbane Resilienz, eine All-Sektoren-Perspektive, die sämtliche Gefahren mit betrachten muss. Dies umfasst besonders die Gefahren aus der Perspektive der wetterbedingten Extremereignisse auf die Infrastrukturen. Dazu müssen nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels auf die Verkehrssysteme abgeschätzt, sondern auch Klimaanpassungsstrategien entwickelt werden. Das Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) der Universität Duisburg-Essen, an dem imobis beteiligt ist, beschäftigt sich hierzu im Rahmen des BMBF-Förderprojekts "R2K-Klim+" mit dem Thema Resiliente Logistik- und Verkehrsstrukturen.

2024-2026Be-MoVe (Phase III)
In vielen Städten wurde in den letzten Jahren dem Ausbau der autogerechten Infrastruktur Priorität eingeräumt, während aktive Mobilitätsformen wie der Rad- und Fußverkehr bei der Planung und Umsetzung der Infrastruktur häufig vernachlässigt wurden. Das Projekt „Be-MoVe" verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die Mobilitätswende in Essen voranzutreiben und den öffentlichen Raum für alle Verkehrsteilnehmende gleichwertig und nachhaltig zu gestalten. Seit 2019 erforscht das Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung in Reallaboren und unter aktiver Beteiligung der Stadtgesellschaft die Transformation der Verkehrs- und Mobilitätsstrukturen.

2020 – 2026Forschungs-Informations-System (FIS)
Für die Vorbereitung und Umsetzung von Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft stellen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse eine wesentliche Hilfe dar. Um hierfür einen zentralen Anlaufpunkt zu bieten, hat Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gemeinsam mit Wissenschaftler*innen das Forschungs-Informations-System (FIS) als internetbasierte Wissensplattform konzipiert.
