Vertr.-Prof. Dr. Melanie Ulz

Anschrift
Universitätsstrasse 12
45141 Essen
Raum
R12 R02 A45
Telefon
Sprechzeiten
Donnerstag 10:00 Uhr-12:00 Uhr

Funktionen

  • Vertretung einer Professur, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft

Die folgenden Publikationen sind in der Online-Universitätsbibliographie der Universität Duisburg-Essen verzeichnet. Weitere Informationen finden Sie gegebenenfalls auch auf den persönlichen Webseiten der Person.

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Wissenschaftlicher Werdegang

Melanie Ulz ist derzeit Vertretungsprofessorin für Neuere und Neueste Kunstgeschichte/ Kunstwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Von 2021 bis 2024 war sie Vertretungsprofessorin für „Historische Bildwissenschaft“ an der Universität Regensburg. Im Wintersemester 2021/22 wurde sie außerdem als Gender-Gastprofessorin an die Universität Bielefeld eingeladen. Von 2010 bis 2016 war sie Juniorprofessorin für Kunstgeschichte des 19.-21. Jahrhunderts an der Universität Osnabrück. Zwischenzeitlich arbeitete sie als Vertretungsprofessorin und Gastwissenschaftlerin an den Universitäten München, Oldenburg, Zürich und Heidelberg. Promoviert hat sie 2005 an der Universität Trier im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Identität und Differenz. Geschlechterkonstruktion und Interkulturalität (18.-21. Jahrhundert)“ mit einer Arbeit zur französischen Historienmalerei. Anschließend war sie Postdoktorandin in dem Trierer DFG-Graduiertenkolleg „Sklaverei – Knechtschaft und Frondienst – Zwangsarbeit“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg „Medien und kulturelle Kommunikation“ an der Universität Köln. Sie ist Mitglied in der interdisziplinären Arbeitsgruppe “Kunst und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration” des Ulmer Vereins, deren Co-Sprecherin sie von 2018 bis 2020 war. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der transkulturellen Kunstgeschichte des 18.-21. Jahrhunderts bzw. in den Postcolonial- und Gender Studies. Neben der bildwissenschaftlichen Migrationsforschung reichen ihre Forschungsinteressen von der historischen Schlachtenmalerei über visuellen Antiziganismus der Moderne bis zur künstlerischen Institutionskritik in der Gegenwart.

2025-2029 DFG-Forschungsgruppe „Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850-1950)“. Teilprojekt gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Bell (Universität Marburg) „Bilderzählung und visuelle Inszenierung antiziganistischer Motive (1848-1930)“ (https://www.uni-flensburg.de/fogr-antiziganismus)